ASUS Prime Radeon RX 9070XT OC Blackscreen beim Kaltstart

Mertcka

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  1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
    • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 9850X3D
    • Arbeitsspeicher (RAM): 32 GB TeamGroup T-Force Delta RGB White, 2×16 GB, DDR5-6000 CL30, EXPO aktiviert; testweise auch ohne EXPO bzw. mit DDR5-4800 getestet
    • Mainboard: Gigabyte B850 AORUS ELITE WIFI7 ICE
    • BIOS-Version: aktuell F11, vorher F6
    • Netzteil: be quiet! Pure Power 13 M 850 W, ATX 3.1
    • Gehäuse: ASUS TUF Gaming GT502 Horizon ARGB White
    • Grafikkarte: ASUS PRIME Radeon RX 9070 XT OC White, 16 GB
    • HDD / SSD: WD Black SN7100 NVMe SSD, 2 TB
    • CPU-Kühlung: ARCTIC Liquid Freezer III Pro 360 A-RGB
    • Monitore: zwei Monitore, hauptsächlich über DisplayPort betrieben; testweise auch nur ein Monitor sowie HDMI verwendet. Die genauen Monitormodelle kann ich bei Bedarf noch nachreichen.
    • Grafikkarten-Stromversorgung: Die RX 9070 XT benötigt 3×8-Pin PCIe. Verwendet werden die originalen VGA/PCIe-Kabel des be-quiet!-Netzteils. Das Netzteil besitzt zusätzlich einen PCIe-5.1-/600-W-Anschluss, dieser wird jedoch nicht verwendet, da die Grafikkarte klassische 3×8-Pin-Anschlüsse besitzt.
    • Wird ein PCIe-Riserkabel genutzt?: Nein. Die Grafikkarte steckt direkt im obersten PCIe-x16-Slot des Mainboards.
    • Betriebssystem: Windows 11 Home 64 Bit
    • Secure Boot: aktiviert
    • CSM: deaktiviert
    • Re-Size BAR: aktiviert
    • Grafikkartentreiber: AMD Adrenalin, mehrfach sauber neu installiert
  2. Beschreibe dein Problem:
Der PC wurde komplett neu aufgebaut. Grundsätzlich funktioniert das System sehr gut und läuft, sobald es einmal korrekt gestartet ist, auch unter Last und beim Gaming stabil.

Das Problem betrifft hauptsächlich die Bildausgabe bzw. die Grafikkarte.

Seit dem Zusammenbau kommt es immer wieder zu Blackscreens beziehungsweise „Kein Signal“ am Monitor.

Das ursprüngliche Fehlerbild war besonders beim Kaltstart auffällig:
Nach dem Einschalten wurde das Gigabyte-/AORUS-Logo ganz normal angezeigt. Danach kam teilweise ein schwarzer Bildschirm und der Monitor meldete „Kein Signal“.

Interessant war dabei folgendes Verhalten:
Wenn der PC beim ersten Einschalten einen Blackscreen hatte und ich anschließend den Reset-Knopf am Gehäuse gedrückt habe, startete er beim zweiten Versuch meistens völlig normal in Windows.

Das Problem war also zeitweise reproduzierbar:

PC komplett ausgeschaltet → Einschalten → AORUS-Logo sichtbar → anschließend Blackscreen / kein Signal.

Reset-Knopf drücken → PC startet anschließend normal in Windows.

Der PC selbst schien während des Blackscreens teilweise weiterzulaufen.

Zusätzlich gab es beim AORUS-Startbildschirm einige Male sichtbare Grafikfehler. Dabei waren grüne Pixel bzw. Punkte und teilweise lilafarbene Streifen zu sehen.

Diese Artefakte traten bereits während des AORUS-/POST-Bildschirms auf, also bevor Windows vollständig gestartet und der AMD-Grafiktreiber geladen war.

Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, da die Bildfehler damit nicht ausschließlich durch einen Windows-Treiber verursacht werden können.

Später trat zusätzlich nur einmal ein Blackscreen direkt innerhalb von Windows auf. Der Monitor verlor dabei das Signal.

