News Balkonkraftwerke: VDE erlaubt Schuko-Stecker – bis 960 Watt Modulleistung

Sierra1505 schrieb:
@Piktogramm: 3,50€ für einen Automaten im EK, da sind wir ganz entspannt bei Hager.
15..20€ beim Sparky, wenn nicht gar mehr, da 10..12A Automaten ja so selten sind -.-
Es ist jetzt nicht so, als wäre ich unfähig selber die Dinger Kartonweise zu erwerben und zu verbauen. Wenn der Vermieter den Sparky vorschreibt, der Sparky das weiß, dann verlangt der Sparky halt Mondpreise.
 
Zuletzt bearbeitet:
aze131989 schrieb:
3 Phaseneinspeisung und gut ist.
Woher in Mietswohnungen nehmen, wenn nicht stehlen? Bis auf den Herd/Backofen und maximal den elektrischen Durchlauferhitzer gibt es in Mietswohnungen keine 3-Phasen-Geräte und somit auch keine passenden Steckdosen. In Eigenheimen gibt es wenigstens im Keller noch den ein oder anderen "Baustromanschluss", der zur Verfügung steht.

Zum Thema Ausland: Nicht überall ist es besser als bei uns. Ein italienischer Kollege hat in seiner Heimat eine Eigentumswohnung und dort ist es üblich, nur eine Phase in der ganzen Wohnung zu haben. 3-Phasen-Anschlüsse sind dort purer Luxus, der extrem teuer ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Piktogramm
BKW = an EINEM Stromzähler kann EIN WR mit den hier neuen PV-Regeln betrieben werden, 960Wp mit Schuko, 2kWp mit Wieland. Du hättest mehr PV-Leistung und wirst sehr wahrscheinlich mehr als 800W AC Leistung haben wollen > ergo, kein BKW sondern eine PV-Anlage. Bei der Dimension auch fraglich, ob nicht eine klassische PV mit großem WR und dort angedocktem Speicher die bessere Lösung ist.
 
Incanus schrieb:
Hier wiederholt sich alles nur noch, andere Beiträge werden nicht gelesen oder ignoriert, stattdessen blind gepostet. Eigentlich kann daher hier auch geschlossen werden.
Ja es ist echt irre, unter jeder Balkonkraftwerk-News wird wiedergekäut als wär es die erste Meldung zum Thema. Fällt mir bei keinem anderen Thema so krass auf. Aber es gibt eben auch wie man sieht immer noch genug Leute, die das Thema nicht ausreichend durchdrungen haben.
Ned Flanders schrieb:
Warum zum Henker soll das nicht über einen Schukostecker einspeissbar sein, der auf 3.6kW Dauerlast ausgelegt ist?
Kleine Anmerkung: Ist er nicht, nur 10A Dauerlast --> 2,3kW. Ändert aber natürlich nix.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Weyoun und Incanus
Zero2Cool schrieb:
Da wirst du lange drauf warten müssen, das wird nicht passieren und das war auch absehbar.
Das Limit wurde ja erst von 600W auf 800W erhöht, für mehr reicht bei den 1,5mm Kabel in Deutschland der Sicherheitspuffer nicht.
Komisch das man die 1,5 mm Quadrat locker mit dem doppelten belasten kann, sogar dauerhaft. Abgesichert sind die meisten 3 x 1,5 mm mit 16 A.

Da die meisten Balkone mit dem Wohnzimmer zusammen hängen, ist da noch ziemlich viel Luft.
 
@CubeID
Ich finde den Preis von dem Anker System sehr interessant.
Bei den Meisten anderen Anbietern ist für mich nichts klar dargestellt was das angeht.
Dort kann ich mir alles inklusive Aufbau durchrechnen ohne direkten Kontakt zu anderen Menschen haben zu müssen.
 
Zhenwu schrieb:
Komisch das man die 1,5 mm Quadrat locker mit dem doppelten belasten kann, sogar dauerhaft. Abgesichert sind die meisten 3 x 1,5 mm mit 16 A.
Würde dich dann gerne aus Schadenersatz verklagen, falls mir mein Haus nach deinem Tip abbrennt. Ist das Okay für dich?
 
ave88 schrieb:
Ich liebäugle schon seit geraumer zeit mit dem Vollausbau von Ankers Multisystem (14,4kWp, 64,5kWh Akku, 4,8kW Einspeisung, 11kW E-Auto Lader). Muss ich mir bei diesen neuen Auflagen irgendwelche Gedanken machen mit dieser Anlage?
Nein. Das ist eh ein Fall für den Elektrofachbetrieb
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheHille
aze131989 schrieb:
Ich werfe dir mal das Stichwort "Einspeisesteckdose" vor, genauso ist das nämlich im benachbarten Ausland geregelt.
Als ob das im Ausland jemand macht. Die machen das genauso, wie du es gerade kritisierst: In die nächste Steckdose und wenn keine da ist, an der nächsten Abzweigdose weiter verlängert.

