News Bundeskartellamt untersucht PayPal-Pflicht auf eBay

Mich verwundert es doch das einige PayPal gut finden. Für mich ist das die größte Abzocke überhaupt. Da wird nochmal kräftig mitverdient und sonst nichts. Die angebliche "Sicherheit" gibt es doch garnicht. Bei Beschwerden wird nicht mal geprüft ob das auch wirklich zutrifft.

Mein Bruder hatte erst solch einen Fall. Er war Verkäufer, hat die Ware ordnungsgemäß und versichert Versand. Nach 3 Wochen kam von PayPal die Aufforderung die Ware doch zu verschicken und haben im gleichen Zug das Geld storniert. Trotz Nachweis (der Käufer hatte per E-Mail den Empfang bestätigt!!!) blieben seine Einsprüche bisher Erfolglos. PayPal-Reaktion ist "Das muss mein Bruder mit dem Käufer klären"!!!

Also nix mit Sicherheit!!!
 
Über die Sicherheit bei Paypal kann ich mich eigentlich nicht beschweren.
Es geht zumindest bei meinem Paypalkonto nichts ohne OTP (One TIme Password).
Das OTP-Token bzw. die Karte hat keine 5€ gekostet.

Wenn man Sachen verschickt ohne einen Nachweis dafür zu haben ist man nunmal selber schuld das das Gegenüber das Geld zurückholen kann.
Ab 1,60€ gibts bei der Post schliesslich Einschreiben, also kann keiner Erzählen er käm mit den 2,20 für Porto nicht hin...

Die Gebühren als Geld Empfangender sind das einzige was mich da stört, von daher ist die Paypal-Pflicht bei ebay echt mal dreist und gehört abgeschafft.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo, absatz vergessen reinzukopieren)
PayPal ansich ist ja ne gute Sache, super schnelle Bezahlung beim Kaufen.
Aber wenn ich überlege: Habe letztens was für 83€ verkauft. Ohne irgendwelche sonstigen Auktionskosten (keine Fotos, 1€Start) habe ich 6,04€ an Gebühren bezahlt!! Nicht das das für mein Empfinden schon viel ist, wenn dann auch noch 3,9% 3,3€+0,35€ An PayPal draufkommen würde, bin ich mal schnell 10€ los. Finde das ne Unverschämtheit, das ist mehr als 10% des Warenwertes!!!
 
@ Kane3k: weiß zwar nicht bei welcher post du schaust aber bei der deutschen post geht einschreiben ab 2,05€ los.

desweiteren gehts darum gar nicht. es gibt geltendes gesetz und dort steht nirgends, dass ich als privatperson für ein untergegangenes unversichertes päckchen haften muss. bei paypal muss ich das und zwar ohne irgendeine diskussion.

eine einlieferung kann man nicht nur anhand von einer trackingnummer (welche paypal zwingend vorraussetzt) beweisen.

es wird auf ebay wieder leute geben, die sich bequatschen lassen lieber günstiger als päckchen zu verschicken. hermes wollen die dann auch nicht weil so langsam und dann kommen die immer zu so ungünstigen zeiten. schon hast mit paypal zwang eine super betrugsmasche als käufer.
 
@Cr4sh0v3rr1d3: Ein Einwurfeinschreiben kostet 1,60, gestern noch verschickt.

Es steht nicht im Gesetz das du für verloren gegangene Briefe/Päckchen haften musst, aber auch vor Gericht wirst du kein Recht bekommen wenn du nicht nachweisen kannst das du die Sendung aufgegeben hast.
Wir haben das auf Arbeit schon mehrfach durchgekaut und jedes mal wenn der Verkäufer keine Beweise hatte das er die Sendung aufgegeben hat musste er diese ersetzen.

Abgesehen davon biete ich bei eBay eine Versandart an und jeder kann vorher sehen was ich anbiete. Wenn es ihm/ihr nicht passt müssen Sie nicht bieten. Wer sich überreden lässt ist selber schuld.
 
aber wie wollt ihr ernsthaft gegen solche betrüger vorgehen??

da ist paypal eine sehr gute möglichkeit.

das einzige was wirklich mies ist, sind die hohen gebühren.

mfg
 
@Kane3k: es ist ganz klar gesetzlich geregelt, dass ein privatmann bis zu der übergabe an die spedition haftet. du kannst dir auch bei einem päckchen einen beleg über die bezahlung der 4,10€ geben lassen. daraus lässt sich auch datum und uhrzeit ablesen.
 
