athlon64,warum so schnell bei spielen?

Matthias85

Cadet 4th Year
Registriert
Aug. 2004
Beiträge
110
hi,weiß jemand von euch wieso der athlon64 so abgeht bei games? liegt das an den speichercontroller?weiß da jemand was?
 
An der gesamten Architektur liegt es. Die pipeline ist viel geringer als beim Pentium4. Außerdem ist das Verfahren mit dem Cache umzugehen anders.
Der Speichercontroller senkt auch noch die Latenz.
 
Naja, der integrierte Speichercontroller verringert die Latenzen schon erheblich. Zudem sind dadurch auch die erzielbaren Datenraten höher, da eine Leitung von der CPU zur NB für den Speichercontroller eingespart werden kann und somit auch gleich mal ein potentieller Störeinfluss wegfällt.

Auch die "Arbeit pro Takt" ist höher als beim P4, wodurch mit geringerer Taktfrequenz der gleiche "Befehlsdurchsatz" erreicht wird. (Kleinere Pipeline bedeutet auch geringerer Verlust, wenn diese geflusht werden muss)

Der Sockel 939 beitet dann auch speichertechnisch noch Dual-Channel, was dann natürlich nochmals was draufsetzt.

CU Endurance
 
Außerdem hatte AMD bereits mit den "alten" Sockel-A- / K7-CPUs den Vorteil einer schnelleren und größeren Fließkommagenauigkeit, was gerade bei Games bedeutend ist.
UT2004 gehörte da zu den Games, wo dieser Unterschied besonders auffiel.
 
Sublogics schrieb:
Außerdem hatte AMD bereits mit den "alten" Sockel-A- / K7-CPUs den Vorteil einer schnelleren und größeren Fließkommagenauigkeit, was gerade bei Games bedeutend ist.
UT2004 gehörte da zu den Games, wo dieser Unterschied besonders auffiel.
Häh?

Die FPU vom K8 ist weitgehend ähnlich und hält alle IEEE-Normen ein, die der K7 auch einhält. Was den K8 unterscheidet ist zusätzlich SSE2 (und jüngstens SSE3). Das ändert im Grundsatz aber nicht die Genauigkeit von Gleitkommaberechnungen. Im Gegenteil, da bei dem K8 weitgehend langfristig auf die SSE-Einheit gesetzt wird nimmt die Gleitkommagenauigkeit sogar ab.

Warum? Ganz einfach, denn SSE (1, 2, 3) beherrscht nur maximal 64 Bit genaue Berechnungen, die olle stackbasierte FPU vom K8, K7 (und allen anderen stackbasierten x87 FPUs) hingegen haben eine maximal 80 Bit genaue Gleitkommaeinheit. Wichtig ist 80 Bit Genauigkeit aber nicht, da nur ganz wenige Anwendungen solch eine Genauigkeit von 80 Bit erfordern.

Die Gleitkommaeinheit vom K7, K8 ist deswegen so schnell, weil 3 Funktionseinheiten statt vorher übliche 2 Einheiten drin sind. Zudem sind 2 Einheiten davon auch sehr universell einsetzbar (FPU, 3DNOW!, SSE). Der K8 ist deswegen schneller, weil die Engpässe in der K7 Architektur aufgeweitet wurden (direkter Speicherkontroller, schnellerer Chipsatzinterconnct, breitere bessere L2 Cacheanbindung, Feintuning etct.).

MFG Bobo(2005)
 
Zuletzt bearbeitet:
LaL :D, was widerspricht denn daran meiner Aussage, daß AMDs ne bessere Fließkommagenauigkeit haben als Intels? Zumindest wollte ich das damit gesagt haben...
 
Naja, synthetischen Benchmarks vertraue ich eh nicht mehr. Allenfalls kann man dort eine Tendenz ablesen.
Z.b. habe ich einen Intel 640, ne 6800GT und 1024MB DDR2-Ram im DC. Mein Nachbar hat einen A64 3200, 6800GT und ebendfalls 1024 DDR2-Ram im DC auf nem nforce 4. Beides sind PCIe-Karten wohlgemerkt ...
Ich kann BF2 ohne Probs bei 1280 und fast alles auf high zocken. Bei meinem Nachbar ruckelt das schon sehr stark und ist kaum spielbar. Immer nur Tabellen angucken und darus zu schließen das der eine CPU schneller als der andere ist geht oft schief. Wenn man normale Benchmarks machen würde mit Antivren-Prog, Firewall, TS und die ganzen Windows-Prozesse die sowieso im Hintergrund laufen sieht die Welt schon ganz aus.
 
Sublogics schrieb:
LaL :D, was widerspricht denn daran meiner Aussage, daß AMDs ne bessere Fließkommagenauigkeit haben als Intels? Zumindest wollte ich das damit gesagt haben...
Was ist bessere Flieskommagenauigkeit? Die Genauigkeit wird durch Bits definiert.

Was du meinst ist Gleitkommaleistung und die wird aber durch MFLOPS definiert, das definiert eine bestimmte Anzahl von Rechnoperationen pro/s.

Entscheidend dabei ist, dass man eben nicht eine Gleitkommaleistung von CPU A mit 8 Bit gegen eine CPU B mit 64 Bit direkt vergleichen darf bezogen auf eine Genauigkeit von 16 Bit. Das führt zu nichts und ist Äpfel mit Birnen vergleichen.

MFG Bobo(2005)
 
Sebl schrieb:
Z.b. habe ich einen Intel 640, ne 6800GT und 1024MB DDR2-Ram im DC. Mein Nachbar hat einen A64 3200, 6800GT und ebendfalls 1024 DDR2-Ram im DC auf nem nforce 4. Beides sind PCIe-Karten wohlgemerkt ...
Ich kann BF2 ohne Probs bei 1280 und fast alles auf high zocken. Bei meinem Nachbar ruckelt das schon sehr stark und ist kaum spielbar.

Dein Nachbar sollte sich dringend um seinen Rechner kümmern,da ist was ganz im argen.

Ich spiele mit nem 3200er und einer X800 Pro auf der gleichen Auflösung und maximalen Werten mit 2xAA+16xAF absolut flüssig.

:rolleyes:
 
Zitat von Sebl
Z.b. habe ich einen Intel 640, ne 6800GT und 1024MB DDR2-Ram im DC. Mein Nachbar hat einen A64 3200, 6800GT und ebendfalls 1024 DDR2-Ram im DC auf nem nforce 4. Beides sind PCIe-Karten wohlgemerkt ...
Ich kann BF2 ohne Probs bei 1280 und fast alles auf high zocken. Bei meinem Nachbar ruckelt das schon sehr stark und ist kaum spielbar.

Dein Nachbar sollte sich dringend um seinen Rechner kümmern,da ist was ganz im argen.

Ich spiele mit nem 3200er und einer X800 Pro auf der gleichen Auflösung und maximalen Werten mit 2xAA+16xAF absolut flüssig.

Kann ich nur zustimmen. Zocke zwar nur 4x/4x (wegen anderen Spielen und will die Einstellungen nicht immer ändern) aber sonst bei BF2 alles auf High und tja ausser bei Verbindungsproblemen ruckelt nix.

Der A64 ist bei gleicher Taktfrequenz erwiesener maßen schneller als ein P4 (bei Spielen). Virenscanner und so schalte ich auch vorher aus. Speicherauslastung ist vor allem bei BF2 auch ein Thema.
 
Nimm doch das ATI Tool zur Hilfe.

Mehrer verschiedene Quali settings angelegt und mit nur einem Klick ruckzuck gewechselt.

:rolleyes:
 
Zurück
Oben