Arabische Welt - Viva la Revolution

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@nossi

danke für die aufklärung. dann werden die zahlen ein wenig relativiert und abgeschwächt. im kern bleibt trotzdem das fazit das diese menschen (flüchtlinge) keinen wirtschaftlichen mehrwert bringen, sondern im gegenteil, dem steuerzahler nur unnötig geld kosten. dabei ist es unerheblich ob man sich quellen wie bild oder faz bedient.

der ehrenwerte wunsch anderen zu helfen bedeutet in letzter konsequenz ein stück weit auf seinen eigenen wohlstand, sofern überhaupt vorhanden, in signifikantem maße zu verzichten.

man möge mich egoistisch nennen, durch betriebswirtschaftliche lehren moralisch durch und durch verdorben schimpfen, aber ich denke gar nicht daran etwas abzugeben. warum auch? wozu?

seid mal ehrlich, man müsste sich damit zufrieden geben auf dem niveau des existenzminimums zu leben, und den darüber hinausgehenden verdienst in alle welt zu verteilen. gemeint sind damit die besonders armen länder. wer dazu nicht bereit wäre, brauch hier erst gar nicht den moralapostel raushängen lassen.

mir tun die menschen in ihren booten auch leid, steckt doch letztendlich ein menschliches schicksal dahinter. wie könnte für euch hilfe aussehen? ich vermisse immer noch camps mit angemessener medizinischer versorgung. derartiges aufzubauen käme deutlich billiger als später flüchtlinge im eigenem land finanzieren zu müssen. das arme italien kann sich vor lauter flüchtlingen nicht retten.
 
Nossi schrieb:

Schon wieder dieser Bildblog...
Das die auf Informationen von einem so zwielichtigen Verein wie Pro-Asyl zurückgreifen sagt schon wieder alles.
Auf wieviel % würde denn der Bildblog kommen ?

Naja, muss wohl immer noch eine recht hohe Zahl sein sonst würden sie am Ende nicht so etwas schreiben:
An wirklichen Erklärungen scheint die Redaktion jedenfalls bedeutend weniger Interesse als an der riesigen Schlagzeile gehabt zu haben.

Bitte, gebt mir die wirklichen Erklärungen...ich zahl auch dafür...sogar mehr als 60 Cent !
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@Wiggum

Vielen Dank für deine Links:)
Wer sich für Informationen bezüglich der Luftwaffe Libyens/No-Fly Zone interessiert findet auch auf defencetalk.com qualifizierte Kommentare und News.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irreversible@

Ja wenn Du so gescheit bist

Dann sag mir doch mal wie die Menschen da unten Geld verdienen sollen. Wenn es diese Firmen wie RWE usw nicht geben würde.
Ein Gaddafi oder sonst einer von diesen Nord Afrika Führern hat doch in seiner Regierungszeit keine Alternativen entwickelt oder aufgebaut.
Diese Länder haben alle keine eigene Industrielle Infrastruktur, diese besteht nur in Form von Ausländischen Investoren und Konzernen.
Und und was soll das dann bringen wenn man das auch noch Sanktioniert, damit wird noch mehr Sozialer Unfriede geschaffen.

Deshalb wäre das der falsche Weg


Welchen Grund hat es eigentlich, dass Du nach jedem Satz so viele Leerzeilen lässt?
In Deinen Beiträgen sind ja mehr Leerzeilen, als Sätze.

Denk mal lieber etwas mehr über das Thema nach und seine Strukturen nach, Anstatt so was Oberflächliches "wie der Westen beutet sowieso nur aus" zur schreiben. Dafür ist dieses Thema viel zu Komplex um es auf so was zu reduzieren.
 
Die sind bestimmt nicht gekommen um Libyen im Alleingang zu erobern und danach zur britischen Kolonie zu erklären...

Nun, denkbar ist hier wohl einiges. Sei es das sie ihre Landsleute gesucht haben, oder aber sie haben Ziele ausgespäht. Ihr wisst schon: Intelligente Bomben brauchen Marker am Boden.

Es gab vor jedem größeren Einsatz der USA in den letzten Jahren zunächst Bodeneinsätze von Spezialkräften.

