AP im Haus verbauen, passendes System gesucht

Valiantly schrieb:
weshalb nicht […] der Zyxel GS1915-8EP oder GS1915-8EP oder GS1915-10HPv2 […]?
Die haben nicht die nötige Client-Isolation für das Gast-WLAN. Und preislich gebraucht kaum günstiger bzw. eigentlich gar nicht bzw. selten gebraucht zu bekommen. Wenn Dir die Client-Isolation egal ist, dann kannst Du auch die Zyxel GS1900-Serie oder einen konfigurierbaren Switch von irgendeinem Hersteller nehmen – musst nur auf das „PoE Budget“ achten.
Valiantly schrieb:
Des Weitern tritt natürlich nun die Problematik auf das ich meine alte Fritzbox 7490/7590 nehmen kann, da diese kein Glasfasermodem haben.
In dem Satz fehlt irgendwas. Meinst Du, Du kannst Deine alte FRITZ!Box nicht mehr nehmen? Eigentlich schon, denn Du lässt Dir das Glasfaser-Modem des Anbieter setzen bzw. kaufst es.
 
Vodafone Glasfaser
Soweit mir bekannt wird nur eine Glasfaser Box an die Wand montiert. Ich nehme an das ist aber nicht der ONT Modem von dem gesprochen wird, oder? Weil sonst würden die keinen Router zur Miete mit anbieten?

Was genau dann dort anliegt weiß ich nicht das müsste ich noch erfragen, wonach soll den ich in diesem Fall den am Besten fragen? Einzig und allein auf der Website wird FTTH / GPON genannt.
Ergänzung ()

norKoeri schrieb:
Die haben nicht die nötige Client-Isolation für das Gast-WLAN. Und preislich gebraucht kaum günstiger bzw. eigentlich gar nicht bzw. selten gebraucht zu bekommen.
In dem Falle jedoch wenn Smart Home etc. Geplant ist also eher eine wichtige Funktion, richtig?
 
hildefeuer schrieb:
Ich möchte auch mit den Gerücht aufräumen, das man mit dem U7pro Netzwerke aufbauen kann, die jahrelang ohne Eingriffe laufen. Firmwareupdates muss man händisch einspielen. Automatisiert wie bei Fritzboxen geht da gar nix. Da man eine externe Software für die Verwaltung braucht, muss man auch jemanden haben, der administriert. Auch diese Software ändert sich ständig.
Nein es ist vielmehr so, das man, wenn man jahrelang nix daran macht, alle AP resetten muss, um neue Firmware einzuspielen und dann alles neu konfigurieren muss mit neuer Konfig Software.

Das stimmt so nicht. Man muss es halt einmalig in der Controller-Software anklicken, dann bleiben die APs (& sonstigen UniFi-Devices) auch aktuell. Gleiches gilt auch für die Controller-Software. Wenn ich da Auto-Update aktiviere, dann bleibt es ebenfalls aktuell.

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Wie es scheint stellt NetCologne nur den Router mit integriertem Modem, und keine extra Modem Box an die Wand.

Nun wäre die Option eine Fritzbox Fiber 5530 zu holen gebraucht für 120-130€ oder wenn ich es richtig verstanden habe eine eigene ONT Modem Box für knapp 20-50€?

Falls eine ONT Box holen sollte welche wäre da sinnvoll und worauf sollte ich achten?

Die Leitung ist eh nur eine 600er.
 
Eine 5530 solltest du zu keinem Preis kaufen, das ist ein veralteter Router.

Welcher ONT geeignet ist, kommt auf die Anschlusstechnik an. Ist es GPON, spricht wenig gegen das Glasfasermodem
 
Valiantly schrieb:
In dem Falle jedoch wenn Smart Home etc. Geplant ist also eher eine wichtige Funktion, richtig?
Die Funktion ist dann wichtig, wenn Du
  1. (mindestens) zwei WLAN-Punkte hast und
  2. ein Netz-Segment haben willst, bei dem sich dessen Teilnehmer untereinander nicht sehen sollen dürfen.
In dem Fall brauchst Du eine Client-Isolation auch auf dem Switch. Bestes Beispiel ist ein Gast-WLAN parallel zu Dein Heimnetz, also dass sich auch Gäste gegenseitig nicht sehen/finden/angreifen können/dürfen.
 
