Audio/Video Pc bis 1100 € Bitte um Beratung

Znell

Cadet 2nd Year
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Juli 2011
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31
Hallo zusammen,

es steht die Anschaffung eines neuen PC an. Leider bin ich in diesem Gebiet nicht sehr bewandert, daher hoffe ich auf eure Hilfe. Wichtig: Es ist ein Arbeits PC, vorrangig für Audio. Der Fokus liegt also auf Kompatibilität und Verlässlichkeit.

Verwendungszweck:

-80% Audio(cubase 7 bis 100 Spuren, viele virtuelle Instrumente(Superior Drummer, East West Hollywood etc.)
-20% Video( Ich fange gerade erst an mit Videobearbeitung, will das aber in Zukunft vermehrt machen, daher bin ich in diesem Bereich leider etwas Ahnungslos)
-ausschließlich offline Nutzung

Geplante Soundkarte:
Audio: Focusrite Saffire Pro 24 DSP.

Preisbereich:

Meine preisliche Obergrenze liegt bei 1250 € ohne Soundkarte und Betriebssystem

Nutzungszeitraum: 5 jahre +

Besonders wichtig:

Am aller wichtigsten ist, dass das System absolut stabil läuft, bzw. alles kompatibel ist. Leise muss der PC nicht umbedingt sein.

Mein erster konfigurations Vorschlag:

CPU

https://geizhals.at/intel-xeon-e3-1230-v3-bx80646e31230v3-a954057.html

Mainboard:

https://geizhals.at/asus-z87-pro-v-edition-90mb0dt1-m0eay5-a1032237.html

Ram:

https://geizhals.at/corsair-vengean...dimm-kit-32gb-cml32gx3m4a1600c10-a793560.html

SSD

https://geizhals.at/samsung-ssd-840-evo-250gb-mz-7te250bw-a977940.html

HDD:

https://geizhals.at/seagate-barracuda-7200-14-3tb-st3000dm001-a686485.html

Bei Netzteil, Graka und Gehäuse bin ich noch ein wenig Ratlos, was würdet ihr da empfehlen?

Ich hoffe ich habe nichts übersehen. Vielen Dank für eure Hilfe :)
Ergänzung ()

Leider gleich den Titel verhauen. Preisobergrenze ist 1250 € Sorry :(
 
Bitte nutze ein H87 oder B85-Board, da du die Übertaktungseigenschaften eines Z87 nicht benötigst. Die entsprechenden Ausgänge, die du sicherlich für den Sound benötigst kannst du bei Geizhals konfigurieren: http://geizhals.de/?cat=mbp4_1150&xf=317_B85~317_H87#xf_top
Der Größenfaktor deines Mainboards ist abhängig vom gewählten Gehäuse. Willst du eher etwas kompaktes oder etwas schallgedämmtes/leises? Oder möglichst billig?

Beim RAM reichen auch erstmal 16GB, du kannst ansonsten immernoch aufrüsten. Der günstigste mit DDR3-1600 tut es hier auch: https://geizhals.at/crucial-ballistix-sport-dimm-kit-16gb-bls2cp8g3d1609ds1s00-a739120.html
 
CPU gut, aber das Mainboard passt nicht dazu. Hier eins mit H87-Chipsatz nehmen :) RAM, SSD, HDD ist gut.

Gehäuse kann ich das Nanoxia Deep Silence 2 empfehlen, ansonsten ist auch das Fractal Design Define R4 sehr beliebt.

GraKa können wir schlecht sagen, da wir deine Anforderungen daran nicht kennen.
 
H oder B Board - wurde ja schon gepostet.

Nimm ein 500 Watt Qualitätsnetzteil - dafür gibt es hier einen extra Sammler - ist angepinnt.

Da Du nicht spielst sollte eine 7790 mehr als genug sein mMn.

http://geizhals.at/de/sapphire-radeon-hd-7790-dual-x-oc-11210-01-20g-a921116.html

Und als Gehäuse - das ist Geschmacksache.

2 Lüfter sollte er haben - einer vorne - Luft rein und einer hinten - Luft raus.
 
Netzteil:
http://geizhals.at/de/be-quiet-straight-power-e9-400w-atx-2-4-e9-400w-bn190-a677342.html

Gehäuse kannst du jedes ATX-Gehäuse nehmen, dass die Frontanschlüsse bietet die du willst, falls du welche willst.

