Arabische Welt - Viva la Revolution

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
der neuzeitliche kolonialismus braucht "den" kolonialherren nicht mehr. das regelt das wirtschafts- und währungssystem viel eleganter.
Eben nicht. Komm mir jetzt nicht mit Kolonialismus und Sklaverei wenn dies eben keine ist. Das hier sind zwei paar Schuhe. Kein Land ist verpflichtet oder wird gezwungen sich dem Weltmarkt zu öffnen.

frage zwischendurch, in welchen land meinst du, haben sich die menschen selber von ihren despoten/diktator/ etc. befreien?
Das ist jetzt nicht dein Ernst oder? Zb, in jedem Land des ehemaligen Ostblocks? Streng genommen ebenfalls der Iran, Südkorea, Türkei und Griechenland... und und und.

mehr als 7000 einsätze irgendwelcher nato-fluggeräte ... sind z.b. keine hilfe von außen?
Das habe ich nicht geschrieben. Es ist andere Hilfe. Es werden keine Massen an Bodentruppen eingesetzt und dies hat dann wieder rum ein komplett anderes Bild. Die Menschen befreien sich selber.

und inkonsequentes handeln wird promt bestraft.

War doch absehbar, dass das passiert. Russland hat die Rebellen eben nicht unterstützt. Wieso sollten diese russische Firmen noch weiter "arbeiten" lassen?
Nebenbei, ist dies nicht eher ein Gegenbeispiel von "neuzeitlichem Kolonialismus"? Einfach so die ausländischen Firmen, "Kolonialherren" rauswerfen? Mal schauen welche Sanktionen jetzt kommen werden. Russland müsste nun eigentlich die Rebellen angreifen...

Wieder das übliche Geschwafel aus der Gutmenschenfaktion.
Wieder das übliche Geschwafel aus dem rechten Eck...
Nur, dass dieser Post nun 100% Sinnlos ist :D
 
was für ein argument >gutmenschenfraktion< . alle achtung.

der "ölminister" der söldner hat sich nun mal so ausgedrückt. http://blogs.aljazeera.net/liveblog/libya-aug-22-2011-2152 wer auch nur ansatzweise etwas anderes erwartet (hat) , träumt (noch).
Ergänzung ()

rußland (und china) haben zu den libyschen bedingungen in libyen operiert. also öl & gas & was weiß ich nocht. ob deren verträge besser als die italiens, frankreichs, usa etc. waren ? keine ahnung. man hat aber nicht versucht, per sldnertruppen und direkter invasion dort veränderungen zu schaffen.

was zu der annahme verleiten läßt, all das leid und die toten (frauen & kinder (!)) in libyen nur zur kontrolle über das öl (& gas) dienen.

stimmt, kein land ist gezwungen, sich zu öffnen. aber die leuchten in den regierungen glauben den verheißungen des freihen handels und merken nicht, das man da der neuen abhängigkeit(=kolonialismus) tür und tor öffnet.

wenn bodentruppen erst hilfe von außen sind, dann ist die welt zum glück weitgehend friedlich.

all die genannten länder hatten hilfe von außen. sicher keine bodentruppen, aber alle hätten es aus eigener kraft und materiellen recoursen nicht geschafft. kann gut sein, das ich hilfe von außen nicht nur in soldaten und bomben sehe.

aber über die <gutmenschenfraktion< bin ich noch immer am kopfschütteln.

was ist nun dran, an dem gefakten grünen platz und den feiernden? die offiziösen meldungen sind im moment sehr wortkarg, nachdem sie sich gestern im freudentaumel überschalgen hatten. ob es daran liegt, das realität und gefühlte (verkaufter=virtueller) realität nicht ganz zusammenpasen?
 
Zuletzt bearbeitet:
hal9000 schrieb:

Und wieder mal bringst du diese halbseidene, offensichtlich voreingenommene Zeitung als Quelle. Man braucht sich nur mal einen kurzen Überblick zu verschaffen um zu sehen, dass diese Zeitung offensichtlich pro-russische Interessen vertritt und nicht neutral ist.

