Anfängerauto - Was ist die richtige Wahl?

creativelabs schrieb:
Es kommt definitiv der Punkt, wo du mit der Technik zusiehst, wie der Baum näher kommt...
Da hast Du natürlich Recht. :)

In einer Preisklasse von 3000 € wird sich die im BMW aber sowieso auf ein eventuell vorhandenes ABS beschränken. ;)
 
b-runner schrieb:
Hm, ok, Opel mag wieder keiner.. ist o.k. ;)

Aber den 316i hab ich selbst mal gefahren und möchte den Schrott nicht mal geschenkt.
Das Ding hat unten raus einen Anzug wie eine Wanderdüne, später wird's auch nicht viel besser. Die 102 PS hat der nur auf dem Papier. Ich gehe jede Wette ein, mein oller Astra hängt den 316er bei 0-100 locker ab, trotz 27 PS weniger in den Papieren.


Doch ich mag Opel. Ich fahre den neuen ASTRA (1.8 SPORT). Bin sehr zufrieden!:D
 
Ein schönes Auto, wo man alles noch selbst reparieren kann wär doch ideal.

So z.B. der DDR-Liebling "Trabant 601 deLuxe" :D
 
BMW 760i wäre gut für den Anfang...:daumen:

Ne, aber ich find den 3er BMW für den Anfang auch gut, der Freund von meiner Schwester hat auch einen und lebt noch. Man kann sich mit jedem Auto totfahren und nur weil ein Auto mehr PS, heisst das nicht zwangsläufig dass man schneller fahren muss. Ich zB würde wenn ich nen fetten BMW (5er oder 7er) hätte eher freiwillig langsam fahren, damit jeder sieht was ich für ein geilen Schlitten habe. :lol:
 
Ich hatte als Anfänger damals 'nen Golf II Diesel mit 45 PS und muss sagen, es war genau das richtige. Nicht zu schnell ist wichtig, weil sich beim fahrerischen Können ALLE Fahranfänger tierisch überschätzen - da ist es besser, man hat 'ne Karre von der man weiß, dass sie zu lahm für wahnsinnige Überhol-Manöver oder Teenie-Rennen ist. :D

Autofahren lernt man nicht in der Fahrschule sondern in den ersten Jahren danach, ob's nun um defensives Fahren geht, um heftige Manöver, wie Unfällen auszuweichen wenn's eisglatt ist oder wenn plötzlich ein Kind auf die Straße springt oder ob es nur darum geht, sicher und ohne Kratzer zu fahren. Da ist es gut, wenn die Karre in der man als Anfänger sitzt robust ist und es keine Weinkrämpfe gibt, wenn ein Kratzer oder 'ne Beule reinkommt. Verkehrssicher (für Insassen und Umgebung) ist aber am wichtgsten.

In winzigste Billigpappautos a la Chinquechento würde ich mein Kind niemals reinsetzen. Dann schon eher in nen ollen 80'er Ford Granada, scheiß auf den Spritverbrauch - da muss ordentlich Blech um den Newbie. :p

Sicher, robust, lahm :D

Liebe Grüße
marxx

PS: Opel kann einem echt leid tun - die haben nur zehn Jahre zwischdurch hässliche, schlechte Autos gebaut. Und nun ist der Ruf ruiniert, obwohl sie früher (und jetzt wieder) klasse Autos gebaut haben.
 
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marxx schrieb:
PS: Opel kann einem echt leid tun - die haben nur zehn Jahre zwischdurch hässliche, schlechte Autos gebaut. Und nun ist der Ruf ruiniert, obwohl sie früher (und jetzt wieder) klasse Autos gebaut haben.

Sehe ich nicht so. Von 45 an (Blitz, damals zuverlaessigstes Lastkraftvehikel der Welt) bis in die 90er hat Opel nur Schrotthobel vom Band gelassen. Viel Spritt verbrauchen, schlechte Verarbeitung und viel Rost. Dazu das krasse Gegenteil heute. Zuverlaessige Autos. Genau wie Ford. Die haben sich auch ein sehr gutes Image erkaempft. Obwohl die noch ne ganze Nase weiter vorne waren was Rostlauben angeht. :p

