Test Athlon 200GE im Test: AMDs 50-Euro-Herausforderer für den Intel Pentium G

Volker

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#1
tl;dr: Es hat zwar etwas gedauert, aber ab sofort gibt es von AMD auch auf Basis von Ryzen einen Athlon. Im Gegensatz zu den letzten Modellen bietet der erstmals auch wieder eine iGPU. Die Kombination aus zwei Kernen der Zen-Architektur und Vega-GPU bietet dem Intel Pentium G(old) für 50 Euro erfolgreich Paroli.

Zum Test: Athlon 200GE im Test: AMDs 50-Euro-Herausforderer für den Intel Pentium G
 
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#3
Hallo @ all,

überraschend gut der neue Athlon. Früher wäre z.B. die Leistung bei 7-Zip deutlich hinter Intel gewesen, und das Ganze hätte nur durch die iGPU einen Mehrwert gehabt. Daher war Intel bei reinen Office-PCs die rein nur im 2D-Modus arbeiten, bislang immer die bessere Wahl.

Auch wenn der Leerlaufverbrauch immer noch höher ist als bei Intel, was wie schon früher einfach durch die wesentlich leistungsfähigere iGPU verschuldet wird, ist der Unterschied nicht mehr "Welten" wie früher, sondern man ist dem Konkurrenten sehr dicht ans Fell gerückt.

Für einen kleinen HTPC aber mit Sicherheit die klar bessere Wahl, da versagt Intel einfach jenseits von Full-HD. Über HDR oder Dolby-Vision Inhalte wollen wir erst gar nicht reden.

Aber bitte, bitte hört endlich auf bei so etwas über Gaming zu diskutieren. Irgendwelche Tetris-Browser-Spiele sind kein Gaming, das ist ungefähr so, als würde man einen Screener eines aktuellen Kino-Blockbusters in angeblicher 1080p Warez-Qualität, wo der Ton sich wie ein Unterwasser-Aufnahme anhört, und Leute ständig aufstehen und durch das Bild laufen, ein Kino-Erlebnis nennen.

Für "richtiges" Gaming braucht man eine diskrete GPU, und auch nicht gerade das kleinste Modell. Eine GTX 1050 mit 2GB und alles ähnliche bzw was darunter liegt, ist für heutige Games schlichtweg nicht ausreichend. Irgendwelche iGPU-Lösungen (egal von wem und von welcher Art) sind OK für Tetris und Co. aber eben absolut nix für Gaming.
 
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#5
okay, im westen nichts neues. (gutes buch, sollte man mal lesen)

ganz ehrlich....ne graka im test dazu gesteckt und abgeglichen, wie viel langsamer ein athlon 200ge mit einer gtx1080(ti) im vergleich zu den billig bombern von intel ist, und gut ist. mehr mut zur ehrlichkeit meine herren. :evillol:

alles andere war doch schon bekannt. die intel grafik einheit ist ja nun wirklich, selbst bei positiver betrachtungsweise, maximal unterer durchschnitt. um das wort abfall nicht benutzen zu müssen :D

mfg
 
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#6
Der Athlon ist doch deutlich interessanter als der Pentium G, bietet der erstere doch auch noch AVX in beiden Ausbaustufen zusätzlich zur schnelleren Grafik.
Mich würde da noch die Grafikleistung bei kleineren Spielen interessieren à la CS:GO, LoL, etc., wofür man die CPU hier wohl schon eher einsetzen würde.
 
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#10
Warten hat sich gelohnt, vielen dank für den Test.

Der Ryzen 2200G ist mir eigentlich zu teuer für ne kleine Plattform wollte aber unbedingt mal wieder AMD haben. Jetzt fehlen noch die A420er Boards und dann geht's los.
 
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#11
Schade, ein paar Wochen zu spät. Jetzt ist es der etwas overpowerede 2200G für den HTPC geworden. Der hier hätte mehr als gereicht
 
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#12
Intel Pentium G(old):daumen:

bezüglich der Leistung ist es immer eine Frage, von wo man kommt. Der 200GE ist sicher ein tolles Upgrade für diejenigen, die eventuell noch einen AM1 oder AM2 basierenden HTPC haben. Schneller als die Bulldozer-Prozessoren ist er allemal. Der direkte Vergleich zum 35W AMD A12-9800E wäre spannend gewesen.
 
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#14
Gibt's denn ne Router Alternative zur APU2 ?
 

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#15
Danke für den Test!
Netter Prozessor! Für den kleinen Office/Multimedia PC praktisch optimal!
 

deo

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#16
Danke für den Test. Wichtig ist bei dem 200GE, dass er mit der selben Stromversorgung klar kommt, wie der Athlon 5350. Da reicht ein 65 Watt Netzteil weiterhin.
Ich warte aber lieber noch auf den Ryzen 3 2200GE. Irgendwann werden auch die OEM-Teile für Endkunden erhältlich sein.
 
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#19
Danke für den Test.

Die CPU ist vollständig gelocked, im BIOS kann zwar der Multiplikator mitunter frei gewählt werden, er wird aber nicht übernommen.

Das Gleiche gilt auch für den Arbeitsspeicher. Ein XMP-Profil mit DDR4-2933 oder DDR4-3200 wird ebenfalls ignoriert, der Speicher bleibt bei maximal DDR4-2666.
Wie habt ihr das getestet?
Hatte durchaus schon Prozessoren, die in Windows behaupteten sie haben Standart-Takt aber trotzdem übertaktet liefen.
Beim Speicher, das ist natürlich nur ein theoretisches Drama. Warum sollte man sich Hochleistungsspeicher in ein Low-Budget-System einbauen. Und selbst wenn man dies tut, dann kann man ja immer noch an den Timings schrauben.
BTW. Speicher DC/DR?


Für einen kleinen HTPC aber mit Sicherheit die klar bessere Wahl, da versagt Intel einfach jenseits von Full-HD. Über HDR oder Dolby-Vision Inhalte wollen wir erst gar nicht reden.
Ja, da hätte ich mir etwas mehr im Test gewünscht.....

@JMP
Dieses System soll auch nicht dazu dienen deinen Phenom in Rente zu schicken.
 
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#20
Mit der Gigabyte B350 Mini-ITX Platine aus meiner Signatur geht es je nach Konfig noch mal 2-4 Watt im Leerlauf runter (nahezu LGA1151-Niveau) und unter Anwendungslast noch mal merklich sparsamer als mit eurer MSI B350 Mini-ITX Platine, die zudem einen miserablen Sound(Codec) besitzt: https://www.techspot.com/review/1698-amd-athlon-200ge/page2.html

Dann offenbart sich auch folgendes: Der Athlon 200GE ist eine 35W TDP APU, die hier getesteten Intel Pentiums dagegen 54W TDP CPUs. Würde man die direkten Intel-Pendants heranziehen, sehe es relativ düster für den Marktführer aus:

Intel Pentium Gold G5400T, 2x 3.10GHz (35 W TDP) statt Intel Pentium Gold G5400, 2x 3.70GHz (54W TDP)
Intel Pentium G4560T, 2x 2.90GHz (35W TDP) statt Intel Pentium Gold G4560, 2x 3.50GHz (54W TDP)

Man kann sich vorstellen wie die teureren und zugleich 600MHz niedriger getakteten 35W TDP Intel Pentium CPUs abschneiden würden. Zudem gibt es die nur als tray-Version, der Kühler fehlt also. In der Leistungsklasse sehr preiskritisch.
 
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