News Anker Solix Solarbank Max AC: 7-kWh-Speicher für die Solaranlage liefert 3.600 Watt

angegeben wird es ja
1775811590864.png
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: polyphase
Wie kann ich als Laie checken ob diese Batterie in mein System eingepflegt werden könnte?
Ich habe eine 4kw solar anlage auf dem Dach (10 Jahre alt) die ich tagsüber für den Verbrauch nutze und überschüssiges einspeise. Nachts jedoch wäre es gut einen Vorrat zu haben um Strom nicht "importieren" zu müssen.
 
@Cheechako du musst an deiner PV-Anlage nichts ändern. Die Batterie bekommt über einen Energy Meter hinter dem Hauptzähler mit, ob du gerade einen Überschuss (Batterie lädt) oder einen Netzbezug hast (Batterie entlädt). Das Ganze wird über 3 Stromwandler (eine Stromzangen, je Phase) gemessen, die den aktuellen Stromfluss (Bezug oder Einspeisung) erfassen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SmOoTh!
R O G E R schrieb:
Also 3,6 reicht völlig für ein Haus.
Außer du schmeißt alles gleichzeitig an.
Was selten der Fall ist.
Wie einige schon geschrieben haben, reicht so ein kleiner Speicher bei weitem nicht. Ich habe einen täglichen Verbrauch von ca. 20-25 KWh (jährlich um die 7500 KWh). Da ist noch keine Wärmepumpe angeschlossen. Lediglich ein Hybrid-Pkw der aber auch nicht immer geladen wir. Wenn man 2 Kühlschränke, 2 Gefriertruhen, viele Sonos-Geräte, Garagentorantrieb, weitere Smart-Home Geräte, 2 Waschmaschinen (die täglich laufen), Herd/Backofen ebenso täglich sehr aktiv in Betrieb sind uvm., dann denke ich da nicht mal an einen Akku-Speicher. Meine PV liefert 16KWp, aber klar, im Sommer gibt es einen Überschuss, den könnte man mit einem mindestens 10-20KWh-Speicher etwas puffern. Das kleine Ankerspielzeug ist dann eher was für 2-Personen Haushalte und nicht für Homeoffice, Gaming u. 4 erwachsene Personen, wo demnächst ein E-Auto noch hinzukommt und wie gesagt im nächsten Jahr dann die Wärmepumpe.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MalWiederIch und R O G E R
M@tze schrieb:
Ich finde ja die generierten Produktbilder wieder amüsant.
Ich erinnere dich nur an den heißen Lötkolben, der vorne an der Spitze angefasst wurde.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: gesperrter_User und M@tze
Genau! 😂
 
DerMandelmann schrieb:
Ich habe geplant so einen ähnlichen Speicher in meiner unbeheizten Garage aufzustellen (es wird dort aber nicht kälter als 5°C schätze ich). Meinst du das passt? Ich bin da nicht so informiert
Ich kann dir nur empfehlen mal in die üblichen datenblätter von eve, catl, envision, calb und co zu schauen.
DIE wissen was ihre zellen können und nicht in das marketing blabla von Drittherstellern denen du nach spätestens 2 Jahren egal bist.

Beispiel EVE (seite 4 im Dokument)
https://www.nkon.nl/de/amfile/file/download/file/1063/product/5564/

Bei lediglich 0 °C kannst die noch mit einem 1/20 der eigentlichen Power laden. (0,05C)
Bei einem 48V System und 16 Zellen mit je ca. 150Ah (ca. 7kWh Kapa) wären das ca. 7A.
Das wiederum sind ca. 280W bei leerem akku und etwas unf 400W bei halb vollem Akku.
Die Zahlen sind für die Ladeleistung, da diese deutlich kritischer zu sehen ist als die Entladung.

Falls das BMS richtig gut ist, regelt die Technik automatisch runter.
Aber wenn ich da schon -20°C lese, stellen sich mir die Nackenhaare zu Berge...

Klar kann man da mit einer Heizung gegenwirken. Aber die kostet mehr Strom als von der angeschlossen PV jemals im Winter erbracht werden könnte.
Aber hey, Hauptsache -20°C auf die Verpackung schreiben. Wird schon zwei Winter durchhalten - oder mehr Stromkosten als einsparen.
Und ja, das gleiche gilt auch für zu hohe Temperaturen. Wobei da die Grenzen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden sollten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DerMandelmann
Rodman schrieb:
Ohja bitte! Stellt das Ding bei -10Grad draußen hin.
Und nach einem Winter segnet die Kiste das zeitliche.
Die arme Kundschaft die unwissend auf solche Angaben vertraut...
Warum gibt es Menschen die selbst anscheinend keine Ahnung von dem Thema haben und dann sich ermutigt fühlen trotz ihrer Halbweisheiten dieses zu Posten und ggfls noch auf diese nachricht hier zu antworten um das vorher geschriebene noch zu rechtfertigen?

