Auf Linux umsteigen

freak90x

Cadet 4th Year
Registriert
Juli 2006
Beiträge
76
Hi Leute,

ich würde gerne demnächst auf Linux umsteigen
nun weis ich aber schon das das nicht ganz so einfach wird wie mit Windooof

darum meine Frage

Wisst ihr ein Buch mit dem ich schnellstmöglich alles über Linux beschrieben und erklärt bekomme.

Zeitschrift geht auch...

/= Hab keine lust mir alles mühsam zusammenzuGoogeln


Gruss FrEaK90X
 
Gibt sicher einige Bücher, dazu wäre aber erstmal interessant zu wissen, welche Distribution du überhaupt nehmen willst.
Aber es es ohnehin nicht sehr empfehlenswert sich ganze Bücher darüber durchzulesen, mach Linux einfach auf deine HDD (oder teste erst mit einer Live-CD) und wenn Probleme auftauchen, fragst du hier noch oder Googelst - sich alles anzulesen (was man später nicht braucht) macht imho wenig Sinn.
 
Danke für die schnelle Antwort...:D


@Steph_74

welches Linux hast du?
Ich bin mir noch nicht sicher welches am besten zu mir passt ...:evillol:




Gruss FrEaK90X
 
Ich hatte mich mal an SUSE 10 gewagt, dann aber wegen fehlender Zeit wieder aufgegeben!
 
/= Hab keine lust mir alles mühsam zusammenzuGoogeln
Du wirst niemals mit Linux klarkommen oder daran Freude haben! Vergiss es einfach.
Nur wer Google beherscht (und liebt) wird Linux lernen...
 
Ist mir auch klar das warscheinlich nicht alles in Büchern stehen wir.
Doch in so einem Fall steht mein mir immernoch

Googeln auf Platz NR. 1:D

Gruss FrEaK90X
 
Nimm dir ubuntu/kubuntu und probier es einfach aus.

Wenn man nicht unbedingt neue Spiele spielen will, ist es eine sehr passable Lösung.

Nachdem du dich zurechtgefunden hast kannst du mal gentoo auf deine Platten bannen und schauen, ob es dir liegt. ;)
 
Natürlich ist eine Leidenschaft fürs Googlen bzw. Nachschlagen eine Grundvoraussetzung für Erfolg mit Linux. Aber für einen reibungsarmen Eintritt in die Linuxwelt würde ich Dir zwei Dinge vorschlagen:

1. SUSE Linux 10.1 - Einstieg, Administration etc. von video2brain:

http://www.video2brain.com/products-55.htm

Das ist ein Videotutorial, das Dir in Bild und Ton die Grundlagen super erklärt.

2. SUSE Linux in der openSUSE-Version

Alternativ gibt es das auch für Ubuntu, aber das ist meiner Meinung nach Geschmackssache.
 
Bølle schrieb:
sich alles anzulesen (was man später nicht braucht) macht imho wenig Sinn.
Es macht schon Sinn, sich vorher oder parallel einen Überblick zu verschaffen.
Gerade auch weil Linux eben auf anderen Konzepten als Windows aufbaut.

Wie soll man denn Hilfestellung leisten, wenn es schon daran scheitert, einfach mal eine Konsole aufzumachen, sich als root anzumelden und dann irgendeinen vorgegebenen Befehl abzuschicken?

Wenn man bei der Auswahl seiner Hardware ein wenig auf Linux Kompatibilität achtet, gibt es mit den aktuellen Distri's auch nur noch wenig Probleme. Ich habe unter Vista RC1 meine R9800pro auch mit keiner vorgeschlagenen Methode zum Laufen gebracht, die 7300GT wurde dagegen automatisch erkannt und lief. Unter Linux kann man dann wenigstens mit ein wenig Erfahrung noch versuchen, das ganze von Hand zu konfigurieren.

Dazu ist es jedoch notwendig, wenigstens die Grundlagen zu kennen und die verwendete Fachsprache zu verstehen. Ist halt ein wenig Vokabeln lernen am Anfang - das war bei Windows allerdings am Anfang auch nicht anders;)

ps: wenn SuSE, dann openSUSE 10.2 - ist schneller und hat neueste Treiber, der Rest ist Philosophie und Geschmackssache.
Und die Dokumentation ist soooo schlecht nicht:
http://www.novell.com/de-de/documentation/opensuse102/index.html
Grundlegende Konzepte:
http://www.novell.com/de-de/documentation/opensuse102/opensuse102_startup/data/cha_new.html
Shell Grundlagen:
http://www.novell.com/de-de/documentation/opensuse102/opensuse102_startup/data/cha_new_bash.html

