AP im Haus verbauen, passendes System gesucht

Valiantly

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Guten Abend zusammen,
Ich habe folgenden Sachverhalt.

Ich habe ein Reihenhaus mit 3 Etagen und Keller.

Auf jeder Etage habe ich einen AP Anschluss aus dem Keller gezogen, diese sind derzeit noch nicht verbunden da ich keinen POE Fähigen Router habe. Im Keller ist kein AP Anschluss, da der Router dort steht.

Nun ist die Frage wie folgt.

Laut Elektriker sollte ich am besten die AP Unifi 7 PRO Modelle verbauen da viele Rohwände vorliegen und durch die vielen Metallstreben die normale 7 Version zu kämpfen hätte.

Aktuell gehen die LAN Dosen alle in die Speedport 3 von der Telekom, somit sind alle Ports 4/4 besetzt. Die Idee wäre nun hierbei eine Fritzbox 7490 als Switch in die Speedport zu stecken und dann dort Unifi POE Adapter anzuschließen die dann zu den APs führen. Ggf. Sogar noch eine weitere Fritz da ich so gesehen 3 POE Ports benötige und 4 LAN Anschlüsse und mit der Verbindung nur 6 Ports zu Verfügung stehen würden.

Gibt es hierzu Nachteile oder weshalb eine Switch sinnvoller wäre? Stromkosten? Verbindungsprobleme?

Eine Switch kostet bei Unifi mit 120W oder mehr um die 400-600€, dazu ein Cloudkey und die APs und ich bin bei knapp 1200€. Mit der Adapter Option würde ich mir vorerst als Low Budget die Switch und den Cloudkey sparen, die Frage ist nur, funktioniert dies auch und ist überhaupt eine Switch für die Zukunft von Nöten (unabhängig ob nun noch mehr Ports benötigt werden)?

Gruß,
Vali
 
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Wenn Du Dir eh PoE-Injektoren besorgen willst, kannst Du auch jeden günstigen unmanaged Switch nehmen, der muss nicht von UniFi sein. Der kostet Dich gerade mal ein paar Euro. Ne FritzBox macht keinen Sinn in dem Szenario. Und beim Speedport später darauf achten, dass das WLAN abgeschaltet wird, lass das über ein einheitliches System laufen (in Deinem Fall eben UniFi).

Bei Nicht-UniFi-Switches verlierst Du aber die Statistiken, das bekommst Du nur mit einem durchgängigen System. Aber wäre bei ner FritzBox ja auch nicht anders. Und PoE-Injektoren gehen problemlos, habe ich bei mir auch so am Laufen, und das seit über sieben Jahren.
 
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SpiII schrieb:
Wenns Ubiquiti sein muss:
https://geizhals.de/ubiquiti-unifis...tch-usw-flex-2-5g-8-poe-a3382973.html?hloc=de
+
https://geizhals.de/ubiquiti-unifi-7-lite-u7-lite-a3432425.html

Alternativ wäre TP-Link mit Omada. Macht sich auch gut & ist günstig.

Ich hätte keine Lust auf 2 Router und 3 PoE Adapter. Kabelsalat deluxe.
Müssen tut es nicht, von TP wiederum halte ich nicht viel von dem was ich in den Jahren damit an Stress hatte. Kann sich natürlich geändert haben.

Weshalb die Unifi 7 Lite? Bist du der Meinung das ein Flur gekapselter Raum mit umliegenden Räumen ausreichend ist? In dem Falle ca. 40m² pro Etage jedoch Akustik Wände und Rohrleitungen.

Ich stimme dir definitiv zu, Kabelsalat möchte ich auch umgehen nur war es eine Preisgünstige Alternative und um ehrlich zu sein möchte ich auch ein langanhaltendes System hinstellen da war der Gedanke halt Adapter jetzt bevor man direkt vernünftig mit Teurer Switch und Cloud Key arbeitet, wobei ich bei den ganzen Switch Optionen da echt nicht überblicke.
Ergänzung ()

flo222 schrieb:
Wenn Du Dir eh PoE-Injektoren besorgen willst, kannst Du auch jeden günstigen unmanaged Switch nehmen, der muss nicht von UniFi sein. Der kostet Dich gerade mal ein paar Euro. Ne FritzBox macht keinen Sinn in dem Szenario. Und beim Speedport später darauf achten, dass das WLAN abgeschaltet wird, lass das über ein einheitliches System laufen (in Deinem Fall eben UniFi).