Aber wie gesagt: Keiner weiss etwas.

Auch ist es wirklich witzig, wenn Leute sagen: Lasst uns da eingreifen!
Wer ist denn uns? Uns ist USA, denn wir haben nichts das auch nur Ansatzweise von Nutzen wäre in einem Konflikt in Lybien. Dann wären da noch England und Frankreich. Beide Länder teilen sich bereits Flugzeugträger um überhaupt noch einsatzbereit zu sein.

Welche verantwortung sollten die die anderen Vetomächte haben? EInen Krieg zu beginnen, dessen Folgen mit Sicherheit katastrophal wären?
Aber vielleicht können diese Länder auch nicht in derartigen Konflikten intervenieren ohne ihr Gesicht zu verlieren, denn schließlich haben sie selbst genug zutun mit Seperatisten?
 
Helios co. schrieb:
Welche verantwortung sollten die die anderen Vetomächte haben? EInen Krieg zu beginnen, dessen Folgen mit Sicherheit katastrophal wären?
Aber vielleicht können diese Länder auch nicht in derartigen Konflikten intervenieren ohne ihr Gesicht zu verlieren, denn schließlich haben sie selbst genug zutun mit Seperatisten?


Ich weis nicht muss es gleich ein Krieg sein

Ich glaube nicht das irgendjemand im Westen an so was ähnliches Denkt wie Irak oder Afghanistan. Darauf hat keiner Lust im Moment.

Ich glaube es geht Einfach nur um eine Luftschutzzone damit der Gaddafi kein Schweres Gerät in der Luft hat. Damit würde man das Kräfte Verhältnis wahrscheinlich Neutralisieren, und dann liegt die Verantwortung wieder bei den Bodentruppen (Rebellen/Bürger).

Und im Fall Libyen braucht man nicht unbedingt einen Flugzeugträger, Malta ist ja Fast ein Flugzeug träger, hat schon den Deutschen und Italiener zu schaffen gemacht im 2ten Weltkrieg.


Ich frage mich welche Alternativen haben wir, Wenn Worte und Sanktionen nicht mehr Helfen was soll man machen?

Und das es den Russen und Chinesen egal ist, und das man von denen mal wieder keine Verantwortung erwarten kann, ist leider auch mal wieder klar.

China hat selber Schiss vor einem Volksaufstand und die Russen biegen und wenden ihre Moral wie sie es gerade brauchen.

Also bleibt eigentlich nur Europa und die USA übrig, aber eigentlich ist es ein Europäisches Problem da es vor unseren Toren passiert, deshalb sehe ich die Hauptverantwortung was zu unternehmen bei den Europäern.
 
snakebite schrieb:
@shader

Natürlich ist es legitim das diese Menschen Ihren Lebensstandard verbessern wollen, doch bitte nicht mit der Einnistung in unsere Sozialsysteme, die auf unser aller Kosten geht.

Nach 4 Jahren sind Asylbewerber berechtigt H4 zu beantragen. :freak:

Oh ja die bösen drückenden üblen Sozialkosten. Die Flüchtlinge belasten uns nur, sind außerdem nach Sarazzin-Maßstab grundweg dumm und ... ähm ... unterm Strich nennen wir sie doch gleich einfach Abschaum.
Ich fühl mich wie zur Kolonialzeit. :freak:

Das Problem ist vielschichtiger, unsere Bildungssysteme tragen mit einen Teil bei das diese Menschen unten bleiben.
Übrigens von dem Finanzcasino auf Sozialausgaben zu lenken ist schon Klasse - passt wenn BILD als Quelle herannimmt, diese reitet ja stets auf Sozialausgaben, staatliche Rente und staatliche Gesundheitsversorgung. :rolleyes:
Wie ich schon erwähnt habe, haben unsere Banken in Deutschland uns Steuerzahler in zwei Jahren über 230 Mrd. Euro Schulden aufgebürdet aber auf die bösen Sozialausgaben zu reiten passt zur BWL Ideologie. Steuerabgaben (der Beitrag an das öffentliche Gemeingut, wozu soziale Absicherung aber auch öffentliche Dienste) sollen nach deren Verständnis möglichst Null betragen.
Es ist zwar ein ausländisches Beispiel, aber in Deutschland wird es bei den Unternehmen die es können nicht grundlegend anders sein: 9,9 Milliarden Euro Netto verdient und dafür keinen einzigen Euro Steuern bezahlt.