Ich kann die ganze Aufregung nicht nachvollziehen. Zum einen ist das ein News Thread, was schonmal heißt dass das Thema 90% der Poster nicht betreffen wird. Zum anderen Sind 50 Bewertungen ja nicht wirklich die Welt, wer wirklich öfters auf eBay unterwegs ist, hat diese Zahl schnell erreicht. Diejenigen die sich wirklich alle paar Jahre mal zu eBay verirren um was zu verkaufen, die können ja mal die paar Euro Aufpreis verkraften. Denn wie gesagt, wenn man da öfters was kaufen/verkaufen würde wären die 50 Bewertungen kein Problem.
Notfalls rechnet man den Aufpreis eben auf den Verkaufspreis drauf. Man kann ja trotzdem mit 1€ starten, und dann bietet man mit nem Account eines Kollegen eben auf den gewünschten Mindestpreis. In meinem Umkreis ist das Gang und Gebe und es gab noch nie Probleme damit. Wenn ebay einem zuviel Restriktionen vorschiebt dann muss man sich eben behelfen.

Finds außerdem seltsam dass hier praktisch alle nur den negativen Aspekt sehen.
Ich kaufe seit Jahren nur noch bei Verkäufern mit Paypal, zum einen weils bequemer für beide Seiden ist, und zum anderen weil das Paket meist schon am selben Tag oder am Tag darauf versendet wird. Ich hab eBay eine lange Zeit gemieden weil mir der ganze umständliche Weg mit Überweisung und die 2 Wochen Wartezeit bis das Geld ankam + Versand gehörig auf den Wecker ging. Jetzt kaufe ich etwas, mache 2 Klicks und das Produkt ist bezahlt und landet Stunden später bereits bei der Post.
Wer seine Artikel für 1€ reinstellt um Kosten zu sparen und diese dann nicht in den möglichen Verkaufspreis mit einkalkuliert der ist selber schuld, ich hab als Verkäufer bis jetzt immer mindestens das bekommen was ich erwartet hab, eBay ist damals wie heute noch voll von Käufern die keine Preisvergleiche im Netz machen können
 
Crunkmaster schrieb:
Man kann ja trotzdem mit 1€ starten, und dann bietet man mit nem Account eines Kollegen eben auf den gewünschten Mindestpreis. In meinem Umkreis ist das Gang und Gebe und es gab noch nie Probleme damit. Wenn ebay einem zuviel Restriktionen vorschiebt dann muss man sich eben behelfen.

Wie bitte, was?!?
 
@Cr4sh0v3rr1d3

Ja, ich kann nachweisen das ich etwas versendet habe, aber nicht an wen. Das ist dabei der springende Punkt.
 
@dzeri

kannst du nicht lesen und verstehen ? ;)

das is doch nix neues und wirste auch NIE verhindern können ;)

so läuft das selbst bei ECHTEN auktionen ab.


@kane

das kannste auch nicht beim einwurfeinschreiben.
und den inhalt kannste schonmal GAR NICHT nachweisen ;)

mfg
 
Also ich finde das ist ne grosse sauerei.

ich werde nichts bei Ebay verkaufen solange es so eine masche gibt!
Ich zahl doch nicht doppelt! Aber so ist das wenn man den Hals nicht voll kriegt.

Ich kann nur raten sich direckt auch bei Ebay zubeschwären damit die das merken.
 
Cr4sh0v3rr1d3 schrieb:
@Kane3k: es ist ganz klar gesetzlich geregelt, dass ein privatmann bis zu der übergabe an die spedition haftet. du kannst dir auch bei einem päckchen einen beleg über die bezahlung der 4,10€ geben lassen. daraus lässt sich auch datum und uhrzeit ablesen.

Auf dem Beleg steht aber nur Datum und Uhrzeit. Dieses reicht keineswegs aus um nachzuweisen, dass du ein Päckchen abgeschickt hast. Das könnte ja sonstwohingehen, sogar an dich selbst. Du brauchst also auch zwingend den Sender und dem Empfänger. Bei der Post kostet sowas 6,90€, bei Hermes3,50€ (?). Wenn ich nur Versandkostenfrei verkaufen darf, dann rechnet sich das nur ab ca. 15-20€, wenn überhaupt. Denn nicht alle Artikel passen in eine Versandtasche und lassen sich als Warensendung mit Einschreiben verschicken.
 
