Test Apple Mac mini M6 im Test: Der neue Super-Core eilt mal wieder allen davon

chillipepper schrieb:
Müssten nicht die Basis-Modelle der neusten Generation in jedem Fall die ältere Generation übertreffen?
Seit wann und wo ist das eigentlich so?
Ein 9600X ist auch nicht schneller als ein 7900X. Also Single-Core schon. Aber eben nicht so viel schneller, als das ein 6 Kerner plötzlich einen 16 Kerner schlägt.
Bei einer GPU ist das ja genauso. Eine 5060 ist ja auch nicht schneller als eine 4090.

Und bei Apple ist das natürlich nicht anders. Das "Basismodell" ist halt immer die kleine Ausstattung. Inzwischen sind es beim Basis-Modell zwar auch mehr Kerne (12 statt 10), allerdings hat Apple hier ja so ein bisschen an der Architektur gefeilt. Und so viel schneller sind die einzelnen Kerne dann halt nicht, dass sie die mindestens 15 Kerne eines M5 Pro ausgleichen. Ich meine in Multithreading sind es nur 20% mehr als beim M5.
Wobei dazu gehört, dass der M6 "nur" 2 Super Kerne hat und der M5 4 Super Kerne hatte. Also trotz Einsparung gleichen die neuen Performance-Kerne den Verlust insoweit aus, dass sogar noch 20% mehr Leistung hängen bleiben.

Um einen anderen Vergleich zu ziehen: Der M5 (10 CPU-Kerne) hat quasi mit dem M3 Pro (12 CPU-Kerne) in etwa gleichgezogen.
Wobei der M5 spätestens bei KI-Workloads davon zieht.
 
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Auch wenn es natürlich reizen würde, ist der Preis für mich einfach zu hoch, als dass ich meinen Mac mini mit M4 damit tauschen würde - auch wenn ich weiß, dass der Gebrauchtmarkt dafür durchaus vernünftig bezahlt.
 
kachiri schrieb:
Seit wann und wo ist das eigentlich so?
Apple hatte den M1 (Max) relativ konservativ ausgelegt beim Stromverbrauch. Bis zum M5 Max wurde das Verbrauchsfenster massiv ausgeweitet. In der Spitze darf die CPU mehr als doppelt soviel verbrauchen wie der M1 Max. Dadurch sieht der Performancezuwachs viel größer aus, als er bei gleicher Leistungsaufnahme gewesen wäre. Einer der Gründe, warum ich lieber immer beim M1 Max blieb: der nervt sehr selten mit seinen Lüftern. Nun kann Apple beim M6 nicht nochmal 100% Leistungsaufnahme auf den M5 draufsatteln, so dass die Zuwächse als kleiner wahrgenommen werden.
 
Für mich sind die Preise für 256 GB SSD so etwas wie die Nährwerte beim Verzehr von einer Fünftel Chipstüte Augenwischerei. Bei beidem sollte eine normale Portion der Maßstab sein.
 
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Fiz schrieb:
Ich hab den normalen M5 im MacBook. Eine Sache finde ich sehr erstaunlich bei dem Ding. Wenn da eine gut optimierte Last auf dem Gerät liegt dann kann das Gerät Stundenlang bei ~90% Auslastung liegen. Der arbeitet das brav ab ohne Auswirkungen auf den Betrieb und selbst der Akku fällt dann auch kaum. Und fast keine Wärmeentwicklung. Am Anfang hab ich nachgeschaut ob er wirklich arbeitet. Bei anderer Hardware ist mir das natürlich auch schon mal aufgefallen. Aber nicht so extrem wie hier. Das muss man schon mal erlebt haben. Wie der die Arbeit weg futtert und man merkt es kaum.

Ist aber etwas nicht so gut optimiert. Gaming zb. da bekommt man es auch hin den Akku ganz schnell runter zu machen. Hätten die den Software-Stack bei Gaming auch so gut optimiert wie zb. bei Videobe/verarbeitung oder KI. Die wären eine richtig gute Alternative auch in Richtung High-End.
Ja und wenn Counterstrike und Age of Empires 2 darauf laufen würde… und Excel ohne Einschränkungen…
 
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Finde die 1050 Euro hier fast verarsche wer kauft so ein Gerät mit fest verlöteten 16gb...

Auch 256gb SSD sind ein Witz, dafür ists einfach zu teuer und wenn man es trotzdem kauft dann nicht wegen den Benchmarks Hardware oder irgendwas sondern nur weil man Macosx oder wie das jetzt heißt will um jeden Preis dann ist auch egal ob die 10% schneller oder langsamer sind, die Software ist dann der primäre Kaufgrund.

1050 ist einfach zu viel für unaufrüstbaren lowend ram und lowend ssd. (Menge).