Aber immerhin - Russland gehört schliesslich nicht zur NATO - kann man in einer pro-russischen Zeitung natürlich hervorragende Artikel finden, die deine Thesen der westlichen Machtübernahme torpedieren:

Die Rebellen in Libyen, die sich nach ihren bedeutenden Kampferfolgen kurz vor einem Sieg über Muammar al-Gaddafi sehen, wollen auch nach dem Ende der Herrschaft des langjährigen Machthabers keine Nato-Stützpunkte in ihrem Land.

Dies sagte Abdel Moneim al-Huweini, Vertreter des libyschen Rebellenrates bei der Arabischen Liga, nach Angaben der Agentur AFP. "Libyen war und ist ein arabisches und islamisches Land sowohl vor als auch nach der Nato“, sagte al-Huweini. Die Libyer seien schon 1970 gegen westliche Basen in ihrem Land gewesen. „Auch jetzt wird es keine nicht-libyschen Basen geben.“
Das klingt aber ungewöhnlich für eine Rebellentruppe, die angeblich nicht nur westliche Interessen vertritt, sondern sogar erst durch westliche Einflussname (Geheimdienste etc.) ihren Bürgerkrieg durchführen konnte.

Ich biete folgenden Artikel der FAZ:

Der Bürgerkrieg in Libyen ist noch nicht vorbei, aber die internationale Ölindustrie ist schon zurück. Mitarbeiter des italienischen Energiekonzerns Eni seien im Osten des ölreichsten afrikanischen Landes eingetroffen, um die Produktion wieder in Gang zu bringen, sagte Italiens Außenminister Franco Frattini am Montag. „Diese Einrichtungen wurden von Italienern errichtet und deshalb ist auch klar, dass Eni in Zukunft die Rolle einer Nummer eins übernehmen wird“, verkündete der Politiker. Der italienische Staat ist Großaktionär bei Eni („Agip“) und umgekehrt hält Libyen eine kleine Beteiligung an dem italienischen Unternehmen. Eni ist die größte ausländische Ölgesellschaft in Libyen, 14 Prozent der gesamten Fördermenge des Konzerns stammen aus dem Land.

[...]

Auch die Notierungen des französischen Total-Konzerns, die von Repsol aus Spanien und von OMV aus Österreich legten deutlich zu. Vor Ausbruch des Bürgerkriegs gingen 85 Prozent der libyschen Ölausfuhren nach Europa. Italien und Österreich deckten mehr als 20 Prozent ihres Importbedarfs mit libyschem Öl. Aus Deutschland ist vor allem der Öl- und Gaskonzern Wintershall, eine Tochtergesellschaft des Chemieriesen BASF, in Libyen aktiv.
Wo passt dass nun mit deinem sogenannten Kolonialismus zusammen, wegen dem der Krieg angeblich geführt wurde, wenn westliche Firmen, die schon vor der Revolution dort Anlagen bauten und Öl förderten diese lediglich wieder in Betrieb nehmen? Richtig, gar nicht.

Ich fass das mal zusammen:
Weder erlauben die Rebellen NATO-Stützpunkte in Lybien, noch gab es vor der Revolution bedeutende russische und chinesische Ölförderungen in Lybien. Im Gegenteil, diese beiden gewaltigen Länder mussten schon vorher 15% des Lybischen Öls unter sich aufteilen, wärend 85% eh nach Europa gingen, gefördert durch europäische Firmen in europäischen Anlagen.
Aber hauptsache mal wieder "Kein Blut für Öl" geschrien und versucht, den Westen in ein schlechtes Licht zur rücken. Wie nicht anders von dir zu erwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja sicher ist dieses medium pro-russich. was sollen die wohl sonst sein. aber die pro-russischen russen haben sie entblödet und die meldung gebracht, das sie sich die vertäge mit und in libyen an die backe schmieren können. was ist da bitte pro-russisch. oder ist alles, was nicht gerade von den westlichen nachrichtenverkäufern (faz neutral?) und ihrer verbündeten söldner und despoten, die absolute wahrheit und nicht daran zu rüteln und alles ander pro und sonstwas und somit falsch und gelogen? sollten wir nicht besser von unserem absoluttistischen baum herunterklettern?

