News App-Tracking: Bundeskartellamt nimmt Apple in die Pflicht

PhiE

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Nach mehr als vier Jahren beendet das Bundeskartellamt sein Verfahren gegen Apples App Tracking Transparency Framework. Der Konzern muss die Einwilligungsfenster für eigene und fremde Apps einander angleichen und Entwicklern mehr Spielraum bei der Nutzerabfrage geben. Die Zusagen gelten sieben Jahre.

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Das ist doch die dieselbe Behörde die uns von den Olkönzernen Abzocken lässt, so sehen Prioritäten aus.
 
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Die Frage ist jetzt, in welche Richtung die Lösung geht:
Entweder der User wird jetzt mehr "getrackt", da Anbieter von Drittanbieterapps weniger gegängelt werden oder Apple selbst macht das eigene Tracking transparenter.

Ich befürchte die Antwort zu kennen.
 
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Das Bundeskartellamt soll mal die Hardwarepreise der Hersteller mal unter die Lupe nehmen ist viel wichtiger. :)
 
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Übergreifendes Tracking gehört generellt verboten. Keine Argumentationsweise konnte bislang darlegen, warum ein Anbieter eines werbefinanzierten Dienstes ein Recht auf Daten, die bei einen anderen Dienst entstehen, haben könnten.
 
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Muntermacher schrieb:
Übergreifendes Tracking gehört generellt verboten.
So siehts aus.

Werbung hat auch vor diesem Irrsinn funktioniert - und der ganze Tracking-Wahnsinn ist auf jeden Fall eines der großen Geschwüre des Internetzeitalters...
 
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@roman7777
Das Bundeskartellamt soll mal die Hardwarepreise der Hersteller mal unter die Lupe nehmen ist viel wichtiger. :)
Du meinst genau so wie sie das mit den Ölriesen und Raffinerie machen, da ist die Lupe kein Vergrößerungsglass zum besser sehen sondern ein Ralitätsverzerrglass mit Tendenz zur rosaroten Wolke :D
 
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Werbung ist so oder so ein Geschwür geworden, was ich gerne loswerden würde :)
 
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Macerkopf schrieb:
Das ist doch die dieselbe Behörde die uns von den Olkönzernen Abzocken lässt, so sehen Prioritäten aus.
Ja und? Wenigstens eine Abteilung macht ihren Job.
Der Meckerdeutsche holt den Finger raus, statt: sehr gut, jetzt bitte noch weiterführen.
 
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Eine unbeliebte Meinung, aber neben den paar sinnvollen Dingen mit denen sich dieses Amt befasst, produziert es enorm viel Bockmist - unter anderem sowas.
Geht einem doch nicht noch mehr auf den Sack! Ich will nicht noch mehr Fenster. Meine Güte, befasst euch mit Reiche, ihren Freunden aus der Ölindustrie. Ihr habt uns quasi Unitymedia geraubt, indem ihr diesem Saftladen das go gegeben habt. Im Ernst, diese Art von Behördenhandlung geht mir ungeheuerlich auf den Zeiger und es gibt meist eine sehr spezielle Sorte von Mensch die dort ihr Leben als berufstätige Person fristet - ich weiß wovon ich rede.

OT:
Ich wünschte die Politik würde besser überwacht und die Behörden bzw. im ÖD würden ordentlich Stellen abgebaut werden - zu viele mit zu wenig Ahnung sind dort positioniert und es wird viel zu viel Geld leichtsinnig ausgegeben!
 
Das Bundeskartellamt verbietet also, Tracking als Tracking zu bezeichnen und will es durch dark patterns einfacher für Tracking-Apps machen, dass der Nutzer auf "erlauben" klickt? WTF?
 
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Macerkopf schrieb:
Das ist doch die dieselbe Behörde die uns von den Olkönzernen Abzocken lässt, so sehen Prioritäten aus.

Da ist das Bundeskartellamt auch dran, wird aber hier von den Ölkonzernen ausgebremst.
Wenn dieses Verfahren der App-Tracking bereits 4 Jahre beansprucht hat, kann man sich ausmalen wie lange das mit den Ölkonzernen dauern wird.
 
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@w0mbat Mir ist der alte Zustand auch bedeutend lieber da ich Apple in gewisser Weise vertraue, aber ich denke man wollte nur gleiche Bedingungen erzwingen. Apple mit seinen Apps dürfen nicht besser gestellt sein wie fremde App Anbieter.

Besser wäre es gewesen Apple hätte auch darauf verzichtet seinen Apps übergreifendes Tracking zu erlauben, dann hätte man die Funktion komplett einstellen können. Dann wäre grundsätzlich übergreifendes Tracking unmöglich und benötigt nicht mal mehr ein Abfragefenster. Das gleich auch bei Android und die Werbebranche hätte ein riesiges Problem.
 
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Termy schrieb:
Werbung hat auch vor diesem Irrsinn funktioniert
Wie hast du das gemessen? ;)

Werbung ist etwas, was ich in keiner Form und nirgendwo dulde und auch nicht akzeptiere. Ob ich dabei getrackt werde oder nicht ist mir dabei erstmal egal - wobei Tracking natürlich sowieso ein absolutes No-Go ist.
Entweder zahle ich um keine Werbung zu sehen, wenn es mir das wert ist, oder ich meide solche Angebote vollständig.
Dass ein AdBlocker überall da läuft wo es nur möglich ist, ist für mich als genereller Schutz eine Selbstverständlichkeit.

Mal sehen, was hier am Ende dann tatsächlich bei rum kommt. Ich nutze nämlich eine ganze Menge Apple Geräte.
 
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FrAGgi schrieb:
Wie hast du das gemessen? ;)

Ausgaben für Werbung die in keiner Relation stehen siehe z.B. Super Bowl.
 
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@Cool Master Hast du Quellen die belegen, dass der Werbeeffekt den Preis nicht rechtfertigt? Oder ist das nur eine persönliche Einschätzung weil du die Zahlen zu groß findest?
 
@FrAGgi

Ja, sieht man sehr gut am Influencer Marketing, zumindest auf Twitch ist die Bezahlung laut div. Streamern deutlich runter gegangen über die letzen Jahre weil der ROI einfach nicht da ist. Genaue Zahlen kann ich dir nicht geben weil das alles unter NDA steht aber man sieht ein sehr großen Shift was Werbung online angeht.

Dazu kommt im TV geht Werbung ja auch ohne Tracking was @Termy ja ansprach. Tracking brauch es eigentlich nicht, sehe ich auch bei mir an der Firma wir nutzen Matomo und Google Ads und ich muss die Leute nicht über 100 Seiten tracken. Es gibt dafür einfach kein Grund.
 
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w0mbat schrieb:
Das Bundeskartellamt verbietet also, Tracking als Tracking zu bezeichnen
Ja, da musste ich auch zweimal lesen.
Schlauer wäre es gewesen bei Appels Dialog den gleichen zu nehmen wie bei den Drittanbietern.
Und am besten eh den ganzen Trackingmist verbieten. Ist eine Unverschämtheit wegen den ganzen Tag mein Surfverhalten zu beobachten.
 
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