Bei Nicht-UniFi-Switches verlierst Du aber die Statistiken, das bekommst Du nur mit einem durchgängigen System. Aber wäre bei ner FritzBox ja auch nicht anders. Und PoE-Injektoren gehen problemlos, habe ich bei mir auch so am Laufen, und das seit über sieben Jahren.
Weshalb unterscheiden sich den die Switch Preise bei Unifi so arg? Von 100-600€ oder mehr ist alles dabei.

Ich mein wenn wir annehmen ich würde die Empfohlenen 3 Unfi 7 Pro nehmen, dann sind wir bei ca. 63W POE Leistung, 21W mindestens pro Port.

Nehmen wir noch 1-2 Ports Puffer als POE und vielleicht 16 statt 8 Ports.

Haben die da auch was vollkommen ausreichendes und könnte man es fürs erste auch ohne Cloude Key problemlos nutzen?

Edit: ich vergaß noch zu erwähnen das an die Zukünftige Switch natürlich auch noch Drucker und NAS gehören würden.
 
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Valiantly schrieb:
Weshalb unterscheiden sich den die Switch Preise bei Unifi so arg? Von 100-600€ oder mehr ist alles dabei.
Ich hab mir damals lieber einen 16 Port UniFi Switch ohne PoE besorgt, und das ganze mit PoE Injektoren gelöst. Damit hab ich die vollen UniFi-Funktionalitäten verfügbar, und trotzdem ist es um einiges günstiger gewesen als der gleiche Switch mit PoE. Und die paar Kabel stören mich ehrlich gesagt nicht, die sind im Technikraum, da seh ich die zwei Kabel mehr eh nicht. Ist ja nichts was ich nach der Installation nochmal anlangen muss. Die Injektoren liegen da nun seit 7 Jahren und wurden nicht mehr bewegt.

Die UniFi-Switches sind halt deutlich teurer als die anderer Hersteller, aber sie fügen sich halt sehr gut in das Ökosystem mit ein. Man ändert halt mal ne Portbelegung mittels einem Klick, das ist halt bequem, und das lassen sie sich auch zahlen. Evtl. mal schauen, ob Du wo was Gebrauchtes von UniFi findest, wenn Du nicht zwingend auf PoE festgelegt bist, weil Du ja auch mit Injektoren leben könntest, erweitert das den Kreis an passenden Switches.
 
3 Etagen + Keller schafft hier ein Smart 3 + Speed Home Wifi wunderbar. Was erhoffst du dir von der teuren Unifi Hardware?
 
@Luftgucker Im Endeffekt ein System das noch in einigen Jahren gut funktioniert, am besten nie mehr angefasst werden muss und flüssig und leistungsstark funktioniert. Technisch mehr als Up To Date und evtl. Sogar Zukunfts Orientiert fungiert.

Aktuell hängt übergangsweise eine Fritzbox 7590 im 1 OG und ich habe Internet im DG als auch EG über den AP Anschluss. Es funktioniert, ja. Ist es optimal? Ich Bezweifle. (Angenommen jetzt an deinem bsp ich würde da eine Speed Home hin hängen)

Aber ich habe das Problem das über mein Haus mehrmals täglich Flugzeuge fliegen und auch damals schon mit Repeatern etc. Immense Probleme gehabt über WLAN zu zocken, klar am Tower ist LAN aber wenn man doch am Laptop oder Streaming nutzen möchte dann will ich halt 0 Abstriche am Ende machen müssen.
 
Luftgucker schrieb:
3 Etagen + Keller schafft hier ein Smart 3 + Speed Home Wifi wunderbar. Was erhoffst du dir von der teuren Unifi Hardware?
Also entweder verstehe ich es nicht (mehr) oder es ist Quatsch.
Du weißt doch gar nicht was für Decken verbaut sind.
Bei uns (armierte Stahlbetondecken, tlw. mit Fußbodenheizung) ist absolut nichts mehr einen Stock darüber oder darunter.

Unifi find ich auch Käse, hab ich getestet, war enttäuscht. Aber min. ein AP pro Etage ist auf jeden Fall nicht ganz undenkbar...
 
EG zu OG sind Filigran Beton Decken.
OG zu DG sind auch armierte Betondecken.

Zum Keller vom EG mir unbekannt, keine Ahnung ob man auch da Filigran Platten nehmen darf. Jedoch sind die Wände die den Flur ummantelt entsprechend aus Beton.