AMD Adrenalin hat ebenfalls nur einmal gemeldet, dass ein Blackscreen bzw. System-/Grafiktreiberabsturz festgestellt wurde. Den automatischen Fehlerbericht habe ich an AMD gesendet.

Ein weiterer wichtiger Test:

Ich habe den Monitor direkt an den Videoausgang des Mainboards angeschlossen und damit die integrierte Grafikeinheit des Ryzen 7 9850X3D verwendet.

Damit startete der PC sofort problemlos und zeigte ein stabiles Bild.

Ich musste hierfür nicht einmal manuell im BIOS die iGPU erzwingen; die Bildausgabe über das Mainboard funktionierte direkt.

Das deutet für mich darauf hin, dass CPU, RAM, Windows und der grundlegende Bootvorgang funktionieren und das Problem eher im Bereich der dedizierten Grafikkarte / PCIe-Verbindung / Stromversorgung / Display-Ausgabe liegt.

Wenn der PC einmal sauber mit der RX 9070 XT gestartet ist, läuft er grundsätzlich sehr gut. Spiele wie Counter-Strike 2 laufen normal und es gibt keine Abstürze oder dauerhaft sichtbaren Artefakte während des Spielens.

Das Problem ist also nicht dauerhaft vorhanden, sondern tritt sporadisch beim Start bzw. bei der Initialisierung der Grafikkarte oder teilweise während Windows auf.

  1. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Ich habe bereits sehr viele Dinge ausprobiert:

  • Grafikkarte vollständig ausgebaut und erneut eingebaut.
Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Karte vollständig und gerade im obersten PCIe-x16-Slot sitzt und die Verriegelung eingerastet ist.

Nach dem erneuten Einsetzen der Grafikkarte war das Problem zunächst verschwunden.

Der PC startete danach mehrfach problemlos und sogar das BIOS-Update konnte plötzlich ohne Blackscreen durchgeführt werden.

Nach einigen Tagen trat der Fehler allerdings erneut auf.

  • PCIe-Stromversorgung kontrolliert.
Die RX 9070 XT benötigt 3×8-Pin PCIe.

Ich verwende die originalen VGA-/PCIe-Kabel des be-quiet!-Netzteils.

Das Netzteil besitzt zwei entsprechende modulare PCIe-Anschlüsse. Über die Kabel stehen insgesamt mehrere 6+2-Pin-Stecker zur Verfügung, von denen drei für die Grafikkarte genutzt werden.

Alle Anschlüsse wurden mehrfach entfernt und erneut vollständig eingesteckt.

  • AMD-Grafiktreiber komplett neu installiert.
Ich habe den vorhandenen AMD-Treiber vollständig entfernt und anschließend einen aktuellen Adrenalin-Treiber neu installiert.

Die Neuinstallation hat das Problem nicht dauerhaft beseitigt.

  • AMD Cleanup Utility verwendet.
Der Radeon-Treiber wurde mit der AMD Cleanup Utility bereinigt und anschließend neu installiert.

Auch danach trat das Problem erneut auf.

  • Unterschiedliche AMD-Treiberversionen bzw. saubere Neuinstallation getestet.
Das Problem besteht weiterhin.

  • HDMI statt DisplayPort getestet.
Über HDMI funktionierte der PC zunächst mehrfach problemlos.

Das ließ zunächst ein DisplayPort-/Handshake-Problem vermuten.

  • Nur einen Monitor verwendet.
Mit nur einem DisplayPort-Monitor funktionierten mehrere Starts zunächst problemlos.

Mit zwei DisplayPort-Monitoren trat der Blackscreen häufiger auf.

Allerdings kam später auch mit nur einem DP-Monitor innerhalb von Windows erneut ein Blackscreen.

  • Verschiedene DisplayPort-Anschlüsse der Grafikkarte getestet.
Das Verhalten war nicht dauerhaft auf einen einzelnen Anschluss beschränkt.

  • Grafikkarte aus- und wieder eingebaut.
Wie oben beschrieben war das System danach zunächst komplett stabil. Später kam der Fehler jedoch zurück.

  • BIOS aktualisiert.
Das Mainboard lief ursprünglich mit BIOS-Version F6.

Das BIOS-Update war anfangs schwierig, weil während des normalen Neustarts immer wieder Blackscreens auftraten.

