Am verzweifeln mit Internet

Metal_Rex

Cadet 4th Year
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Sep. 2012
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Hallo Leute,

in meiner Verzweifelung suche ich bei euch einen Rat, wie ich mein Internet besser machen kann.

Folgendes:
Router SpeedPort2 von Telekom mit 16k Vertrag steht im Erdgeschoss in der Wohnung meiner Schwiegereltern. Vorrätig habe ich einen Devolo 500mbit, einen TP Link RE200 Repeater und als Empfänger einen EDIMAX USB Adapter 150 Mbit/s
Wir wohnen im 1. Stock, haben aber keinen eigenen Telefonanschluss.

Vor unserer Zeit gab es langezeit Internet im 1. Stock über Devolo aber das reicht mir nicht. Ping ist zum zocken zu hoch und die Downloadrate scheint allgemeint vor 15 Jahren stehen geblieben zu sein (lade höchtens mit 200kbit's). Dazu kommt das Phänomän Abends, dass das Internet abkratzt. Also mal ist es da, dann wieder weg. Dann lädts auf einmal ganz schnell dann garnicht. Steckt man Devolo an eine andere Dose funktionierts wieder... Die Internetseite lädt und lädt und lädt und es passiert nichts. Oder sie lädt und lädt und dann ist unten das Dreieck mit Ausrufezeichen, dass kein Internet vorhanden wäre (probiere ich es aber direkt über den Router mit dem Handy ist Internet da).

Also dachte ich an einen Repeater (TP Link RE200) - scheint aber die gleiche blöde Sache zu sein. Anscheinend ist 1m Luftlinie in den 1. Stock schon so weit, das der Empfang bei 30% liegt zwischen Router und Repeater (außer in der Abstellkammer am Fenster wo es natürlich keine Steckdose gibt :D). Ebenso ist der Ping hier höher als bei Devolo. 60ms Devolo 120 Repeater. Trotzdessen läuft auch hier das Internet sehr zähflüssig. Loggt man sich mit dem Handy über den Router ein, scheint es besser zu sein.

Ich kann euch nichtmal Speedtests geben, da diese meistens einfach hängen bleiben. Manchmal ist der Download dort bei 2Mbit manchmal nur bei 0,5 wobei der Upload immer gut ist bei 2 MBit.

Das schlimme daran ist, dass man nichtmal nebenher surfen und spielen kann. Videos in Full HD stocken andauernd über Youtube... 56k Modem ftw...

Wie löst man sowas?
Ein Lan Kabel müsste durch das ganze Haus verlegt werden und scheint keine Option zu sein.
Stellt Telekom bei so einer Sache einen eigenen Telefonanschluss wenn man dann natürlich einen Vertrag abschließt? Dies wäre eine sehr schnelle Option, da der eigeneliche Telefonanschluss direkt unter uns ist und es einen Hohlraum im Wohnzimmer für soetwas da ist.

Es muss doch möglich sein? In einem Unternehmen das 3 Fußballfelder groß ist, hat man schließlich auch überall WLAN -.-
 
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Wenn du kein faulen Kompromiss eingehen willst bleibt nur das LAN Kabel. Alles andere ist Käse
 
Oder einen eigenen ADSL- oder VDSL-Anschluss, oder Kabel-Internet, je nach Verfügbarkeit. für DSL reichen zwei "Klingel"-Drähte, es muss kein LAN-Kabel sein. Wenn Du weiterhin von den Schwiegereltern abhängig sein willst, musst Du ein LAN-Kabel ziehen (mindestens Cat5) und dortdran einen Switch oder Access-Point (mit integriertem Switch) klöppeln.
 
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Wie genau sieht die räumliche Darstellung aus ?

Liegen denn wirklich 16Mbit an oder weniger ?


kbit oder kbyte ?

Also dachte ich an einen Repeater (TP Link RE200) - scheint aber die gleiche blöde Sache zu sein. Anscheinend ist 1m Luftlinie in den 1. Stock schon so weit, das der Empfang bei 30% liegt zwischen Router und Repeater

Sind die 30% geschätzt oder wie gemessen ?
Zum Thema WLAN Messung, wie hoch ist denn die Signalstäre im 1. Stock ?
Messe mal mit InSSIDer und poste die Ergebnisse:

https://www.google.de/search?hl=de&q=InSSIDer&gws_rd=ssl
 
oder wie wäre DLAN?
 
