News AMD stellt finale DTX-Spezifikation vor

Jessas na Funart, denk mal etwas genauer nach.

a) Barebones sind teurer, Mainboards sind nicht frei verfügbar und am Gehäuse begrenzt, gleiches gilt für NTs usw.
b) Günstig und gut ist, wenn es als Standard existiert, das keine Eigenbrödlerei braucht.
c) Wer sich ein DTX System kauft, der kauft sich auch nur stomsparende Komponenten. Du vergleichst hier komplett falsch. Wer auf Leistung aus ist, kauft sich nicht DTX. So bescheuert muss man erstmal sein. -.- Und Leistung zählt nunmal nicht immer!!
d) Freie Standards finden leichter Verbreitung und werden somit eher günstig. Was ist mit Mini-ITX. Das gibts praktisch nur von VIA. Die sind zwar sehr stromsparend, aber nicht wirklich günstig und zu mehr als Office und bestenfalls Surfen sind die gar nicht. (Bestenfalls kann man sich DVDs anschauen, toll.) Naja, als Fileserver gehts auch.
e) Wen interessiert hier die WaKü für ATX? Hier gehts um DTX! Wir reden hier über Geräte wie AppleTV, Mac Mini, ITX und dergleichen.
 
Ich sehe das so wie Deinorius schreibt Funart.

Wenn ich mir überlege, was für überdimensionierte Kisten wir bei uns in der Firma stehen haben... alles Dell Rechner und dann sogar noch nicht die kleinsten. Wenn ich mir überlege, dass man da kleine Schuhkarton (oder kleiner) ähnliche Rechner hinstellen kann, die, sagen wir eine 4gb SSD drin haben, eine 3800+ EE CPU und dafür noch 1GB RAM bieten, wäre das für unsere SAP und AS/400 Anwendungen total ausreichend - wenn nicht sogar da schon überdimensioniert. Sogar Office läuft drauf und die Videokonferenzen wären auch kein Ding. Wenn ich dann überlege das wir bei uns ca. 200 Rechner austauschen gegen sowas und die noch weniger Strom verbrauchen als die jetzigen Kisten - vom Platz ganz zu schweigen, denn der ist fast noch wichtiger - dann rechnet sich das für uns als Firma sehr wohl. Werde das im Auge behalten und durchrechnen, sofern ich nähere Infos zu diesen Teilen habe. Wenn sich das rechnet, werde ich da auch drauf pochen das man sowas einsetzt. Wozu brauche ich für Office und SAP ein P4 3,2 GHz, in einem Midi-Tower ? Wozu 80 GB Festplatte wenn eh jeder ein Netzwerklaufwerk auf dem Fileserver hat ?

Man muss auch mal bedenken für wen solche Standards entwickelt werden. Für den Highend Bereich sicher nicht. Das ist das selbe wie z.B. ein vergleich zwischen einer GF8800 und einer X1300, die ist auch nicht für Spiele gemacht, die ist für Office-Anwendungen. Man sollte sowas nicht mit seiner für Games prädestinierten GraKa vergleichen. Genau wie man solche Mini-Boards nicht mit denen vergleichen sollte, die man zuhause im heimischen Rechner werkeln hat.

Meine 2 Cents
 
Wobei ein Athlon 64 X2 immerhin noch deutlich leistungsfähiger ist als ein P4 3,2. ;)
Insofern sollte man sich ja auch überlegen, eine einfache Single-Core CPU für diesen Einsatzzweck zu verwenden. Aber heutige DC-CPUs sind nicht teuer und auch dann sehr stromsparend, insofern stellt sich die Frage gar nicht erst. Ein Hoch auf die DualCores! ^^

Die Sache mit der HDD ist auch recht interessant. Gerade in einem Büro braucht man wirklich nicht soviel und da wäre eine SSD schon sehr praktisch, die nur ein paar GB hat. Aber es sollten schon mehr als 4 GB sein. Wer weiß, wann eine Firma auf Windows Vista umsteigt. XD lol
 
Wie sieht es denn mit einer 8GB SSD aus ? Wird die für Vista reichen ? *G* ich bezweifel es gerade weil ich glaub Vista ist bestimmt so ein Monster OS geworden...

Aber im Falle eines Falles würde auch das gehen... die Computer holen sich die Daten vom Fileserver und booten es und nutzen die SSD als Cache, wäre auch möglich.

Naja, abwarten ich finde das DTX ziemlich interessant und hoffe es kommt schnell raus damit ich meinen vorgesetzten einen vorrechnen darf.
 