Letztlich sollte das Balkonkraftwerk auch genau für so eine Situation vorgesehen sein und entsprechend die Regeln so einen Betrieb sicher und Laiengerecht umsetzbar sein.

Wenn jemand einen Elektriker holt und für den tief in die Tasche greifen muß, macht er eh eine größere Anlage ohne die 800W Begrenzung rein. Da gelten dann andere Regeln und da muß sowieso eine neue Leitung von der Verteilung gezogen werden. Macht man das, behängt man sich nicht mehr mit dem 800W Spielzeug. Da ist nämlich ausschließlich der Elektriker der Kostentreiber. Wenn der kommt, kommts nämlich nicht mehr drauf an, ob man nicht doch noch 5 weitere Platten je 40€ dazu stellt.

Und dieses "Im Stich könnte der Strom doch mal über 16A sein" halte ich eine konstruierte Ausrede. In der großen Masse hat auch niemand 13A Automaten für seine 1,5mm² Leistung im Verteiler.
Da ist der Bestandsschutz völlig in Ordnung, wenn man aber 800W Leistung ins System drückt, macht man plötzlich Angst, dass die Häuser abbrennen würden.
Man bräuchte in dem Stich nämlich auch erstmal einen Verbraucher, der die 800W on Top aufnimmt. Wenn das BKW die gerade nicht bringt, fällt die Sicherung. Ist das ein Verbraucher, der einen Fehler hat, wird der Verbrauch eh höher sein und die Sicherung dann doch wieder ausfallen.

Die 800W Grenze vom BKW ist ja exakt dafür da, damit bei so einer Anwendung kein Schaden entstehen kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Piktogramm
CubeID schrieb:
Wenn der WR sich aufgrund eines Defekts entschließt die 2kW durchzuschieben, dann tut er das mit dem Wieland- genauso wie mit einem Schuko-Stecker.
Das schon, aber beim Wieland merkst du immerhin nichts, wenn der Wechselrichter im Defektfall bereits zu früh Spannung ausgibt (vor der Netzsynchronisierung), während es beim Schuko möglich ist, dass man während des Einsteckvorgangs einen gewischt bekommt, wenn bereits Spannung anliegt. Der Schuko ist eigentlich dafür gedacht, dass man einen elektrischen Verbraucher an eine Steckdose mit Spannung anschließt und nicht umgekehrt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zyv und TheHille
Weyoun schrieb:
... während es beim Schuko möglich ist, dass man während des Einsteckvorgangs einen gewischt bekommt, wenn bereits Spannung anliegt.
Wie genau soll das eintreten? Der WR macht ohne Spannung vom Netz ja nichts.
 
Samurai76 schrieb:
Würde dich dann gerne aus Schadenersatz verklagen, falls mir mein Haus nach deinem Tip abbrennt. Ist das Okay für dich?
Als Erstes sollten wir unterscheiden. Kabellänge, Einsatzzweck usw.
Aber selbst bei 10 A ist die Leitung mit 2000 W belastbar und die stelle in der VDE zeigst du mir bitte die besagt das ein 1,5 mm nur mit 800 Watt belastet werden darf.
 
ave88 schrieb:
@CubeID
Ich finde den Preis von dem Anker System sehr interessant.
Bei den Meisten anderen Anbietern ist für mich nichts klar dargestellt was das angeht.
Dort kann ich mir alles inklusive Aufbau durchrechnen ohne direkten Kontakt zu anderen Menschen haben zu müssen.
Die reinen Komponentenpreise sind das eine, eine passende Config / Dimensionierung das andere - wo es leider bei etlichen "Fach"betrieben schon rum ist. Ein Kumpel will eigentlich auch eine PV, bisher hat nur eins von 5 oder 6 Angeboten bei der Dimensionierung (wegen Wärmepumpe) wirklich gepasst, was schon traurig ist.
 
Arne schrieb:
Ja es ist echt irre, unter jeder Balkonkraftwerk-News wird wiedergekäut als wär es die erste Meldung zum Thema. Fällt mir bei keinem anderen Thema so krass auf. Aber es gibt eben auch wie man sieht immer noch genug Leute, die das Thema nicht ausreichend durchdrungen haben.

