News Anker Solix Solarbank Max AC: 7-kWh-Speicher für die Solaranlage liefert 3.600 Watt

Mittlerweile ist es fast egal, in welchen Thread man reinschaut.
Mimimi zu teuer hier, mimimi zu teuer da.

Nö. Ich find das System richtig genial und preiswert!
Deswegen auch gleich nach Feierabend bei Anker für ein Early Bird Angebot registriert.

Zu teuer waren die drei Verkäufer, die ich in den letzten 18 Monaten hier sitzen hatte und mir PV Anlagen für mein EFH für 21 bis 27.5k aufschwatzen wollten.
Bei 2600-2850kwh Jahresverbrauch.
Deren Pipi Langstrumpf Amortisationsrechnung habe ich mit einer einzigen Frage zerstört:
Wieso ist der Zinsverlust meines Kapitals nicht in der Rechnung enthalten?

Ich freu mich auf dieses Anker System; keine Panels auf dem Dach, kein Akku im Haus.
Klasse!

Das größere Problem dürfte eh der Elektriker werden, bis da mal einer Zeit und Lust hat ...
 
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gaelic schrieb:
Das ist schon eine hohe "Grundlast". Ich habe hier bei mir ~50-60W: Kühl-Gefrierkombi (30W), Fritzbox (7-8W), MiniPC/Server (10-15W).
Wir sind gerade dabei einen Altbau Bungalow zu sanieren zur Eigennutzung. Hab letztes Wochenende den neuen Zählerschrank installiert und die komplette alte Installation tot geschaltet.
da hängt jetzt aktuell nichts weiter dran als das Kellerlicht und die Ölheizung(2008).
Und da ein Shelly 3EM drin sitzt, konnte ich direkt mal schauen was die so zieht:
50W wenn sie nichts macht, 290-300W wenn der Brenner läuft, was er aktuell ca 3x die Stunde für 5min macht.
Und wir wohnen noch nicht drin, also Raumtemperatur nur auf 17Grad eingestellt und Warmwasser muss auch selten gemacht werden.

Damit habe ich alleine durch die Heizung schon eine Grundlast von durchschnittlich ~100W, später eher 130-150W und dann kommen später noch NAS, HomeAssistant Mini PC, FRITZ!Box, diverse Shelly’s etc dazu, die zusammen auch noch mal auf locker 30W kommen.
Dann Kühltruhe, Kühlschrank noch drauf, am Ende werde ich auch bei über 200W Grundlast sein.

Aktuell verbrauchen wir in unserer Wohnung mit 2 Personen ca 5,5kWh am Tag, was eigentlich sogar nochein recht niedriger Wert ist, das sind ca 2000kWh im Jahr, der Schnitt für nen 2 Personenhaushalt liegt bei 2000-2500kWh.

Aber da ist auch der Verbrauch der Ölheizung nicht mit drin, das sind ja dann aktuell auch noch mal 3kWh mehr pro Tag und wir kämen auf ca 3000kWh im Jahr.
2 Personen in ner Mietwohnung, für die wohl dieser Schnitt gilt, ist halt nicht gleich 2 Personen im EFH.

Von 3,6kWh wären, wenn wir grob davon ausgehen dass der Speicher ab 19 Uhr angezapft wird und bis dahin alles aus den Modulen genommen werden konnte, morgens wenn ich um 6 Uhr aufstehe schon nur noch 1,4kWh übrig.
Da wir aber auch abends kochen, ist er eher schon in der Nacht leer
 
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Da steht mit professioneller Installation kann dann die volle Leistung von 3500 Watt genutzt werden.. D.h. ein Elektriker installiert das und die ganzen Vorraussetzungen, wie z.B. Eignung des Zählerschrank, SLS-Schalter, Platz für APZ, Überspannungsschutz müssen noch extra bezahlt werden? Oder doch nicht?
 
romeon schrieb:
Pflichten und Verbote, ohne können einige Deutsche nicht mehr.
Ja es geht nicht ohne, der Großteil der Menschen ist eigentlich wenig gebildet, reflektiert und egoistisch.
Denkst du beim Kauf von Dingen an andere, die Umwelt oder Menschheit
 