Nach dem erneuten Einsetzen der Grafikkarte konnte ich das BIOS schließlich erfolgreich auf die stabile Version F11 aktualisieren.

Das BIOS-Update selbst hat den Fehler allerdings nicht dauerhaft behoben.

  • EXPO deaktiviert.
Der RAM läuft normalerweise mit DDR5-6000 CL30.

Testweise habe ich EXPO deaktiviert und den RAM mit dem Standardtakt von DDR5-4800 laufen lassen.

Der Blackscreen trat trotzdem auf.

Daher scheint EXPO bzw. RAM-Training nicht die Hauptursache zu sein.

  • Fast Boot deaktiviert.
Sowohl BIOS-Fast-Boot als auch entsprechende Windows-Schnellstartoptionen wurden überprüft.

Das Problem blieb bestehen.

  • CSM deaktiviert.
CSM ist ausgeschaltet.

  • Secure Boot korrekt eingerichtet.
Secure Boot ist aktiv.

  • TPM / fTPM neu initialisiert.
Nach BIOS-/TPM-Änderungen musste Windows Hello einmal neu eingerichtet werden, das ist inzwischen behoben und scheint nicht mit dem Grafikproblem zusammenzuhängen.

  • Windows Boot Manager kontrolliert.
Die WD Black SN7100 wird korrekt erkannt und Windows Boot Manager ist als Bootziel vorhanden.

  • BIOS-Debug-LEDs beobachtet.
Beim normalen Start durchläuft das Mainboard die LEDs CPU → DRAM → VGA → BOOT.

Während eines Blackscreens blieb teilweise die BOOT-LED aktiv.

CPU-, DRAM- oder VGA-LED blieben nicht dauerhaft hängen.

  • integrierte GPU des Ryzen getestet.
Monitor direkt am Mainboard angeschlossen.

Damit startete der Rechner sofort problemlos und zeigte ein stabiles Bild.

Das ist aktuell einer der stärksten Hinweise darauf, dass das Problem mit der RX 9070 XT bzw. deren Verbindung zusammenhängen könnte.

  • Grafikkarte unter Windows überprüft.
Wenn der Rechner sauber gestartet ist, wird die RX 9070 XT korrekt erkannt.

PCIe-Anbindung wurde in HWiNFO korrekt als x16 angezeigt.

  • Temperaturen überprüft.
CPU-Temperaturen und Kühlung sind unauffällig.

Die Wasserkühlung funktioniert korrekt.

Auch die Grafikkarte zeigt im normalen Betrieb keine auffälligen Temperaturprobleme.

  • Netzteil-Leistung.
Das be quiet! Pure Power 13 M mit 850 W sollte für Ryzen 7 9850X3D + RX 9070 XT ausreichend dimensioniert sein.

Das Problem tritt außerdem teilweise bereits beim Booten auf, also noch bevor die Grafikkarte stark belastet wird.

Aktueller Verdacht:

Nach meinen bisherigen Tests vermute ich momentan hauptsächlich eine der folgenden Ursachen:

  1. Defekt bzw. instabiles Verhalten der RX 9070 XT selbst, eventuell Display-Ausgänge, GPU/VRAM oder PCIe-Interface.
  2. Problem mit dem oberen PCIe-x16-Slot bzw. dem Kontakt zwischen Grafikkarte und Mainboard.
  3. Seltener ein Problem mit der Stromversorgung der Grafikkarte, obwohl alle Anschlüsse mehrfach kontrolliert wurden.
  4. DisplayPort-/Monitor-Handshake-Probleme könnten einen Teil der Blackscreens erklären, aber meiner Meinung nach nicht vollständig die grünen Pixel und lilafarbenen Streifen bereits während des AORUS-POST-Bildschirms.
Die Grafikkarte soll aktuell zur Überprüfung bzw. zum Austausch an Alternate zurückgeschickt werden.

Mich würde insbesondere interessieren, ob jemand schon ein sehr ähnliches Fehlerbild mit einer RX 9070 XT hatte und ob die Ursache am Ende tatsächlich die Grafikkarte war oder eventuell der PCIe-x16-Slot bzw. das Mainboard.