Ich gehöre wohl zu der seltenen Kategorie Mensch der bereit wäre höhere Abgaben für die soziale Absicherung zu bezahlen wenn ich im öffentlichen Gut auch spüre oder weiß das was zurückkommt. Oder eine Abgabe als Hilfe für Tunesien/Ägypten WENN dies transparent und im Sinne der dortigen Bevölkerung geschieht, also möglichst direkt ohne korrupte oder falsche Zwischenstationen.
Hilfe wie es im Fall von Afgahnistan der Fall ist lehne ich ab.
 
snakebite schrieb:
@CHAOSMAYHEMSOAP
Ich stimme dir zu. Die Flüchtlingsboote sollten zur Umkehr gezwungen werden, ansonsten sollte ohne Gnade versenkt werden.

Nun mal langsam...
Kein Mensch würde wohl ernsthaft ein Boot voller Flüchtlinge versenken wollen, zumal sich ja auch Frauen und Kinder darauf befinden könnten.
Das klingt vielleicht richtig schön hart ist aber Unsinn !

Wenn die Boote nicht gefahrlos (ohne das sie gleich absaufen) zur Umkehr gezwungen werden können dann sind diese Menschen erstmal in Auffanglagern unterzubringen.
Nun muss im Schnellverfahren entschieden werden was mit jedem einzelnen geschieht.
Das eigentliche Problem ist das es oft Jahre dauert bis der Asylstatus geklärt ist und das Abschiebungen oft nicht vollstreckt werden.
Da Wirtschaftsflüchtlinge keine asylberechtigten Flüchtlinge sind müssen diese nun schnellstmöglich wieder abgeschoben werden.
Wenn diese Leute wirklich so gut ausgebildet sind wie sie oft behaupten dann werden sie jetzt in ihren Heimatländern gebraucht !

TalBar schrieb:
Zum Glück werden wir von diesen demokratie und menschenrechts Azubis nicht regiert ;)

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden[...]"

Die Aufgabe unserer Politiker sollte es eigentlich sein im Interesse des deutschen Volkes zu handeln. Und hunderttausende Menschen mit zweifelhaften Qualifikationen die zudem noch aus einem ganz andern Kulturkreis stammen aufzunehmen kann nicht in unserem Interesse sein !
Schon jetzt gibt es ein sehr großes Konfliktpotenzial in Europa aufgrund der massenhaften Einwanderung außereuropäischer (meist muslimischer) Menschen.
Letztendlich holen wir uns die Armut, die sozialen Spannungen und das Konfliktpotenzial mit ins Land, aber gut...wer die eigenen Interessen nicht über die anderer stellt der wird das anders sehen.
 
Und das es den Russen und Chinesen egal ist, und das man von denen mal wieder keine Verantwortung erwarten kann, ist leider auch mal wieder klar.

Verantwortung heißt keinen Krieg zu beginnen und sich dabei auf eine Seite zu stellen, von der man nicht einmal weiß, was diese will.
Und wie du einen Einsatz auch nennen willst, es ist Krieg. Was ist wenn der Luftschirm nicht ausreicht, weil Gadaffi Elitetruppen hat, die in einem 6 Millionen Land dieser Größe ein richtiger Machtfaktor sind. Soll man diese im nächsten Schritt ausschalten?


China hat selber Schiss vor einem Volksaufstand und die Russen biegen und wenden ihre Moral wie sie es gerade brauchen.

Und bitte hör auf mit dieser Polemik. Alle Länder verfolgen ihre eigenen Interessen, wir sind da nicht anders. Wir verkloppen genauso Waffen an Warlords in Afrika und unterstützen Diktatoren.
Was denkst wer den agyptischen Diktator, den wir ja alle kennen, massiv unterstützt hat, obwohl klar war, was er im Lande treibt? Von wo hat er denn seine Abrams bekommen, von China? Eher wohl aus den USA, oder was meinst du?

