News Apple vs. OpenAI: Mitarbeiter sollen noch mehr Daten mitgenom­men haben

Es wird immer abscheulicher, jeder stiehlt wo es nur geht. Da fragt man sich wieso sollten sich dann die Piraten downloader daran halten. Wenn es US Firmen schonn machen.
 
Booby schrieb:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie Menschen aus Abneigung Apple gegenüber ihre komplette Ignoranz zur Schau stellen.

Ja, zumal die Anklageschrift einsehbar ist, man also nicht einmal spekulieren muss, worum es genau geht.
Ergänzung ()

Clanker schrieb:
Warum habe ich nur das Gefühl, dass es um Highperformer oder besondere Wissensträger geht, denen eine Beförderung oder Gehaltserhöhung verwehrt wurde, sie daraufhin gegangen sind, und das Top-Management sich nun gekränkt fühlt, weil es keinen Ersatz hat?

Warum schaust du nicht in die 40+ Seiten der Anklageschrift, dann brauchst du kein „Gefühl“.

Achso… das verursacht etwas Aufwand, ich verstehe.
 
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calluna schrieb:
Ja, zumal die Anklageschrift einsehbar ist, man also nicht einmal spekulieren muss, worum es genau geht.
Das ist aber eine zivilrechtliche keine strafrechtliche Klage.

Da kann ich erst einmal alles reinschreiben.

Es ist auch eine Klage, keine Anklage.

Wenn man schon Leute auffordert die Klageschrift zu lesen, sollte man so genau sein.
 
Zer0DEV schrieb:
Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Datenschutz und Geschäftsgeheimnissen.
Das Thema hier hat Null komma garnix mit Datenschutz zu tun...
Das sehe ich aber mal ganz anders und ich bin mir sicher, dass das hier auch eine Datenschutzfrage ist.

Allein, dass die Ex-Mitarbeiter teilweise noch Hardware von Apple zuhause hatten samt Zugriff auf Laufwerke, Dokumente und Chats ist ein Datenschutz-Thema.
 
Alphanerd schrieb:
Da kann ich erst einmal alles reinschreiben.

Es ist auch eine Klage, keine Anklage.

Ja… trotz dieser Ungenauigkeit ist es egal, ob da alles reingeschrieben werden kann, denn es geht mir darum, dass der Inhalt weniger Spielraum für Spekulationen als so kurze „News“ hier lässt.
 
Die Behauptung, dass Apple nicht im KI-Geschäft sei, stimmt einfach nicht. Während die ganzen KI-Buden (u.A. OpenAI) finanzielle Probleme haben und permanent Hardware einkaufen (müssen), stelle Apple einen Teil der KI-Hardware her. Davon profitiert Apple ungemein. Überspitzt könnte ich auch sagen, Apple ist die einzige der Big Five, die mit KI Gewinn macht.

Nun gehen mehrere Hardware-Entwickler zur KI-Bude von Sam Altman. OpenAI ist stark Abhängig von NVidea. Also ich kann da schon einen Zusammenhang erkennen.

Apple würde damit auch nicht an die Öffentlichkeit gehen, wenn da nicht was dran wäre. Der PR-Schaden bei einer Falschbehauptung in dieser Sache wiegt schwerer als die paar €, die der Aktienkurs von OpenAi gefallen ist nach dem öffentlich werden der Anschuldigungen.
 
Minthera schrieb:
Während die ganzen KI-Buden (u.A. OpenAI) finanzielle Probleme haben und permanent Hardware einkaufen (müssen), stelle Apple einen Teil der KI-Hardware her.
Was stellt denn Apple her?

Enduser HW, aber meines Wissens nach keine HW für Rechenzentren.
Minthera schrieb:
Der PR-Schaden bei einer Falschbehauptung in dieser Sache wiegt schwerer als die paar €, die der Aktienkurs von OpenAi gefallen ist nach dem öffentlich werden der Anschuldigungen.
Welcher Aktienkurs?
 
@Alphanerd Ja, die Hardware für Endkunden, mit denen die Endkunden ziemlich starke LLMs selbst betreiben können. Die Entscheidung, ob ich 30.000 auf ein Hardware-System werfe (muss jetzt nicht von Apple sein) oder jeden Monat für XK€ Token kaufe ist betriebswirtschaftlich relativ leicht zu treffen.