Die Heizung geht sogar vor 0 Grad an und es sind Thermostate in jedem Akku verbaut. So werden die ohne Probleme über 10-15°C gehalten. Anlage steht bei mir auf dem Dachboden und wenn es kühl ist gehen schonmal 200watt (Solix + 1 erw Akku) in die Heizung rein bis eine gewisse Haltetemperatur erreicht ist.
Gib aber auch viele die komplett ohne Akkuheizung und nur mit Isolierung Akkus betreiben und die absolut null Probleme haben.

Hauptsache Ihnen traut keiner und glaubt den Halbwahrheiten die geschrieben wurden.

Grüße Feldi
 
Sind die Minus 20 aufs rumstehen bezogen, oder aufs entladen. Das BMS wird es entsprechend regeln.

Bei mir steht ein Akku auch im nicht beheizten Betonschuppen. Gibt halt keine Leistung, solange wie kalt.
 
R O G E R schrieb:
Also 3,6 reicht völlig für ein Haus.
Außer du schmeißt alles gleichzeitig an.
Was selten der Fall ist.
Du meinst den Airfryer mit 1.6-2.7 kWh, während sich die Tochter die Haare föhnt und die "Reinigungskraft" mit dem 1 kW Staubsauger die Bude abläuft?

Oder jemand steht unter der Dusche, deren Warmwasser mit einem Durchlauferhitzer generiert wird. Dann ist es vorbei mit 3.6 kW reichen ^^ Ist nicht mal selten, das nur Herd und Dusche locker drüber schiessen.
 
Dwyane schrieb:
Und woher weiss die neue Solarbank Max AC ob sie nur 800W oder die vollen 3500W einspeisen darf?
Leider gar nicht ohne passendes Smartmeter am Verteilerkasten. Ohne Smartmeter wird konstant eingespeist, was man in der App eingrstellt hat. Das ist reichlich sinnlos. Es sei denn man muss jeden Tag sein Elektroauto laden. Dann kann man die Ladung dafür freigeben.

Die 2,2 kWh Akkus von Marstek kosten übrigens 305€. Da finde ich Anker schon teuer, wenn man es hochrechnet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MalWiederIch
Taxxor schrieb:
Ein E Auto kann ich erst laden wenn ich zuhause bin und dann ist nicht mehr lange Sonne da
Und den Herd/Ofen stellst du auch nicht auf den Timer für Mittags bei Sonne.
Also 3,6 kW als "ausreichend für ein Haus" zu bezeichnen ist schon etwas Realitätsverlust. Das Deckt problemlos die Grundlast ab, aber da bleiben viele Spitzen - und das wirden mit der Energiewende deutlich mehr. Ich würde eher 7 - 10 kW als "das reicht für fast alles" deklarieren.
 
Warum nehmt ihr das gleich auseinander.
Ich hab hier auch nur einen 3kW Wechselrichter. Natürlich reicht der für ein Haus aus, es reicht nur nicht für dauerhafte Autarkie^^

Die beiden e-Autos z.b. laden wir auf einer Phase. Das geht tatsächlich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tina_L
Nagilum99 schrieb:
Grundlast ab, aber da bleiben viele Spitzen - und das wirden mit der Energiewende deutlich mehr. Ich würde eher 7 - 10 kW als "das reicht für fast alles" deklarieren.
Mal ganz ehrlich Leute.
Ich sehe es doch bei meinem Verbrauch.

Ich habe keine WP oder E-Auto.
Habe auch keinen Speicher da meine PV-Anlage noch etwas älter ist und ich relativ viel Geld für eingespeisten Strom bekomme. Wenn die Einspeisevergütung weg ist, dann kommt auch ein großer Akku dran. Aber jetzt rechnet es sich 0.

Wenn ich mir die Spitzen anschaue sind die selten über 3,5kW. Und wenn ist es vernachlässibar weil der Speicher nachts doch eh leer genuckelt wird mit 7kWh. Dann ists doch egal wann das passiert.
Spühlmaschine, Waschmaschine laufen per Zeitvoranwahl Tagsüber.
Ich muss dazu sagen gekocht wird auch tagsüber, also fällt das erstmal nicht ins Gewicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Iwwazwersch
Warum ist die Hauszuleitung nicht in 2,5qmm, würde man ja richtig sparen und damit bekommt man sogar über 4kW hin^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MalWiederIch und gesperrter_User
Nagilum99 schrieb:
Also 3,6 kW als "ausreichend für ein Haus" zu bezeichnen ist schon etwas Realitätsverlust.
In deinem persönlichen Szenario vielleicht.