Israel hat sich sogar dafür ausgesprochen diesen noch während der Revolution zu unterstützen.

Wer unterstützt beispielsweise in Georgien einen Diktator, der die Opposition täglich verprügeln lässt und zugleich wenden wir uns gegen den weißrussischen Diktator, der nicht anders ist?

Von Moral brauchen wir in der Politik nicht zu reden!

Es gibt sowohl in Afrika als auch in Asien genug Länder, in denen die Bevölkerung noch schlechter behandelt wird als in Libyen. Warum interveniert da keiner? Wo sind die US Soldaten, die Kindersoldaten in Afrika entwaffnen? Das ist auch direkt vor unserer Haustür, oder sind 1000km mehr schon nicht mehr vor unserer Haustür. Und das in einer Welt, in der man innerhalb weniger Tage ine Armee um den halben Globus schieben kann.

Eine jede Revolution sollte stets eine landesinterne Angelegenheit sein. Nur so lassen sich die Fronten klären, auch wenn es sehr schmerzhaft klingt. Schau dir (wie gesagt) nur die Konflikte der letzen 60 Jahre dazu an. Die meisten sind bis heute ungelöst.


Also bleibt eigentlich nur Europa und die USA übrig, aber eigentlich ist es ein Europäisches Problem da es vor unseren Toren passiert, deshalb sehe ich die Hauptverantwortung was zu unternehmen bei den Europäern

Welche Verantwortung? Ich sehe es nicht als meine Verantwortung Bomben in einem fremden Land zu werfen. Wenn du so sehr dafür bist, dann melde dich doch als Freiwillger an? Die Rebellen suchen bestimmt noch Leute die eine Knarre halten können.

Oder wenn du so sehr für den Schutz der Leute bist, dann nimm doch einpaar Flüchtlinge bei dir auf? Dann schützt du aktiv einige Menschen für die du ja schließlich bereit bist andere zu töten?


Schon mal überlegt was passiert wenn man dieses Öl nicht kauft ? Stell dir doch mal diese Fragen ? Was passiert bei uns, welche Wirtschaftlichen Auswirkung hat das, wie wirkt sich dann so was in unserem Alltag aus (schau dir mal die Ölkriesen der 70er an), was passiert in den Ländern wenn diese Menschen auch noch Arbeitslos sind.

Was willst du denn jetzt: Verantwortung oder Öl? Oder ist es Verantwortung für das Öl? Ich bin konfus was deine Aussagen anbetrifft!
Ist es dann für das Öl in Ordnung Diktatoren zu unterstützen?

Wo liegt denn jetzt nun unsere Verantwortung? Für unsere Wirtschaft, die ja vom Öl abhängig ist, oder für unsere unterdrückten Nachbarn? Und was ist mit den Nachbarn die kein Öl haben? Haben wir hier nur eine halbe Verantwortung?


Was die Asylanten anbetrifft. Was will man denn machen? Sie sterben zu lassen ist nicht in Ordnung, sie zu uns zu nehmen ist auf mittlere bis lange Sicht schädlich. So mit den illegalen Asylanten umzugehen wie bisher ist ebenfalls eine Katastrophe und hochgradig menschenverachtend.
Also was soll machen?
Es gibt leider keine Lösung für das Problem, daher bleibt lieber allesamt auf dem Boden, sonst wird der Thread eh (und das zu Recht) geschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fahrt bitte eure Menschenverachtung und die Polemik zurück. Bleibt beim Thema. Was hier einige ablassen geht echt auf keine Kuhhaut, aber im Gegensatz zu Wiggum muss man davon ausgehen, dass das einige ernst meinen. Auch wenn sie sich vielleicht wenig Gedanken darum machen.

Zudem bitte ich wirklich darum nicht tausend Zitate in einen Beitrag einzuflechten und mit Einzeilern zu beantworten. Ab gesehen von dem marginalen und plakativen Inhalt ist das generell wenig hilfreich für eine differenzierte Diskussion.
_____________

Wiggum schrieb:
Wenn diese Leute wirklich so gut ausgebildet sind wie sie oft behaupten dann werden sie jetzt in ihren Heimatländern gebraucht !