Valiantly schrieb:
Nun wäre die Option eine Fritzbox Fiber 5530 zu holen gebraucht für 120-130€ oder wenn ich es richtig verstanden habe eine eigene ONT Modem Box für knapp 20-50€?

Also wenn Du eh auf UniFi APs setzt (so hab ich es verstanden), dann würde ich persönlich ein UniFi Cloud Gateway Ultra nehmen, und das hinter ein ONT. Dürfte Dich neu auch nicht mehr kosten als eine gebrauchte 5530, und das Zusammenspiel der APs mit der Controller-Software ist dann schon mal sichergestellt. Du kannst Dir theoretisch auch ein Cloud Gateway Fibre holen, und da dann ein Modem reinpacken, aber kostet halt deutlich mehr, und einen wirklichen Unterschied wirst Du nicht merken (sofern Du solche Sachen wie UniFi Protect, Access, etc. nicht brauchst). Hab das seit dem Launch des Cloud Gateway Ultra so bei mir am Laufen (das UCG hat damals mein USG-3P ersetzt), und das läuft an ner 600/300er-Leitung absolut problemlos.
 
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@flo222 Also Grundsätzlich ja, UniFi war damals im Gespräch und dann war auch die Entscheidung dafür gesetzt worden, da ich jetzt wegen dem Glasfaser Umbau noch nichts gekauft habe ist es so gesehen dennoch "offen"

Grundsätzlich war der "Need" das ich ein Haus habe das Keller/EG/OG1/OG2 habe.

EG/OG1+2 haben einen AccesPoint Anschluss über PoE. Im Keller liegt der Anschluss und entsprechend dann auch der für das spätere Glasfasernetz.

EG und 2OG sind 40m² offene Flächen, 1OG wiederum 4 Räume und davon ein Akustikraum. Dort ist der AP im Flur.

Und entsprechend war die beste Lösung mit der ich lange ohne Probleme fahren kann, aber auch mich kein Vermögen kostet.

Selbst habe ich entsprechend nur alte Fritzboxen z.B. 7490.

Entsprechend sollen die APs die Etagen optimal "ausleuchten" und der aus dem EG vielleicht auch in den Keller wobei dafür könnte ich einfach dann den Router im Keller starten.

Was ich jetzt nur nicht verstehe weshalb die Cloude Gateway Ultra vorgeschlagen wird? ONT brauche ich so oder so, und die CGU hat nur 4 LAN Ports ohne PoE/PoE+.

Ich habe aber 5 Räume die über Cat7 Netzwerkdosen Verbunden sind und 3 AP die über PoE verbunden werden sollen.
In Summe fehlt mir dann ja weiterhin eine PoE Switch und oder noch eine Alte Fritz die wiederum mit PoE Adaptern kombiniert werden müsste. Verstehe somit nicht so ganz die Empfehlung, kläre mich bitte auf 😁

@norKoeri Verstehe. Also Grundsätzlich hatte ich nur im Sinne das eben wenn ich mal mir NoName oder China Smarthome Geräte ins Netz hole das ich diese dann eben isoliert laufen lassen kann. Das war im Grunde der Grundgedanke, oder worst Case das die Rechner wenn diese befallen sind sich nicht untereinander finden, was wiederum sich aufhebt wenn diese iwann alle Zugriff auf eine NAS oder den Drucker hätten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Valiantly schrieb:
@flo222

Was ich jetzt nur nicht verstehe weshalb die Cloude Gateway Ultra vorgeschlagen wird? ONT brauche ich so oder so, und die CGU hat nur 4 LAN Ports ohne PoE/PoE+.

Ich habe aber 5 Räume die über Cat7 Netzwerkdosen Verbunden sind und 3 AP die über PoE verbunden werden sollen.
In Summe fehlt mir dann ja weiterhin eine PoE Switch und oder noch eine Alte Fritz die wiederum mit PoE Adaptern kombiniert werden müsste. Verstehe somit nicht so ganz die Empfehlung, kläre mich bitte auf 😁

Dann war das ein Missverständnis. Nachdem Du in den ganzen Beiträgen vorher immer über einen Zyxel Switch diskutiert hast, bin ich davon ausgegangen, dass das Thema erledigt ist. Aber ja, in dem Setup ist ein Switch ebenfalls notwendig. Früher waren bei den APs von UniFi die PoE-Injektoren mit in der Packung, weshalb ich meine zwei APs auch damit bis heute betreibe. Nachdem das nicht mehr der Fall ist, würde ich direkt auf nen PoE-Switch gehen.

