News Anker Solix Solarbank Max AC: 7-kWh-Speicher für die Solaranlage liefert 3.600 Watt

Unabhängig davon, ob sich ein Akku preislich rechnet, stört mich eher der ganze Firlefanz mit irgendwelchen Apps, Internetzugang etc.

Ich würde ich mir nur einen ganz simplen Plug&Play-Akku hinstellen.

Sprich: der Akku müsste irgendwo in Stromzählernähe an eine Steckdose ran und ferner via Kabel an das IR-Lämpchen vom Stromzähler angeschlossen werden. Ganz ohne Apps / Software / Internetverbindung etc.
Völlig eigenständig müsste der Akku dann laden/entladen, je nachdem ob Verbrauch/Einspeisung.

Gibt es nur leider nicht.
 
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Eigentlich ist ja der ganze Kram mit diesen privaten Speichern Mist. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.
Im Sommer ist der Akku morgens um 8 schon voll und um die Erzeugungsspitze im Stromnetz mittags bei voller Sonneneinstrahlung abzufedern steht keine Leerkapazität mehr zur Verfügung.
Auch die ganzen überdimensionierten Geräte, die zum Teil gar nicht mehr komplett ausgenutzt werden können, stehen im Sommer voll geladen im Keller rum und altern in aller Ruhe vor sich hin.

Schön wäre es doch, wenn man keine privaten Batterien für den eigenen Keller kaufen würde, sondern Anteile an einer Großbatterie, die draußen vor den Stadttoren steht. Gekoppelt mit meinem eigenen Stromzähler könnte ich virtuell meinen eigenen Strom speichern (je nach gekauftem Anteil der Großbatterie), real ist meine Investition aber Teil einer größeren, netzdienlichen Anlage, die die Energiewende voranbringt.

Problem ist natürlich, dass es für so etwas erstmal den politischen Willen geben müsste. Da sehe ich momentan eher schwarz(-rot).
 
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Tina_L schrieb:
Im Sommer ist der Akku morgens um 8 schon voll und um die Erzeugungsspitze im Stromnetz mittags bei voller Sonneneinstrahlung abzufedern steht keine Leerkapazität mehr zur Verfügung.
Richtig. Allerdings ist es eigentlich wurscht wo die Batterie steht.
Das Problem ist die zu geringe vorhandene Speicherkapazität - und zwar generell.

Für die Netzdienlichkeit der Batterien in unseren Kellern reservieren die Netzbetreiber
auch gleich 1/4 des im Verteilkasten vorhandenen Platzes ;)
 
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Also ich mag meinen 15kWh Akku im Keller.
Ich kann leider nicht immer tagsüber waschen und spülen, da läuft am Abend durchaus ne Spüma, 2x Waschmaschine während ich ne Runde zocke und meine bessere Hälfte TV schaut und bügelt. Da bleibt natürlich oft genug was übrig, wenn die PV wieder anspringt und im Winter stelle ich die Entladetiefe gezielt auf 50%, damit die Notstrom noch ne Weile laufen kann. Mit 21kWp wird der Akku auch im Winter meist voll, im Schnitt hatte ich im schlechtesten Monat Januar 14kWh pro Tag Ertrag (440 kWh gesamt in Januar).
Der Akku kostet ca. 3400€ und hält (hoffentlich) 10 Jahre. Bei 30 Cent/kWh und 7kWh Entnahme pro Nacht hat er sich in 4-5 Jahren amortisiert
 
calippo schrieb:
Der Akku kostet ca. 3400€ und hält (hoffentlich) 10 Jahre. Bei 30 Cent/kWh und 7kWh Entnahme pro Nacht hat er sich in 4-5 Jahren amortisiert
Kannst du das mal im Detail aufdröseln? Hast du keine Einspeisevergütung?
Deine Rechnung sieht eher aus nach 356 * 7 * 0,3 * 4,5 = ~3450€.
 
