Linux-Umsteiger-Thread

Genau, die neuen Hauptversionen (ich hab die jetzt als "#.#" bezeichnet, da ja die erste Zahl laut Torvalds nur dafür da ist, die Zahlen nicht zu größ werden zu lassen): 7.0, 7.1, 7.2, usw. kommen erst ins Arch-Repo, wenn die Revision (nennt man das so?) bei .1 oder .2 angekommen ist. Danach werden neue Revisionsversionen mit max. 1-2 Tagen Verzögerung verteilt.

Also 7.2 kommt sicher, sobald 7.2.2 released wird.
Ergänzung ()

Ah, ganz die Frage vergessen: wie macht das eigentlich CachyOS? Wann bringen die ihren Kernel denn? Ich meine mal gesehen zu haben, dass die sogar RC-Versionen über ihr Repo verteilen.
 
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Tevur schrieb:
(nennt man das so?)
Geht man nach dem Semantic Versioning, dann ist das auch beim Linux-Kernel das "Patchlevel" oder die "Patch Version", da x.y.1, x.y.2 usw nur noch Fehlerbehebungen und Security Patches beinhalten.

Ansonsten stimmt das so. Aus meiner Beobachtung seit fast zwei Jahren Arch Linux (und der Extraktion der Paketversionen von linux aus dem core-Repo im ALA) dauert es bei einem neuen Kernel-Release gut und gerne mal zwei bis vier Wochen, bis das neue Release dann auch vom core-testing ins core geschoben wird. In der Regel landet der neue Kernel-Release nach ein paar Tagen im core-testing und verbleibt dann dort bis x.y.1 rauskommt. Das wird dann auch noch kurz im core-testing getestet und geht dann in den core und ab dann steht es auch allen zur Installation zur Verfügung.
Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel, zumindest sagt man das ja immer so: Der 6.16er, 6.10er und 6.7er bspw. erschienen auch bereits ohne Patch-Version im core, während der 6.19er ziemlich lange gebraucht hat; der hats erst mit dem 6.19.6er ins core geschafft.
 
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Tevur schrieb:
Ah, ganz die Frage vergessen: wie macht das eigentlich CachyOS? Wann bringen die ihren Kernel denn? Ich meine mal gesehen zu haben, dass die sogar RC-Versionen über ihr Repo verteilen.
Ja, die RC-Versionen gibt es als extra Kernel in CachyOS. Bei den fertigen Versionen warten die Entwickler nicht bis zum .1-Release, sobald ein neuer Kernel die RC-Phase überstanden hat, dauert es noch ca. 1 Woche, bis der in den Repos landet.
 
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Mal aus dem Nichts eine ganz interessante Beobachtung:

Seit Anfang des Jahres habe ich jetzt keine Windows-Rechner mehr. D.h. es bleiben übrig iOS/iPadOS Geräte, ein paar Linux PCs, ein Samsung SmartTV und was sonst noch alles im Hifiregal im Netz werkelt. Und ich habe auf meinem Homelab ein Pihole laufen, dort habe ich seitdem auch keine anderen Listen hinzugefügt, nach wie vor hauptsächlich OISD Big.

Und die Blockrate hat sich von 30% bis zu schlimmsten Zeiten fast 50% im letzten Jahr auf derzeit keine 10% gesenkt. Aus funktionalen Gründen hatte ich sogar 1-2 Dienste von MS zugelassen, das hatte ich bisher versäumt zu ändern, aber da sie eh nicht mehr da sind, war das ja auch egal. Auf der Blockliste waren immer so zwischen 350.000 und 400.000 Domains, das ist auch nach wie vor der Fall.

Also ich finde das schon enorm. Auch vor dem Hintergrund, dass die anderen Geräte jetzt nicht unbedingt Glanzlichter der Datensparsamkeit darstellen, zumindest würde ich das so unterstellen. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein negativ-Peak ist, aber so aus der Beobachtung heraus ist das ein großer Unterschied zu vorher. In gewisser Weise habe natürlich ich eine Verbesserung erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß bzgl. einer Quelle.
 
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Kenn ich so von diversen anderen Geräten. Ich weis noch mein Roomba Staubsaugroboter wollte alle 10 Sekunden insgesamt 5 IP Adressen kontaktieren. Ohne Pause 24/7…
Da hat mich mein DNS Blocker wirklich sensibilisiert.
 
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Ich hatte vor einigen Wochen alle unsere PCs in der Familie auf RustDesk umgestellt.
Mittlerweile nutze ich kein AnyDesk mehr (TeamViewer sowieso schon lange nicht mehr).

Ich kann mich direkt auf den jeweiligen PC aufschalten, wenn's mal 'was gibt. Nur "an sein" muss er. ;)
Und "Datenübertragung" funktioniert nun auch (ähnlich) wie bei AnyDesk, sogar zwischen Win & Linux.
 