Vor allem die grünen Pixel/lila Streifen beim AORUS-Logo und die Tatsache, dass der PC über die iGPU sofort problemlos startet, machen mich aktuell misstrauisch gegenüber der Grafikkarte.

Falls noch bestimmte Tests sinnvoll wären, bevor ich die Karte endgültig einschicke bzw. falls nach dem Austausch dasselbe Problem auftreten sollte, bin ich für Hinweise dankbar.
 
Hattest Du Zeit. Ein wenig lang der Beitrag. Was passiert an der GPU vom Prozessor?
 
Hast du mal 5 Minuten einfach gewartet? Hört sich sehr nach RAM Training an. Bis auf die Artefakte natürlich.
 
Wenn du gelegentlich Grafikfehler und auch im Windows betrieb gelegentlich Blackscreen hast, würde ich darauf tippen das die Karte einen Fehler hat. Ein zweites System zum testen hast du nicht?

Da dein Board nur einen PCIe slot für Graikkarten hat, kannst du den Fehler erstmal nicht selbst testen. Außer du hast eine zweite GPU zur Hand. Eine weiter Möglichkeit wäre Board ausbauen Vorder- und Rückseite genau anschauen ob dir etwas auffällt (z.B. freiliegende Kupferleitung, verbogener PCIe-Slot).

Sonst bleibt nur Karte einsenden, hoffen das der Fehler beim testen vor Ort auffällt und auf den Austausch warten.
 
SSD960 schrieb:
Hattest Du Zeit. Ein wenig lang der Beitrag. Was passiert an der GPU vom Prozessor?
Startet ganz Normal ohne Probleme
Ergänzung ()

Ein Zweitsystem oder eine zweite Grafikkarte zum Gegentesten habe ich leider nicht. Den PC habe ich bei einem der Blackscreens aber auch schon ca. 30 Minuten einfach laufen lassen – es ist nichts mehr passiert und das Bild kam auch nicht zurück.
 
SSD960 schrieb:
Hattest Du Zeit. Ein wenig lang der Beitrag. Was passiert an der GPU vom Prozessor?

Ich hab den Beitrag von Zeile zu Zeile mehr überflogen und bin recht schnell bei Deinen Nachfragen gelandet.

"Mindestens ein Mal vom LLM überarbeitet" – darauf lege ich mich fest.
 
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@dx1 Das Problem war leider ein längerer Akt und ChatGPT hat mich bei der Fehlersuche Schritt für Schritt begleitet. Deshalb war es für mich am sinnvollsten, alle bereits durchgeführten Tests und Änderungen einmal vollständig von ChatGPT zusammenfassen zu lassen, damit nichts vergessen wird.

Entschuldigt bitte den sehr langen Beitrag. Ich bin mit dem Problem inzwischen ehrlich gesagt ziemlich mit den Nerven am Ende und wollte einfach möglichst alle relevanten Infos direkt mitliefern.
 
Klingt für mich nach defekter Grafikkarte.
Austauschen lassen.
 
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@op: das sind bekannte probleme bei allen amd grafikkarten, da diese meist auf billigste art und weise hergestellt werden und die firmware verbugged ist, spulenfiepen, etc. und bei so einer gpu + preis finde ich das ziemlich dreist von amd + boardpartner.

einfach mal ein anderes monitor kabel / high quality (zb. v. kabeldirekt o. vglb.) probieren, dann sollte das problem gelöst sein.

könnte auch sein, dass eines deiner hdd / ssd sata kabel oä. einen defekt hat, das hat sowas damals bei einer rx7600 ausgelöst, die ich testweise hatte. beim ersten boot des tages nur schwarzes bild. einfach mal alle sata kabel tauschen.

außerdem musst du CSM für REBAR deaktivieren, csm muss aus sein, above4gdecoding muss an sein: ReBAR und CSM sind fundamental inkompatibel. das allein könnte schon der grund für deine probleme sein.

1792106809442.png


auch zu empfehlen:
https://github.com/GSDragoon/RadeonSoftwareSlimmer

 
Zuletzt bearbeitet:
Als ich gelsen habe, dass du bereits Artefakte beim Bootlogo hast, war ich durch mit lesen.
Für mich bisher immer defekter VRAM gewesen.
So zumindest meine Erfahrungen in der Vergangenheit.