Moep89 schrieb:
Hast du keine Einspeisevergütung?
Ich lade den Akku über die Mittagszeit, wenn meine 60% Grenze greift. Bei 21kWp also max 12,6kW Einspeisung, der Rest geht verloren. Von April bis September hab ich oft 2-4kW zu viel für ein paar Stunden, das reicht dann für den Akku.
Ich verbrauche aber auch oft mehr als 7kWh, es kommt vor, dass der Akku komplett leer wird (durch die Sauna z.B.). Wie genau sich das rechnet, wird sich zeigen.
 
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Falc410 schrieb:
Wenn der Hersteller das Teil bis -20 Grad frei gibt, warum nicht? Die haben doch meistens eingebaute Heizung.
Ergänzung ()

Toll im Winter kämpft man eh schon um jedes Watt bei der Erzeugung um überhaupt den Eigenbedarf zu decken, das rechnet sich so schon nicht bei dem Preis aber mit Heizungfunktion aktiv 10x nicht.
 
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Benutzer0815 schrieb:
Damit sollte auch nichts im Netz gehen, außer du nutzt kein Smart Meter.

Warum sollte das Sinn ergeben?
Warum schaltet man die PV-Anlage ab wenn man den Strom entweder nicht selbst nutzt oder der Akku bereits voll ist?
Welchen Nachteil habe ich durch die Einspeisung?
Darf ich einen smart meter in meinem Zählerschrank einbauen?
 
TenDance schrieb:
Warum schaltet man die PV-Anlage ab wenn man den Strom entweder nicht selbst nutzt oder der Akku bereits voll ist?
Deshalb schrieb ich in Punkt 3 ja entweder Nulleinspeisung oder eben durchlassen ins Netz. Aber den Smart Meter brauchst du eben, denn sonst musst du den Speicher auf quasi Dauerentladung (z.b. 400W) stellen um deine Grundlast zu decken. Dann würde er sich aber auch ins Netz entladen.
TenDance schrieb:
Welchen Nachteil habe ich durch die Einspeisung?
Darf ich einen smart meter in meinem Zählerschrank einbauen?
Ohne Smart Meter wird dein Akku auch in das Netz entladen, wie oben beschrieben. Oder du hast zu wenig eingestellt, dann wird etwas bezogen. Daher -> Smartmeter, wie das von Shelly z.B.
Ob du das einbauen ‚darfst‘ weiß ich nicht, zur Not muss eben ein Elektriker her. Wenn du es kannst, kannst es auch selber machen.
 
Benutzer0815 schrieb:
Wenn du es kannst, kannst es auch selber machen.
Können ja, dürfen eher nein. Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur durch den Netzbetreiber oder ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden. Wie so oft geht es um die Haftungsfrage. Ohne Rechnung eines eingetragenen Elektrikers hast du keinen Nachweis über eine fachgerechte Installation nach den geltenden VDE-Normen. -> Im Schadensfall kann die Versicherung sich querstellen. Komplett egal ob deine Installation den VDE Normen entsprach und irgendwas mit dem Schaden zu tun hatte. (Soweit mein Kentnisstand. Ich wäre begeistert, wenn mich jemand eines besseren belehren würde)
 
Tina_L schrieb:
Eigentlich ist ja der ganze Kram mit diesen privaten Speichern Mist. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.

Schön wäre es doch, wenn man keine privaten Batterien für den eigenen Keller kaufen würde, sondern Anteile an einer Großbatterie, die draußen vor den Stadttoren steht. Gekoppelt mit meinem eigenen Stromzähler könnte ich virtuell meinen eigenen Strom speichern (je nach gekauftem Anteil der Großbatterie), real ist meine Investition aber Teil einer größeren, netzdienlichen Anlage, die die Energiewende voranbringt.

Problem ist natürlich, dass es für so etwas erstmal den politischen Willen geben müsste. Da sehe ich momentan eher schwarz(-rot).
Aha, schon vergessen, das Robert Habeck auch überhaupt gar keinen Strom-Speicherplan für Deutschland hatte?
Klar, grüner Wasserstoff sollte es reißen, aber es gab so gut wie keine Fördermittel dafür, obwohl dt. Technik (Siemens u.a.) in den Startlöchern stand und nur gebaut werden wollte. Davon abgesehen wäre/ist Wasserstoff als Stromspeicher immer mit die teuerste Speicherart.
Aber es war ja auch kein Geld + Plan für Batteriespeicher (und Netzausbau) da, obwohl das Material dafür sofort kaufbar verfügbar war/ist.