Noch ein Tip: Nimm eine Externe Soundkarte(USB). Bei dem PC ists es wohl nicht solch ein Problem, da du keine Extra Grafikkarte hast, aber Interferenzen treten immer aus, und bei Analogem Ausgang hast du dann Störgeräusche drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
warum nicht?
- es ist sehr sparsam.
- es hat sehr hochwertige komponenten verbaut.
- eine sehr gute lüfterregelung ist vorhanden.
- es ist auf einen möglichst zuverlässigen betrieb (notfalls sogar 24/7 bei 50°C) ausgelegt.

speziell letzteres ist meiner meinung nach ein wichtiger punkt, da ja ausdrücklich möglichst hohe zuverlässigkeit gewünscht wurde.

ps: zum thema zuverlässigkeit würde ich bei dem preisrahmen auch die ssd überdenken und eher in richtung Intel SSD DC S3500 oder zumindest Samsung SSD 840 Pro überlegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant wäre wie zuverlässig es denn seien soll. Dann kann man auch über eine RAID-Matrix nachdenken.
 
Hey vielen dank für eure zahlreichen antworten.

Es wird ein externes Audio Interface werden, welches Firewire und Thunderboltkompatibel ist. http://focusrite.de/firewire-audio-interfaces/saffire-pro-24-dsp

Zum Mainboard. Danke für die Hinweise. Zu dem Fujissu habe ich bisher leider nicht viel gefunden. Momentan tendiere ich zu diesem hier. https://geizhals.at/gigabyte-ga-h87-d3h-a950971.html

Wie effektiv kann ich den hier eine firewire karte mit einbauen? habt ihr da tipps für mich?

Zu der Zuverlässigkeit. Wichtig ist hier auf jeden fall konstante Leistung. Ich hatte in der Vergangenheit schon oft Probleme mit Cpu peaks etc. Energiesparoptionen etc. fallen daher für mich eher weg. Der PC wird aber nicht 24/7 im Betrieb sein. Aber durchaus shconmal 8-12 Stunden am Stück unter höheren Lasten.

Zur Graka: Anforderung wäre hier, das 2 Monitore angeschloßen werden können. Ich arbeite mit Videos in 1920x1800 bei bis zu 50 fps.

Ich bin trotz intensiverer Lektüre bei dem thema leider noch ein wenig ungebildet, wer also Seiten weiß die sowas für blödis wie mich:freak: erklären könnten immer nur her damit :D
 
Wäre wichtig zu wissen welche Anschlüsse deine Monitore bieten. Du könntest entweder einen Intel i7 nehmen, der hat deine Grafikkarte integriert(du auch eine nette Videodecodereinheit verbaut hat) oder du bleibst beim E3 und kaufst eine seperate Karte:https://geizhals.at/xfx-radeon-r7-240-core-edition-r7-240a-clh4-a1013278.html.

Kostet beides das gleiche, wobei ich zum i7 tendieren würde, weil es ein Bauteil weniger ist das ausfallen könnte.
 
Zum Mainboard. Danke für die Hinweise. Zu dem Fujissu habe ich bisher leider nicht viel gefunden. Momentan tendiere ich zu diesem hier. https://geizhals.at/gigabyte-ga-h87-d3h-a950971.html
das fujitsu mainboard ist hauptsächlich für büro pc's entwickelt worden, bei denen es auf sehr hohe zuverlässigkeit ankommt, daher dachte ich das es recht passend wäre.
wenn du aber darüber nachdenkst ein "standard mainboard" in der 100€ klasse zu kaufen und da dann eine fire wire oder thunderbolt steckkarte drauf zu bauen, dann könntest du auch darüber nachdenken direkt ein board wie zb. das ASRock Z87 Extreme4/TB4 zu nehmen. damit gehst du möglichen problemen mit treibern und übertragungsgeschwindigkeit weitgehend aus dem weg und es kostet dich trots deutlich besserer ausstattung kaum mehr.

@ marco_f: warum den i7 nehmen, wenn es doch für weniger geld auch den xeon mit grafikeinheit gibt (die sogar für manche anwendungen bessere treiber hat)?
 