Das möchte ich mal doch verdeutlichen: Nein werden sie nicht. Genau das ist das Problem. Das hat gesellschaftliche und politische Ursachen, aber um es kurz zufassen: In einer verhärteten und eher von Ideologien geprägten Autokratie mit einem massiven Anteil der unter 30 jährigen gibt es nicht genug Bedarf für alle, weder in qualifizierten Jobs, noch als Tagelöhner. Genau deswegen gibt es diese Wirtschaftsflüchtlinge. Es bräuchte einen deutlichen Aufschwung in der lokalen Wirtschaft inklusive Investitionen aus dem Ausland um auch nur annähernd eine Perspektive zu schaffen. Das hat man seit Jahrzehnten versäumt und es ging eher um persönliche Bereicherung als um Entwicklung. Je unsicherer die Lage dort ist, um so mehr werden versuchen anderswo Arbeit zu finden. Genau das passiert mit Ägypten, Tunesien usw.

Da liegt trotz allem Europa am nächsten. Im Gegensatz zu den Behauptung hat aber gerade Deutschland kein Problem mit Asylbewerbern. Man hat seit den 90ern alle denkbaren Regelungen getroffen, dass kaum jemand überhaupt Anrecht hat überhaupt ein solches Verfahren zu erhalten, geschweige denn anerkannt zu werden. Daneben werden von Deutschland über die EU die Aufrüstung der Grenzanlagen des EU-Raums ("Festung Europa") massiv gefördert. Hierzulande gibt es ganz andere Konflikte und da gibt es eine massive Unfähigkeit diese zu lösen.

Was auch an der Polemik liegt, mit der diese angegangen werden. Solange sich da aber gewisse Personen eine goldene Nase dran verdienen, wird sich das nicht ändern.
 
Helios co. schrieb:
Es gibt sowohl in Afrika als auch in Asien genug Länder, in denen die Bevölkerung noch schlechter behandelt wird als in Libyen. Warum interveniert da keiner?

Ich denke, weil diese Länder nicht an den Außengrenzen der EU liegen. Deshalb einfach weniger interessant. Zudem, wenn sie noch mitten in Afrika liegen, wie kommt man da hin? Die zustimmung für solch einen Einsatz dürfte dann auch bei uns in der Bevölkerung gegen Null tendieren.

Und in Asien muß man immer aufpassen, dass man nicht China, Nordkorea oder Rußland verärgert.


Helios co. schrieb:
Ist es dann für das Öl in Ordnung Diktatoren zu unterstützen?

Dies Thema beschäftigt mich am meisten.
Was wäre denn, wenn wir in Zukunft mit keinem einzigen Unrechtsregime mehr Geschäfte machen?
Richtig! Dann hätten wir kein Öl und Exportpartner und Libyen verkauft sein Öl einfach nach China.

Zumal man auch immer unterscheiden muß. Diktatur =! Diktatur
Wir können nicht gegen die halbe Welt in den Krieg ziehen.
Das geht nur wenn in den Ländern die Lage eskaliert, wie aktuell in Libyen.

Und wir ist sowieso immer Europa+USA. Den Rest der Welt scheints ja nicht zu interessieren. aber das hast du ja schon erwähnt.

Wir dürfen auf keinen Fall mit unseren christlichen Befreiungswillen irgendwelche Länder befreien. Auch wenn wir es unter dem Schutzschild zur Bewahrung der Menschenrechte tun, die Nachbarn solcher Staaten könnten dies trotzdem als Kreuzzug auffassen.
 
HappyMutant schrieb:
Das möchte ich mal doch verdeutlichen: Nein werden sie nicht. Genau das ist das Problem.

Brauchen wir diese Leute ?
Mir ist auch klar da sie in ihrer Heimat wohl nicht sofort Arbeit finden werden, doch gerade die jungen und gut ausgebildeten Leute braucht man dort um etwas aufzubauen.
Wenn diese Leute nun alle nach Europa kommen ist damit auch keinem geholfen.
Das Problem mit dem Jugendüberschuss besteht, da sind wir uns ja einig, damit einher geht ein großes Konfliktpotenzial was nicht zu unterschätzen ist.