Kleine Anmerkung: Ist er nicht, nur 10A Dauerlast --> 2,3kW. Ändert aber natürlich nix.
Nö, es gibt in Deutschland einzig eine Norm (IEC 60884-1) für den Nenstrom und die ist auf eine Stunde bei 16A gelegt. So viel müssen die Steckverbinder mindestens halten. Es ist absolut nichts weiter geregelt wei lange die Dinger bei weniger Last halten müssen noch was eine Dauerlast ist. Weiter ist der Todeskiller einer Steckdose nicht die Ampere oder zeit sondern die Anzahl der Steckungen. Gerade in der Küche wo Mutti ex am Tag den Mixer einsteckt würde ich keine Frisäuse mehr daran betreiben weil die Federkontakte in de Steckdose ausgeleiert sind. Da reichen im Altbau schon Geräte mit wenigen 100W aus damit da wegen der Schlechten Kontakte sich der Stecker fühlbar erwärmt, bis zum Steckdosenbrand ist es dann auch nicht mehr weit.
Ach ja, in der tollen Norm für die Schucko gibt es auch keine feststetzung der Temeperatur. Wenn das Ding bei 16A nach einer Stunde sein 100 Grad hätte ohne das es wegschmliz hätte es auch die Norm bestanden.
Temperaturgrenze gibts nur be CEC (IEC 60309-1/-2) hier gilt das babsolut gleiche wie bei Schuko nur das ihr eine Delta von maximal 50 Grad zum gesetzt wurde nach eienr Stunde. Lustige Aufdrucke wie 10A/13A unterstehen keiner Norm da könnte ein Hersteller auch Einhörner drauf drucken und es hätte die gleiche rechtliche Relevanz. Kannst ja mal veruchen an ein offizielles Prüfrotokoll von einem Hersteller zu kommen wo er die die 10/13A auf immer und ewig sdchwarz auf weis beschenigt. Du wirst absolut nichts bekommen was dir einen Freifahrtschein geben würde. Ich verbau die Dinger LKW weise, außer IEC 60884-1 Bereicht wirst du nix zu gesicht bekommen. Schön wenn eine Hersteller der meinung wäre sein Proidukt hält nur 1h durch, so wirst du dann auch darüber keine Doku bekommen, Auch nicht genormte Aufdrucke benötigen eine Doku was diese deuten würden.
 
@Weyoun Meinst du bei einem defekten WR macht es noch einen Unterschied ob mir der Schuko 800W oder 2000W AC verbrät? AFAIK müssen WR redudante Abschaltmechanismen für den Fehlerfall haben, was tada auch genormt ist. Wenn man es darauf anlegt kann immer was schief gehen, dann bitte aber auch kein Werkzeug mehr freiverkäuflich machen, oder Küchenutensilien... oder Benzin ... oder oder...
 
gaelic schrieb:
Wie genau soll das eintreten? Der WR macht ohne Spannung vom Netz ja nichts.
Liest du meine vorherigen Postings auch komplett? Ich schrieb vom FEHLER-Fall. :rolleyes:
Solche Fehler sind leider nicht auszuschließen, selbst wenn es nur einmal bei 10 Millionen verkauften Geräten vorkommt. Beim vorzeitigen Rausziehen des Steckers (dann liegt definitiv noch eine kurze Zeit lang Spannung an) kommt es dagegen immer vor.
 
Es soll halt der Fall abgefangen werden, dass Kreissäge und Staubsauger zusammen 4kW+ auf Phase 1 ziehen aber am Sicherungsautomaten nur 3,2kW "gesehen" werden weil zwischen Automat und Kreissäge+Staubsauger noch das BKW mit 800 W einspeist. Für die 4kW+ ist die Leitung zwischen BKW und Keissäge+Staubsauger aber evtl. nicht ausgelegt und glüht schön die Wand durch. Daher gibt es überhaupt die Begrenzung auf 800W.

SCHUKO vs Wieland ist dann eine Sache der Auslegung. SCHUKO ist nicht für dauerhafte Installation und Nutzung gedacht. Geprüft wird nur 16A über 1H bei 20°C und mehr muss die Dose nicht aushalten. Das ist jetzt ein Stecker und eine Dose in 1A Zustand. Außensteckdosen und Stecker haben jetzt meist nicht lange einen 1-A Zustand. Die Dose gammelt da jetzt seit 40 Jahren rum, dann kommt das BKW und funktioniert erst auch noch gut, dann gammelt beides weitere 10 Jahre rum und korrodiert noch etwas. Die Steckverbinder in der Dose werden alt und schlaff und plötzlich ist der Übergangswiderstand extrem erhöht und selbst die lächerlichen 3,5A vom BKW können die Dose spürbar erwärmen. Wäre ja kein Problem wenn das nur 1-2H so wäre aber Max Wutbürger hat sein geiles BKW mit 2kWP und 15kWH, weil fuck the system, angeschlossen. Jetzt geht das im Sommer 24/7 so über Tage/Wochen, weil Poolheizung oder so. Dann hängt der ganze Krams auch noch schön an einer sonnigen Südfassade mit Klinker und dann sind die 20°C aus der Prüfung auch schon lange Geschichte.