Es ist also egal, welche Partei gerade an der Bundes-Strommacht ist.
Der schlaue Bürger hilft sich also selber und das ist in gewisser Weise auch gut so!
Denn ohne die ganzen Netzentgelte, Umsatzsteuer, Energiesteuer, Netzspeicherkosten, Konzessionskosten produziert + speichert man eben nur zu rd. 30% des üblichen privaten Bruttostrompreises! Schaut mal auf Eure letzte Stromrechnung vom Versorger!

Die geschätzt rd. 1,6 Billionen an Kosten für die klimaneutrale Heizungsumstellung in Deutschland (in Gebäuden) in den nächsten Jahren wollen ja auch irgendwie finanziert sein. Geschätzte Gesamtkosten (DIHK) bis 2045 für die ganze Energiewende rd. 4,8-5,4 Billionen Euro.
Ohne Moos nix los!
Ergänzung ()

Bccc1 schrieb:
Ohne Rechnung eines eingetragenen Elektrikers hast du keinen Nachweis über eine fachgerechte Installation nach den geltenden VDE-Normen. -> Im Schadensfall kann die Versicherung sich querstellen. Komplett egal ob deine Installation den VDE Normen entsprach und irgendwas mit dem Schaden zu tun hatte. (Soweit mein Kentnisstand. Ich wäre begeistert, wenn mich jemand eines besseren belehren würde)
Machen wir es einmal anders herum!
Zeige uns, dass sich Gebäude-Versicherungen wegen fehlender Elektrikerrechnungen bei der Regulierung quer gestellt haben!

Mir ist nämlich in meiner langjährigen Praxis kein solcher Fall bekannt geworden.
Es steht auch in den Versicherungs-AGB meines Wissens kein solcher Passus (verbotene Eigenarbeit o.ä.) und ich hatte viele solcher Verträge in der Hand.

So ein smartmeter zieht max. 5 Watt Eigenverbrauch, meist 2,5 Watt oder weniger = Brandrisiko <0,000001%.
Aber klar, man kann den Leuten auch einreden, das Wechseln eines 230V-Steckers am Endgerät darf man auf gar keinen Fall alleine bewerkstelligen, sonst verlöre man den Versicherungsschutz für das ganze Haus.
Alles Märchen aus 1001 Nacht oder Fallballspiele mit einer Relevanz von 1:10.000.000.

Mehr Mut zur Eigeninitiative!
Deutschland packt an!
 
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Rodman schrieb:
Ohja bitte! Stellt das Ding bei -10Grad draußen hin.
Und nach einem Winter segnet die Kiste das zeitliche.
Die arme Kundschaft die unwissend auf solche Angaben vertraut...
Also zumindest die Solix 3 hat eine Akkuheizung verbaut. Bei mir in der Garage hat die bei etwa 10°C den Akku deutlich hochgeheizt, da die Akkus sonst nur begrenzt Leistung laden können. Entladen soll auch bei niedrigen Temperaturen gehen.

Wenn die Heizfolie zu lange braucht um den Akku zu erwärmen, wird ein Teil direkt ins Netz eingespeist oder, bei maximaler Einspeisung, die Solarleistung reduziert.
Ergänzung ()

R O G E R schrieb:
Also 3,6 reicht völlig für ein Haus.
Außer du schmeißt alles gleichzeitig an.
Was selten der Fall ist.
Hmm also bei mir sind die aktuell 8 ganz ok.
PC, Multimedia im Wohnzimmer und Beleuchtung sind halt meist abends an (zusätzlich zur Grundlast), wenn solar die Grundlast nicht mehr deckt. Im Winter sind die Nachtzeiten auch länger. Da mache ich den Speicher regelmäßig leer. Ich überlege auf 11kWh aufzurüsten, was ein Modul mehr wäre.
Wir arbeiten aber auch spät und sind daher oft bis 12 oder 1 Uhr Nachts wach. Da ist der Verbrauch aus den Akkus natürlich auch höher.

