Ausstattung Hausnetzwerk

popel1988

Lt. Junior Grade
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Aug. 2008
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Ich möchte mein Netzwerk zu Hause etwas anpassen und dabei gleich auf Ubiquiti umsteigen. Es geht um ein Wohnhaus in welchem auch die Hausanschlüsse sind und ein Nebengebäude in welchem eine Praxis ist. Hier gibt es eine Verbindung über ein Leerrohr durch welches Bisher nur ein Kabel für den DSL-Anschluss ging. Hier konnte ich schon mit mühe ein Cat6 Kabel mit durchziehen.
Bisher habe ich eine Fritzbox im Haupthaus und im Nebengebäude mit jeweils eigenem Anschluss. Dies soll auch weiter so bestehen bleiben und die Telefonie regeln.
Jetzt wie gesagt der Wechsel auf Ubiquiti da perspektivisch noch ein Glasfaseranschluss dazu kommt welcher allerdings nicht die bestehenden Anschlüsse ersetzt sondern zusätzlich kommt.
Ich möchte gerne das der komplette Internettraffic der Fritzboxen auf den UI Cloud Gateway Fiber übergeben wird und von dort das Netzwerk geregelt wird. Lediglich die Telefonfunktion soll weiter auf der Fritzbox direkt laufen. Zu anfangs hätte ich also im Gateway 2 WAN eingänge später mit GF dann 3.
Jetzt die Hauptfrage: Kann ich so wie in der Grafik den gesamten Internetverkehr aus dem Nebengebäude zum Gateway leiten und aber auch die Leitung welches durch das Leerrohr läuft auch für sämtlichen anderen Traffic nutzen? Also muss die WAN-Verbindung von der Fritzbox zum Cloud Gateway direkt sein oder sind Switches unterwegs erlaubt? Hätte dann im Keller beim Hauptanschluss ein switch welches doppelt an den Cloud Gateway angeschlossen ist. Einmal WAN einmal LAN.
1776083429648.png
 
Bei Unifi haste leider maximal 2 WAN-Anschlüsse, da würde der 3. schon nicht funktionieren. Man kann mit Doppel-NAT arbeiten, also die Cloud Gateway hinter eine Fritzbox hängen. Aber das mit verschiedene andere Probleme. Was genau machen denn die Fritzboxen, nur Telefonie? Wäre es keine Möglichkeit beide WANs an die CGFieber anzuschließen und die Fritzboxen dann hinter die CGF, aber dann nicht als Router sondern nur für Telefonie? Netze trennen könntest du dann eh über VLAN, theoretisch kannst du dann auch Netz Wohnhaus auf WAN1 und Netz Nebengebäude auf WAN2 statisch routen.
 
Fritzboxen würden im Prinzip nur telefonie und paar smart home Geräte machen. Ansonsten eben nur als Modem.
Max. WAN Port Count 6 steht zumindest bei ubiquiti auf der Website.
Ja die Netze hätte ich dann wieder über VLans getrennt.

Unabhängig davon: muss ich eine dedizierte Leitung von der fritzbox zum gateway haben oder geht es auch wie im Schaubild?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn der Hintergrund, dass du 3 Internetanschlüsse betreiben und bezahlen willst?
Nur die Rufnummern? da wäre es evtl. sinnvoller, die Nummern zu einem SIP Provider zu portieren und das Konto des SIP Providers in den Fritzboxen zu hinterlegen.
Oder gehts um feste IPs?
popel1988 schrieb:
und ein Nebengebäude
Hast das Nebengebäude einen eigenen Hauptstromanschluss?
Falls ja, solltest du die beiden Gebäude galvanisch trennen (z.B. per Glasfaser) um evtl. brandgefährlichen Potentialausgleich zu verhindern.
Ergänzung ()

popel1988 schrieb:
Also muss die WAN-Verbindung von der Fritzbox zum Cloud Gateway direkt sein oder sind Switches unterwegs erlaubt?
Das ist etwas missverständlich. Das ist ja kein WAN mehr. Das ist eine Routerkaskade.
Da sind Switches erlaubt. Wenn über diese Switches aber noch was anderes läuft, musst du eine Trennung per LAN einrichten.
 
Also die internetanschlüsse werden weiter so laufen. Hat mehrere Gründe. Und der GF Anschluss wird keine telefonie mirbringen und da es ein winziger neuer Anbieter ist will ich mich nicht auf diesen verlassen. Ggf ließe sich irgendwann ein Anschluss einsparen aber das ist erstmal nebensächlich.
Wie genau läuft die Trennung per LAN dann. Also so wie gedacht geht es nicht?
Stromhauptanschluss ist auch im Wohnhaus mit getrennten Zählern.
 
popel1988 schrieb:
muss ich eine dedizierte Leitung von der fritzbox zum gateway haben
Hatten wir hier …
popel1988 schrieb:
komplette Internettraffic der Fritzboxen
Die kannst Du vielleicht auch durch DSL-Modem ersetzen. Eine einfacher(e) FRITZ!Box 7520 gebraucht dann im Modus IP-Client plus Portweiterleitung des Internet-Routers für Telefonie aktiv halten.
popel1988 schrieb:
popel1988 schrieb:
OK. War mir jetzt auch neu. Aber wozu den Fiber? Riecht nicht der UCGMax oder sogar Ultra schon aus?
 
Möchte später GF direkt an dem Gateway hängen ohne einen ONT dazwischen. Also einfach ein sfp Modul mit integriertem Modem.
Ergänzung ()

norKoeri schrieb:

Ich übertrage mal aus deiner Antwort im anderen Thread. Hier geht es ja in dem Fall nicht um GF was an der Fritzbox liegt sondern normales DSL. Habe ich da auch das Problem mit dem VLAN der Telekom oder fällt das hier weg?
Heißt der Route von Fritzbox über zwei switches (beide managed lt ubiquiti) zum Cloud Gateway Fiber mit seperatem VLAN und zwischen den Switches noch die anderen VLANs die ich dort sonst möglich machen will?
b) @norKoeri ONT ↔︎ konfigurierbarer Switch, von dort
• das LAN-Kabel hoch zum Internet-Router, dort wieder ein konfigurierbarer Switch
• ein LAN-Kabel zu dem Gerät im Keller
Voraussetzung: keine
Nachteil: Du musst den Switch richtig konfigurieren. Den LAN-Port mit dem ONT setzt auf ein eigenes VLAN, zum Beispiel PVID = 7. Den LAN-Port mit der FRITZ!Box/WAN setzt Du ebanfalls auf dieses VLAN, also auch hier PVID = 7. Beim Port zwischen den beiden Switchen musst Du zusätzlich zu VLAN 1 dann VLAN7 taggen. Außerdem musst Du die „Port-Isolation“ zum ONT hin und zur FRITZ!Box/WAN hin einschalten. Machst Du das falsch, hast Du wieder die Risiken wie im vorherigen Lösungsansatz.
 
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Ich habe noch nicht ganz verstanden, was du möchtest. Jede Fritzbox soll für die Telefonie eine eigene Internetverbindung aufbauen, während der gesamte übrige Internetverkehr über das Cloud-Gateway laufen soll? Vereinfacht (also ohne die VLAN-Magie auf dem einen Link) soll das so ablaufen? Das WLAN der FRITZ!Boxen soll demzufolge nicht mehr genutzt werden?

Unbenanntes Diagramm.drawio.png
 
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