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Fliz schrieb:
Da steht mit professioneller Installation kann dann die volle Leistung von 3500 Watt genutzt werden.. D.h. ein Elektriker installiert das und die ganzen Vorraussetzungen, wie z.B. Eignung des Zählerschrank, SLS-Schalter, Platz für APZ, Überspannungsschutz müssen noch extra bezahlt werden? Oder doch nicht?
Und der Energieversorger muss natürlich informiert werden
 
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Ist schon irgendwo alles ganz cool.
Mit etwas Basteldrang und Ignorieren von gesetzlichen Vorgaben (was ich hier ausdrücklich nicht gutheißen möchte) kann man sich damit was cooles bauen.
Nur mal gedanklich, 3-4 BKWs mit je 4 Modulen und eigenem Wechselrichter,
Smart Meter für die Kontrolle des Stromflusses und das neue Anker System mit 1-2 Zusatzakkus.
Damit erhält man gut und gerne 5-6KW Modulleistung und um die 20kw Akkuleistung für deutlich unter 10k€.
Ist alles andere als erlaubt aber technisch ohne weiteres machbar.
 
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Ich hab mir ja auch schon gedacht, solange ich per eigenem Smart Meter auf nulleinspeisung steuere fällt es doch niemandem auf ob ich nun 800W oder 2000W ins Hausnetz gebe.
Aber bei nem BKW ist es ja nur eine pseudo Nulleinspeisung, denn eingespeist wird ja trotzdem, nur wird es mit dem Bezug der anderen Phasen verrechnet, sodass man den Bezug dieser Phasen in Höhe der Einspeisung auf der BKW Phase nicht berechnet bekommt.

Wenn die Verbreitung der Smartmeter der Netzbetreiber irgendwann mal Fahrt aufnimmt, würden die doch theoretisch sehen können, dass ich deutlich mehr als 800W einspeise, denn bei nem einphasigen BKW müssten die großen Verbraucher schon alle auf genau dieser Phase liegen sonst zählt der Zähler zwar trotzdem nicht hoch, aber man kann ja nachvollziehen dass ich auf einer Phase dann z.B. 1500W(500W direkt im Haus verbraucht) einspeise und von den anderen beiden je 750W beziehe.

Da müsste ich die Einspeisung schon exakt auf diese Phase hin steuern, wenn ich auf den anderen Phasen was verbrauche dürfte ich nur soviel einspeisen dass ich nicht über 800W komme. Dadurch verringere ich aber die effektive Einspeiseleistung je nach Situation sehr stark.

Also z.B. beim Kochen könnte es so aussehen:
Phase 1: 400W
Phase 2: 3000W
Phase 3: 2500W

Der Akku hängt an Phase 3 und kann 3600W einspeisen, dann hätte ich hier am Zähler eine Einspeisung von 1100W an Phase 3.
Also müsste ich die Einspeiseleistung auf 3300W reduzieren.
Würde ich nur 1000W bei Phase 3 haben, könnte ich schon nur noch maximal 1800W rausgeben
 
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R O G E R schrieb:
Also 3,6 reicht völlig für ein Haus.
Außer du schmeißt alles gleichzeitig an.
Was selten der Fall ist.
Naja. Mit WP leider nicht. Natürlich abhängig von der Größe. Ohne EV laden.
Ergänzung ()

BAR86 schrieb:
In Zeiten von Energiekrisen gehört SOWAS gefördert für den Hausgebrauch und nicht E-Autos.

Vermutlich gäbe es in Europa genug Flächen für Solarenergie um den großteil des Energiebedarfs zu decken. Wenn man ihn jetzt nur noch sinnvoll speichern könnte...
Es wird bereits gefördert. Es ist MwSt. frei.
Ergänzung ()

Taxxor schrieb:
Wir sind gerade dabei einen Altbau Bungalow zu sanieren zur Eigennutzung. Hab letztes Wochenende den neuen Zählerschrank installiert und die komplette alte Installation tot geschaltet.
da hängt jetzt aktuell nichts weiter dran als das Kellerlicht und die Ölheizung(2008).
Und da ein Shelly 3EM drin sitzt, konnte ich direkt mal schauen was die so zieht:
50W wenn sie nichts macht, 290-300W wenn der Brenner läuft, was er aktuell ca 3x die Stunde für 5min macht.
Und wir wohnen noch nicht drin, also Raumtemperatur nur auf 17Grad eingestellt und Warmwasser muss auch selten gemacht werden.

