Amazon-Verkäuferrecht

ynfinity schrieb:
@Doc Foster natürlich kommt es auch darauf an was man wie und wo leicht erkennen kann. Bestes Beispiel sind diese Downloadseiten für kostenlose Software wo man dann irgendwo in winzig lesen kann das man ein Abo über ein Jahr für 99€ abgeschlossen hat. Das muss z.B. auch keiner bezahlen weil es nicht korrekt erkennbar war das es ein Abo ist.
Wenn bei Amazon daher nicht oder nur sehr schwer erkennbar ist ob es sich um Privatverkauf oder um einen Händler handelt kann man hier gegeben falls ähnliches annehmen was das Rückgaberecht betrifft.
Wie das allerdings bei Amazon aussieht kann ich nicht beurteilen, aber prinzipiell hast du Unrecht!

Das eine hat doch mit dem andere nichts zu tun.:rolleyes:

Ob die Voraussetzungen für ein Widerrufsrecht vorliegen bemisst sich an tatsächlichen und nachprüfbaren Gegebenheiten, es gibt dort keine "Anscheinshaftung".

Vielleicht einfach mal § 312b Abs. 1 BGB lesen und am besten auch verstehen.
 
Besteh auf die Abwicklung des Kaufvertrages! Das wird dem Käufer eine Lehre sein sich das nächste mal besser zu informieren über:

- Produkteigenschaften
- und den Preis

Es ist eine Frechheit von dem Käufer das er dich wegen seiner Faulheit und seinem Unvermögen sich vorab richtig zu informieren dich jetzt damit beheligt. Das kostet dich doch nur Zeit, Geld und Aufwand wenn du stornierst.

Bleib konsequent und drohe notfalls auf rechtlichem Wege die Abwicklung des Kaufvertrages zu forcieren.

Ja genau, super Tipp. Dann beantragt der Käufer AZ-Garantie, amazon winkt die durch und der Verkäufer bekommt ne nette Rechnung, in der er aufgefordert wird Kaufpreis+Versand zurückzuüberweisen.

Und was machste dann? Ab zum Anwalt? Geht sicher ums Prinzip.

Wenn er die Zeit und das Geld hat soll er deinen Tipp beherzigen, will er möglichst wenig Arbeit soller einfach Herrgotts Willen halt stornieren (der Klügere gibt nach). Schließlich sind doch keine wirklichen Kosten bislang angefallen oder doch?

Sicher ist das was der Käufer verlangt nicht die feine Art und vielleicht hat er zum stornieren auch keinerlei Recht, doch manchmal ist Nachgeben einfach die bessere Lösung.

Was willste ihm das schicken, dann wird er wenn es bei ihm angekommen ist, dich eh damit nerven dass er es auf deine Kosten zurückschicken will, vielleicht nimmt er es auch gar nicht erst an. Siehste doch den Ärger schon kommen

Recht haben und recht bekommen sind 2 paar Schuhe.

Es gibt tausend Sachen die rechtlich ok sind, die man aber rein menschlich gesehen nicht machen sollte!

Und was wilslte uns damit sagen? Dann kannste auch hingehen und im Job zum Chef sagen "ist ja ganz nett dass sie mich befördern wollen, doch mein Kolege ist viel fleißiger der hätte es eher verdient"
Oder bei ner Entlassung bietest du dich auch als erster für den Rausschmiss an, wenn dafür nen anderer bleiben kann?

Das rechtlich ok nicht immer moralisch ok ist ist doch nix neues.
 
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