Hmmmm
Vor unserer Zeit gab es langezeit Internet im 1. Stock über Devolo aber das reicht mir nicht. Ping ist zum zocken zu hoch und die Downloadrate scheint allgemeint vor 15 Jahren stehen geblieben zu sein (lade höchtens mit 200kbit's).

Steht doch ja
 
DLAN ist eine gute Idee, klappt aber bei getrennten Wohnungen nur bedingt. Müsste man ausprobieren.
Ergänzung ()

Kr1ller schrieb:
Brauchbaren Router ins Erdgeschoss hinstellen.....

Was hat das mit dem Thema zu tun? Ein Router ist ein Router ist ein Router; kein Access-Point, kein Repeater, kein Switch, kein Modem ...
 
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Ich habe auch seit drei Jahren einen Speedport und null Probleme. Weder mit dem LAN, noch mit dem WLAN auf diversen Endgeräten. Immer dieses Router-Blabla.

Lösung liegt hier letztlich auf der Hand: Da muss ein ordentliches Kabel hoch in die Wohnung... DLAN oder WLAN sind eigentlich nur Notlösungen, wenn das Kabel halt aus verschiedenen Gründen unerwünscht ist.

Ob die Telekom einen weiteren Anschluss legt kann nur die Telekom beantworten.
 
Okay, wenn du es so super duper genau haben willst: Statt dem Speedport einen Router mit Modem oder hinter dem Speedport einen brauchbaren Router hinstellen, der mehr Sendeleistung hat.

Wenn du das Problem verstanden hättest, wüsstest du, dass der Speedport einfach nicht die 16k durch die Decke bringen kann. Da würde ich beim Sender anfangen...
 
Wenn ich nochmal 40 währe und hätte Kinder von ca. 20 Jahren, dann würde ich sie gnadenlos von meinem Internet-Zugang abknipsen. Das selbe würde für Schwiegerkinder gelten. Die Kinder sollen ihr eigenes Geld verdienen und ihren eigenen Zugang bezahlen. Vor allem aber sollen sie für ihre Aktivitäten im Internet selbst verantwortlich sein.
Ergänzung ()

Kr1ller schrieb:
Okay, wenn du es so super duper genau haben willst: Statt dem Speedport einen Router mit Modem oder hinter dem Speedport einen brauchbaren Router hinstellen, der mehr Sendeleistung hat.

Wenn du das Problem verstanden hättest, wüsstest du, dass der Speedport einfach nicht die 16k durch die Decke bringen kann. Da würde ich beim Sender anfangen...

So ein Quatsch; der TE bräuchte einen ACCESS-POINT, keinen Router! Dafür müsste er ein Cat5-Kabel durch die Decke bohren und den AP in seiner Wohnung anschließen. Die Dinger haben meist auch noch einen integrierten Switch. Und nebenbei auch noch daran denken: nicht nur die Sendeleistung des AP ist maßgebend, sondern auch die Sendeleistung der Clients, wenn man eine gute WLAN-Verbindung haben will. Und zum Zocken braucht man UNBEDINGT ein Ethernet-Kabel, das dann den Switch des AP mit dem Client verbindet. Alles andere ist MIST, wie weiter oben schon geschrieben wurde.
 
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Kr1ller schrieb:
Okay, wenn du es so super duper genau haben willst: Statt dem Speedport einen Router mit Modem oder hinter dem Speedport einen brauchbaren Router hinstellen, der mehr Sendeleistung hat.
Das ist "super duper" falsch, weil du immer noch nicht verstanden hast, was dir der andere User gesagt hat, also was ein Router ist
 
Wenn ich nochmal 40 währe und hätte Kinder von ca. 20 Jahren, dann würde ich sie gnadenlos von meinem Internet-Zugang abknipsen.