und wenn aljazzera die selbe meldung bringt, kann das der russen ja so falsch nicht gewesen sein.

was das mit kolonialismus zu tun hat? das ist ganz einfach. libyen hat mehr oder weniger knebelverträge mit ausländischen ölfirmen geschlossen und man hat nachgedacht (laut) die amerikanischen anteile wieder in staatshand wegen der finanziellen folgen des langjährigen embargos und der oftmaligen bombenangriffe zu nehmen. damit das nicht geschieht und diese "ungünstigen" verträge loszuwerden, haben sich einige von den ländern engagiert. was sicher nicht der einzige grund ist. ich vermute, der wüstensand, der sich gut in europäischen sandkästen machen würde, war der andere teil.

und genau das ist der neue kolonialismus.

wenn du nicht anders von mir erwartes, warum antwortest du dann?
 
Das sind andere Startvorraussetzungen. Keine direkte Involvierung des Westens. Klar, paar Raketen und ein paar Bomben aber keine hunderttausende Soldaten.

Das ist so nicht ganz richtig. Die Iraker haben nicht gegen die USA gekämpft, also haben sie defacto den Sturz des Regimes herbeigeführt. Der Unterschied ist tatsächlich der, dass es im Irak eine Gruppe von Menschen gab, meist Militärs, die bereit war die Macht zu übernehmen.

Genau das wollten die USA jedoch nicht, da man eine Marionettenregierung einsetzen wollte. Das hat auch teilweise geklappt, aber bei weitem nicht in dem Maße, das eigentlich vorgesehen war.

In Lybien ist die Sache ähnlich komplex wie im Iraq. Mehrere Stämme die sich gegenseitig nicht sehr mögen. Warlords haben sich auch schon herausgebildet und es gibt sehr viel Geld zu verteilen. Wir werden sehen was kommt.
 
hal9000 schrieb:
ja sicher ist dieses medium pro-russich. was sollen die wohl sonst sein. aber die pro-russischen russen haben sie entblödet und die meldung gebracht, das sie sich die vertäge mit und in libyen an die backe schmieren können. was ist da bitte pro-russisch. oder ist alles, was nicht gerade von den westlichen nachrichtenverkäufern (faz neutral?) und ihrer verbündeten söldner und despoten, die absolute wahrheit und nicht daran zu rüteln und alles ander pro und sonstwas und somit falsch und gelogen? sollten wir nicht besser von unserem absoluttistischen baum herunterklettern?

und wenn aljazzera die selbe meldung bringt, kann das der russen ja so falsch nicht gewesen sein.

Nur dass die "entblödeten" pro-russischen Medien die Tatsache verschweigen, dass 85% des Öls eh nach Europa ging und sie sich schon zuvor 15% mit China teilen mussten. :rolleyes: Aber das ignorierst ja auch du mit aller Konsequenz. Man muss nicht lügen, um die Realität zu verzerren. Es reicht auch schon aus, schlicht Informationen zu verschweigen, wie es dieses russische Käseblatt und du hier versuchen.

Wenn man aber weiß, dass auch schon zu Gadaffis Zeiten ein Bärenanteil des Öls nach Europa ging, ergibt sich plötzlich ein völlig anderes Bild als dass, was du hier versuchst zu erzeugen.

