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Ausmusterung Logitech Z3 PC Boxen

Aus Deutschland selbst gibt es nur dir Platinen für diesen Preis: http://pages.ebay.com/link/?nav=item.view&id=390985430383&alt=web

Geht auch, sieht aber doof aus, hat kein üblichen Audio Input Eingang und kein Lautstärkeregler.

Doch bei 16€ interessiert die Gewährleistung doch eh nicht, zumal mir noch nie so ein Teil kaputt gegangen ist, selbst die für 50 Cent kann man Kurzschließen wie man lustig ist und das macht denen nix.
 
Bagbag schrieb:
Zum Verstärker:
Klanglich sind diese Dinger 1A und ich könnte sie im Blindtest nicht von einem großen "richtigen" Verstärker unterscheiden.

Die JBL habe ich selbst zwar noch nicht gehört, doch dass was ich darüber gelesen und gehört habe spricht nicht für HiFi, sondern wie du selbst sagtest, Party (sind soweit ich weiß auch PA-Lautsprecher). Ein tolles optisches erscheinen haben sie ja auch nicht gerade. Ich würde sie mir nicht kaufen.

Das klingt ja schon mal gut vom Verstärker her :)
Aber was für Boxen bieten mir den einen Mittelweg aus beidem? Gute Tonqualität und trotzdem eine kompakte Größe? (Ich weiß das beides zusammen nicht wirklich geht, aber ich suche einen möglichst guten Mittelweg). Selbst viele Regallautsprecher sind ja schon relativ groß.

Bagbag schrieb:
Bist du handwerklich halbwegs begabt? Dann wäre eventuell Selbstbau etwas für dich. Da bekommst du viel mehr Klang für dein Geld und optisch kannst du sie dann auch nach deinen Wünschen gestalten.
Da lasse ich glaube ich lieber die Finger von :D Der grunsätzliche Aufbau eines Lautsprechers ist zwar recht simpel, aber das mache ich lieber mal wenn ich mich vorher ausreichend mit der Materie befassen kann und etwas Allgemeinwissen gesammelt habe.

Achja noch zusätzlich; Wenn ich (später) noch einen Subwoofer hinzukaufen will. Worauf gilt es da zu achten? Und ab welcher Preisspanne bin ich da in einem vernünftigen, für den Heimgebraucht angemessenen Bereich?
 
Für 80€ gibt es leider nicht viel Auswahl, ich würde, wenn du die 20€ noch drauflegen kannst, ein Paar Denon SC-M39 probieren.

Einzige Alternativen die ich finde:
- Auna Linie-300
- MIVOC RB 105MKII (wobei eig. schon fast zu groß, doch Mivoc stellt Produkte mit sehr gutem P/L-Verhältnis her)
- Magnat Monitor Supreme 100

Aber da du Selbstbau ja nicht grundsätzlich abgeneigt bist, schau dir das wirklich mal an.
Ein Paar SAKPC EA habe ich selbst am Schreibtisch stehen und die Klingen für 40€ (Paar!) hervorragend.
Da der LS ohne Frequenzweichen-Kram auskommt (da Einsatzgebiet am Schreibtisch nutzt man DSP-Software, statt Hardware - mitunter ein Grund weshalb sie so günstig sind) ist er sehr einfach zu bauen.

Ein Subwoofer mit sehr gutem P/L-Verhältnis ist der MIVOC HYPE 10 G2, willst du mehr ausgeben, ist ein Canton AS 85.2 SC empfehlenswert. Willst du weniger ausgeben tut es ein Yamaha YST SW 012 Advanced YST II auch.

Das einzige worauf du da achten musst, ist dass dieser Aktiv (also integrierter Verstärker, Tiefpass etc.) ist.
 
Bagbag schrieb:
Das einzige worauf du da achten musst, ist dass dieser Aktiv (also integrierter Verstärker, Tiefpass etc.) ist.

Nicht ganz. Für die Anbindung an einen kleinen Amp muss der Sub über High-Level In+Out verfügen, was beim Yamaha und Canton nicht der Fall ist (Canton hat nur In und kein Out, Yamaha beides nicht!).

Aber ansonsten ist der Aufbau der SAKPC EA tatsächlich sehr einfach. Das kniffeligste an solchen Speakern ist das Oberflächenfinish, was aber keine Rolle spielt, wenn man mit unbehandelter Oberfläche "leben" kann oder sich etwas mit Lackieren/Furnieren o.ä. auskennt.
Lediglich wenn (systembedingt) sowas wie Equalizer APO nicht genutzt werden kann, wird es schwierig mit der SAKPC EA. Eine schöne Alternative wäre die Beeper, welche komplett ohne Weiche und/oder EQ auskommt und dabei auch noch etwas mehr Pegel macht als die SAKPC EA. Der Aufbau ist min. genauso leicht.
 