Junge junge, gefühlt kommt jede woche ein oder 2 neue Kernel version.
Respekt an die entwickler, aber brauch man eigentlich jedes mal die Neueste Version?
Bin im gedanken mir debian oder Fedora zu installieren weil mir das viele updaten auf Cachy doch etwas auf dem keks geht. Aber auf eine art will ich auch sehen was geupdated wird und wann
 
@csch92
Die Frage wie schnell bzw. häufig du (Kernel-)Updates willst kannst du dir nur selbst beantworten im Grunde und danach entscheiden.

Ich für mich habe entschieden möglichst zeitnah aktuelle Software nutzen zu wollen. Der Aufwand an Bandbreite und Zeit für Updates spielt eine untergeordnete Rolle und ist aus meiner Sicht auch nicht der Rede wert.

Was welches Update macht steht in der Regel in Change Logs der jeweiligen Software. Ob CachyOS eine eigene Dokumentation dazu pflegt hat müsstest du nachschauen.
 
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@csch92 Das ein Update da ist heißt bei Arch Basierten wie dem nicht, das du sofort updaten musst. Mach doch einfach einmal Wöchentlich (Und natürlich vor jedem mal wenn du ein neues Programm installieren willst) .

Aber ich will dich auch nicht von Fedora abhalten.. mach wenn du willst (natürlich).
 
@csch92
Bei Arch-basierten Distros reicht es locker, wenn monatlich oder vierteljährig aktualisiert wird.
 
csch92 schrieb:
Bin im gedanken mir debian oder Fedora zu installieren weil mir das viele updaten auf Cachy doch etwas auf dem keks geht.
Das hilft ggf. auch nur begrenzt (nur für Kernel gesprochen), denn auch lange bestehende Kernelversionen, so wie sie in Debian und Fedora sind, werden weitergepflegt, d.h… du ahnst es vielleicht bereits… Kernel-Updates. Das kommt vermutlich dennoch etwas weniger oft vor, aber auch nicht selten. Das sind dann eben Sicherheitsfixes, Bugfixes usw. in der bestehenden Kernelversion. D.h. Du bekommst keine neueren Features oder Kerneltreiber, aber auch hier müssen externe Kernelmodule (NVIDIA z.b., Xone, etc) neu gebaut werden und der Rechner neugestartet werden, damit die Änderungen in Kraft treten. Einen ähnlichen Effekt hast du, wenn du in CachyOS auf den LTS Kernel wechselst. Der ändert sich dann auch etwas seltener, aber erhält eben trotzdem Sicherheitsfixes und Bugfixes.
 
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Also es gibt schon berechtigte Gründe, sich wegen Rolling und Nicht-Rolling Gedanken zu machen, oder welchen Kernel man einsetzen möchte. Aber dass es einen einfach nur nervt, dass der Kernel so oft geupdatet wird, ist jetzt leider keiner davon, es sei denn, es geht um Server-Betrieb.
 
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Fedora updatet den Kernel mit ner Woche Abstand auf jede neue Minor-Version und hält seine restlichen Pakete auch auf dem neuesten Stand. Ich verstehe ja so leidlich, dass man gerne den Überblick behalten möchte, aber die Zeiten, wo man jeden Monat jedes Update einzeln von einer Magazin-CD eingespielt hat, sind halt lange vorbei.
 
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Garmor schrieb:
Ich verstehe ja so leidlich, dass man gerne den Überblick behalten möchte, aber die Zeiten, wo man jeden Monat jedes Update einzeln von einer Magazin-CD eingespielt hat, sind halt lange vorbei.
:daumen: 😂
 
Grimba schrieb:
Aber dass es einen einfach nur nervt, dass der Kernel so oft geupdatet wird, ist jetzt leider keiner davon, es sei denn, es geht um Server-Betrieb.
Wenn ständig in der Taskleiste die Meldung aufpoppt, es gibt wieder 37 Updates und das zweimal täglich passiert, kann das schon an die Nerven gehen. Die einen haben die Ruhe weg, die anderen wollen alles "sicher" und aktuell haben und sind dann schon oft am klicken.
Ohne den CachyUpdater in der Taskleiste der ständig eine Meldung abgibt, ist das schon etwas entspannter.
 
Ich bezog mich allein auf Kernel Updates, nicht die 36 anderen Updates. Bitte nicht verwechseln/vermischen.
 
Okay, stimmt. Kernel-Updates sind wahrscheinlich für bestimmte Gruppen anstrengender. Ich denke da so an die nVidia-Nutzer Fraktion.

Manchmal möchte man einfach arbeiten ...

Dafür schalte ich i.d.R. die Update-Benachrichtigungen der jeweiligen Distribution ab.

Letztlich erstelle ich ein eigenes Update-Script inkl. Fastfetch, um dann manuell zu aktualisieren, wann es mir passt.

Ist stressfreier für mich, egal ich wenig oder viel aktualisiere. 😊

Wobei ich bisher kaum Probleme mit Kernel -Updates hatte. Nur VirtualBox. Das habe ich nun entfernt.
 
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