Auf jeder Etage sind Fußbodenheizung vollflächig verlegt. 14cm dicker Eichen-/ Buchenparkett

Die Wände sind einlagig beplankt, im DG doppelt beplankt und ein Zimmer im OG ist eben ein Raum rundum mit Akustikwänden ummantelt.

Der AP Anschluss im OG ist direkt im Flur, somit ummantelt mit allen Wänden.

EG und DG sind so gesehen 30-40m² vollflächige Räume ohne Zwischenwände "grob" beschrieben.

Entsprechend die APs Zentrich.
 
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Die Frage wäre wie umfangreich willst du alles aufbauen? Direkt einen Netzwerkschrank mit Rack Hardware?
Was du machen könntest wäre einen 2. Router hinter den Speedport zu klemmen und dann alles in Unifi zu managen.
Ich habe auch einen Speedport und dahinter ein eigenes Unifi Netzwerk aufgebaut mit 4x APs in den 3 Etagen + Keller (= 4 Etagen). Das WLAN vom Speedport habe ich deaktiviert.
 
@v3nom So ist auch meine Idee.

Nur die Frage ist, welcher AP und wenn Switch dann welchen. Damit einfach am Ende und in Zukunft keine Kopfschmerzen kommen.

Wie gesagt ich verliere komplett den Überblick bei Unifi.

Es war halt einfach aus Budget Gründen die Frage ob sich Adapter für POE nicht mehr lohnen, als eine Switch für 400€.

In Zukunft würde ich schon gerne das von dir beschrieben System haben mit Rack 1 Router 1 Switch und 3 APS, 1 NAS und Drucker.

Da aktuell ich wenigstens EG OG und DG mit dem OG AP Anschluss wenigstens als Übergang verbinden möchte, war eben die Idee ich kaufe mir einen Unifi7 Pro, dazu einen Adapter und dann habe ich sobald dann mehr Budget ist (Ap/Switch/Cloudkey) nur noch aufstocken muss und so gesehen maximal den Adapter nicht mehr brauche.

Dazu war dann eben die Frage, wo liegen die Vorteile zu 3 Adaptern statt einer Switch und welche Abstriche man machen müsste

______

Aktuell sind das die beiden Produkte die als Optionen vorliegen, was meint ihr?

Low Budget:

Injektor und AP

Später Switch und AP oder sogar gar keine Switch und 3 Injectoren 3 APs

Der einzige Punkt der für die Switch spricht, ist eigentlich der Kabelsalat und das VLAN, alle anderen Spielereien interessieren mich wenig bis kaum.

https://geizhals.de/wishlists/4996999
 
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Baya schrieb:
Also entweder verstehe ich es nicht (mehr) oder es ist Quatsch.
Du weißt doch gar nicht was für Decken verbaut sind.
Bei uns (armierte Stahlbetondecken, tlw. mit Fußbodenheizung) ist absolut nichts mehr einen Stock darüber oder darunter.

Unifi find ich auch Käse, hab ich getestet, war enttäuscht. Aber min. ein AP pro Etage ist auf jeden Fall nicht ganz undenkbar...
Ich dachte halt wenn der TE die Kabel schon hat könnte er auch in jedem Stockwerk einfach nur einen Speed Home Wifi oder Speed Home Wlan an den Smart 3 anschließen. Aber ist natürlich nix mit Vlan etc.
 
Soll das NAS per 10GbE angebunden werden? Sind es echt so wenig Geräte die per Kabel angeschlossen sind? Willst du Unifi Network nutzen also das Netzwerk auch steuern? Dann brauchst du ein CloudKey, Gateway (Router) oder Unifi in einem Docker oder Server laufen lassen (da kenne ich mich aber nicht aus).
Ich habe eine Dream Machine und einen PoE Switch daran, aber auch über 20x LAN Anschlüsse die im Keller im Rack zusammenlaufen, weil das ganze Haus verkabelt ist.
Wenn dir 1GbE und WiFi reicht ist das preislich gut umsetzbar, ob du Wifi7 APs kaufst oder WiFi6 APs reichen musst du noch entscheiden.

Dieser Switch sollte alles abdecken und auch genug Reserven haben für 4 APs, denn 4x WiFi7 Pro braucht schon gut Leistung:
https://eu.store.ui.com/eu/en/category/switching-utility/products/usw-flex-2-5g-8-poe
Achtung, braucht noch ein Netzteil oder PoE++ Injector.