Klar man kann nichts direkt vergleichen außer man würde Strix Halo oder sowas benutzen aber da verkauft AMD nichts mit 16gb und 256gb, daher sind die Preise höher, aber z.B. ein Steamdeck wäre interessanter Vergleich gewinnt in Gaming, aber klar Prozessor Power ist ne andere Klasse... aber sorry ich seh nicht wie man diese CPU power ausspielen will mit 16gb ram wo auch noch ram für GPU weg geht...

Letztlich sinds fast wie 2 hermetisch getrennte Märkte, entweder man ist zu 100% im Apple Ökosystem oder zu 100% nicht drin.

Wer hier denkt wegen der Hardware kauf ich jetzt apple, sonst würde ich nen Windows/Linux PC benutzen gäbs da nur die Hardware?
 
Mindestens 1.050 € für ein macOS-Gerät, nein, Danke, nein.

Da bleibe ich beim Neo.
 
4W im Leerlauf! Da können sich Intel und AMD eine ganze Scheibe abschneiden!
Zu 95% laufen die Kisten ja eh nahe Leerlauf. Wenn ich da an meine Xeons denke... Da sind 80...150W im Leerlauf angesagt.
 
Schade dass man die SSD nicht wechseln kann, mit dem RAM könnte ich noch leben, aber die SSD Preise sind ja abartig.
 
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In den Kenngrößen Leistung pro Watt und Leistung pro Fläche herausragend. Dummerweise kaufe ich nach Leistung pro Euro und da sieht Apple hält nicht so toll aus.
 
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-Levi- schrieb:
Schade dass man die SSD nicht wechseln kann, mit dem RAM könnte ich noch leben, aber die SSD Preise sind ja abartig.
Kannst du doch. Ist halt weiterhin teuer aber immerhin nicht so teuer wie bei Apple.
 
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Wenn die SSD die gleichen Leistungsdaten hat wie beim Mac Mini M4 gibt es Hoffnung dass es die gleichen oder ähnliche Module sind. Die gibt es dann in China für die Hälfte des Apple Preises.
Wenn ich geahnt hätte, dass SSDs so teuer werden... Habe drei mal eine 2TB SSD für den Mac Mini verbaut. Je für 150 EUR plus Zoll. Jetzt kosten die locker 400 EUR.

Ich überlege vom M4 auf den M6 zu upgraden. Könnt Ihr mal MPTLX (mptlx.com) testen? Ich habe nur damit gescheite Geschwindigkeit (10 Token/s bei Qwen 3.8 27B Optimised Speed) - Der M4 ohne Pro krebst sonst immer im einstelligen Token Bereich rum.
 
knoxxi schrieb:
https://www.amazon.de/RayCue-Dock-mini-NVMe-SSD-Gehäuse-Silver/dp/B0FH9VSQ6S

Da das Gehäuse das gleiche ist wie beim M4, passt das Dock weiterhin. Gibt natürlich auch Alternativen.
Also da kauft man sich einen schicken Mac Mini und dann braucht man ... einen "Riesenadapter".
beckenrandschwi schrieb:
4W im Leerlauf! Da können sich Intel und AMD eine ganze Scheibe abschneiden!
Zu 95% laufen die Kisten ja eh nahe Leerlauf. Wenn ich da an meine Xeons denke... Da sind 80...150W im Leerlauf angesagt.
Also mein Intel NUC hat im Leerlauf als Gesamtgerät auch < 10W; Warum mit XEONs vergleichen?
-Levi- schrieb:
Schade dass man die SSD nicht wechseln kann, mit dem RAM könnte ich noch leben, aber die SSD Preise sind ja abartig.
Ja, die Upgradepreise sind leider typisch; und bei RAM ist es "eh klar", die SSD ist hingegen ein Showstopper.
 
beckenrandschwi schrieb:
4W im Leerlauf! Da können sich Intel und AMD eine ganze Scheibe abschneiden!
Zu 95% laufen die Kisten ja eh nahe Leerlauf. Wenn ich da an meine Xeons denke... Da sind 80...150W im Leerlauf angesagt.
Mein neuer Acemagic F2A mit Intel Panther Lake braucht auch nur ca. 5Watt im Leerlauf. Zum gleichen Preis wie der M6 Mac mini halt mit 32GB RAM und 1TB SSD. (letztere auch aufrüstbar mit zweitem M2 Slot).
Die Singlecore Leistung ist niedriger (wobei es hier immer stärker auf die Anwendung ankommt, Apples M CPUs sind nicht generell überall schneller als Intel/AMD), Multicore ähnlich. Verbrauch wohl auch ähnlich. (meiner braucht knapp über 60Watt im CB Multicore). Das ganze unter Linux ist ein pfeilschnelles leises Package.
 
Der Mini könnte so einfach um Welten besser sein, wenn sie sich ein bisschen von valve oder Framework anschauen würden und mit ifixit das Recht auf Reparatur hochhälten.

In der Arbeit liegt noch so ein altes MacBook.
Laufwerk, Modular, RJ-45 Port, Wechseljahre Batterie.

Nicht optisch, dafür technisch einfach so wie es sein muss.
Traurig das wir davon abgekommen sind
 
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