gruss, limoni
 
Zuletzt bearbeitet:
limoni schrieb:
Dazu ist es jedoch notwendig, wenigstens die Grundlagen zu kennen und die verwendete Fachsprache zu verstehen. Ist halt ein wenig Vokabeln lernen am Anfang - das war bei Windows allerdings am Anfang auch nicht anders
Hmm, dann ist das bei mir anders mit Windows. Als ich bzw. meine Eltern den ersten PC hatten, hab ich bei Windows 3.11 auch erstmal alles angeschaut und ausprobiert - ohne mir vorher irgendwas anzulesen. Da ist zwar der Rechner auch einmal ziemlich krass geschrottet wurden, aber dank kompetenter Hilfe ging das wieder. Mit dem nächsten PC mit Win98 kam ich dann schon ziemlich gut klar und hab mir im Laufe der Zeit halt weiter Wissen angeeignet - ohne Bücher. Ich lern halt lieber empirisch...
 
Ich denke, dass empirisches Ausprobieren und sorgfältige Recherche sich nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen sollte. Vieles kann man sicher durch Ausprobieren herausfinden, aber in einigen Fällen kann man sich das Leben auch unnötig schwer machen. Deshalb ist es nicht ganz unlogisch, problemorientiert auch Sachverhalte nachzuschlagen, um z.B. die Shell-Befehle zu kennen, die ein Problem viel schneller lösen lassen können, als wenn man verwirrt umher klickt. ;)
 
ich würde dir etwas wie ubuntu empfehlen, ist sehr benutzerfreundlich und vieles schon vorinstalliert wie firefox etc... kannst auch erstmal das image runterladen auf cd brennen.. is auch als live-cd verwendbar -> kannst dir ja ma anschauen
 
Der Tipp mit den Live-Cds finde ich sehr gut, um sich einen Überblick zu verschaffen und das System unangetastet zu lassen.

Von Ubuntu/Kubuntu hört man viel Gutes. Von vielen anderen Distributionen auch.
Bin seit einigen Versionen bei Suse (momentan 10.1) und KDE. Bin zufrieden.
Fand den KDE-Desktop zum Einsteigen leichter als den Gnome.
Daher empfehle ich Dir eher Suse MIT! KDE oder Kubuntu!

Gruß
sunzi
 
^Das Buch ist sein Geld wirklich wert. Was aber auch noch sehr gut beim Verständnis hilft ist das einfache Benutzen von Linux. Bei der Installation wird es standardmäßig so eingerichtet, dass es an der ersten Bootposition steht. Wenn man das so lässt und dann auch mit seinem Linux arbeitet, dann gewöhnt man sich dran und beginnt dann nach und nach die Vorteile zu erkennen und lieb zu gewinnen. Wenn man an der Stelle angekommen ist, ist man auf dem aufsteigenden Ast. ;) Wenn man dann mal auf Probleme stößt, bootet man nicht einfach mehr Windows sondern versucht selbst eine Lösung zu finden. Da fängt Linux an Spaß zu machen.
 
also zum linux lernen empfehle ich für anfänger immernoch suse

alleine durch yast ist es extreme simpel zu handeln =)

wenn man sich etwas mit linux vertraut gemacht hatt kann man gerne nach anderen distris umsehen

wie z.b ubuntu ;)
 
finde eigentlich ubuntu / kubuntu genauso einfach gestrickt wie suse und eigentlich die einfachsten betriebssysteme unter linux
für anfänger ungeeignet red heat debian und fedora
 
Trotzdem kommt bereits nach kurzer Zeit der Punkt, an dem man einfach ein bissl für das System tun muss. Wer dazu nicht bereit ist, sollte es lieber lassen. Oder erstmal auf einem alten Rechner probieren.
 
@pankratz
Es geht hier im Thread auch um etwas anderes.

Wenn man von Anfang an nur auf bash unterwegs ist und noch keine grundlegenden Erfahrungen mit Linux gemacht hat, verstehe ich schon, wenn ein möglicher Umsteiger nach kurzer Zeit frustriert "das Handtuch wirft".

Klar, irgendwann kommt der "bash-Moment", doch der kommt von ganz alleine, wenn man vorher durch ein "schwerer" oder "anders" zu bedienendes System nicht schon abgeschreckt worden ist.

"Linux-from-the-Scratch" wäre da das falsche Einsteigersystem.

Gruß
sunzi
 
Zurück
Oben