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Ok danke für die Antworten. Worin bestünden den Nachteile den xeon mit einem z87 chipsatz zu betreiben und wo können Probleme mit der kompatibilität der Firewire karte auftauchen? Zudem sollte es schon eine Seperate Graka sein. Ich hab hier ein System mit dem i5 2500k und da hatte ich einige Probleme mit der Grafik bis ich eine Graka eingebaut habe. Lieber nicht nochmal. Wenn ich mal zukunftträchtig planen würde, welche Graka wäre denn gut, wenn ich zB mit After Effects arbeiten würde?
Auf das gigabyte mainboard bin ich aufmerksam geworden wegen der angeblichen höheren Sicherheit. Gibt es hier erfahrungen dazu, lohnt sich das?

vielen dank!
 
was meinst du mit höhere sicherheit? falls du die ausfallsicherheit meinst, sei dir gesagt, dass damit fast jeder mainboard hersteller wirbt. wenn du ein mainboard haben willst das deutlich besser ist als der "einheitsbrei", dann musst du schon eher in den professionellen bereich schauen (zb. fujitsu) und zahlst da aber auch entsprechende aufpreise.
probleme mit treibern und kompatibilität können bei jeder steckkarte auftreten, je seltener die karte desto wahrscheinlicher sind die probleme.
den xeon mit einem z87 chipsatz zu kombinieren ist kein problem, er arbeitet mit diesem genau so gut zusammen wie mit den anderen auch. der einzige haken ist dann, das sich der xeon trots z87 chipsatz kaum übertakten lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wichtigste bei einem Audio-PC ist dass das Mainboard stabil läuft und dass BIOS und Treiber keine Probleme machen (DPC-Latency Spikes). Ich habe hier zu dem Thema einiges geschrieben.
Vielleicht bist du auch schon darauf gestossen, weil ich im Laufe des Threads das von dir ursprünglich favorisierte ASUS Z87-Pro V-Edition als potenziell gut geeignetes DAW-Mainboard genannt habe. 'Potenziell gut geeignet' deshalb, weil ich es noch nicht selber testen konnte und mir auch keine Erfahrungsberichte vorliegen.

Aber das ASUS Z87-Pro V-Edition bringt schonmal alle Grundvorraussetzungen mit:
- keine PCI-Slots
- kein WLAN
- keine mir bekannten Onboard-Features die Komplikationen verursachen
- viele PCI-Express-Steckplätze (für Firewire-Karten, UAD, usw)

Natürlich läuft der Z87 Chipsatz auch mit Xeon CPUs, nur brauchen tust du die Übertaktungsfeatures dafür nicht. Tut aber auch nichts zur Sache, denn beim Audio-PC steht ein reibungsloser Low-Latency-Betrieb an erster Stelle. Da ist es wenig hilfreich beim Board auf den letzten Euro Sparpotenzial zu schielen - wie dies meistens für 0815-Gamer-PCs empfohlen wird. In oben genanntem Thread habe ich aber auch ein paar weiter potenzielle Boards aufgezählt die günstiger sind und ebenso in Frage kommen könnten ;)

Wichtige Frage wäre noch welche Firewire-Karte du verwenden willst. Wichtig ist, dass die 100% zum Audiointerface kompatibel ist. Sonnet mit TI-Chipsatz wird meines Wissens nach gerne empfohlen.

Ansonsten sieht es ganz gut aus.
 
Hey Druckluft,

ich hatte ja ein wenig auf eine Antwort von dir gehofft:) und ja die erste Idee fürs mainboard kam aus dem Threat! Ich hatte ja zuerst gehofft ein mainboard mit bereits intergriertem firewire anschluß zu finden, wobei ich da einiges negatives gehört habe, z.B. dass der firewire 800 eigl. nur ein 400 ist etc. Daher tendiere ich gerade eher zu einer externen Karte, nur bin ich da bei der auswahl ein wneig überfordert, falls du da also einen tipp hast nehme ich den gerne.

Generell gerne mehr tipps wo ich bei einem audiorechner noch drauf achten muss! Mit meinem letzten hatte ich da nicht so viel glück.