HappyMutant schrieb:
Da liegt trotz allem Europa am nächsten. Im Gegensatz zu den Behauptung hat aber gerade Deutschland kein Problem mit Asylbewerbern.

Das mag für den Moment so stimmen, unser Problem sind auch eher diejenigen die schon hier sind, oft sogar die 2. oder 3. Generation...aber das ist wieder ein anderes Thema.
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ehm,

das da nicht steht wieviele wirklich aufgenommen wurden, ist diese Quelle unnütz.

Erst redest du von "denen die schon die dritte Generation" hier sind, und dann kommst du mit Zahlen die maßgeblich von aktuellen Kriegen herrühren, die "wir" (westen) auch noch angefangen haben.

ja ne is klar :D

edith:
links der jungen freiheit sind auch nicht gerade "unparteiisch"
 
@Wiggum:

Aber um dort etwas aufzubauen braucht es nun mal stabile Verhältnisse und die Überwindung der Unterdrückung einer demokratischen Kultur.

Mag sein, das wir sie nicht brauchen, das habe ich auch nicht behauptet. Aber ohne echte Änderungen wird es sich gar nicht verhindern lassen. Momentan nimmt es eher den Druck dort raus. Das es keine Lösung ist, ist auch klar, aber ich wollte nur den Rückschluss in Frage stellen, dass Qualifizierung und gebraucht werden in Verbindung stehen würden.

Dein Zitat bestätigt im übrigen ja genau das was ich sagte (es sei denn du willst wirklich behaupten, dass Kriegsflüchtlinge Asyl beantragen um uns abzukassieren). Auch sind die nach Deutschland eingewanderten Personen und hier in der dritte Generation lebenden größtenteils eben gerade keine Asylbewerber gewesen. Sie kamen auch nicht als Wirtschaftsflüchtlinge, sondern gerade weil die Wirtschaft sie brauchte.

Deine unkommentierten Links müsste man eigentlich völlig auseinander nehmen, weil da so ein Haufen Unsinn drin steht, der völlig verschiedene Sachverhalten (Ausschaffungsinititaive, Flüchtlingsstatus, Studenten aus dem Ausland, Sozialleistungen) miteinander vermischt, einzig mit dem Ziel Polemik zu verbreiten (den genau daran verdient diese Zeitung eben). Nur ist das wie die Links off-topic. Aber was da drin steht ist ein schlechter Scherz, ganz ehrlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Corto schrieb:
ehm,

das da nicht steht wieviele wirklich aufgenommen wurden, ist diese Quelle unnütz.

links der jungen freiheit sind auch nicht gerade "unparteiisch"

Richtig.
Ist mal wieder alles so schön hinformuliert, wie man es von einem Blatt am rechtsextremen Rand erwartet. Bei solchen "Quellen" wundere ich mich über so manche Weltsicht nicht. Einige wollen scheinbar hinter's Licht geführt werden.
 
HappyMutant schrieb:
Dein Zitat bestätigt im übrigen ja genau das was ich sagte (es sei denn du willst wirklich behaupten, dass Kriegsflüchtlinge Asyl beantragen um uns abzukassieren).

Ich weiß, mir ging es ja auch nur um die Zahlen:
"Die Zahl der Asylanträge stieg damit bereits das dritte Jahr in Folge."
"beantragten im vergangenen Jahr 41.332 Personen Asyl, 13.683 (49,5 Prozent) mehr als im Jahr 2009"

HappyMutant schrieb:
Auch sind die nach Deutschland eingewanderten Personen und hier in der dritte Generation lebenden größtenteils eben gerade keine Asylbewerber gewesen. Sie kamen auch nicht als Wirtschaftsflüchtlinge, sondern gerade weil die Wirtschaft sie brauchte.

Ich habe ja nur geschrieben das unser Problem eher diejenigen sind die schon hier leben (Stichwort: Integration).
Mir ist ja auch klar das Deutschland im Moment kein allzu großes Problem mit Flüchtlingen/Asylbewerbern hat.