Ach, an High-Level Input habe ich gar nicht gedacht. Aber sofern er am PC betrieben wird, hat man da ja in der Regel sowieso ein Sub-Out Ausgang. Ansonsten, falls noch bspw ein Rear-Output vorhanden ist, mit EQ APO ein Tiefpass drauf.
Und Falls beides nicht möglich, dann gibt es da noch sowas: http://www.amazon.de/dp/B000Y1G75C/

Oder noch besser, direkt einen mit High-Level Input kaufen, da hast du wohl recht. Wobei man einen ohne High-Level-Out einfach parallel zu den LS anschließen können sollte?

Edit:
Das braucht man alles gar nicht... Wozu gibt es denn Klinken/Cinch Y-Kabel?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, ihr hängt mich wieder leicht ab. :D Wozu ist dieser High-Level In+Out denn? (gerne auch einen link zum Nachlesen der es verständlich beschreibt, kann verstehen wenn hier keiner alles doppelt erklären will)
Das mit dem aktiv macht sinn, es sei denn ich hänge den an einen Verstärker, aber dann reicht so ein kleiner Class D Vermutlich nicht mehr oder?
Also wären dann die Boxen passiv und der Sub aktiv?

Blöde Frage: Wieso der Denon SC-M39 und nicht der Denon SC-M40? Sollte ein Nachfolger Modell nicht wenigstens genauso gut wenn nicht sogar besser sein?
 
Die SC-M40 kannst Du natürlich auch nehmen.

Beim aktiven Sub wird der Lautsprecherausgang des Verstärkers mit den High-In des Subs verbunden, die High-Out gehen dann zu den Speakern. Der Sub greift sich die tiefen Töne ab und leiten den "Rest" weiter durch, der Verstärker muss nur die Speaker befeuern.
Vorteil dieser Anordnung neben den o.g. ist, dass man mit der Lautstärke am Verstärker auch den Sub mit regelt, während man bei einer Y-Kabel-Lösung nur an der Quelle (dem PC o.ä.) regeln könnte, da man sonst immer Sub und Verstärker in gleichem Maße regeln müsste, was kaum machbar und umständlich ist.
 
Sound-Fuzzy schrieb:
Dann hast Du aber wieder das Problem, dass Du schwieriger "filtern" kannst per Equalizer... ;)
Beim Verstärker Output greifen die EQ APO Filter aber auch, da da ja einfach nur dessen verstärktes Signal ist ;)

Thomagedu schrieb:
Das mit dem aktiv macht sinn, es sei denn ich hänge den an einen Verstärker, aber dann reicht so ein kleiner Class D Vermutlich nicht mehr oder?
Oh doch, diese kleinen Verstärker (zumindest die größeren der kleinen, wie den, den ich die empfehle) haben theoretisch auch genügend Leistung für einen Subwoofer, doch fehlt da der Tiefpass (schließlich soll der Subwoofer nur Frequenzen unterhalb ~80Hz (je nach Lautsprecher) abspielen), das müsste man dann wieder per Hardware oder Software Tiefpass lösen.
Ein Hardware Tiefpass ist aber teuer (zumindest die, die im High-Level agieren, da man dort große Kondensatoren braucht) und beim Software Tiefpass ist das Problem, dass du ihn dann nur an einem PC benutzen kannst, der mehr als Stereo-Out haben muss. Daher einfach am besten direkt einen aktiven Subwoofer kaufen, außerdem ist es ziemlich schwer einen passiven Subwoofer für den Heimbereich zu finden.


Thomagedu schrieb:
Blöde Frage: Wieso der Denon SC-M39 und nicht der Denon SC-M40? Sollte ein Nachfolger Modell nicht wenigstens genauso gut wenn nicht sogar besser sein?
Darauf habe ich nicht geachtet, selbstverständlich kannst du die neueren nehmen.