Ich persönlich würde einen UniFi-Switch nehmen, einfach weil es dann einfacher/komfortabler ist, wenn ggf. die Ansprüche steigen, und Du solche Sachen wie ein VLAN per Klick einrichten willst. Bei UniFi geht das zentral über die Oberfläche des Controllers, und verteilt sich auf alle beteiligten Geräte. Geht aber auch mit einem anderen Switch, man muss dann halt nur diesen entsprechend konfigurieren (können).

Aber gerade mit Deinem Gedankenspiel mit einem Smart Home Netz ist es halt schon komfortabel, das mit einem Klick zu machen. Ich hab beispielsweise bei mir eigene VLANs für das Hauptnetz, IoT, Gäste, Homeoffice und den Minecraft-Server meiner Kinder, auf dem auch Freunde von außerhalb mitspielen. Dazu halt noch eigene SSIDs per WLAN für das Hauptnetz, IoT, Homeoffice und Gäste. Ist halt sehr komfortabel, wenn ich das alles zentral über den Controller machen kann, und alle Netzwerk-Geräte das einfach direkt unterstützen und übernehmen,

Es wäre also notwendig:
  • APs
  • Cloud Gateway
  • PoE-Switch für die APs
  • Großer Switch für die anderen Netzwerk-Geräte
  • dazu eben noch ein ONT

Ob Du auf einen Switch oder zwei gehst ist Geschmacksache. Ein großer Switch mit PoE kostet evtl. mehr als ein kleiner mit PoE und ein großer ohne PoE. Und welches Gateway ist ebenfalls Geschmacksache, grundsätzlich ist selbst das Cloud Gateway Ultra schon mehr als ausreichend.


edit: um es mal konkret zu machen, würde bei Deinen Anforderungen folgendes Setup reichen:

Das ist jetzt ein Setup, was erst mal viele Jahre reicht, dabei aber auch viel Platz für den Spieltrieb lässt, wenn man es denn will. Ansonsten einmal vernünftig einrichten und einfach laufen lassen. Wenn Du aber natürlich sagst, Du brauchst noch x Geräte mehr, die angeschlossen werden müssen, und Du willst nen weiteren AP per PoE anschließen, dann müsstest Du Änderungen vornehmen, da ist jetzt nicht ewig Luft für weitere Geräte. Gerade der Switch ist hinsichtlich Anschlüssen und PoE-Leistung ausreichend aber halt auch ohne viel Puffer.

Nur mal zur Einordnung: ich spiel bei mir viel im Netzwerk, aber mir reichen meine alten WiFi5 APs immer noch locker, weshalb diese auch bisher nicht ersetzt wurden, obwohl die nun schon 8 Jahre im Einsatz sind. Klar, ich könnte ein paar MBit mehr locker rauskitzeln, aber ich wüsste nicht, wo ich das an den mobilen Geräten überhaupt brauche. Meine Leitung ist „nur“ eine 600er, und ich bekomme per WLAN mit meinen alten Access Points immer noch 350-500 MBit an nahezu jedem Platz im Haus. Es ist also eine Frage der eigenen Ansprüche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank,
Ja damals hatte ich UniFi Switches auch auf dem Schirm gehabt nur wurde dann Zyxel erwähnt und dafür argumentiert deswegen hatte ich dieses Setup noch auf dem Schirm.

Ich selber würde sagen das ich es einmal nur einstellen möchte und auch im Hinblick darauf, dass selbst 250 Speed bei mir bisher gereicht haben denke ich auch hier das die 600 für immer reichen sollten.

Der Switch hat jedoch nur 8 Anschlüsse, ich nehme an das Gateway braucht einen Anschluss dann die 5 Netzdosen und die 3 APs, so das ich dann mindestens einen der Netzdosen an das Gateway schließen muss, richtig? Und habe dann noch immer 3 Puffer?