Kein Wunder dass Shuttle plötzlich über den Barebone-Mainboard-Verkauf nachdenkt, wenn durch DTX doch eine große Konkurrenz droht...

Der Vorteil von DTX gegenüber Barebones ist nicht mal unbedingt der Preis, sondern viel mehr die Auswahl...
 
@Repi

Eine 8GB SSD wird leider nicht reichen, da Vista 15GB Speicherplatz voraussetzt. Also am besten eine 32GB SSD einbauen, dann ist man 100% auf der sicheren Seite.

Die Idee mit dem Fileserver ist so schlecht eigentlich nicht und solche Modelle gab es schon früher, bei denen die PCs eigentlich nur Terminals waren. Heutzutage wird sowas aber so gut wie gar nichtmehr eingesetzt.
Das große Problem dürfte heutzutage nur sein, dass man bei einer solchen Lösung eigentlich ein sehr schnelles Netzwerk benötigt, dessen Einrichtung auch mit ziemlich hohen Kosten verbunden ist.


Dennoch finde ich den DTX-Standard durchaus interessant. Gerade für Office-Rechner oder Wohnzimmer-PCs sicherlich eine brauchbare Lösung. Mal abwarten, was die Hersteller hier noch aus dem Hut zaubern werden.
 
Bei mir in der Firma hat jeder ein Heimlaufwerk auf unserem File und Druckserver.

Ich wüsste hier keinen rechner der mehr als 8GB nutzt( von uns Admins mal abgesehen)
 
ZRUF schrieb:
Also am besten eine 32GB SSD einbauen, dann ist man 100% auf der sicheren Seite.
Schön wäre was mobiles (USB-Stick, externe Festplatte), dann wären auch die User (Angestellte) mobil und könnte auch am Notebook oder an anderen Arbeitsplätzen weitermachen und ihre jeweils benötigten Programme+Betriebssystem mit sich herumtragen.

ZRUF schrieb:
Die Idee mit dem Fileserver ist so schlecht eigentlich nicht und solche Modelle gab es schon früher, bei denen die PCs eigentlich nur Terminals waren.
DTX-Rechner könnten die günstigeren und besser auf- und umrüstbaren Thin-Clients der Zukunft werden, auch wenn die Maße und der Energieverbrauch etwas größer sind.

ZRUF schrieb:
Dennoch finde ich den DTX-Standard durchaus interessant. Gerade für Office-Rechner oder Wohnzimmer-PCs sicherlich eine brauchbare Lösung. Mal abwarten, was die Hersteller hier noch aus dem Hut zaubern werden.
Genau so sehe ich das auch, mich wundert, dass hier einige überhaupt keinen Sinn darin sehen. Es ist halt nun einmal so, dass DTX zu fast allen kleinen Normen kompatibel ist und durch den offenen Standard und AMD zumindest halbwegs gepusht werden kann.

Ich glaube auch dass DTX zu mehr zu gebrauchen ist also für Firmen-/Office- und Wohnzimmerrechner und Homeserver. Viele Leute brauchen einfach keine halbe Workstation zu Hause und die Leistungssteigerungen der Computer sind viel höher als sie sein müssten, dementsprechend reicht "low-end"-Hardware für heute für sehr viele Leute aus, außerdem nimmt das Bewusstsein für den Energieverbrauch zu. Und deshalb werden viele Rechner im Blödmarkt imo auch bald auf DTX-Größe schrumpfen.
 
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Würde vermuten, dass es für mich zu klein ist. Im Grunde ist mir die Größe egal - 45 Watt und kleiner begrüße ich selbstverständlich, breitere Standards (und auch kleinere Preise) sowieso.

Meine Erfahrung ist nur die, dass wenn an der Größe gespart wird, dass dann auch an der Ausstattung und Erweiterbarkeit (z.B. Anzahl der PCI- Plätze) gespart wird. Das gefällt mir gar nicht, weil man schon mal die eine oder andere Karte reinsteckt und bei Auswahl auch WINDOWS-Konflikte vermeiden kann.

Werde mir mal die ersten Boards ansehen. Das Gehäuse sollte so groß bleiben - passt mehr rein ;)
 
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Das Wegfallen der PCI-Slots ist ja auch Absicht.
Ich wäre ja auch eher dafür, dass man PCI komplett weglässt und nur PCIe nutzt, was aber leider bis jetzt nicht ganz möglich ist. Dennoch wäre diese Vorgehensweise empfehlenswert.
Zumindest für Office-Rechner und dergleichen braucht man so oder so keine extra Karten, da der wichtige Rest eh onboard ist.
 
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