Sound-Fuzzy schrieb:
während man bei einer Y-Kabel-Lösung nur an der Quelle (dem PC o.ä.) regeln könnte, da man sonst immer Sub und Verstärker in gleichem Maße regeln müsste, was kaum machbar und umständlich ist.
Ich betreibe das so seit einiger Zeit (jedoch an meinem großen System) und das funktioniert wunderbar. TV und Handy erlauben allesamt eine einfache Anpassung der Lautstärke. Wobei es natürlich "schöner" wäre, wenn man es auch direkt am Verstärker regeln könnte, doch habe ich mich dagegen entschieden, um den Equalizer meines Stereo-Verstärkers (leider kein Sub-Out :() am Sub zu umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Erklärung, das finde ich echt super hier :)
Sind das hier die gleichen Magnat Lautsprecher wie die die oben verlinkt sind? Die sind ja mal eben 30€ billiger..
Magnat Monitor Supreme 100


Ansonsten zu den Lautsprechern. Die MIVOC sind mit 350mm Höhe und fast 200mm Breits tatsächlich zu groß für den Schreibtisch, aber die andern 3 Klingen interessant.

Aber wie sollte das mit der Kompartibilität zwischen Subwoofer und Boxen funktionieren?
Wie ihr mir ja erklärt habt braucht der Sub einen High-Level In+Out. Und aus Sound Fuzzys Beitrag schließe ich mal das der MIVOC HYPE 10 das hat (wobei es ja auch hinten drauf stehe sehe ich gerade)
Aber die Boxen die oben verlinkt sind haben doch alle Chinch Eingänge, während der Sub nur Ein und Ausgänge via Kupfer Kabel, wie soll das denn funktionieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, die Denon SC-M39/40 und Magnat Monitor Supreme etc. haben oft Schraubanschlüsse für Lautsprecherkabel (das ist kein Cinch!), während das gleiche Kabel beim Mivoc-Sub lediglich geclipt wird.



Thomagedu schrieb:
Sind das hier die gleichen Magnat Lautsprecher wie die die oben verlinkt sind? Die sind ja mal eben 30€ billiger..
Magnat Monitor Supreme 100

Vorsicht, Dein Link zeigt den Stückpreis!
 
Ok also habe ich entweder die Möglichkeit eines passiven Lautsprechers + einfacher digitaler Class D Verstärker
Da wäre ich dann bei (z.b.) 58€ für die Magnat Monitor Supreme 100 + 17€ Verstärker = 75 Euro für 2 Regallautsprecher + Verstärker.

Oder ich nehme direkt 2 aktive Regallautsprecher (a la Edifier Studio R1280T) für dann in etwa 90€ ohne Verstärker.

Die Edifier könnten aber auch nicht so einfach an einen Sub angeschlossen werden oder? Oder ginge es da auch, bzw wie müsste man das verkabeln?
 
Dann müsstest du es per Kliniken/Cinch Verteiler (Y-Kabel) oder sub Ausgang an deinem PC machen. Aber die aktiven Lautsprecher werden mit Sicherheit schlechter klingen, da der Aufpreis für das aktive recht hoch ist (wie bei allen extra Dingen).
 
Ok ich denke dann bleibe ich bei den Passiven.
Dann wird es vermutlich der Magnat, über den liest man echt viel gutes. Der 200 wäre zwar auch schön, der soll ja besser in den Tiefen sein, aber da bleibe ich lieber dabei mir irgendwann einen Sub dazu zu kaufen.

Die Supreme 2 Reihe lohnt sich auch nicht wirklich oder? Für den 102 zahle ich ja auch 100€ statt 60 und es soll sich klanglich ja nicht wirklich viel getan haben.

Gibt es denn vielleicht noch einen Sub bis 100€ der auch ein High level in und out hat? (wieso baut jemand eigentlich einen sub der nur high level in oder nur out hat? ist das nicht vergebene liebesmühe?)

Und welche Kabel brauche ich dann dazu? Da soll man ja auch drauf achten beim Kauf.
 
Ich würde auch bei Supreme 100 bleiben..

Der einzige aktive Sub unter 100€ den ich gefunden habe ist der Yamaha, aber 35€ wirst du doch noch ansparen können um den Mivoc kaufen zu können.

Warum günstige Subs das nicht haben? Na dass du die teureren kaufst ;)

An Kabel brauchst du, wenn du es über High-Input anschließt einfach nur gewöhnliches Lautsprecherkabel, ansonsten einmal ein Klinke Y-Kabel sowie ein Klinke auf Cinch Adapter und natürlich noch ein einfaches Klinkenkabel für den Verstärker.
 
Ich bin echt fasziniert wie schnell man hier vernünftige Antworten bekommt, egal bei welchem Thema :) Jetzt schonmal vielen vielen Dank dafür, ihr habt mir sehr geholfen!