In meinem persönlichen Szenario beispielsweise sieht es so aus

Waschmaschine max. 3kW
Trockner ebenso max 3kW
Spümaschine max 2,4kW

Das sind die max Werte die kurz mal vielleicht für 10 Minuten erreicht werden. Viel mehr hat Herd/Backofen auch nicht, wenn nicht grad alle Platten und Ofen parallel laufen.

Im 3,6 kW reichen sicherlich für 90 % der normalen täglichen Nutzung, teilweise auch kombiniert, aus.
Was anderes ist, wenn die oben genannten Geräte + WP oder BWWP oder oder oder durchgehend laufen.
Für ein normales Haus (2 Personen) ohne spezielle Verbraucher sind 3,6 kW Ausgangsleistung voll ok.

Das natürlich bei der Individualität wie beispielsweise @CastorTransport beschreibt auch anders möglich. Wobei im besten Fall der Airfryer 10 Minuten läuft und der Fön auch nicht länger.

Wie immer eine Frage der persönlichen Situation.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tina_L und R O G E R
CastorTransport schrieb:
Du meinst den Airfryer mit 1.6-2.7 kWh, während sich die Tochter die Haare föhnt und die "Reinigungskraft" mit dem 1 kW Staubsauger die Bude abläuft?
Am lustigsten an der ganzen Diskussion ist doch eh das wilde Würfeln von Einheiten .. kW, kWh ... alles wayne - richtig? Ich bin eh für PS und PSh.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MalWiederIch, calippo, Paladin301 und eine weitere Person
gesperrter_User schrieb:
@Cheechako du musst an deiner PV-Anlage nichts ändern. Die Batterie bekommt über einen Energy Meter hinter dem Hauptzähler mit, ob du gerade einen Überschuss (Batterie lädt) oder einen Netzbezug hast (Batterie entlädt). Das Ganze wird über 3 Stromwandler (eine Stromzangen, je Phase) gemessen, die den aktuellen Stromfluss (Bezug oder Einspeisung) erfassen
Vielen Dank, also verstehe ich es richtig, dass es mit jedem System funktionieren sollte?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: gesperrter_User und R O G E R
Mal ne kleine Anmerkung zu den Leistungen und Kapazitäten, wenns um Rentabilität gehen soll:

Am schnellsten (bzw. in den meisten Fällen überhaupt erst) rentiert sich eine kleine Batterie mit 2-3 kWh um die Nacht zu überbrücken (bei vorhandener PV). Da braucht man auch nicht mehr als 800 W, damit sie sich amortisiert.
Amortisation heißt nämlich, dass das Geld, das für die Technik ausgegeben wird als Ersparnis wieder rein kommt.

Wenn man nachts um 2 Uhr sich nochmal einen heißen Tee kochen will, wird der Wasserkocher (2,4 kW Leistung) eben nicht mehr zu 100% abgedeckt. Macht aber nix, der läuft ja nur 3 Min.
Kauft man sich für die 3 Minuten das Modell mit dem stärkeren Wechselrichter, stellt man fest, dass die Amortisationszeit aufgrund höherer Kosten ansteigt, da man die zusätzliche Leistung im Laufe der Nacht nur zu einem sehr niedrigen Anteil braucht.
Auch die zusätzliche Kapazität einer größeren Anlage kann man selten so ausnutzen, dass es sich lohnt. Im Sommer sind die Nächte kurz (man braucht wenig) und im Winter bekommt man die Batterie über Tag nicht voll.

Anders sieht es natürlich aus, wenn man sein Auto abends laden muss, weil man tagsüber nicht zuhause ist. Oder eine Wärmepumpe vorhanden ist. Dann wird die Rechnung sehr individuell.

Die ganzen Pauschalisierungen, wie z.B. 3,6 kW reicht nie, 7 kWh sind zu wenig,... ist nur blablabla.
Dafür hängen wir alle noch am allgemeinen Stromnetz und können auch kurze Lastspitzen von 20+ kW ohne Probleme händeln.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KaRa2, MS-DOS Gamer und Arne
Tina_L schrieb:
wird der Wasserkocher (2,4 kW Leistung) eben nicht mehr zu 100% abgedeckt. Macht aber nix, der läuft ja nur 3 Min.
Nimmt man einen WK mit unter 1 PS dauerts halt länger - aber "Problem" gelöst ;)

Pauschal funktioniert ne Beurteilung eher selten.
Die Nutzungsprofile sind unterschiedlich und auch die Bereitschaft Tagesabläufe zu ändern
ist nicht gleich ausgeprägt - und das ist ja auch vollkommen okay.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: calippo
Zurück
Oben