Aber ich weiß: Es sind die bösen, westlich gelenkten Rebellen, die jetzt den Europäern das Öl zuschachern. Die selben Rebellen übrigens, die weiterhin NATO-Stützpunkte in Lybien verhindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
wohin das durch russen und chinesen geförderte öl ging, weiß ich nicht. du , so wie es aussiht, auch nicht. kann gut sein, das deren 15% (?) ebenso in den westen ging.

mir geht es nicht um mengen. du hast nicht gelesen. es sind die verträge, die den libyschen staat besser stellen wie das in anderen ländern "üblich" ist. wodurch sich libyen einen sehr guten lebensstandard leisten konnten. das eine hängt am anderen.

also, fertig lesen oder nicht.
Ergänzung ()

Nossi schrieb:
Nur dass die "entblödeten" pro-russischen Medien die Tatsache verschweigen, dass 85% des Öls eh nach Europa ging und sie sich schon zuvor 15% mit China teilen mussten. :rolleyes: Aber das ignorierst ja auch du mit aller Konsequenz. Man muss nicht lügen, um die Realität zu verzerren. Es reicht auch schon aus, schlicht Informationen zu verschweigen, wie es dieses russische Käseblatt und du hier versuchen.

Wenn man aber weiß, dass auch schon zu Gadaffis Zeiten ein Bärenanteil des Öls nach Europa ging, ergibt sich plötzlich ein völlig anderes Bild als dass, was du hier versuchst zu erzeugen.

Aber ich weiß: Es sind die bösen, westlich gelenkten Rebellen, die jetzt den Europäern das Öl zuschachern. Die selben Rebellen übrigens, die weiterhin NATO-Stützpunkte in Lybien verhindern.
es ist löblich, das diese söldner keine nato-stützpunkte haben wollen. aber meistens kommt es anders und dann müssen es keine nato-stützpunkte sein. es reicht, zweiseitige verträge mit anderen ländern aus der koalition der ahnungslosen zu schliesen. und ganz schnell sind nato-soldaten im land. steht nicht nato dran, aber der unterschied ist nicht zu spüren.

sehr bezeichnend, das die oliv-grüne deutsche friedenspartei gerne deutsche soldaten nach libyen schicken möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wieder die übliche Leier:
Die eigene Weltsicht mit zweifelhaften Quellen untermauern (welche gezielt Informationen beiseite lassen um ein gewisses Bild zu schaffen), während man Berichte und Quellen der anderen durch Spekulationen aufzuheben versucht.

Und das ganze dann so hindrehen, dass mal wieder einer der schuldige ist: Der Westen.

Hast du auch Belege dafür, dass demnächst westliche Bodentruppen in Lybien stationiert werden? Dann nenn die bitte. Ansonsten ist das mal wieder nichts als anti-westliche Paranoia.
 
auch hier sorry, ich habe nicht behauptet das stationiert wird, ich habe nur eine möglichkeit aufgezeigt, wie man zwar keine nato im land hat, aber trotzdem mit ausländichen soldaten beglückt werden kann. da ist nichts erfunden. sorry, tut mir leid, das du das so auffassen tust. ich werde aber ekin wort ändern bzw. zurückziehen.

was ist falsch, das ausländiche öl & gasunternehmen nicht solche günstigen verträge wie in anderen ländern erzielen konnten? spricht doch eher für den staat, der das augehandelt hat und gegen die firmen, die sich unbedingt diesen verträgen beugen mußten. ganz egal, welcher name, welches herkunftsland. was soll da erfunden sein? oder verdreht?

und ja, der westen. der hat sich, wie in jugolsawien/ serbien in einen bürgerkrieg eingemischt, als die verlierer schon verloren hatten und denen massive unterstützung zukommen lassen. das ende im kosovo kennen wir. die libyer kämpfen im moment dagegen an. und wie es aussieht, nicht mal schlecht.

weil, die tripoli-geschichte war falle mit ansage. wer zugehört hätte, hätte erfahren, das die libysche seite gesagt hat, das sie ihr stalingrad verteidigen werden. ich habe mich etwas gewundert und einen einzigen kommentar im www konnte ich finden, der selbiges tat.

das da niemand zuhören wollte, tja, pech gehabt. die söldner und islamisten, wegen denen der immerwährende krieg gegen den terror vom zaun gebrochen wurden, haben ihr stalingrad bekommen.

ich weiß, nichts als antiwestliche propaganda.
 