Damit habe ich alleine durch die Heizung schon eine Grundlast von durchschnittlich ~100W, später eher 130-150W und dann kommen später noch NAS, HomeAssistant Mini PC, FRITZ!Box, diverse Shelly’s etc dazu, die zusammen auch noch mal auf locker 30W kommen.
Dann Kühltruhe, Kühlschrank noch drauf, am Ende werde ich auch bei über 200W Grundlast sein.

Aktuell verbrauchen wir in unserer Wohnung mit 2 Personen ca 5,5kWh am Tag, was eigentlich sogar nochein recht niedriger Wert ist, das sind ca 2000kWh im Jahr, der Schnitt für nen 2 Personenhaushalt liegt bei 2000-2500kWh.

Aber da ist auch der Verbrauch der Ölheizung nicht mit drin, das sind ja dann aktuell auch noch mal 3kWh mehr pro Tag und wir kämen auf ca 3000kWh im Jahr.
2 Personen in ner Mietwohnung, für die wohl dieser Schnitt gilt, ist halt nicht gleich 2 Personen im EFH.

Von 3,6kWh wären, wenn wir grob davon ausgehen dass der Speicher ab 19 Uhr angezapft wird und bis dahin alles aus den Modulen genommen werden konnte, morgens wenn ich um 6 Uhr aufstehe schon nur noch 1,4kWh übrig.
Da wir aber auch abends kochen, ist er eher schon in der Nacht leer
10,5 Mwh war unser höchster Jahresverbrauch. Mit WP und EV
Aktuell habe ich mit meinen PCs schon eine Grundlast zwischen 600 und 800W.
 

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Für die Phasenproblematik: "einfach" an die Off-Grid Steckdose zwei 36...50V 1 kW Netzteile mit elektrisch oder noch besser digital einstellbarer Strombegrenzung hängen, daran wiederum jeweils einen 800... 1000 W Microwechselrichter, und die dann an die beiden anderen Phasen hängen g Damit kann man die meisten Schieflastszenarien schon gut vermeiden - und den Rest verringert man zumindest kräftig.

Aber ganz ehrlich: Wenn man mehr als die 800W einspeisen möchte tut man meist gut daran, sich eine offizielle Lösung zu holen - am besten gleich ne 3-Phasige.
 
M@tze schrieb:
Ich mage die Sachen von Anker, aber die Preise sind schon immer gesalzen.
Findest du? Ich finde 1.800 € für 7 kWh Speicher lächerlich wenig. Vor ~2 Jahren haben 2,56 kWh BYD noch ~1.400 € gekostet.
Ergänzung ()

R O G E R schrieb:
Also 3,6 reicht völlig für ein Haus.
Außer du schmeißt alles gleichzeitig an.
Was selten der Fall ist.
Das ist grober Unfug.
Trockner, Spülmaschine, Herd/Ofen sind schon starke Verbraucher. Immer mehr haben eine Wärmepumpe oder auch ein E-Auto - "Gaming-PCs" fressen heute gerne 500+ Watt, über Stunden...
 
Falc410 schrieb:
Wenn der Hersteller das Teil bis -20 Grad frei gibt, warum nicht? Die haben doch meistens eingebaute Heizung.
Ergänzung ()


Wird doch gefördert? Es fällt keine MwSt für private Kunden an.
Genau. Sollte eine vergleichbare Temperatursteuerung wie bei E-Autos eingebaut sein und die fahren bekanntlich mit den bekannten Einschränkungen im Winter. Im Vergleich ein Diesel ohne Standheizung verbraucht beim Kaltstart im Winter deutlich mehr Kraftsstoff der unverbrannt durch den Motor geht bis er auf Temperatur ist. Tiefe Temperaturen bedingen Energieverluste, hier zum Heizen mit Strom, um auf sichere Betriebstemperatur zu kommen.
 
Taxxor schrieb:
50W wenn sie nichts macht, 290-300W wenn der Brenner läuft, was er aktuell ca 3x die Stunde für 5min macht.
Whoa. Eigentlich ziemlich wild was so eine Ölheizung (zusätzlich) an el. Strom braucht. Da sieht man gut wie ineffizient die eigentlich sind. Weil eine Gasheizung habe ich auch und habe ich oben in der Auflistung vergessen, nur zieht vielleicht 5-10% von der Ölheizung.
 
