Starker Tobak, den du mir vorwirfst.
Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass zur Vorlesung kommen mir sehr hilft. Wenn ich in der Lage wäre, ausschließlich aus Büchern zu lernen, hätte ich mich für einen Fernstudium o. ä. entschieden. Habe ich aber nicht. Ich brauche für meinen Lernerfolg jemanden, der mir den Stoff ins Hirn stampfen kann. Und dafür sind Lehrer oder Professoren am besten geeignet.
Skripte sind nicht immer verfügbar und oft löchrig.
Btw, die Profs bei mir wissen recht genau, wer regelmäßig erscheint und wer nicht. Die Mehrheit kennen sie auch mit Namen, abgesehen von den jüngeren Semestern.
Stress gibt es teilweise recht viel, zB in solchen Momenten, in denen man mal wieder mit Projekten zugeworfen wird. Und wenn dann manchmal einige Kommilitonen im Team nicht aus dem Knick kommen, dann geht man auch schon mal die Wände hoch. Für einen Frustanfall sind die Profs auch immer recht gut geeignet. Aber das Leben ist ja kein Ponyhof.
Aus deinen vorherigen Posts schließe ich, dass du mit deinem Studium (oder waren es zwei?) fertig bist. Hast du noch im alten System (Ingenieur, Diplom) oder neuen System (Bachelor, Master) studiert? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Früher war es vielleicht einfacher (wenn man teilweise noch so von 10+ Semestern hört, weil man sich den Stundenplan gestreckt hat), heute ist es aber strikter. Für jede Prüfung ist man automatisch angemeldet und einfach so ohne Grund kann man sich da nicht wieder abmelden. D. h. man ist gezwungen Prüfungen zu schreiben, ob man bereit ist oder nicht. Und dann wären da noch andere Dinge, aber die will ich jetzt nicht erwähnen.