Das einzige was man als Verkäufer machen kann ist,das man sofort das Paypalgeld auf sein eigentliches Konto überweist.Erst dann hat man es auch sicher.So mache ich das jedenfalls.Das Problem ist natürlich, das der Sinn der Paypalzahlung ad adsurdum geführt wird,weil ich ja erst verschicke wenn ich das Geld "wirklich" habe.Alles andere ist mir zumindest bei Bertägen jenseits über 50 Euro zu unsicher!
 
Und was bringt dir das? Wenn der Kaufer schwierigkeiten macht, dann ist es Paypal wurscht ob du dein Geld schon auf dein Konto überwiesen hast. Die ziehen den Betrag einfach ab und du musst dann entsprechend dein Paypalkonto ausgleichen.
 
Ich finde die Paypal Pflicht suuuper.

Immer wieder melden sich Neulinge in Ebay an und verkaufen gefälschte Ware. Oder wer kauft eine teure Grafikkarte von einem Neuling, von dem es überhaupt noch kein Rückschluss (positive Bewertung) über seine Seriosität gibt?
 
Haudrauff schrieb:
Und was bringt dir das? Wenn der Kaufer schwierigkeiten macht, dann ist es Paypal wurscht ob du dein Geld schon auf dein Konto überwiesen hast. Die ziehen den Betrag einfach ab und du musst dann entsprechend dein Paypalkonto ausgleichen.

Na wo nichts drauf ist auf dem Paypalkonto,können sie auch nichts abziehen!:-))
Nee im Ernst die können mich doch nicht zwingen ,wenn der Deal sauber lief, das ich mein Paypalkonto ausgleiche,oder?
 
Ich finde sie nicht super... ich will das entscheiden können, ob ich einen PayPal account brauche oder nicht. Habe zwar einen, aber nutze ihn nicht (is nix drauF!) und will ich auch nicht!

Daher ist für mich ebay deshalb vorerst gestorben!
 
Kane3k schrieb:

Kane3k schrieb:
Sorry wenn ich dir das jetzt sage aber: Schreib lieber nichts, wenn du keine Ahnung hast.
Einschreiben sind ohne Rücksendeschein kaum was Wert, da in beiden Fällen nur die Unterschrift des Emfpängers zählt. Deswegen versende ich alles als Paket oder Einschreiben mit Rückschein.

Aber selbst hier gibt es zig Maschen wie: Ware ist defekt und PayPal bucht das Geld zurück, und du hast immer noch die Gebühren, Ebay verdient an dir also 3 Fach in solchen Fällen.

EBay Gebühr + % an Kaufpreis + % an PayPal-Zahlung. Und auf diesen Kosten bleibst du sitzen, auch wenn sie das Geld zurück ziehen. Und dann das Geld von denen doch zu bekommen, ist ein Riesen Aufwand. Von der Post bekommst du kein Geld zurück, da die Versicherung nur Versandschäden deckt, also müsste in dem Fall der Käufer zur Post gehen, und dennen gegenüber sein Recht geltend machen. Wenn dir der Gegenüber aber nichts zurück Schickt oder nicht zur Post geht oder zu Hermes oder sonst wen, (im normal Fall muss es aber der Empfänger machen, nicht der Sender!), bekommst du das Geld auf keinen Fall wieder. Also musst du eine Bestätigung zu PayPal senden: Paket wurde abgeschickt. Ab da an kannst du aber wenig machen... Wenn der Kunde sagte, Ware ist beschädigt... Nun ja, dann musst du nachweisen, dass sie das nicht ist, auch bei der Post musst du das machen, sonst bekommst du kein Geld zurück und du musst beweisen, dass die Ware nach dem Ankommen beim Kunden beschädigt war, sendet er es als Päckchen wieder, sagt die Post: Wer sagt uns, dass es nicht da beschädigt wurde usw.

Für den Privaten Verkäufer ist PayPal schlecht. Und Probleme mit PayPal sind bekannt. Ich bin da ja anscheind nicht der einzige, und auf EBay kann man sich auch nicht verlassen, die interessiert nur ihr Ansehen bei den Käufern.

Daher: EBay Zahlungen nur per Überweisung oder Nachnahme! Wenn es jemand sicher haben will, Nachnahme. (Zumindest das sollte sie als Alternative anbieten, aber da verdienen sie ja nichts dran...)
 
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