Nagilum99 schrieb:
Trockner, Spülmaschine, Herd/Ofen sind schon starke Verbraucher. Immer mehr haben eine Wärmepumpe oder auch ein E-Auto - "Gaming-PCs" fressen heute gerne 500+ Watt, über Stunden...
Ja dann werden Energieintensive Geräte halt angeschmissen wenn die Sonne scheint. Mann muss ja nicht alles in den Akku pumpen und dann alles Nachts verbrauchen. Die Akkus sind dohc nur da um bei Dunkelheite die Geräte weiter mit eigenem Strom zu versorgen.

Und der Strom muss erstmal produziert werden.
 
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R O G E R schrieb:
Ja dann werden Energieintensive Geräte halt angeschmissen wenn die Sonne scheint.
Funktioniert halt auch nur wenn man vormittags bis nachmittags zuhause ist. Waschmaschine kann man evtl. noch auf Zeit einstellen aber spätestens beim kochen wird es schwer^^

Ein E Auto kann ich erst laden wenn ich zuhause bin und dann ist nicht mehr lange Sonne da
 
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Und genau deshalb lade ich mein E-Auto fast nur am Wochenende mit einem variablen, börsengebundenen Stromtarif. Im Sommer gibt’s dann sogar Tage, an denen ich fürs Laden Geld bekomme so wie am 06.04.2026 mit 11,56 Cent pro kWh.

Mach ich jetzt schon seit ein paar Jahren so. Ich pendle täglich rund 60 km und hab dafür auch die perfekte E-Auto Strecke: viel Landstraße und ein Stück Autobahn mit entspannten 100 km/h
 
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Taxxor schrieb:
Funktioniert halt auch nur wenn man vormittags bis nachmittags zuhause ist. Waschmaschine kann man evtl. noch auf Zeit einstellen aber spätestens beim kochen wird es schwer^^
Jeder Geschirrspüler und jede Waschmaschine des letzten Vierteljahrhunderts hat eine Startzeitvorwahl, das geht also schon mal. Falls man Warmwasseraufbereitung/Heizung via Strom hat sollte man die auch so steuern, daß man möglichst direkt von der PV verbraucht. Dann bleiben noch die Abendstunden (Kochen, etc.) und eventuell Auto, das ist zugegebenermaßen ein großer Brocken.
 
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Taxxor schrieb:
2 Personen in ner Mietwohnung, für die wohl dieser Schnitt gilt, ist halt nicht gleich 2 Personen im EFH.
Das ist sicherlich richtig. Wobei man als Mieter im MFH in aller Regel nicht nur den Stromverbrauch am "eigenen" Zähler hat, sondern auch einen Anteil am "Gemeinstrom" - vor allem bei einer Zentralheizung ist das dann ganz ungefähr das, was bei einem EFH eben dazu kommt. Gibt aber natürlich oft auch Dinge, die wegfallen: Tiefgarage, Aufzug und sone Sachen.
 
R O G E R schrieb:
Also 3,6 reicht völlig für ein Haus.
Außer du schmeißt alles gleichzeitig an.
Was selten der Fall ist.
Ähhh, nee. Da muss man gar nicht groß was gleichzeitig anschmeißen.
"Grundlast" + modernes Kochfeld (Eine Platte) = ~3,3 kW. Wenn dann wirklich noich irgendwas anderes läuft, ist man schon bei knapp 3,6 kW. Wenn man richtig kocht und beispielsweise mehrere Dinge auf dem Herd hat und vllt. auch noch Ofen, Mikrowelle. Wasserkocher etc., dann geht das ganz schnell weit darüber.
Würde man wirklich mit 3,6 kW maximal auskmmen müssen, wird es sehr eng. Von WP und Co. brauchen wir da noch gar nicht reden.

Ich komme hier ohne WP fast täglich auf Peaks von 6-7 kW.
 
Geht Anker immer noch nur mit deren Cloud?

Bei Zendure kann ich immerhin auch mit Homeassistant direkt drauf zugreifen und den von der Cloud abkoppeln.
 
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