News Apple vs. OpenAI: Ex-Mitarbeiter hatten weiter­hin Zugriff auf iCloud-Daten

mischaef

Kassettenkind
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Nach BYOD, nun BYOAID...

Da scheint ein gewisses Unternehmen wohl kein (funktionierendes) ISMS zu haben.
 
Dass geschäftliche Daten auf dem privaten iCloud Account zurückbleiben ist das eine, diese Daten aber anderen zur Verfügung zu stellen das andere. Man hätte die Daten auch einfach aus dem persönlichen Speicher entfernen können.
 
@Drummermatze Und wenn das hunderte von Dateien betrifft? Ziemlich aufwendig...ich persönlich hätte da kein Bock drauf. Das ist in meinen Augen Aufgabe der IT und des Datenschutzbeauftragten.
 
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Drummermatze schrieb:
... diese Daten aber anderen zur Verfügung zu stellen das andere.
Gibt doch keine beweise, dass das irgend dem getan hat. Apple weiß ja nur davon, weil sich ex-Angestellte damit an Apple gewendet haben. Und wenn Apple genaue Inhalte und Zugriffe der iCloud kennt stellt sich erheblich die Frage nach der Sicherheit der iCloud.
 
Das Apple die Daten mit der Privaten Apple Cloud synct hat ok, dass kann ich bei einem Technologie Unternehmen noch verstehen. Allerdings das diese Daten vom System nicht geflagt wurden damit sie im Falle eines Berechtigungsentzuges Automatisch entfernt werden, dass überrascht mich.
Da hat wohl nie jemand erwartet, dass jemand von Apple woanders hin wechseln würde.
 
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Das Gebären seitens Apple in diesem Fall wirkt alles andere als vertrauenswürdig. Ob die auch so mit ihren Kundendaten umgehen?
 
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Cabranium schrieb:
Da hat wohl nie jemand erwartet, dass jemand von Apple woanders hin wechseln würde.
Gerade in den USA ist es ja Gang und Gäbe den Job zu wechseln wie manche die Unterhosen.
 
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Sorry aber ich bin da bei OpenAI. Das geht ganz klar auf eine falsche Policy bei Apple zurück. Wer Private Konten erlaubt muss damit rechnen, dass Sachen schief geht. Wäre ja kein Problem wenn man auf den iOS Geräten endlich Konten hätte die man getrennt nutzen könnte für genau solche Fälle...
 
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Wer meldet sich denn schon bei einem IT-Admin, weil er noch zu viele Rechte hat 😄?

Zumindest der Punkt kann wohl nicht den ehemaligen Mitarbeitern angelastet werden.
 
Sorry Apple, aber nicht umsonst hat jede andere große Firma eine strikte Trennung zwischen Firmen- und Privatgerät. Bei uns tragen die Mitarbeiter ja auch nicht umsonst 2 iPhones mit durch die Gegend und ich kann auf Firmeneigene Ressourcen gar nicht mit meinem privaten iPhone zugreifen.

Blackhorse79 schrieb:
Das Gebären seitens Apple in diesem Fall wirkt alles andere als vertrauenswürdig.
Wie heißt das Neugeborene denn und warum ist es nicht vertrauenswürdig?
 
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Ganz klar und absolut ohne Diskussion -> Apples schuld.

Wenn ich ein Gärtnerei Unternehmen habe, jedem Mitarbeiter zwei Schüssel für Hof und Gebäude gebe, nun fünf Mitarbeiter ausscheiden, dann ist es MEINE Pflicht die Schüssel wieder zurück zu verlangen - Punkt.

Welch Unternehmen sowas auch immer praktiziert, keine Gnade, wenn andere Unternehmen "plötzlich" ähnliche Produkte oder Technologien nutzen.
 
Ich glaube keiner hat den Artikel richtig gelesen.
 
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Was macht die IT bei Apple eigentlich beruflich?
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Drummermatze schrieb:
Man hätte die Daten auch einfach aus dem persönlichen Speicher entfernen können.
Und das ist Aufgabe des ehemaligen Angestellten?

Der wird ja nicht mehr bezahlt, warum sollte der sich noch um Apples Belange kümmern.

Auch ein riesen versagen, dass die Dateien auch noch synchronisiert wurden. So blieb man auch noch nach dem Ausstieg Up 2 Date.
 
