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TestApple Mac mini M6 im Test: Der neue Super-Core eilt mal wieder allen davon
Nettes Teil und apple lässt es sich auch bezahlen. @Jan es wäre super wenn ihr zum Lautstärke Thema auch euren Ausgangswert angegeben könntet - also wieviel DB habt ihr wenn nichts an ist, damit man das besser einsortieren kann.(Sry falls ich überlesen hab)
Wie kommt man denn nur auf so etwas? Die haben doch eine ganz andere Ausstattung an CPU und GPU Kernen. Ein 9600x ist im Multicore ja auch nicht schneller als ein 7950x nur weil es sich um eine neue Genration handelt. Ob man die Größe des Chips nun mit Ziffern oder Buchstaben kenntlich macht, ist doch eine reine Marketingentscheidung.
Weil ich bei Apple den Eindruck hatte, dass "M5" alleine für die CPU‑Bezeichnung bzw Leistungsklasse steht.
Scheint falsch zu sein. Nun .. Apple ist nicht mein Metier, aber nun weiß ich es.
@chillipepper M steht im Grunde nur für Mac Chips, die nachfolgende Ziffer ist die Generation. Basis, Pro, Max, Ultra dann aufsteigend die Leistungsklasse bzw. der Ausbau des Chips.
Was Apple da als "Kern" bezeichnet ist mehr oder minder eine willkürlich festgelegte Zusammenfassung an Ressourcen zu einem Block. Eine solche Einheit kann man so auslegen, dass sie 16 Threads auf 64 ALUs gleichzeitig ausführen kann, oder aber "einfach" alles verdoppeln und 32Threads mit 128ALUs. Entsprechend sinnlos ist es die GPU-cores zu vergleichen.
Mh, schon ein starker Leistungssprung, aber auch jeweils zwei Cores mehr… Müsste man mal Core bereinigt testen (Simulation?), was M6 gegen M5 wirklich an Leistungsplus bringt.
Die Grafikleistung bleibt für mich etwas der Hemmschuh. Würde gerne mein M2 Macbook Air upgraden im Sinne eines (kleinen) Desktop Replacements, aber das ist wohl mit den Basis Chips weiterhin nicht zu machen.
Muss dann wohl mal auf ein Pro Book mit größeren Chips im Abverkauf hoffen. Solange bleibt der Gaming Klotz noch im Büro…
Die Preise sind ganz schön happig. Ich habe im Frühling noch einen M4 16GB 512GB für 797 Euro gekauft. Jetzt sind es der eine oder andere Hunderter mehr…
mich überrascht gerade eher, dass die Intel im Single Core so schlecht sind. Da passt doch irgendwas nicht, 20% schlechtere SingleCore Leistung als AMD?
Da komme ich gern später drauf zurück. Bin gerade dabei, für mich selbst eine Art Benchmarksuite zu basteln, um die Performance verschiedener Systeme für AI Workflows zu untersuchen. Gar nicht so einfach.
M1 Max auf M6 Max bei mir, falls die neuen MacBook Pros dieses Jahr noch kommen und ähnlich abliefern. Als mobiles Arbeitsgerät im Videoschnitt finde ich nichts besseres.
Im Vergleich zur Konkurrenz ist das eine sehr gute Leistung. Könnt ihr messen wie schnell LLMs in LM Studio laden? Auf meinem Laptop sind es maximal 2500MB/s für "gemma-4-26b-a4b-it-qat".
Eigentlich nicht, 36DB sind für mein Empfinden laut, wenn Grundpegel höher, lässt sich dies ehr erklären.
Für den einen ist es leise für den anderen zu laut…
@klampf
Der Verbrauch dürfte auf Laptop-Level sein, von daher ist der Vergleich schon fair.
Generell finde ich es aber erschreckend, was die x86 in nahezu allen Benchmarks hier abliefert. Der HX370, der nach wie vor AMDs schnellster mobiler Chip ist (abgesehen von Strix Halo, aber der spielt größen- und verbrauchstechnisch eher bei den Pro-Modellen von Apple), wird fast durchgehend verprügelt. Der sieht nochmal deutlich übler aus als der Bulldozer zu seiner Zeit und der war quasi schon bodenlos gegenüber Sandy Bridge und später Ivy Bridge.
Dann treib mal einen Desktop-Rechner auf, der die Performance des M6 zum Preis des M6 mit der Leistungsaufnahme des M6 und der Größe des Mac Mini erreicht. Bei einer der vier Parameter wird der Desktop-Rechner soweit vom M6 entfernt sein, dass man es nicht mehr als gleiche Geräteklasse bezeichnen wollen wird.
Ergänzung ()
Marius schrieb:
Ja... und wo ordnet sich das jetzt zu einer mittleren Desktop CPU wie einen Core Ultra 7 265 ein?
Dessen 2 Xe Kerne wären mit dem Rendering von Liquid Glass ausgelastet. Lokales LLM kannst du darauf betreiben, wenn du einen Tag auf das erste Token warten kannst. Und der Stromverbrauch des 265ers reicht aus, um mehrere Mac Mini zu versorgen.
Bei YouTube gibt's diesen Alex Ziskind, der hat den M6 im ausführlicheren LLM Test. Der Prefill ist ordentlich schneller geworden im Gegensatz zum M4. Weiß nicht mehr genau bei welchem Model (glaube Qwen 3.6 9b) von 2,5 Sekunden auf 0,7 Sekunden zum ersten Token. Der hat auch etwas bessere Werte bei Qwen 3.8 27b als CB hier. Aber am Ende ist es halt immer noch der Einstieg bei Apple, selbst 170GB/s Bandbreite sind halt Recht wenig und ziehen keinen LLM Herring vom Teller. Zum Schnuppern ok, aber zum richtigen Arbeiten leider noch deutlich zu wenig. Man merkt aber wo die Reise hingeht, der M7 Max wird bestimmt nen ordentlicher Knaller.
@GrooveXT Ist immer die Frage, was man als "richtiges Arbeiten" definiert. Als Coding-Werkzeug, das täglich neben einem steht und auf dessen Ergebnisse man warten muss, ist der Basis M6 sicher nicht so toll. Aber es gibt ja zig Workflows, bei denen es nicht auf unmittelbare Antwort ankommt. Da interessiert mich dann die Antwortzeit eigentlich nur in der Test- und Optimierphase. Und für mich ist vor allem interessant, wie sich dann M6 Max und Ultra schlagen, so sie denn kommen. Da gibt das Ergebnis des M6 einen Vorgeschmack.