HappyMutant schrieb:
Deine unkommentierten Links müsste man eigentlich völlig auseinander nehmen, weil da so ein Haufen Unsinn drin steht, der völlig verschiedene Sachverhalten (Ausschaffungsinititaive, Flüchtlingsstatus, Studenten aus dem Ausland, Sozialleistungen) miteinander vermischt, einzig mit dem Ziel Polemik zu verbreiten (den genau daran verdient diese Zeitung eben). Nur ist das wie die Links off-topic. Aber was da drin steht ist ein schlechter Scherz, ganz ehrlich.

Moment, der erste Link dient eigentlich nur als Quellenangabe zum Zitat, sollte eigentlich offensichtlich sein.
Im zweiten Link geht es um die Einwanderungspolitik bzw. den Umgang mit Asylbewerbern in anderen europäischen Ländern, wenn diese Zahlen und Angaben alle falsch sind dann bitte...
 
ohne die zweite quelle anzuschauen:

bist du sicher das die Situationen der dort genannten "anderen" Länder mit Deutschland vergleichbar sind?

da gehts sicher um die Länder an den Grenzen, um Italien mit seinen Seewegen und um Frankreich, Spanien und co.

das hat nichts mit unserer Asylpolitik zu tun, das diese Länder da härtere/andere Regelungen fahren.
 
Also um das noch mal zu sagen: Die Zahl ist gar nicht so hoch. Die allerwenigsten davon werden überhaupt Asyl bekommen und wenn dann überhaupt nur sehr begrenzt. Asyl ist und bleibt aber ein Menschenrecht und von daher kann und darf das nicht zur Disposition stehen, das es diese Einrichtung, wenn auch nur noch in sehr eingeschränktem Maße, gibt. Wenn wir zudem Krieg führen, direkt oder indirekt in solchen Ländern, dann sollte die Zahl auch nicht überraschen oder als Argument gegen das Asylrecht stehen, sondern höchstens gegen einen Kriegseinsatz.

Aber egal ob militärisch interveniert wird oder das Regime gestützt wird, all das schafft eben auch eine Verantwortung. Und dann zu sagen, hey, wir haben zwar den Mist mit angerichtet, aber bleibt mal schön da und fallt uns nicht zur Last, dass kann es nicht sein. Genau deswegen muss jedes Vorgehen genau abgewägt werden und auch Perspektiven geschaffen werden.

Die Intergrationsdebatte ist ein anderes Thema, da gibt es wie gesagt kein Interesse die Integration voranzutreiben, sondern im Gegenteil die Abgrenzung zu verschärfen. Aber Asylsuchende sind hierzulande ohnehin bewusst vom gesellschaftlichen Leben isoliert und da spielt es also gar nicht rein. Als Asylbewerber bist du auf die minimalen Sozialleistungen angewiesen, denn du darfst dich nicht frei bewegen, darfst nicht arbeiten usw. (was neben den Einwanderungsdelikten auch die Kriminalitätsstatistik erhöht, weil dann andere Mittel gesucht werden und sich in dem eingeschränkten Milieu etablieren) Selbst wenn du Asyl bekommst sind deine Rechte dennoch enorm eingeschränkt und du kannst jederzeit wieder abgeschoben werden. Immerhin wurde beschlossen diese Abschiebung für Jugendliche auszusetzen, wen sie integriert sind. Aber Integration bedeutet auch hier nur eine Gnadenfrist.

Die Zahlen in den Links sind nicht falsch, sondern es werden völlig verschiedene Dinge (reguläre Einwanderer, Asylbewerber, Studenten aus dem Ausland, illegale Einwanderer usw.) miteinander verknüpft um etwas zu suggerieren, was in Deutschland gar nicht wirklich das Problem ist. Genau das versucht der zweite Link direkt in der Einleitung, in dem es die Ausschaffungsinitiative als Mittel gegen Einwanderer nennt, ohne den Fakt zu nennen, dass es in Deutschland ähnliche Regelung gibt, ebenso wie zuvor in der Schweiz. Viele der genannten Regelungen aus anderen Ländern gibt es so in Deutschland auch, aber es wird suggeriert, es herrschen hier völlige andere Grundsätze und die Abschiebung krimineller Ausländer sei ein Mittel gegen Einwanderung.

Wie dem auch sei, es ist off-topic und genau deswegen sollte drauf achten, was man warum wo verlinkt und was da eigentlich drin steht.
 
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