Zuletzt bearbeitet:
Helge01 schrieb:
Ich glaube keiner hat den Artikel richtig gelesen.
Inwiefern?

Apple hat keine Trennung zwischen Privat und Geschäft gemacht, geschäftliche Dokumente wurden daher in die private iCloud synchronisiert, was beim Offboarding eines Mitarbeiters nur zu unnötigen Problemen führt. Eine strikte Trennung über separate Apple IDs (eigene Domäne für interne Accounts) hätte das verhindert.
 
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Jeder bezieht sich auf die iCloud Daten, darum geht es laut Artikel Apple angeblich gar nicht.
Apple betont nun, dass die dort erhobenen Vorwürfe eines gezielten Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen von versehentlich verbliebenen iCloud-Dateien zu unterscheiden seien, zumal die Klage keine Dokumente betreffe, die über iCloud geteilt oder dort gespeichert wurden. Ebenso wenig gehe der Konzern gegen ehemalige Mitarbeiter vor, nur weil bei diesen vertrauliche Dateien versehentlich in deren persönlichen Accounts zurückgeblieben seien.

Es geht darum:
Im Fall von Liu behauptet Apple, dass dieser nach seinem Ausscheiden weiterhin ein firmeneigenes MacBook besessen und eine seltene Sicherheitslücke ausgenutzt habe, um auf freigegebene Netzwerkordner zuzugreifen und dabei Dutzende vertrauliche Dateien zu Hardware heruntergeladen zu haben. Ebenso soll er mit Kollegen über dieses Vorgehen gesprochen haben. Tan soll laut Apples Vorwürfen hingegen vor seinem Ausscheiden vertrauliche Dokumente per E-Mail an sich selbst geschickt haben. Später soll er zudem versucht haben, Informationen von Apple-Mitarbeitern zu erhalten, die er für OpenAI anwerben wollte.
 
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Helge01 schrieb:
Jeder bezieht sich auf die iCloud Daten, darum geht es laut Artikel Apple angeblich gar nicht.
Wir haben auch nicht darüber diskutiert, ob es Apple darum geht oder nicht, sondern dass es generell ein unsinniges Verhalten aus Firmensicht ist, da keine strikte Trennung zu betreiben. Gerade bei einem Konzern wie Apple, der immer so auf Geheimhaltung bedacht ist. Geschäftliche Dokumente, welche über den Status "Frei verfügbar" hinaus gehen in meiner privaten iCloud gespeichert wären bei uns ein Grund für fristlose Kündigung.

Ich denke da vermischst Du etwas, es geht um 2 Themen in dem Artikel. Das von Dir angesprochene Problem und das was ich gerade genannt habe. Und auch bei dem Thema von Dir "dass dieser nach seinem Ausscheiden weiterhin ein firmeneigenes MacBook besessen habe" muss ich sagen, da ist auch Apple's Schuld - das ist ein NoGo. Sowas muss im Offboarding Prozess geregelt sein, dass er am letzten Tag das Gelände nicht verlässt (salopp gesprochen), bevor nicht alle Geräte, Ausweise, ID Karten, ... abgegeben wurden. Und der Account bzw Zugriff auf Netzwerkressourcen wird instant gelöscht/blockiert. Wenn er das Laptop behalten darf, dann ohne Datenträger oder nach sicherer Löschung durch die interne IT - fertig.
 
M@tze schrieb:
sondern dass es generell ein unsinniges Verhalten aus Firmensicht ist, da keine strikte Trennung zu betreiben.
Das bestreitet keiner, nur wird das als Problem dargestellt was für Apple selbst gar keins ist.
 
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Nitschi66 schrieb:
Egal wie groß ein Unternehmen ist, die Mischung aus privaten und geschäftlichen Geräten ist immer scheiße und geht am Ende nach Hinten los.

Gefühlt ist das aber immer schlimmer, je höher die Mitarbeiter stehen - zumindest bei uns im Konzern so. Während auf meiner Ebene jeder neben dem Diensthandy auch ein privates Handy mit sich rum schleppt und sauber trennt, haben fast alle Führungskräfte und Manager die ich so kenne kein Privathandy und machen auch private Sachen auf dem Diensthandy. Meist weil sie eben nicht so sehr zwischen Privatleben und Arbeitsleben unterscheiden und es daher ohnehin verschmilzt. Das ist im Falle eines Offboardings dann echt komplex.
 
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