Solange HDMI Kabel oder Display Port sauber sind, und das beschreibst du ja damit, dass es an der iGPU funktioniert, du aber denoch Fehler hast, sobald du das Bild über dien9070 xt ausgibst... Grafikkarte defekt.
 
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Für mich klingt das – gerade wegen der grünen Pixel und lila Streifen schon beim AORUS-Logo – stark nach einem Teildefekt/DOA der Grafikkarte (z. B. Display-Engine oder VRAM im niedrigen Boot-Powerstate).

Bevor du sie zu Alternate zurückschickst, würde ich maximal noch zwei, drei schnelle Sachen gegentesten:

  1. Andere (hochwertige) DisplayPort-Kabel testen: Grüne Punkte („Sparkles“) und lila Streifen können auch bei einem fehlerhaften DP-Handshake / schlechter Schirmung schon im UEFI-Screen auftreten.
  2. PCIe-Slot im BIOS fest auf Gen4 stellen: Da der Fehler nach dem Aus- und Einbauen der Karte für ein paar Tage komplett weg war, könnte es auch ein Kontakt-/Signalproblem mit PCIe 5.0 im Slot sein (oder die schwere Karte sackt ohne GPU-Stütze nach ein paar Tagen minimal ab).
  3. iGPU im BIOS testweise deaktivieren: Nicht dass sich das Board beim Kaltstart-Handshake zwischen der aktiven iGPU und der 9070 XT verschluckt (dafür spricht auch, dass beim Blackscreen die BOOT-LED leuchtet und es nach einem Warm-Reset sofort klappt).
Wenn es mit anderem DP-Kabel und fest eingestelltem PCIe 4.0 beim Kaltstart immer noch auftritt -> ab in die RMA damit.

Würde dir entsprechend auch empfehlen zukünftig eine GPU-Stütze zu verwenden.
 
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Zurück schicken den Kack ... würde BastelNerd sagen.

Artefakte beim Boot Logo.

Halte die Karte nicht künstlich am Leben.
Schick das Teil zurück. Bringt leider nix.

Ich tippe mal auf Hynix VRAM. Einfach so.
Soll nicht heißen Samsung VRAM ginge nicht kaputt.

Ich hatte am Tag 1 zum Release eine Asus Prime RX 9070 (nonXT) und da war der Kühler völlig überfordert mit dem VRAM. Bzw. die Temps dessen völlig gleichgültig. (nicht so XFX, meine Vermutung für die höheren Drehzahlen der Lüfter)
 
isengard schrieb:
das sind bekannte probleme bei allen amd grafikkarten, da diese meist auf billigste art und weise hergestellt werden und die firmware verbugged ist, spulenfiepen, etc. und bei so einer gpu + preis finde ich das ziemlich dreist von amd + boardpartner.
Oft sind die einzelnen Komponenten sogar hochwertiger als bei NV. Ist halt einfach ein Grafikkartendefekt. Weiß nicht was Leute zu solchen Posts hinreist..

@Mertcka Kabel kannste mal testen würde aber auch eher von einem Teildefekt ausgehen. Im Grunde hast du ja schon alles durchprobiert.

Kozack schrieb:
Als ich gelsen habe, dass du bereits Artefakte beim Bootlogo hast, war ich durch mit lesen.
Für mich bisher immer defekter VRAM gewesen.
Einmal habe ich es wirklich erlebt, dass es das Netzteil war. Das war bei einer GTX970.. wollte sie schon auf den Müll werfen. Damals war es ein grün gerasterter Streifen durchs Bild.Seit dem Netzteiltausch werkelt das Ding seit Jahren nach wie vor in einem Uraltrechner von mir. Aber.. machen wir uns nichts vor das ist natürlich die Ausnahme.
 
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Würde auch sagen: Einschicken auf Austausch warten.

Allgemein: Jemand schreibt ausführlich, was er alles gemacht hat und es passt nicht. In anderen Threads muss man dafür dutzendfach nachfragen. Verstehe ich nicht, wenn einem das Lesen zu viel ist, lässt man es halt.
 
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Sinalco-ColaMix schrieb:
Würde dir entsprechend auch empfehlen zukünftig eine GPU-Stütze zu verwenden.