Man sollte wohl froh sein nicht mit dir verwandt zu sein ? :rolleyes:
Zudem, wenn man sich die Kosten teil wo ist das Problem ?
 
grundsätzlich müsste man vielleicht erstmal das Umfeld der Wohnung checken. Wenn abends alles zusammenbricht, dann scheint da ein massives Problem vorzuliegen. Die Schilderung passt ja fast schon eher zu einem Mehrfachwohnhaus wo alle über Kabelinternet surfen. Da wird's abends mitunter schon mal dünn, das ist ja bekannt.
Ich würde erstmal den Router resetten und ein neues WLAN-Passwort draufpacken, WPA2-Verschlüsselung natürlich. Ich habe nämlich den leisen Verdacht, der Schwiegereltern-Router "versorgt" noch weitere Leute ohne dass die das wissen... und wenn die Schnorrer abends nach hause kommen und sich erstmal an den Rechner begeben, dann ist Stau angesagt. Aber wie gesagt, nur ein denkbares Szenario. Was die innerhäusige Geschichte angeht, geht natürlich nichts über ein verkabeltes Netzwerk. Ist natürlich nicht so prickelnd, sich durch Decken bohren zu müssen, aber am Ende überzeugt das Resultat. Außerdem kann man ja alles gut verkleiden wenn man keine zwei linken Hände ohne Daumen hat, vorausgesetzt, die Schwiegereltern spielen mit.
Angenommen, es ist keine Überzeugungsarbeit erfolgreich und es geht nur per Funk, dann eben muss man ausloten, ob der Router aktuell an einer guten Stelle steht oder hängt. Ich habe schon ältere Kandidaten betreuen müssen, die wollten ihren Router unbedingt unter einem Schrank stehen haben, dennoch aber zwei darüberliegende Etagen versorgen. Das ging natürlich voll nach hinten los, geändert werden durfte aber auch nichts, kein anderer Standort, keine Verkabelung, keine Repeater. Ich habe den Einsatz dann abgebrochen, die waren mir zu verbohrt, zu uneinsichtig.
Letztes Mittel wäre ein eigener Anschluss... dann aber auch einen vernünftigen Router nehmen.
 
Schon so viele Antworten :D

Ich gehe mal davon aus das Satellit genauso Mist ist wie z.B. von Vodafone über das Handynetzt (immerhin auf 50GB im Monat begrenzt)?

Wie es eben so ist im Altbau.

Kann man das nicht herausfinden wer noch im Internet mitsurft? WPA2 und Passwort sind ja gesetzt? Man sieht ja wer mit verbunden ist oder kann man das verstecken?

Es wäre halt praktisc hdas Internet mitbenutzen zu können (wenn es denn gänge), weil diejenigen es halt zu selten benutzen
 
Zugang per Sat? Würde ich nicht machen, ist auch nicht gerade günstig, da kann man sich einen fetten Kabelanschluss leisten und die Liebste einmal im Monat auf ein Meer von Rosenblättern betten.
Handynetze gleiches Spielchen. 50 GB gibt es ja nicht für kleines Geld und dann ist auch wichtig, UMTS oder LTE und vor allem welches Speedlimit. Mit LTE 21,x würde mich niemand hinter dem Ofen herlocken.
Bei einem T-Router kann man, soweit mir bekannt, nicht rausfinden, wer noch "dabei" ist. Zumindest war es bei älteren Modellen noch so. Wie's aktuell aussieht, weiß ich nicht, interessiert mich aber auch nicht. Unter einer FritzBox passiert bei mir nix.
Dass eine Verschlüsselung drauf ist, mag ja sein, aber die würde ich mal ändern, insbesondere wenn es die ist, die ab Verkauf mitkam - btw: check mal die Firmware des Routers, nicht dass Du da an einem Router mit einer Firmware mit bekanntem Sicherheitsproblem hängst. Und ändere auch mal den Kanal. Für Smartphones gibt es WLAN-Apps. Damit kann man ermitteln, wieviele WLANs auf welchem Kanal in der Umgebung sind und wie stark die einstrahlen. Das kann auch ein Faktor sein. Wenn ihr auf Kanal 1 hängt (bei den alten Routern von T fast schon eingebrannter Standard) und es sind auf Kanal 1 mehrere WLANs in der Umgebung, wechsele zu einem weniger belegten Kanal. In einer stark bewohnten Gegend wo alles belegt ist, muss man sich mit Geduld herantasten und alle Kanäle durchackern. Der Wechsel auf einen Router mit 5 Ghz-WLAN könnte auch interessant sein, da NOCH das 2,4 Ghz-WLAN Standard ist.
 
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Wer legt denn heute noch altes cat5 Kabel?

Wenn dann gleich das aktuelle cat6.
 
Hast du im devolo ne steckerleiste drin oder sonst was, probier es mal ohne, hat bei mir geklappt.
 
@Schrotti Aktuell ist Cat7 angesagt...allerdings reichen auch Cat5e für GBit Ethernet und Cat 6a für 10GBit Ethernet
 
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