@Nossi

Es geht nicht darum wohin das Öl geht, sondern wer es aus der Erde pumpen und weiter verticken darf. Die Russen haben kein Interesse daran Öl zu importieren, die wollen es an andere Länder verkaufen! Und wenn sie Energie in welcher Form auch immer (z.B. Gas aus Asebadjan) importieren, dann hat das unterschiedliche Gründe, aber auf keinen Fall den, dass sie es selbst haben wollen. Hier geht es meist nicht einmal um Geld,sondern um strategischen Einfluss auf Nachbarn und indirekt auf die Großmächte.

Bei China sieht das schon wieder bissel anders aus. Die sind tatsächlich daran interessiert Öl überall in der Welt für sich zu erschließen. Das hat strategische Gründe und scheinbar sind die meisten Geschäfte dieser Art bis wenig lukrativ gewesen (dazu gab es vor einpaar Tagen einen Bericht). China kann niemals eine echte Supermacht werden, einfach aufgrund deren massiven Abhängigkeit von Ressourcenimporten!

Hast du auch Belege dafür, dass demnächst westliche Bodentruppen in Lybien stationiert werden? Dann nenn die bitte. Ansonsten ist das mal wieder nichts als anti-westliche Paranoia.

Belege gibt es dafür keine, aber es gibt bereits eine Diskussion darüber. Unter anderem ob auch Deutsche Truppen nach Lybien gehen werden. Steinmeier hat wohl diesbezüglich heute einen Kommentar abgegeben.

Die Aussage der Nato, dass auch nach dem Fall von Gadaffi die Bevölkerung weiter geschützt wird, ist eine Aussage für sich, die man deuten kann wie man will. Aber eins steht fest: In dem kommenden Szenario,wirst du die Bevölkerung aus der Luft nicht mehr schützen können (egal vor wem oder vor was). Folglich bleiben nur noch Bodentruppen, sehr wahrscheinlich unter UN Mandat. Schon alleine um die Bevölkerung wieder zu entwaffnen wird man offen über Bodentruppen nachdenken. Aber auch hierzu: Wir werden ja sehen ;)
 
Ich möchte hier nur an die Propaganda und PSY-OP von damals in der Irak-Kampagne erinnern. ;)
Fake Toppling of Saddam's Statue in 2003

Mir unbegreiflich wie hier manche gleich wieder "Es ist vorbei" bla bla von sich geben. Anscheinend ist es noch nicht vorbei, nichtmal mit den Kämpfen. Und Gaddafis einer Sohn, der jetzt schon zum dritten mal gestorben bzw. festgenommen sein soll, hat sich gestern auch wieder zu Wort gemeldet.

Er sah mir nicht gerade erschüttert aus oder als jemand, der kurz vor der Kapitulation stehen würde...:o
 
eher freudig, bei diesem lächeln auf den lippen.
selbst seine leibwächter waren nicht mit der üblichen kalashnikow ausgerüstet. ich kenn das modell nicht, sieht aber aus, wie die gerätschaften, die kathar den söldner liefern wollte.
 
Die Lybier genauso wie die Iraker haben vor der "revolution" ein wirtschaftlich und teilweise sicheres leben gehabt. Jetz bricht das ganze zusammen, und die werden in tiefe armut geschmiessen.
Jetzt kommen Amis, Englaender, Franzoesen und nehmen erdoel :)
Warum gabs keine intervetion seitens nato in bosnien, sudan, palestina, syrien, tunesien, egipten, suedkorea usw...?
Nur dort wo sie erdoel sehen, kommen sie wie die fliegen.

Alles dreht sich ums erdoel. Das ganze hat nix mit revolution oder demokratie zu tun. Westen zockt mal wieder ab. Das ist die tatsache, aber viele wollen es nicht einsehen.
 
