Auto für Student

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fliger5

Commander
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Da ich gleich ins Ausland studieren geh für 5 Jahre, wäre ein Auto sehr praktisch für mich um zwischen Wohnung und Uni hin und her zu fahren.
Da Studenten aber bekannterweise recht arm sind ;), liegt die Schmerzgrenze auch bei 10.000€.
Mit 3250€ pro Semester (Staatshilfe) wo ich nur den Lebensunterhalt (Also Essen etc, keine Miete) und die Semesterkosten bezahlen muss, sollte für den Unterhalt vom Auto sicher etwas übrig bleiben.

Bisher hab ich nur den Renault Clio fuer unter 10.000€ entdeckt. Da ich aber nicht gerade ein Autokenner bin, möchte ich hier mal Alternativen von Leuten mit mehr Erfahrung hören.
Wie gesagt, das Auto sollte schon 5-8 Jahre funktionnieren, da ich es möglicherweise auch noch nach dem Studium verwenden muss, deswegen weiss ich nicht, ob ein Gebrauchswagen eine gute Idee wäre.

Schonmal danke für die Hilfe. :)
 
5-8 Jahre funktioniert kein Auto ohne größere Problemchen... gerade kein gebrauchter mit einigen Kilometern. So nen 1000er pro Jahr solltest du also noch für Reparaturen einplanen.

Günstige kleine Autos sind z.B.
Skoda Fabia, Opel Corsa, Mazda MX-5, Ford Fiesta, Seat Ibiza

Günstige große Autos sind z.B.
Skoda Fabia Kombi, Skoda Oktavia, VW Passat, Opel Astra, Ford Focus Kombi, Ford Mondeo, Seat Ibiza Kombi

Wenns nen Jahreswagen / Tageszulassung sein soll musste halt noch kleiner werden... Smart, Mitsubishi Colt, Toyota Yaris, VW UP, Seat Mii, Skoda Citigo
 
Zuletzt bearbeitet:
N Jahreswagen muss es nicht gerade sein aber die anderen anderen empfohlenen Autos sind alle über 10.000€, meist um die 15.000€.

Einen 3 Türer reicht mir völlig, muss kein grosser Wagen sein.
 
Einen 1000er pro Jahr für Reparaturen halte ich für unrealistisch. Wenn Du es schaffst 500 Euro/Jahr zur Seite zu legen um die anfallenden Inspektionen zu bezahlen und hier und da eventuell mal ne Kleinigkeit, dann reicht das locker!

Für unter 10.000 Euro bekommst Du schon richtig solide Autos z.B. VW Polo Baujahr 2009 sehr gut ausgestattet und mit knapp 30.000 km für knapp 9.000 Euro (gerade auf einer Autoverkaufsplattform gesehen) Der wird ohne Probleme noch 5 - 10 Jahre aushalten, ohne großartige Mängel. Zur Info, der 2009er Polo war der letzte Jahrgang der alten Baureihe und somit das ausgereifteste Modell. Da bekommst Du keine Probleme mit irgendwelchen Kinderkrankheiten.

Aber denk auch an die anderen Kosten, ein Auto zu kaufen ist nicht schwer, aber es zu halten!

Ich weiss nicht bei wie viel Prozent Du bei der Versicherung einsteigst, aber mal als Beispiel für Dich:
Ich zahle knapp 500 Euro Versicherung + 2xx Euro steuern + ca. 50 Euro Sprit im Monat

macht im Jahr: ca. 1300 Euro, ohne Inspektion, ohne TÜV, ohne Reparaturen

Gruß
BTT
 
Einen 1000er pro Jahr für Reparaturen halte ich für unrealistisch. Wenn Du es schaffst 500 Euro/Jahr zur Seite zu legen um die anfallenden Inspektionen zu bezahlen und hier und da eventuell mal ne Kleinigkeit, dann reicht das locker!
Das kommt wohl auf die Faktoren an... wenn das Auto recht neu ist, reicht es die Inspektionen und Kleinigkeiten zu machen, kauft er sich ne 10 Jahre alte C-Klasse mit 150.000km, wirds mit den 1.000€im Jahr knapp.
 
Benzer schrieb:
5-8 Jahre funktioniert kein Auto ohne größere Problemchen... gerade kein gebrauchter mit einigen Kilometern. So nen 1000er pro Jahr solltest du also noch für Reparaturen einplanen.

Da sagt meine bisherige Erfahrung mit meinem Mazda 3 was ganz anderes ;)
Dieser wird jetzt dann 9 Jahre und bis auf eine neue Batterie mal im Winter (angesprungen ist er sogar noch, aber recht schwach) und einem Steinschlag im Nebelscheinwerfer hatte ich noch keine Probleme, bald 100.000km runter.
Lediglich Bremsen und Zündkerzen werde jetzt dann bei 100.000 mal fällig, aber das ist verschmerzbar.
Einen neuen VW würde ich mir z.B. nie im Leben kaufen mit den hochgezüchteten kleinen Turbomotoren, die bei vielen Herstellern Probleme machen.
Würde mich auf jeden Fall nach einem zuverlässigen Wagen umsehen (gibt ja genug Testberichte, Pannenstatistiken, Kundenzufriedenheitsstudien, TÜV-Reporte,...), dass man nicht unbedingt ein Auto kauft, bei dem man schon nach kurzer Zeit mit Defekten rechnen muss.
Ich persönlich würde mich mal in der Toyota/Mazda-Ecke umsehen. Wenns ein kleiner Wagen sein soll, z.B. der Toyota Yaris, der ja auch sehr zuverlässig sein soll und den es gebraucht (in jungen Jahren) sicher günstig geben wird, vll is auch ein Neuwagen drin, je nach Ausstattung/Motor und Verhandlungsgeschick und Bereitschaft beim Händler.
 