Und wenn eben Betriebsgeheimnisse für neue Hardwareprodukte (egal welcher Art) an OpenAi durch die ehemaligen Apple-Mitarbeiter gehen, dann hat das für Apple Nachteile (Absatzmarkt) und für OpenAi Vorteile (bei Verhandlungen und auch bei der Entwicklung eigener Hardware).

Oh, das stimmt. Mein Fehler. Ersetze Altienkurs durch Wert.
 
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calluna schrieb:
Warum schaust du nicht in die 40+ Seiten der Anklageschrift, dann brauchst du kein „Gefühl“.

Achso… das verursacht etwas Aufwand, ich verstehe.
Dies ist im von dir herausgeschnittenen Abschnitt ersichtlich.

Zur Erklärung: Da steht nicht alles. Die Anklageschrift beschränkt sich auf juristisch relevante Tatbestände und kann daher den vollumfänglichen Hintergrund niemals abbilden.
 
0x8100 schrieb:
ist apple nicht die firma, die extern ki einkaufen muss, weil man es nicht hinbekommt? welche technologien sollte denn apple haben, die andere haben wollen?
Und das hat nun was mit dem Thema zu tun?
Das ist doch kein Grund Geschäftsgeheimnisse mit zur neuen Firma zu nehmen.
 
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Nightmar17 schrieb:
Das ist doch kein Grund Geschäftsgeheimnisse mit zur neuen Firma zu nehmen.
habe ich das behauptet? es ist natürlich auch ein geschäftsgeheimnis, dass man nichts hat, was die konkurrenz gebrauchen könnte...
 
Minthera schrieb:
Ja, die Hardware für Endkunden, mit denen die Endkunden ziemlich starke LLMs selbst betreiben können. Die Entscheidung, ob ich 30.000 auf ein Hardware-System werfe (muss jetzt nicht von Apple sein) oder jeden Monat für XK€ Token kaufe ist betriebswirtschaftlich relativ leicht zu treffen.
Ja, aber die HW ist nwn nach eher für agentische Sachen wie Open Claw und so Sachen beliebt. Für große LLM ist die Geschwindigkeit stark begrenzt, auch wenn der Speicher reicht.

Sowas hier eignet sich da eher

https://www.cyberport.de/pc-und-zub...128gb-4tb-ssd-nvidia-dgx-os-ubuntu-linux.html

Minthera schrieb:
Oh, das stimmt. Mein Fehler. Ersetze Altienkurs durch Wert.
Auch der Wert ist gleich geblieben.
 
0x8100 schrieb:
habe ich das behauptet? es ist natürlich auch ein geschäftsgeheimnis, dass man nichts hat, was die konkurrenz gebrauchen könnte...
Apple hat sichlich mehr Infos die OpenAI gebrauchen kann, als andersrum.
 
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Alphanerd schrieb:
Ja, aber die HW ist nwn nach eher für agentische Sachen wie Open Claw und so Sachen beliebt. Für große LLM ist die Geschwindigkeit stark begrenzt, auch wenn der Speicher reicht.

Sowas hier eignet sich da eher

https://www.cyberport.de/pc-und-zub...128gb-4tb-ssd-nvidia-dgx-os-ubuntu-linux.html


Auch der Wert ist gleich geblieben.
Das mag heute mit den LLM noch z.T. so sein, ob das in 1, 2 oder 3 Jahren immernoch so ist, wissen wir nicht. Kleinere LLM laufen auf meinem M4 beispielsweise in guter Geschwindigkeit. Aber das ganze führt zu weit weg.

Und ja, der Heldwert ist gleich geblieben. Trotzdem hat die (mögliche) Klage den Börsengang verzögert und Vertrauen gekostet. Beides indirekte Kosten.
 
Nightmar17 schrieb:
Reden wir von dem Apple, dass seit Ewigkeiten seine Siri nicht ans laufen kriegt und sich für das vor zwei Jahren versprochene Apple AI Hilfe einkaufen musste und es (vlt) dann doch diesen Herbst ausrollt (natürlich nicht in der EU)?
Minthera schrieb:
Trotzdem hat die (mögliche) Klage den Börsengang verzögert
Der war schon vorher nach hinten verlegt worden, weil die Zahlen eine Katastrophe sind.
Minthera schrieb:
Vertrauen gekostet.
Ich glaube nicht einmal seine Familie vertraut Sam Altman.
Die Börse wird es noch weniger tun. Man hat ja sogar dem alten Elon das Vertrauen entzogen.
 