Mmhhh, wenn die krass durchhängt evtl. ein heißer Hinweis!

@Mertcka mach bitte mal Bilder vom Innenleben.

VRAM Defekt ist meist dauerhaft, stimmt schon.
 
will-lee schrieb:
Allgemein: Jemand schreibt ausführlich, was er alles gemacht hat und es passt nicht. In anderen Threads muss man dafür dutzendfach nachfragen. Verstehe ich nicht, wenn einem das Lesen zu viel ist, lässt man es halt.

Das LLM schildert die Situation, fasst die Situation zusammen, wiederholt die Schilderung, fasst Schilderung, Zusammenfassung und Wiederholung zusammen, reichert mit (doppelten) Leerzeilen nach nur einem Satz an, wiederholt, fasst zusammen … Dazu noch dieser typische LLM-Satzbau und die dauernden Hinweise, dass gleich was ganz wichtiges kommt. Das verunmöglicht mir das aufmerksame Lesen.
 
isengard schrieb:
@op: das sind bekannte probleme bei allen amd grafikkarten, da diese meist auf billigste art und weise hergestellt werden und die firmware verbugged ist, spulenfiepen, etc. und bei so einer gpu + preis finde ich das ziemlich dreist von amd + boardpartner.
Selten so gelacht.
Ergänzung ()

RaptorTP schrieb:
Ich hatte am Tag 1 zum Release eine Asus Prime RX 9070 (nonXT) und da war der Kühler völlig überfordert mit dem VRAM. Bzw. die Temps dessen völlig gleichgültig. (nicht so XFX, meine Vermutung für die höheren Drehzahlen der Lüfter)
Wie definierst Du "überfordert"? Welcher VRAM war verbaut? Welche BIOS Einstellung genutzt?
 
conglom-o schrieb:
Wie definierst Du "überfordert"?

Hatte mich hier schon ausgekotzt:
https://www.computerbase.de/forum/threads/navi-48-rx-9070-xt-9070-overclocking-undervolting.2232976/

Hynix war verbaut.
Überfordert definiere ich, wenn die Karte im März bei über 80°C VRAM Temps hat
Standard Config oder sogar im Treiber "auf Effizienz" gestellt.

Ergo: im Sommer dann locker flockig 90°C und drüber.

So weit kam es aber nicht - ging direkt zurück. (der Kack)
Die Sapphire Pure mit Samsung VRAM war wesentlich kühler!
Wären die Treiber nicht so buggy & vergesslich - wäre ich bei AMD geblieben.
Ein "only AMD" System hätte mir gefallen.

Aber der teils dämliche Boost hat mir dann schlussendlich den Spaß an der Karte versaut - bzw. halt immer wieder das Einstellen wie eine Karte laufen soll (Boostcut mit zb -400/500MHz)
Diese Vergesslichkeit und das Erinnern - "da schau! ich lauf nicht wie DU willst!" xD

Team grün - einmal eingestellt (ja mit MSI AB) und seitdem läuft die Karte wie sie soll.

Ich kann hier nur mit Erfahrungen aus Windows reden.
Unter Linux soll es bessere Tools geben. Schränkt mich zu sehr ein aktuell.

Ich kann es nicht anders sagen, aber manchmal erkauft man sich einfach Ruhe. Fertig.

Ich wünsche niemanden ein VRAM Defekt!! So viel ist sicher.

Der TE soll mal Bilder machen. Wir haben doch alle Smartphones, warum nicht gleich Bilder mitschicken?
Durchhängen kann auch ein Kandidat sein, wenn es kein Riser ist. Stimmt schon.

Zumal viele Hersteller ja auch Stützen mitliefern - hatte naiv gehofft, dass ist überall angekommen! :)
 
isengard schrieb:
@op: das sind bekannte probleme bei allen amd grafikkarten, da diese meist auf billigste art und weise hergestellt werden und die firmware verbugged ist, spulenfiepen, etc. und bei so einer gpu + preis finde ich das ziemlich dreist von amd + boardpartner.
Das ist kompletter Schwachsinn und grenzt an vorsätzliche Rufschädigung. Eine Lüge sondergleichen.
 
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