Ich habe jetzt gelesen das die Gateway auch eine 2,5 Gbit Port hat, Grundsätzlich ist diese glaube Abwerk für die Verbindung zur Switch aber Theoretisch wenn ich nur eine 600er Leitung benötige könnte ich dies auch um konfigurieren und diese iwann auch für schnellere NAS Übertragung nutzen?

Beim ONT müsste ich wahrscheinlich dennoch nochmal beim Anbieter nachfragen oder? Weil wohl laut NetCologne jedes ONT zugelassen ist aber es wohl dennoch dann eine Freischaltung dieser benötigt und dies zu Problemen führen kann?
 
Vodafone Glasfaser
Ja, du kannst bei UniFi in den Cloud Gateways die Ports belegen wie Du möchtest. Du kannst den einen 2.5 GBit Port auch anderweitig verwenden und WAN auf einen anderen Port legen. Wie gesagt, der 8er Switch ist auf Kante genäht, wär eine rein rationale Entscheidung, weil Du mit deinen aktuellen LAN-Leitungen und den Ports vom Cloud Gateway Ultra plus dem PoE-Bedarf bei drei U6 Pro APs gerade so hinkommen würdest.

Wenn Du nen anderen AP-Typ mit mehr Durchsatz willst, mehr 2.5 GBit Ports möchtest (evtl. auch mit Hinblick auf die Zukunft), oder weitere UniFi-Produkte evtl. zukünftig nutzen möchtest (z.B. Kameras), dann würde die Empfehlung wieder ganz anders aussehen.

Der Vorteil bei UniFi ist grundsätzlich ja, dass Du einzelnen spezialisierte Produkte hast (z.B. die Gateways, die APs, Switch), und die auch einzeln austauschen kannst. Es spricht also nichts dagegen, wenn Du in 10 Jahren die U6 APs durch dann neuere APs austauscht, falls diese dann EoL sein sollten, und ein Risiko darstellen. Aber natürlich kann dann ein höherer Stromverbrauch per PoE bedeuten, dass der jetzige PoE-Switch nicht genug Leistung bringt. Dann müsste der natürlich auch ausgetauscht werden. Oder wenn Du jetzt „nur“ auf 1 GBit setzt, dann wirst Du für 2.5 GBit an die entsprechenden Geräte.

Je mehr Puffer Du Dir jetzt bei den Geräten einbaust, umso flexibler bist Du später wenn Du einzelne Komponenten austauschen willst. Aber umso teurer wird es auch jetzt. Und Du zahlst halt in diesem Fall jetzt für etwas, das Du noch gar nicht nutzt, und vielleicht auch nie nutzt, weil Dir das Setup so für lange Zeit passt. Ist ein Abwägen, da wirst Du für Dich Deine Entscheidung treffen müssen.

Ich selbst hab in den letzten acht Jahren gerade mal mein ursprüngliches Gateway USG-3P und den ursprünglich genutzten Cloud Key (auf dem der Controller gelaufen ist) durch das Cloud Gateway Ultra ausgetauscht. Meine Switches und die APs sind seit 8 Jahren am Laufen, erhalten immer noch Firmware-Updates und laufen wie am ersten Tag. Aber natürlich müsste ich ziemlich viel tauschen, wenn ich jetzt beispielsweise WiFi7, 2.5 GBit oder was auch immer will. Da mir der Rest vom Setup aber so passt, sehe ich derzeit bei mir hierfür keinen Bedarf. Vielleicht tausche ich aber in ein paar Jahren einmal alles, keine Ahnung, kommt halt dann auf meine Bedarfe an. Bisher läuft alles stabil, alles bekommt Updates und ich bin nirgends am Limit. Solange diese Parameter so bleiben werde ich es einfach laufen lassen. Wenn davon etwas nicht mehr gegeben ist, dann beschäftige ich mich damit, vorher aber nicht. Jemand der immer die neueste Hardware will, denkt da aber womöglich völlig anders. Sind halt sehr subjektive Entscheidungen.

Bzgl. des ONT: da würde ich bei Netcologne nachfragen. Das ONT der Telekom ist ein freies ONT, das die Telekom nur brandet, aber das geht eigentlich bei allen Anbietern, die GPON nutzen. Registrieren musst Du es zwar, aber das sollte kein Thema sein.
 
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