Bad Sector - Festplatte kaputt?

DarthSpot

Lt. Commander
🎅Rätsel-Elite ’24
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Mai 2008
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Hallo,
I ich habe 2 x WD Caviar Blue 640 GB, eine mit Win7, die andere aufgeteilt in eine 15 GB partition mit Kubuntu, die andere halt als Datenplatte für Windows (bilder, musik, videos, das übliche halt ;)

Nun lies sich gestern Kubuntu nicht mehr booten, weil es angeblich keine gültige Linuxpartition fand. Hab die Partition gelöscht und wieder zu einer 640 GB partition zurückgesetzt.

Dann wollte ich gestern abend noch Kubuntu neu installieren, was aber fehlschlug (vermutlich irgendein fehler beim brennen) da er nichteinmal ins setup ging. Hab dann einfach ausgeschaltet und wollte es heute nochmal probieren. Dann der schock heute morgen:

Platte D: war weg (unter windows). erstmal alle kabel überprüft und im laufwerksmanager geguckt. Dort wurde noch ein Laufwerk angezeigt, jedoch als "ungültiges dynamisches Laufwerk" bezeichnet....

Hab dann erstmal per LiveCD Gebootet und geguckt ob ich von der Linuxseite noch draufkomme: ging. Hab alle Daten gesichert und dann neugestartet. Und schon war unter Windows D: wieder da. habe jetzt mit HD Tune den erweiterten Test machen lassen, und es existiert 1 (einziger) beschädigter Speicherblock.



Ist das nun ein Anzeichen dafür, dass meine Festplatte abschmiert? (Sie ist "gerade mal" 1,5 Jahre alt) oder hab ich mir mit Linux nur das Dateisystem zerschossen?

Bzw was sollte ich als nächstes tun?

MfG, DarthSpot
 
Nochmal formatieren , aber nicht das Quick-Format durchführen. Wenn alles gut geht sollten

die fehlerhaften Sektoren ausgetauscht werden. Dazu die SMART Werte der Festplatte danach prüfen.
 
Ein defekter Sektor ist schon ein mechanischer Defekt. Mit dem Dateisystem hat das nichts mehr zu tun, sondern liegt tiefer.

Allerdings ist ein defekter Sektor nichts schlimmes. Die Festplatte erkennt ihn und markiert ihn als unbenutzbar.

Ein Zeichen dass die Platte bald abschmiert ist es nicht. Erst wenn mehrere Sektoren defekt sind.

Bei einer Festplatte mit 640 GB, also 5497558138880 Bits, kann schon mal ein einzelner defekt ein.
 
Alles klar ^^ schaden tuts zumindest nicht dass ich schonmal ne sicherung hab.
Werds dann mal beobachten in nächster Zeit.

So ne 1TB platte von WD kostet ja auch kaum noch was ;P
 
Es ist auf jeden Fall ein Alarmsignal - die Sektoren, mit welchen die HDD ausgeliefert wurde, waren in der Produktion alle besser als ein definierter Grenzwert. Selbst wenn sich was verschlechtert, so kann die Fehlerkorrektur im Normalfall immer noch helfen. Bei einem defekten Sektor hat man den Bereich der Fehlerkorrektur jedoch schon verlassen. Meistens haben sich die HDDs bei mir daraufhin auf kurze Zeit immer mehr zerstört. Ich habe jedoch auch einen Ausnahmefall in meinem Linux HDD-Recorder - die HDD wurde nach einem defekten Sektor ausgemustert und läuft nach der Low Level Formatierung heute noch - es sind schon ein paar Jahre vergangen - ohne einen weiteren defekten Sektor.
 
Das ist manchmal witzig mit den Platten ;)

Hab schon ähnliches wie Simpson474 erlebt: Auf der Arbeit hat ein Rechner sich mit Fehlermeldungen von defekten Dateien und BSOD verabschiedet und wollte nicht mehr booten. Hab dann per Linux Boot CD noch das runterkopiert was ging. Die Testtools haben sich allesamt geweigert die Platte zu Scannen. Also per DBAN plattgemacht um die Kiste zu entsorgen, da für das alte Board keine Platten mehr aufzutreiben waren wegen der LBA Grenze. Danach einfach mal aus Jux die XP CD rein und installiert. Das Ding läuft heute ohne einen weiteren Fehler :D:evillol:

Da hat wohl der DBAN Lauf mit 35x (ich weiß, übertrieben, da 1x reicht :)) alle defekten/schwachen Sektoren getauscht :D
 
Smurfy1982 schrieb:
da für das alte Board keine Platten mehr aufzutreiben waren wegen der LBA Grenze.
Man kann die Kapazität von Festplatten mittels des Herstellertools oder anderen derartigen Tools von Drittanbietern (z.B. HDAT2) auf eine beliebige Größe kastrieren. Stichwort: DCO bzw. HPA. So kann man beispielsweise eine 250 GB Platte auf 128 GiB kastrieren und an einem älteren Rechner ohne BIOS-seitige 48-Bit LBA Unterstützung betreiben (wobei das bei dieser Grenze gar nicht notwendig wäre, da das BIOS nur zum Booten gebraucht wird und der Rest das OS erledigt). Welche "LBA Grenze" meinst du eigentlich?
 
So, heute morgen war die Platte wieder weg....

Hab jetzt meine Externe Festplatte, auf der eh die ganzen Daten draufwaren (ist auch eine Caviar Blue 640 GB ^^) eingebaut und die interne ausgebaut. werd die mal zurückschicken, da ja noch garantie drauf sein sollte ^^
 
@Madnex: Kann sein dass das jetzt nicht der richtige Begriff war. Jedenfalls weigert sich das Board auf den alten Kisten Festplatten ab 40GB zu erkennen.

Edith sagt: 32GB sind das Problem :) Da war doch was...
 
Zuletzt bearbeitet: (Beitrag wiederhergestellt)
@Smurfy1982
Das war ein damals weit verbreiteter BIOS Bug. Größere PATA-Festplatten lassen sich seit dem sogar per Jumper auf 32 GB limitieren (auch heute noch). So konnten größere Festplatten an älteren Rechner dennoch betrieben werden, die von diesem BIOS Bug betroffen waren und für die kein BIOS Update mehr erschienen ist, der diesen Bug behoben hat. Ein BIOS Update hätte also unter Umständen helfen können.
 
Ja, mittlerweile ist mir das auch alles bekannt :) Da die Kiste aber in dem Zustand jetzt schon über 1 Jahr läuft (ist nen alter 800er Celeron :evillol:) ist mir das relativ ;)
 
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