Die Grundlast alleine zieht schon einiges über Nacht aus dem Akku. Mit 3,6kWh wäre bei mir vermutlich um 3 oder 4 Uhr der Akku leer.
 
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Bccc1 schrieb:
Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur durch den Netzbetreiber oder ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden.
Das gilt für Arbeiten vor dem Zähler, alles dahinter kann mWn jede beliebige Elektrofachkraft erledigen, in meinem Fall auch ich als Elektroniker für Betriebstechnik selbst.
Solange am Ende alles gemessen und dokumentiert ist, sehe ich da kein Problem.

Und bei nem SmartMeter Einbau gibts nicht mal großartig was zu messen, die Strommessung funktioniert berührungslos und das Gerät selbst braucht lediglich nen Anschluss an die drei Phasen, die man von einer beliebigen Sicherung abgreifen kann.
Klar kann man jetzt noch ne Isolationsmessung für die 3x 10cm Kabel von der danebenliegenden Sicherung zum SmartMeter machen, man kann es aber auch übertreiben.
 
M@tze schrieb:
Ich mage die Sachen von Anker, aber die Preise sind schon immer gesalzen.
amüsant ... das E-Bike, was direkt mit der Haushaltssteckdose verbunden wurde ... mit 220V geladen wird... :D
Immerhin wird dann der Aufpreis nicht fürs bessere Marketing ausgegeben. Naja, China und Marketing. Ich muss da automatisch an einen Sitzmöbel denken, der passend zum "Stuhl", die bezeichnung "Kot" trug. Sogar die Farbe stimmte.

Ich habe nen Akku von Anker, der lebt sogar heute noch. Und ich hatte USB-C Charger, der hat vermutlich mein Notebook gegrillt hat, als genau dieser Teil vom Netzteil sein Geist aufgegeben hat. 100% sicher bin ich mir aber auch nicht. Der Ausfall des Notebooks, wie aber auch der toten USB-C buchse vom Netztteil, lagen doch sehr nahe(1 Tag) zusammen. :freak: Kann auch zufall gewesen sein. Aber seit dem ist ANKER nicht mehr direkt meine erste Wahl.
 
Also ich habe mir jetzt ein Smart Meter von Zendure (genau so wie Shelly Pro 3EM) besorgt und mir mehrere Youtube Videos angeschaut. Der Einbau sieht sehr leicht aus, aber ich habe weder passende Kabel noch eine Kripex Abisolierzange, noch würde ich mich jetzt trauen das an die vorhandenen Sicherungen anzuschließen. Die Induktionsklemmen würde ich noch hinbekommen, aber mehr auch nicht. Wenn man sich da ein bisschen auskennt, kann man das sicher selbst machen. Aber ich muss mir einen Elektriker suchen - nur nimmt halt niemand so kleine Aufträge an die in 30 Minuten erledigt sind und möchte dann noch paar hunderte Euro für den Einbau.

Einfacher und günstiger wäre es mit so einem IR-Dongle an den Zähler zu gehen aber Bayernwerk rückt bei mir die PIN nicht raus. Ich habe bereits Beschwerde eingelegt und kann dann zur Schlichtungsstelle gehen, aber das dürfte Monate, wenn nicht Jahre dauern bis die mal in Gang kommen. Diese Firma gehört einfach verboten - mein Vater hat auch seit Jahren (seit einer eine PV Anlage hat) nur Probleme mit denen.

Aber Bottom-Line ist halt, ohne Speicher und ohne Smart-Meter lohnt sich eine kleine PV-Anlage m.M.n. nicht. Ich kann zwar jetzt einen Zeitschaltplan erstellen und muss meine Grundlast schätzen (speise z.B. Nachts jetzt 50W konstant ein) aber oft ist es halt so, dass die Batterie Mittags schon voll ist und ich dann auf einmal 500W produziere die ich nicht verbrauchen kann.
 
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