Der Wielandstecker ist halt dafür entwickelt genormt worden dauerhaft belegt und benutzt zu werden. Eigentlich wäre CEE 16A, also der blaue Campingstecker, auch gut gewesen. Warum der jetzt nicht in der Norm steht?

Aber damit genau dieser eine Mensch und seine Familie weiterleben können und weiter ein unkarbonisiertes Eigenheim haben, gibt es diese Norm, so wie sie ist.

PS: Ich betreibe mein Solix2 Pro mit 1,4kW auch nicht normgerecht an einer 25 Jahren alten SCHUKO-Außensteckdose mitten in einem größeren Stromkreis. Aber ich schau zumindest mal ab und an nach ob noch alles okay ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nagilum99
CubeID schrieb:
Meinst du bei einem defekten WR macht es noch einen Unterschied ob mir der Schuko 800W oder 2000W AC verbrät?
Natürlich nicht. Aber bei Benutzung eines Wieland-Stecker überlebt man in beiden Fällen ohne Einschränkungen, bei Schuko kann man jeweils einen gewischt bekommen. ;)
CubeID schrieb:
AFAIK müssen WR redudante Abschaltmechanismen für den Fehlerfall haben, was tada auch genormt ist. Wenn man es darauf anlegt kann immer was schief gehen, dann bitte aber auch kein Werkzeug mehr freiverkäuflich machen, oder Küchenutensilien... oder Benzin ... oder oder...
Bzgl. der "redundanten Abschaltmechanismen": Gab es da nicht vor einigen Monaten erst Meldungen, dass bei einigen Herstellern die benötigten Relais zum Auslösen der Sicherungspfade "gefehlt" haben?

Zudem: Das An- oder Abstecken eines Verbrauchers vom Netz ist etwas anderes als das An- oder Abstecken des Netzes an einen Verbraucher (was bei einem Wechselrichter ja der Fall ist).
 
HtOW schrieb:
Ne Sicherung nachzusetzen kostet keine 100€. Zzgl einer Stunde Arbeit vom Elektriker, wüsste jetzt nicht wo sich das widerspricht. Um den Preis sind die Module alleine seit 2 Jahren gesunken…
Was soll denn so eine Aussage?
Die "nachgesetzte "Sicherung hilft bitte was, wenn das Kabel vom Balkon mit Schlaf- und Wohnzimmer zusammen hängen? Exakt: Gar nichts.
Zur Sicherung gehört dann auch ein separates Kabel, welches nur die Dose bedient - und dann sind wir idR. bei "Wände aufschlitzen und Bohren" und erheblich mehr.

Die Modul-Begrenzung soll dazu führen, dass die 800 Watt weniger lange anliegen können. Das Problem für die Verkabelung sind keine kurzen Peaks sondern Dauerströme >=16 A, wofür Schuko idR. nicht ausgelegt ist.
Aber das ist alles Theorie und soll vor allem diejenigen Schützen, die nicht wissen was sie tun.

puri schrieb:
Sehe ich auch so - ich habe anfangs mein E-Auto nur über eine Schuko-Steckdose geladen - bis 8-9h am Stück - mit 10A = 2300W Dauerbelastung.. Aber die VDE-Jungs müssen wohl auch Installationen aus den 1930'ern miteinbeziehen..
Du hast nicht verstanden worum es geht!
Deine Sicherung würde jetzt schon (idR.) 16 A erlauben, mit den zusätzlichen 800 W bist du bei grob 19.5 A, die du theoretisch über eine Schuko-Steckdose ziehen könntest, die sich im Sicherungsbereich des BKW befindet.
Einzig darum geht es.

Es ist völlig egal ob die Dose mehr als 800 Watt kann.
Ergänzung ()

SaxnPaule schrieb:
@puri Und wenn ich meinen Ofen 10h laufen lasse um Pflaumenmus zu kochen? Da ist die Dauerlast deutlich höher als 800W und das ebenfalls an einer Schuko Dose.
[...] können wir sicher wieder auf ein sehr konstruiertes Beispiel warten [...]
Das sind keine "konstruierten Beispiele". Dein Herd z.B. muss nur defekt sein. Die 10 h > 800 Watt sind, wie du selbst wissen könntest, ein dämliches Argument. S.o.

Edit: Nur weil der VDE das möchte, heißt das nicht, dass es jetzt rechtlich nicht zulässig ist. Es wird viele nicht interessieren und ich sehe die pauschale Beschränkung auch eher als Hindernis denn als Zielführend.
 
Zurück
Oben