Dazu Router mit Unifi Network:
https://eu.store.ui.com/eu/en/category/cloud-gateways-compact/products/ucg-ultra
 
Valiantly schrieb:
mit 120 W[att] oder mehr
Fangen wir mal anders herum an: Wie kommst Du auf 120 Watt Gesamt-Budget?
Valiantly schrieb:
Ich befürchte Dein Elektriker hat was durcheinander geworfen. Er will vermutlich die vier Spatial-Streams im 5-GHz-Frequenzband und hat Erfahrungen mit dem U6-Pro. Dessen Nachfolger mit Wi-Fi 7 ist aber der U7-Pro-XGS. Mehr dazu in diesem Thread …
Valiantly schrieb:
Nur das wir nicht aneinander vorbeireden: VLAN bedeutet, dass Du mit UniFi (überhaupt) ein Gast-WLAN anbieten kannst.
Valiantly schrieb:
Wenn Du sieben LAN-Ports brauchst, dann wäre mein Tipp der USW-Lite-8-PoE, der reicht sogar für vier Access-Points, wenn Du Dich erstmal mit dem U6-Pro begnügst. Die Komponenten bekommt man gebraucht auch nochmals günstiger.
Valiantly schrieb:
vielleicht 16 statt 8 Ports
Du kannst auch zwei USW-Lite-8-PoE nehmen. Das müssten dann mit 14 Ports immer noch „genug Luft nach oben“ sein.
Valiantly schrieb:
USW-PRO-MAX-16-POE
Wie geschildert, musst Du den Switch nicht von UniFi nehmen. Eine andere Alternative wäre ein Zyxel GS1920-8HPv2. Den bekommst Du gebraucht auf Kleinanzeigen.de immer wieder günstig: Klick. Der reicht sogar für vier U7-Pro-XGS und hat wenigstens noch zwei Ports Luft.
Valiantly schrieb:
Mit der Adapter Option würde ich mir vorerst als Low Budget […] den Cloudkey sparen
Das habe ich noch nicht so ganz verstanden, also wieso das was an dem WLAN-Controller ändert. Anfangs kannst Du den WLAN-Controller auch auf einem Computer aufsetzen. Wenn dann alles passt, dann einen gebrauchten UCK-G2 holen.
Valiantly schrieb:
Telekom Speedport 3
Anstatt einen UCK-G2 könntest Du Dir auch einen UCG-Ultra holen. Der ist dann WLAN-Controller und Router in einem. Hast Du noch DSL schaltest Du den Speedport in den Modus DSL-Modem um.
Valiantly schrieb:
auch damals schon mit Repeatern etc. Immense Probleme gehabt
@Luftgucker meinte eher, dass Du Telekom Speed Home nimmst und diese verkabelst anschließt, also über LAN. Du hast dann praktisch das Gleiche wie mit UniFi, nur brauchst Du kein PoE. Oder wo genau sind Deine LAN-Anschlüsse? Ausschließlich an der Decke?
Valiantly schrieb:
Wie @v3nom schon ansprach, hast Du das NAS bereits, falls ja, welches? Die Frage ist, ob das per Multi-Gig anbunden werden soll. Und/oder mehrere Personen im Haushalt gleichzeitig zugreifen, also LACP.
 
Auf die 120W kam ich weil allein 3 APs schon 63W ziehen, und ich glaube 120W war das nächst Höchste damit man Puffer hat.

VLAN bedeutet doch das man Verschiedene Netzwerke erstellen kann die untereinander sich nicht sehen können und somit sich nicht "kontaminieren" können oder nicht? Beispiel Drucker.

Die LAN Anschlüsse für die AP sind in den Flur Decken.

Weshalb ein altes Model nehmen wenn das U7 Pro 20€ teurer ist?

Die geschilderte Problematik bezog sich auf damalige LAN Verbindung in den Räumen, Beispiel ein Router stand im Raum und 10m weiter war z.b. im Bad kein WLAN mehr.

Zugreifen würden auf das NAS wahrscheinlich maximal 2 Personen gleichzeitig. Ein NAS explizit habe ich noch nicht ausgewählt.

An Sich will ich ein System aufbauen das möglichst Optimal und Effizient arbeitet und ich nur einmal konfigurieren muss und nie wieder anfassen muss. Übergangslösung ist dann da eher Semi und gebraucht tbh bin ich bei derartiger Hardware kein Fan.

Es soll einfach Dicke Beton Wände und Trockenbauwände ohne Verluste durchdringen.
 