P.S. Lohnt es sich auf windwos 8 umzusteigen oder bei win7 bleiben(müsste ich ja wegen den 32 gb ram so oder so neu kaufen). Ich bin da ein wenig skeptisch ob cubase 7 das wirklich schon kann oder ich wieder beta tester spielen darf :(

Cubase 7 Ich habe gelesen, dass du auch Cubase verwendest! Ich hatte in der vergangenheit schon eine menge seltsamer Probleme mit dem Programm, die ich zum einen auf mögliche inkompatibilitäten meines alten systems zurückführen würde(alles andere funktioniert reibungslos), andererseits auf die Anfangsprobleme die viele mit cubase 7 hatten. Momentan benutze ich noch immer 6.5, da 7 auch bei frisch aufgesetztem Pc ziemlich gezickt hat. Meine frage ist jetzt, gibt es da konfigurationen die deiner erfahrung nach besonders gut mit cubase funktionieren? Vielen Dank :)
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Nochmal zum mainboard: Man kann ja zu komplettsystemen stehen wie man will, aber ich habe mir gerade mal ein paar angeguckt und festgestellt das sehr oft dieses board hier verbaut wurde.

http://geizhals.de/asus-p9d-ws-90sb03e0-m0uay0-90sb03e0-m0eay5-a957256.html

Hat der c226 Chipsatz den Vorteile für meinen Anwendungsbereich gegenüber dem h87 oder z87? weiß da jemand was zu?:)
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Und noch eine Frage zum Thema Ram

Ich verwende viele Samplelibrarys von East west(hollywood strings etc) und Toontrack. Sind die 32 GB ram da eine lohnende Investition oder komme ich mit 16 Gb doch schon gut aus? Und worauf sollte ich bei dem Ram insbesondere für solche anwendungen achten? Ich danke euch!
 
Finde Windows 8 (Besonders die Version 8.1) ziemlich gut, zu dem Mainboard kann ich nur sagen, das ich soetwas noch nie in einem zusammengestellten Rechner gesehen habe, da kann dir bestimmt ein anderer helfen.
 
So, ich komme leider erst jetzt dazu eine Antowrt zu schreiben.


Znell schrieb:
Ich hatte ja zuerst gehofft ein mainboard mit bereits intergriertem firewire anschluß zu finden, wobei ich da einiges negatives gehört habe ... falls du da also einen tipp hast nehme ich den gerne.

Bei Onboard-Firewire ist ein problemloser Betrieb mit Audiointerfaces Glücksache, wenn man nicht nach zertifizierten Produkten schaut. Das gleiche gilt für Erweiterungs-Karten: Entweder der Hersteller des Audiointerfaces empfiehlt eine bestimmte Firewire-Karte oder der Hersteller einer solchen garantiert die Kompatibilität mit bestimmten Audiointerfaces.

Was ich bei Focusrite dazu finden konnte:
- Focusrite IEEE 1394 (FireWire)Device Compatibility
- Are Focusrite's FireWire Products Compatible With Windows 7?

Paar ältere Infos zur Problematik die etwas Licht ins Dunkel bringen wo bei vielen Firewire-karten die Probleme liegen/lagen: klick

Man sieht, dass ein Texas-Instruments Chipsatz auf der Firewire-Karte noch kein Garant für 100%ige Kompatibilität ist. Erst zusammen mit der restlichen Schaltung auf der Karte kann man dazu Aussagen treffen. Wie gesagt, Sonnet gilt meines Wissens als Hersteller von Firewire Karten, die kompatibel und zuverlässig sind. Am besten würde ich sowohl bei Focusrite als auch bei Thomann, Muscistore, usw. anfragen welche Karten derzeit empfohlen werden. Und nochmal zur Sicherheit: unbedingt eine PCI-Express Karte nehmen.


Znell schrieb:
Generell gerne mehr tipps wo ich bei einem audiorechner noch drauf achten muss! Mit meinem letzten hatte ich da nicht so viel glück.

Aus dem anderen Thread:
druckluft schrieb:
Hier mal ein brauchbarer Optimierungsguide für Audiorechner, den ich bis auf den Punkt mit dem HPET-Timer für empfehlenswert halte. Gerade die Deaktivierung der C-States bringt auf älteren Rechnern einiges, mit neueren CPUs (>Sandybridge) arbeiten diese Funktionen reibungsloser. Um das ganze auch auf Laptops ohne entsprechende BIOS-Optionen oder im laufenden Betrieb per Hotkey zu aktivieren, kann man das Tool Throttlestop verwenden.