Dito...meine Astrid war damals 5 Jahre als ich sie 2007 neu gekauft habe.

Bisher hat sie lediglich ein neues AGR-Ventil sowie 'ne neue Batterie gebraucht.

Und den obligatorischen Zahnriemenwechsel halt.

Aber selbst alles zusammen hat keine 1000€ gekostet!

Einen neuen VW würde ich mir z.B. nie im Leben kaufen mit den hochgezüchteten kleinen Turbomotoren, die bei vielen Herstellern Probleme machen.

Dann wirst du in 10 Jahren Fahrrad fahren müssen, wenn du keine "hochgezüchteten kleinen Turbomotoren" fahren willst und dein Mazda dann doch mal das zeitlich segnet!

Ich arbeite übrigens bei einem Turbolader-Hersteller und das Ende der Fahnenstange was die Literleistung betrifft ist noch lange nicht erreicht!
 
Justin_Sane schrieb:
Dito...meine Astrid war damals 5 Jahre als ich sie 2007 neu gekauft habe.

Astrid = Astra? :D
Vom Astra H (8 J.) kann ich von meiner Mutter eigtl. auch nur positives berichten, machte bisher auch kaum Probleme, nur die Klimaanlage war etwas undicht und ein paar Kleinigkeiten. Und eben der Zahnriemenwechsel, den ich bei meinem dank Steuerkette zum Glück nicht machen muss ;)

In 10 Jahren wird das Benzin wahrscheinlich eh schon so extrem teuer sein, dass immer mehr Elektroautos verkauft werden und bei denen gibts das Problem mit den Motoren zum Glück nicht ;)
Letztens erst einen Hybrid probegefahren (Yaris), hat im Eco-Modus Überland nur knapp 3 Liter geschluckt, das ist schon Wahnsinn, was man da sparen kann. Und solide ist die Technik noch dazu, da sie Toyota im Prius ja schon seit 1997 verbaut. Ich denke, dass sowas eher mein nächster Wagen werden wird, wenn bei meinem Mazda mal größere Reparaturen fällig werden sollten.
 
Kann dir nen Seat Arosa/ VW Lupo ans Herz legen. Bin selber Student und konnte mir vor meiner Studentenzeit das Auto mit einem kleinem Nebenjob finanzieren ohne Beihilfe von Mama oder Papa. :)
 
Der Clio wäre schon ok ... aber der kleinere Twingo wäre besser/sparsamer ;)
 
Die Frage ist welche Autogröße du gerne hättest? Kleinstwagen, Kleinwagen, Kompaktwagen, Mittelklasse, Coupe, Cabrio...?
Wieviel PS möchtest du haben? Möchtest du lieber sparen oder willst du Spass wenn du Gas gibts? Welches Ausstattung ist dir wichtig? Hast du bevorzugte Marken? Welche Farbe?

Man könnte die 5-8 Jahre auch auf 2 Autos aufteilen, also jetzt einen für 5.000€ und nach 3-5 Jahren ein anderes kaufen.
 
Kleinwagen/Kompaktwagen am besten. PS? kA soll halt zum Stadtfahren/Autobahnfahren geeignet sein :D
Also ich brauch keinen Benzinschleuderer, fahre aber auf der Autobahn gerne mal schneller.
Bevorzugte Marken habe ich, darunter waeren BMW und Seat. Lass mich aber auch gerne zu ner anderen Marke ueberreden. Von VW halte ich aber grundsaetzlich nicht allzuviel.

Mein Wunschauto waere ja einen 1er BMW, am besten mit GPS aber den kriegt man nur gebraucht unter 10.000€ und dann mit 20k+ Kilometer, kA ob der dann noch 5 Jahre haelt?

Farbe schwarz/weiss, evtl auch blau aber die ist erstmal Nebensache.

Studieren tu ich in Köln.
 
Kommt drauf an wieviel du im Jahr fährst. Wenn du 10.000Km pro Jahr fährst, hat der Wagen nach 8 Jahren etwas über 100.000Km runter, das sollte der locker durch halten.

Du bevorzugt Seat, aber hälst nicht viel von VW? :D
Seat=VW=Skoda=Audi ;)
 
Bei dem Budget würde ich auf ein Auto verzichten. Ein km kostet mich 40 cent ... Bei 10000km im Jahr sind das 4000€ nur fürs Auto.
 
fliger5 schrieb:
Bevorzugte Marken habe ich, darunter waeren BMW und Seat. Lass mich aber auch gerne zu ner anderen Marke ueberreden. Von VW halte ich aber grundsaetzlich nicht allzuviel.

Studieren tu ich in Köln.

Seat ist toll und von VW hälst du nichts? Ist doch das gleiche drin...
Wozu brauch man in Köln ein Auto, die Gegend in und rund um Köln ist doch mit Nahverkehr bestens versorgt. Das ist sogar mit Semesterticket ohne weitere kosten möglich.
 
VW Polo ist recht günstig im Unterhalt und der Verbrauch hält sich auch in Grenzen uuuuund sieht zudem noch ganz gut aus wie ich finde!
 
Schau dir mal den Seat Leon an, BJ. 2006+.
Neuwagen ergeben in meinen Augen bei keinem Auto Sinn. Sogar wenn ich 50.000€+ hätte, würde ich mir einen Jahreswagen oder guten Gebrauchten kaufen, da der Wertverlust bei Autos sehr hoch ist.
 
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