@ vatana

Jawohl, noch jemand, der's verstanden hat.
Der Westen zockt also das Erdöl ab, dass er vor dem Bürgerkrieg bereits fördern durfte. :rolleyes:
 
Eine offensichtlich logische Schlussfolgering. Ob sie so einfach stimmt sei mal dahin gestellt.

Aber darauf die Gegenfrage: Falls Lybien kein Öl besitzen würde, glaubst du ernsthaft es würde sich jemand um das Wohl (wurde es nicht so genannt, kurz bevor die Raketen kamen) des Lybischen Volkes einen Kehricht kümmern?

In wie vielen Ländern sitzen viel schlimmere Diktatoren als in Lybien, die täglich viel schlimmere Sachen ihrem Volk antun? All diese Länder sind nicht einmal eine Randnotiz wert, weil sie dummerweise nichts haben.

Und jetzt komm bitte nicht mit der Aussage, dass diese Länder ja nicht in unserer Nachbarschaft liegen. In der heutigen Welt mit den technischen Möglichkeiten ist so etwas wie Nachbarschaft nicht mehr relevant um einen Krieg zu führen. Der Irakkrieg dürfte das mehr als bewiesen haben.

Deine Aussage lässt sich weiter relativieren, wenn man bedenkt, dass Gadaffi eine sehr ambivalente Persönlichkeit war:EInerseits unterstütze er mit Geld die Wahl des ein oder anderen Politikers in der EU. Hat zugleich Terroristen mit Geld unterstützt und genau dieselben Terroristen jagen lassen. Bekam selbst Geld von der EU um die Drecksarbeit in Sachen "Flüchtlinge" zu erledigen, handelte Abrüstungsverträge aus und machte zugleich neu Verträge über Waffenkäufe im Wert von 4 Milliarden Euro aus mit Russland. Bat zugleich russische und chinesische Firmen darum im Land zu investieren und reduzierte das Engagement der "westlichen" Firmen.

Worauf ich hinaus möchte: Er war in der Lage uns gegen andere Länder auszuspielen und in solch einer Situation ist es nur eine Frage der Zeit, dass wir das Öl nicht mehr bekommen hätten oder aber unter für uns sehr ungünstigen Bedingungen. Siehe Venezuela.

Ob nun viele Aussagen hier (von wem auch immer) anti westlich sind, sei mal dahin gestellt. Vielleicht stimmen sie, vielleicht nicht. Aber deine Aussage ist mindestens genauso anzweifelbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
ach wie oft denn noch: der preis des zu fördenden öl's ist der knackpunkt. je niedriger ums so besser und ebenso der unghinderte zugang zu den quellen, ohne das ein pöser pöser diktator irgendwann noch einmal sein finger danach ausstrecken wird. von den anderen punkten ganz zu schweigen.

falls jemand wissen möchte, wen wir beim kampf um die menschenrecht so massiv unterstütz haben, kann sich unter http://www.federaljack.com/?page_id=37933 ein auge holen. nicht für kinder und empfindliche seelen!

und zum glück gibt es keine ausländische unterstützung in libyen. man beachte einfach die fahne, die man am ende so freudig schwenkt. http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8fyGpilyPok
 
Zuletzt bearbeitet:
Nossi schrieb:
@ vatana

Jawohl, noch jemand, der's verstanden hat.
Der Westen zockt also das Erdöl ab, dass er vor dem Bürgerkrieg bereits fördern durfte. :rolleyes:

Nicht aus Lybien und Irak so wie sie es gerne haetten, auch nicht aus Venezuela, und auch nicht aus dem Iran.

Who ist the next?
Ergänzung ()

Helios co. schrieb:
Eine offensichtlich logische Schlussfolgering. Ob sie so einfach stimmt sei mal dahin gestellt.

Aber darauf die Gegenfrage: Falls Lybien kein Öl besitzen würde, glaubst du ernsthaft es würde sich jemand um das Wohl (wurde es nicht so genannt, kurz bevor die Raketen kamen) des Lybischen Volkes einen Kehricht kümmern?