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Valiantly schrieb:
VLAN bedeutet doch das man Verschiedene Netzwerke erstellen kann die untereinander sich nicht sehen können und somit sich nicht "kontaminieren" können oder nicht? Beispiel Drucker.
Richtig, aber du brauchst dann auch ein Gerät, was zwischen den VLANs routen kann anhand von vorgegebenen Regeln. Der Speedport kann das nicht.

Im Heimnetz sehe ich, außer einem Gast-Netz, eher keine sinnvolle Verwendung von VLANs, weil man die ganzen Geräte ja doch irgendwie erreichen will ohne Profi-Router.
 
Valiantly schrieb:
Laut Elektriker sollte ich am besten die AP Unifi 7 PRO Modelle verbauen da viele Rohwände vorliegen und durch die vielen Metallstreben die normale 7 Version zu kämpfen hätte.
Wenn Du stark dämpfende Wände hast, dann nützen nur mehr APs. Irgendein „Super-Duper-AP“ mit welchen Features auch immer, überlistet nicht die Physik. Wenn die Wand 30dbm Dämpfung hat, kommt am anderen Ende nicht mehr viel an.

Valiantly schrieb:
Beispiel ein Router stand im Raum und 10m weiter war z.b. im Bad kein WLAN mehr.
Das ist genau so ein Beispiel, dagegen hilft nur ein eigener AP im Bad.
In meinem Haus ist es z.B. so, dass der Fritz AP im Wohnzimmer in der Küche nur mit -85dBm Signalstärke ankommt, selbst wenn ich direkt neben der Wand zum Wohnzimmer stehe (Luftlinie <1m). Schnelles WLAN braucht Signalstärken kleiner -60dBm (üblicherweise nur bei direkter Sichtverbindung zum AP erreichbar).

Ab -80dBm wird es dann wirklich mau.

Valiantly schrieb:
Es soll einfach Dicke Beton Wände und Trockenbauwände ohne Verluste durchdringen.
Das kann WLAN (und Funk generell) nicht. Die Höhe der Verluste hängt dann natürlich vom Material ab.
Valiantly schrieb:
An Sich will ich ein System aufbauen das möglichst Optimal und Effizient arbeitet und ich nur einmal konfigurieren muss und nie wieder anfassen muss.
Wenn Du mit „Optimal“ eben „überall gute Abdeckung“ meinst, bist Du mit pauschal einem AP pro Etage auf dem komplett falschen Weg. Da musst Du eher ein AP je Raum vorsehen. Das hat natürlich dann wieder andere Probleme, z.B. überlappende Kanäle.
 
Also Aktuell hängt im OG ein Kabel als Übergang vom AP Anschluss zu einer Fritzbox 7590.

Ich habe damit Empfang im EG als auch DG.

Wie es im Akustikraum Raum ist weiß ich nicht genau.

Aber bisher habe ich keine Probleme.

Bedeutet nicht mehr Bänder und bessere Antennen auch bessere Übertragung durch dicke Wände etc?
 
Je schneller das WLAN desto höher die Frequenz auf der sie senden, welche aber dann auch immer schlechter durch Wände gehen.
Ich habe auf jeder Etage zentral einen AP (6 Pro) und überall 2-3 Balken Empfang.
Ich habe 3 SSIDs:
  • 5/6 GHz
  • 2,4GHz
  • Gäste
In der 2,4GHz SSID sind alle Smarthome Geräte die einfach nur minimale Bandbreite aber stabilen Empfang brauchen.
 
Valiantly schrieb:
Die Idee wäre nun hierbei eine Fritzbox 7490 als Switch in die Speedport zu stecken und dann dort Unifi POE Adapter anzuschließen die dann zu den APs führen. Ggf. Sogar noch eine weitere Fritz
Zusätzliche Fritzboxen als Switches zu nutzen ergibt nichtmal Sinn, wenn die schon vorhanden wären.
Normale unmanaged Switches mit 8 Gigabit Ports posten keine 20€.
Valiantly schrieb:
Eine Switch kostet bei Unifi mit 120W oder mehr um die 400-600€,
Ein Unifi Switch ist ebenfalls unnötig. Die APs funktionieren auch ohne Unifi Switches davor.


Valiantly schrieb:
Ich habe ein Reihenhaus mit 3 Etagen und Keller.
Wieviel Fläche hast du denn pro Etage? Reihenhäuser baut man ja i.d.R. nicht mit ausladendem Grundriss.

Hast du Steckdosen in der Nähe deiner LAN-Dosen oder muss der Strom zwingend übers Netzwerkkabel kommen?
 
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