Alphanerd schrieb:
Reden wir von dem Apple, dass seit Ewigkeiten seine Siri nicht ans laufen kriegt und sich für das vor zwei Jahren versprochene Apple AI Hilfe einkaufen musste und es (vlt) dann doch diesen Herbst ausrollt

Ach die warten doch nur bis alles reif ist! ;)
 
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calluna schrieb:
zumal die Anklageschrift einsehbar ist
Wäre super, wenn CB das auch mal verlinken würde. Links kosten doch nichts‽

fox40phil schrieb:
Handy Daten ausgewertet :D?!
Der privaten Geräte, nach Ende der Beschäftigung‽ Warum ich darauf so herumreite ist, die Überwachung von Mitarbeitern ist ein spannendes Thema – und wähne hier den Ansatz eines Skandals.

(Und selbst dann, wie wissen die was für eine Kopie die wem vorgehalten haben?)

Vulvarine schrieb:
ist ein Datenschutz-Thema
‚Datenschutz‘ meint den Schutz [deiner eigenen] personenbezogenen Daten. Deine Telefonnummer beispielsweise.

Das andere wären tatsächlich die ‚Geschäftsgeheimnisse‘ oder allgemein ‚Geheimnisse‘.

Wenn du viel Englischsprachiges liest, dann könntest du beides vielleicht gedanklich deshalb zusammengeworfen haben, weil man dort mit Begriffen wie ‘data-loss prevention’ arbeitet. (‚Unternehmensdaten‘ im deutschprachigen Raum wiederum wären sowas wie Kennzahlen der Unternehmensentwicklung oder der Registerauszug.) False friends.
 
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Vulvarine schrieb:
Das sehe ich aber mal ganz anders und ich bin mir sicher, dass das hier auch eine Datenschutzfrage ist.

Allein, dass die Ex-Mitarbeiter teilweise noch Hardware von Apple zuhause hatten samt Zugriff auf Laufwerke, Dokumente und Chats ist ein Datenschutz-Thema.
Bei dem Streit zwischen Apple und OpenAI geht es um Geschäftsgeheimnisse, die ehemalige Mitarbeiter von Apple zu OpenAI "mitgenommen" haben.

Personenbezogene Daten sind keine Geschäftsgeheimnisse und damit besteht keine Relevanz zum "Datenschutz".

Geschäftsgeheimnisse bzw. der Schutz von Informationen, die Apple irgendwie klassifiziert haben sollte (z.B. als intern oder vertraulich), fallen höchstens unter Informationssicherheit und damit ein ISMS (Informationsicherheits-Managementsystem) nach ISO 27001 oder, wenn es hier um deutsche Gesetzgebung gehen würde, dann unter das GeschGehG (Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen).


Die Chats der Mitarbeiter untereinander stellen grundsätzlich auch keinen Fall des Datenschutzes dar, sofern dort nicht personenbezogene Daten Dritter (z.B. Kunden oder Shareholder von Apple) oder die dort Ihre innerbetrieblichen Bettgeschichten ausgetauscht haben...
Und wie bereits dargelegt, argumentiert Apple hier ja nicht mit der unerlaubten Mitnahme/Weitergabe von personenbezogenen Daten!
 
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Alphanerd schrieb:
Reden wir von dem Apple, dass seit Ewigkeiten seine Siri nicht ans laufen kriegt und sich für das vor zwei Jahren versprochene Apple AI Hilfe einkaufen musste und es (vlt) dann doch diesen Herbst ausrollt (natürlich nicht in der EU)?
Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Die Aussage war, dass Apple quasi keine Geschäftsgeheimnisse hat und die Mitarbeiter ja nichts mitnehmen brauchen.
Das ist eben falsch.
Apple hat wesentlich wichtigere Geschäftsgeheimnisse als OpenAI.

Natürlich ist Apples Siri schlecht, aber interessiert in dem Fall ja nicht, sollten die Mitarbeiter wirklich Geschäftsgeheimnisse mit zu OpenAI genommen haben.
 
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