Znell schrieb:
Lohnt es sich auf windwos 8 umzusteigen oder bei win7 bleiben(müsste ich ja wegen den 32 gb ram so oder so neu kaufen). Ich bin da ein wenig skeptisch ob cubase 7 das wirklich schon kann
...
Ich habe gelesen, dass du auch Cubase verwendest! Ich hatte in der vergangenheit schon eine menge seltsamer Probleme mit dem Programm, die ich zum einen auf mögliche inkompatibilitäten meines alten systems zurückführen würde(alles andere funktioniert reibungslos), andererseits auf die Anfangsprobleme die viele mit cubase 7 hatten. Momentan benutze ich noch immer 6.5, da 7 auch bei frisch aufgesetztem Pc ziemlich gezickt hat. Meine frage ist jetzt, gibt es da konfigurationen die deiner erfahrung nach besonders gut mit cubase funktionieren

Laut Steinberg ist Cubase bereits ab 6.5 für Windows 8 freigegeben. Ob du dich mit dem System anfreunden kannst ist eine andere Sache. Ich selber verwende nach wie vor Windows 7 und Cubase 6.5. - vor allem weil mir bei Cubase 6.5 das GUI besser gefällt.
Da du große Samplelibraries verwendest und planst ordentlich RAM zu verbauen, wirst du wohl die 64Bit Version von Cubase einsetzen. Im Prinzip finde ich die wesentlich besser als die 32Bit Version, da Abstürze bei Überschreiten einer bestimmten Speichergrenze (wie bei anderen Anwendungen auch) nicht mehr auftreten. Das einzige was leider in der Praxis mit der 64Bit Version hinten und vorne nicht funktioniert, ist der Einsatz von 32 Bit PlugIns. Sowohl mit der Cubase-Internen als auch mit der JBridge gibt es massig Abstürze und Freezes. Da musst du unbedingt schauen, dass du von jedem PlugIn ausschliesslich die 64Bit Version verwendest. Übrigens schenken sich die verschiedenen DAWs in diesem Punkt nicht viel: Auf meinem Hackintosh zickt Logic 9 in 64Bit mit gebridgten Plugs zwar nur gelegentlich, etliche 32Bit Plugins werden allerdings als inkompatibel ausgesiebt. Und bei einem meiner Studiopartner kaspert Logic mit gebridgten Plugs auf seinem MBP Retina ziemlich rum.
Fazit alles in 64Bit oder mit den Beschränkungen von 32 Bit leben ;) Alternativ DAW und Plugins jeweils komplett in 64 & 32 Bit mit unabhängigen PlugIn Ordnern installieren und abwechselnd verwenden.
Ansonsten habe ich nur noch das Problem, dass Soundforge öfters mal einfriert wenn Cubase 6.5 nebenbei läuft und sich fängt sobald Cubase geschlossen wird. Ist übrigens kein Konflikt des Audiotreibers - Multiclient ist bei RME kein Thema.
Bei Cubase 7.5 tritt der Fehler anscheinend nicht mehr auf - jedenfalls bei einem Bekannten der mit 6.5 das gleiche Problem hatte.


Znell schrieb:
http://geizhals.de/asus-p9d-ws-90sb03e0-m0uay0-90sb03e0-m0eay5-a957256.html

Hat der c226 Chipsatz den Vorteile für meinen Anwendungsbereich gegenüber dem h87 oder z87?

Der wesentliche Vorteil ist, dass ECC RAM unterstützt wird, was zuverlässiger aber teurer ist. In der Praxis spielt das im Audio-PC aber keine Rolle und ist unnötig. Das Board hat zudem gebridgte PCI-Steckplätze, was wiederum eine Fehlerquelle für schlechte Performance ist. Ich würde es nicht nehmen.


Znell schrieb:
Ich verwende viele Samplelibrarys von East west(hollywood strings etc) und Toontrack. Sind die 32 GB ram da eine lohnende Investition oder komme ich mit 16 Gb doch schon gut aus? Und worauf sollte ich bei dem Ram insbesondere für solche anwendungen achten?

Viele Libraries können Samples auch von Disk streamen, so dass sich nur der Anfang im Speicher befindet. Bei hohen Stimmenzahlen ist dann aber eine gesonderte Disk oder besser SSD rein für Samples empfehlenswert. Wenn du viele verschiedene Samplebänke öffnest steigt evtl. der RAM-Verbrauch trotz Streaming - hier kommt es stark auf die Umsetzung der Hersteller an, welche Sounds du genau lädst, usw. Da solltest du dich an die Empfehlungen der Hersteller halten. Vorraussetzung ist dann auf jeden Fall die 64Bit Version von Cubase und den PlugIns... Mir persönlich wären 16GB jedenfalls deutlich zu wenig - aber ich habe meistens auch noch etliche weitere Programme nebenher geöffnet.
 
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