Aber es ist dennoch stylish in einem Granada mit 80 Sachen ueber Feldwege mit 50cm Schlagloechern zu knallen. :D
 
thiron schrieb:
Sehe ich nicht so. Von 45 an (Blitz, damals zuverlaessigstes Lastkraftvehikel der Welt) bis in die 90er hat Opel nur Schrotthobel vom Band gelassen. Viel Spritt verbrauchen, schlechte Verarbeitung und viel Rost. Dazu das krasse Gegenteil heute. Zuverlaessige Autos. Genau wie Ford. Die haben sich auch ein sehr gutes Image erkaempft. Obwohl die noch ne ganze Nase weiter vorne waren was Rostlauben angeht. :p

Aber es ist dennoch stylish in einem Granada mit 80 Sachen ueber Feldwege mit 50cm Schlagloechern zu knallen. :D
Um ehrlich zu sein, hatte ich eher das Gefühl, sie haben in den Neunzigern ein bisschen sehr geschludert. Aber ich kann auch nicht von mir behaupten, die fette Ahnung von Autos zu haben. :D Ich hätte als Anfänger am liebsten einen Ford Mustang gehabt - aber den bekam man nicht für 3.000 Mark. :D Nicht mal die Versicherung. :lol:
 
Ich kann auch nur Stichproben Erfahrung preisgeben. Und natuerlich optische Eindruecke. Und die waren gerade bei Opel und Ford nicht sehr gut. Die Eltern eines Kumpels hatten ein Sierra Coupé mit ner 1000 Liter Maschine... :D Keine Ahnung wieviel. Glaube 2.5l. Die Karre ging Berg hoch (wir wohnen hier an der Mosel, also viel Berg :D) wie Schmitts Katz. Und sein Dad war so ein Typ dem man nicht ansehen konnte ob der tot war oder einfach nur cool. Jedenfalls hatte der das Gaspedal am Berg immer voll am Anschlag. Mir ist jedes mal schlecht geworden von der Beschleunigung. Was wiederum noch schlimmer ist, das diese Auto so 'gut' verarbeitet war das man in jeder Kurve und bei jeder Erhoeung dachte das ding bricht gleich in der Mitte auseinander. Schlimm. :D
 
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thiron schrieb:
Und sein Dad war so ein Typ dem man nicht ansehen konnte ob der tot war oder einfach nur cool.
*Tränen lach*

Auuhuuuuuuuuu - Ford Sierra.. da ist für mich so ziemlich die hässlichste Bauernkarre die man sich für Geld kaufen konnte. Das Ding ist so hässlich, damit muss man sich sogar an ne Tasse Kaffee ranschleichen.:p Aber ohne Frage, ging sicher wie nix gutes. Genau wie die alten Opel Commodore. Motor so groß, dass man sich reinlegen konnte und gefühlte acht Tonnen schwer. :D

Das Gegenteil war mein alter Studenten-Nissan Micra. Den habe ich mal ohne Wagenheber hinten an einer Seite angehoben und ein Kumpel hat Backsteine unter die Karrosse gestapelt, damit ich anschließend den platten Reifen wechseln konnte. :lol:
 
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Möchte doch auch mal was zur PS-Diskussion hier sagen.

Ich hab seit knapp nem Jahr meinen Lappen, bin am Anfang E-Klasse Kombi Bj01 mit knapp 140 PS gefahren. Ja gut, nicht unbedingt das richtige Anfängerauto, da dort ne Delle ja auch noch ordentlich kostet, aber die ganze elektronische Unterstützung à la ESP, Bremsassistent, Bremskraftverstärker, ASR usw. ist doch ne sehr feine Sache wenn es mal etwas knapp wird. Mit der "Power" (kleinste Motorisierung soweit ich weiß) konnte man ohne Bedenken überholen, sobald es die Straßenlage etc pp zulässt. Ich wüsste nicht von mir, dass ich je riskant überholt hätte. Das wars mir nicht wert.