Ja ok, an den 35€ soll es nicht scheitern denke ich, den muss ich dann ja eh etwas ansparen.

Aber eine etwas spezielle Frage habe ich noch. Ich hatte ja meine Logitech Z3 ebenfalls mit Subwoofer im Einsatz. Natürlich ist mir klar, dass dieser (gefühlt 3kg) Subwoofer nicht mit dem MIVOC oder wirklich guten Subs mithalten kann.
Aber ist es trotz dem sehr seltsamen anschlusses am Logitech möglich, diesen als Übergangslösung mit anzuschließen? Also via Y Kabel mit an den Verstärker. Hab leider keine Ahnung ob man Subs so einfach aufmachen darf und ob man die dann so einfach verkabeln kann.
Wäre wie gesagt nur als Übergangslösung, aber der Gedanke kam mir eben in den Sinn ob das funktionieren würde...
 
Was ich gerade auf der Suche nach den Anschlüssen des Logitech-Systems gefunden habe: http://forums.bit-tech.net/showthread.php?t=172520
Ein kleines 3 Zoll Chassis, kein Wunder dass die sich so scheiße anhören :hammer_alt:

Da die Lautsprecher an diesem Kabel fest dran sind (wenn ich das richtig bei Google-Bilder gesehen habe), kannst du sie einfach abschneiden (und sicherstellen dass die 2 Adern nicht kurzgeschlossen sind) und den Subwoofer so alleine betreiben ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, klingt sehr interessant :D
Meinst du der Aufwand lohnt sich oder sollte ich lieber so lange mit dem 2.0 System auskommen? (dazu tendiere ich wenn ich ehrlich bin)

Und zum Kabel, die 1,5mm^2 reichen? oder sollte man eher direkt auf 2,5mm^2 setzen? Ich meine das Kabel hat man eh zu hause rum fliegen und kann es wieder benutzen
 
Kabel durchschneiden ist zwar nun nicht ganz einfach zu bewerkstelligen (eventuell ein Profi zu Hilfe holen?), aber teste doch erst einmal das System ohne Subwoofer, eventuell reicht es dir ja. Und ich glaube ja fast, dass sich die Kombination aus den Magnat und dem Logitech Subwoofer schlechter anhört als die LS alleine (da der Logitech Subwoofer weit mehr als nur Bass wiedergibt).

1,5mm², reicht für etwa 20A. Um das zu erreichen braucht man an 8 Ohm Lautsprechern 160V (U=R*I), womit eine Leistung von 3,2 kW erreicht wird. Für angenehme Zimmerlautstärke (Musik im Hintergrund) braucht man <1W, bei einem Filmabend mit etwas Wumms, sind es wenn es hoch kommt 20W, also immer noch nur etwa 0.6% der maximalen Belastbarkeit des Kabels.
 
Bagbag schrieb:
Und ich glaube ja fast, dass sich die Kombination aus den Magnat und dem Logitech Subwoofer schlechter anhört als die LS alleine (da der Logitech Subwoofer weit mehr als nur Bass wiedergibt).

Das denke ich auch, weshalb ich da nichts auftrennen würde, sondern lieber das Set komplett in die Bucht stellen. Sowas ist da gefragt und bring halt ein paar Scheine für den Mivoc-Sub... :D


Bagbag schrieb:
1,5mm², reicht für etwa 20A. Um das zu erreichen braucht man an 8 Ohm Lautsprechern 160V (U=R*I), womit eine Leistung von 3,2 kW erreicht wird. Für angenehme Zimmerlautstärke (Musik im Hintergrund) braucht man <1W, bei einem Filmabend mit etwas Wumms, sind es wenn es hoch kommt 20W, also immer noch nur etwa 0.6% der maximalen Belastbarkeit des Kabels.

Die elektrische Belastbarkeit ist der eine Punkt, den sehe ich auch nicht als Problem. Der entscheidendere Punkt bei der Wahl des richtigen Kabelquerschnitts ist eher der Leitungswiderstand. Dabei ist nicht nur der Leistungsverlust durch den höheren Gesamtwiderstand entscheidend, sondern auch der Dämpungsfaktor ändert sich.

Als Faustregel gilt dabei: Je länger das Kabel, desto dicker sollte es sein. Dabei reichen i.d.R. 2,5qmm bis 10m aus, darüber entsprechend mehr. Bis ca. 3m kommt man auch mit 1,5qmm gut aus.
Eine schöne Tabelle zu den Änderungen in Abhängigkeit von Kabelquerschnitt und -länge findet man hier: klick
 
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