In wie vielen Ländern sitzen viel schlimmere Diktatoren als in Lybien, die täglich viel schlimmere Sachen ihrem Volk antun? All diese Länder sind nicht einmal eine Randnotiz wert, weil sie dummerweise nichts haben.

Und jetzt komm bitte nicht mit der Aussage, dass diese Länder ja nicht in unserer Nachbarschaft liegen. In der heutigen Welt mit den technischen Möglichkeiten ist so etwas wie Nachbarschaft nicht mehr relevant um einen Krieg zu führen. Der Irakkrieg dürfte das mehr als bewiesen haben.

Deine Aussage lässt sich weiter relativieren, wenn man bedenkt, dass Gadaffi eine sehr ambivalente Persönlichkeit war:EInerseits unterstütze er mit Geld die Wahl des ein oder anderen Politikers in der EU. Hat zugleich Terroristen mit Geld unterstützt und genau dieselben Terroristen jagen lassen. Bekam selbst Geld von der EU um die Drecksarbeit in Sachen "Flüchtlinge" zu erledigen, handelte Abrüstungsverträge aus und machte zugleich neu Verträge über Waffenkäufe im Wert von 4 Milliarden Euro aus mit Russland. Bat zugleich russische und chinesische Firmen darum im Land zu investieren und reduzierte das Engagement der "westlichen" Firmen.

Worauf ich hinaus möchte: Er war in der Lage uns gegen andere Länder auszuspielen und in solch einer Situation ist es nur eine Frage der Zeit, dass wir das Öl nicht mehr bekommen hätten oder aber unter für uns sehr ungünstigen Bedingungen. Siehe Venezuela.

Ob nun viele Aussagen hier (von wem auch immer) anti westlich sind, sei mal dahin gestellt. Vielleicht stimmen sie, vielleicht nicht. Aber deine Aussage ist mindestens genauso anzweifelbar.

Hat nix mit antiwestlich zu sein. Bin selber aus dem Westen.
Hat mit der sache zu tun, erkennen und zugeben was "wir" seit jahrhunderten machen und noch heute machen, und in der Zukunft machen werden.
Zugeben ist schwierig, ja ich weiss :)
 
Hat nix mit antiwestlich zu sein.
Naja, deswegen sagte ich ja auch, dass man einige Aussagen von einem bestimmten Standpunkt aus durchaus als antiwestlich bezeichnen könnte. Ob sie es nun sind oder nicht sei mal dahin gestellt.

Nur die Argumente/Aussagen mit denen man die anti westliche Einstellung untermauern oder festmachen will, sind auch nicht gerade das gelbe vom Ei.

Es gibt nun einmal Gründe dafür zu glauben, dass es in Lybien eben doch in irgend einer Form um Einfluss und Öl geht. Diese zu übersehen und zugleich anderen eine anti westliche Haltung vorzuwerfen, empfinde ich persönlich als schwach.

Wenn einem keine Argumente einfallen, beginnen die Beleidigungen, Unterstellungen und Profanitäten.

Ich fasse zusammen:

Pro Einsatz:
1. Humanitäre Gründe und Verantwortung der Starken
2. Böser Diktator der sein Volk ausradieren möchte
3. Demokratie
4. Folgen des nicht Einsatzes?

Gegen den Einsatz:
1. Öl und Einfluss
2. Diktator war Freund plötzlich ist er Feind
3. Es gibt zig andere Länder ohne Öl und schlimmeren Zuständen
4. Lage ist nicht klar
5. Folgen des Einsatzes?

Habe ich etwas vergessen?
 
Zuletzt bearbeitet:
gegen den einsatz sprechen auch die verantwortung der/ des starken. nämlich die verantwortung, ihr tun oder nicht tun rationell zu betrachten und auf möglich und unmöglich folgen abzuklopfen. als politiker, für den man sich hält, das ganze frei von medialen und persönlichen etc. einflüssen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen

Zurück
Oben