Nun hab ich seit ca. 2 Monaten nen eigenes Auto. Ja es ist nen Golf 3. Übrigens gekauft für etwas über 3000,- und hat dabei 90 PS, ABS, 2 Airbags, 4 eFH, eSD, Sitzheizung und diversen andren schnickschnack. Auch wenn du viele andre Golf siehst, bin ich topzufrieden. Suchst dir einfach ne Farbe, die dir gefällt und schon biste auch wieder nen Stückchen individueller. Bei dem Angebot an Golf 3 kannst du dir das erlauben auch nach der Farbe zu gucken.
Die 90 PS sind für den Golf doch bissl was (es gibt 60,75,90,11x (GTI),172(VR6)). Wenn man jetzt mal die 100+'ler weglässt, so ist es der größte unter den "normalen".
Bis auf den leicht erhöhten Spritverbrauch seh ich da eigentlich nur Vorteile. Ich brauch nur selten viel bis Vollgas zu geben, da er auch so ordentlich zieht, wenn ich es brauch.
In diversen Situationen ist es nie verkehrt paar mehr PS zu haben. Als Beispiel, komme vom Rastplatz und will auf die AB auffahren, allerdings schon 50 Meter nach dem die Kurve rum war, standen dort paar hübsche Kerle in orangenen Anzügen und taten recht wichtig. Konnte nicht genug beschleunigen und musste anhalten. Irgendwann konnte ich dann ne Lücke nutzen und meine Geschwindigkeit war relativ schnell wieder auf der, der andren Fahrzeuge. Mit krass wenig PS wäre das sicherlich gefährlicher geworden.

Ob ich nun im alten Peugeot 205 mit 60 PS von meiner Mutter gesessen hab oder im neuen 911er von unsrem Nachbarn mit 355 PS sitze, letztendlich kommt es auf mich drauf an, ob ich gescheit oder sicher fahr. Wobei ich denke 150 PS fürn Fahranfänger dicke ausreichen. Man sollte ja auch mal an die Unterhaltskosten denken, es sei denn Papi zahlt..
 
Wenn es darum geht, dass man jeden Morgen zuverlässig zur Arbeit kommt, gibt es völlig uncoole Autos der unteren Mittelklasse, die das auch mit einem Kilometerstand von 150.000 recht gut garantieren. Mitte der 90er lief das z.B. auf einen Toyota Corolla hinaus. Man musste nur zusehen, dass der Zahnriemen für die Nockenwelle vorsorglich gewechselt wurde.
Wenn man morgens um 6 in der Kiste auf den üblichen Stau zufährt, ist die Fahrdynamik jedenfalls total nebensächlich. Beunruhigend ist die Leerung des Portemonnaies durch die Versicherungsbeiträge. Bei Nutzung eines älteren 3er BMWs finanziert man überproportional viele und schwere Unfälle von männlichen Fahranfängern mit. Wenn man selber zu dieser Personengruppe gehört, wird es mit z.B. 90% Anfängerzuschlag besonders teuer.
Für einen 6 Jahre alten BMW 316 laufen Haftpflicht+Teilkasko bei einem Fahranfänger einschließlich Teilkasko (300 Euro Selbstbehalt) schnell auf deutlich über 2000 Euro hinaus (!).
Schon mit einer in etwa gleichstark motorisierten Reisschüssel lassen sich im Jahr 600 Euro im Jahr sparen.
Je nach Jahresfahrleistung gewinnen natürlich auch die die Spritkosten an Bedeutung. Bei 15000km Jahresfahrleistung benötigt man derzeit 3l Super bleifrei weniger auf 100km, um 600 Euro einzusparen (1,30 Euro pro Liter).
 
Quatsch ist das keiner! :lol:

Deine 800 € beziehen sich höchstwahrscheinlich lediglich auf die Haftpflichtversicherung ohne Teilkaskoversicherung und als Fahranfänger wirst Du wohl kaum 80% haben.
Wie Interlink geschrieben hat bezogen sich seine Angaben auf Haftpflicht und Teilkasko und die 80/90% sind nur ein Zuschlag auf die eigentlichen Kosten. D.h Du bezahlst 180 %, es sei denn Du übernimmst einen bestehenden Vertrag... ;)
 
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Komm, du weißt überhaupt nicht wie dass bei mir ist.
Ich lass dass Auto auf meinen Vater laufen, der schon 3 Autos angemeldet hat.
(2 Brüder dies auch auf ihn Laufen haben.)
Somit bin ich bei ca. 80 %
Die 800 € Beziehen sich dann LAUT VERSICHERUNG (Die werden mir wohl keinen Quatsch erzählen wenn ich mein Auto bei Ihnen Anmelden will -_-#) auf Haftpflicht + Teilkasko :rolleyes:
 
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Am Rande: Wer die eigene Situation nicht vollständig schildert, dem wird auch mal etwas erzählt, was zwar für ihn selbst nicht zutrifft, aber deshalb noch lange nicht "Quatsch" ist. :D
 
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