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Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden
- Ersteller Morgoth
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A
andiac
Gast
Nein. Natürlich wird dadurch nichts mehr. Im Endeffekt ist das eine Umverteilung.
Lübke
Fleet Admiral
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ja von den kleinverdienern, rentnern und sparern in die taschen der reichen, weil die löhne und renten entwertet werden und aktiva aufgewertet werden. deine absicht ist ja gut, aber du siehst die auswirkungen nicht. du musst dich von der vorstellung lösen, dass ein euro immer gleich viel wert ist. durch die verteilung von mehr geld gibst du den leuten nichts, du nimmst ihnen was weg, nämlich kaufkraft ihres arbeitseinkommens, ihrer renten, ihrer sozialleistungen.
A
andiac
Gast
Ok. Also wenn du schon öfter meine Beiträge gelesen hast, dann weißt du auch, dass es viele Stellschrauben gibt, die meiner Ansicht nach umgestellt werden müssten. Wenn man das alles losgelöst von dem betrachtet, ist das klar, dass das nicht funktionieren kann. Dann kann aber nichts funktionieren, was man zur Veränderung vorschlägt.
Lübke
Fleet Admiral
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- 21.162
falls du damit auf das geldsystem an sich anspielst, das von dir gepostete video ist leider totaler humbug (sry). entweder hat der macher keine ahnung oder nur spass dran, leute zu veräppeln. so funktioniert das system nicht. sonst würde sich einfach jeder ne bank gründen, wir geben uns gegenseitig kredite und alle sind steinreich weil sich das geld vermehrt hat. ist natürlich quatsch. das geld im umlauf ist immer gleich viel. wenn mir die bank was leiht, schuldet sie es gleichzeitig wem anderen (der bundesbank oder den anlegern). und die erhobenen zinsen sind auch ok, denn die bank zahlt selbst auch zinsen und die marge ist zu deren kostendeckung und gewinn. über die höhe kann man allerdings streiten, ich bin kein freund der banken und die sind teilweise schon ziemlich dreist, nur das hat wiederum nichts mit dem geldsystem zu tun.
aber das thema gehört nicht hier rein, das sollten wir dann an anderer stelle diskutieren wenn du möchtest.
oder meinteste du noch etwas anderes?
aber das thema gehört nicht hier rein, das sollten wir dann an anderer stelle diskutieren wenn du möchtest.
oder meinteste du noch etwas anderes?
Die "Umverteilung" erinnert mich irgendwie an die DDR. Wir hatten alle viel Geld, Ware gab es aber nicht wirklich. Das was man wirklich gebraucht hatte gab es unter der Hand oder gegen Kuh-handel (tausche Arbeitskraft gegen Simson Kolben) oder gegen harte West-Mark.
A
andiac
Gast
@ Lübke
Ja. Unter anderem spielte ich damit natürlich auf das Geldsystem etc. an. Weil es für viele nur indirekt mit dem Thema zu tun hat, will ich auch nur kurz darauf eingehen.
Das Video ist nicht totaler Humbug. Es ist nur vereinfacht dargestellt, da die Zusammenhänge ja selbst so nicht jeder erkennen/verifizieren kann. Du schreibst "so funktioniert das System nicht". Richtig! Es funktioniert ja auch nicht bzw. es "funktioniert" größtenteils destruktiv. Aber das kann man nicht "funktionieren" nennen, da es ja im Grunde das genaue Gegenteil darstellt.
Wenn das so einfach und sinnvoll wäre, mal eben ne Bank zu gründen, dann hätten das auch mit Sicherheit schon viele gemacht. Egal, ob das im Video Veranschaulichte so zutrifft oder nicht. Um ne Bank zu gründen, brauchst du erstens ne spezielle Ausbildung, zweitens brauchst du ein riesiges Startkapital, drittens brauchst du Kontakte in die Führungsetagen von anderen Banken, um dich entsprechend beraten lassen zu können (die würden dich, wenn überhaupt, eh nur beraten, wenn sie sicher wären, dass du deren Spiel mitspielst), viertens sind die normalen westlichen Banken inzwischen eh alle von der FED und mittlerweile EZB abhängig, so dass der Hauptgeldstrom richtung FED und EZB fließt. Ich behaupte, da hast du keine Chance, wenn du eben niemanden von den Etablierten kennst und bereit bist deren Spiel mitzuspielen. Zu behaupten "dann würde ja jeder ne Bank aufmachen", finde ich ziemlich naiv.
Staaten, die versuchen, sich vom US-Dollar zu lösen, werden ja auch mit Regelmäßigkeit dafür "bestraft". Der letzte, der das versucht hat, war meines Wissens Gaddafi. Was man mit dem gemacht hat, weiß man ja mittlerweile. Ich denke, das war der Hauptgrund, warum man sein Land angegriffen und ihn getötet hat.
Wie gesagt, das BGE ist aus meiner Sicht realistisch vorstellbar, wenn man die notwendigen Bedingungen dafür schafft. Dazu gehört u.a. das Geldsystem, Finanzspekulationen müssen zumindest unter ethischen Gesichtspunkten überarbeitet werden, Korruption muss möglichst unterbunden werden, Medien müssen wieder das tun, was sie tun sollen, etc. pp.
Das ist sicherlich ne ganze Menge. Aber wir werden nicht drumherum kommen, früher oder später solche Änderungen zu bewirken, wenn wir nicht in einer totalen Katastrophe landen wollen und/oder ewig andere für unseren geklauten und geraubten Wohlstand leiden lassen wollen.
Ja. Unter anderem spielte ich damit natürlich auf das Geldsystem etc. an. Weil es für viele nur indirekt mit dem Thema zu tun hat, will ich auch nur kurz darauf eingehen.
Das Video ist nicht totaler Humbug. Es ist nur vereinfacht dargestellt, da die Zusammenhänge ja selbst so nicht jeder erkennen/verifizieren kann. Du schreibst "so funktioniert das System nicht". Richtig! Es funktioniert ja auch nicht bzw. es "funktioniert" größtenteils destruktiv. Aber das kann man nicht "funktionieren" nennen, da es ja im Grunde das genaue Gegenteil darstellt.
Wenn das so einfach und sinnvoll wäre, mal eben ne Bank zu gründen, dann hätten das auch mit Sicherheit schon viele gemacht. Egal, ob das im Video Veranschaulichte so zutrifft oder nicht. Um ne Bank zu gründen, brauchst du erstens ne spezielle Ausbildung, zweitens brauchst du ein riesiges Startkapital, drittens brauchst du Kontakte in die Führungsetagen von anderen Banken, um dich entsprechend beraten lassen zu können (die würden dich, wenn überhaupt, eh nur beraten, wenn sie sicher wären, dass du deren Spiel mitspielst), viertens sind die normalen westlichen Banken inzwischen eh alle von der FED und mittlerweile EZB abhängig, so dass der Hauptgeldstrom richtung FED und EZB fließt. Ich behaupte, da hast du keine Chance, wenn du eben niemanden von den Etablierten kennst und bereit bist deren Spiel mitzuspielen. Zu behaupten "dann würde ja jeder ne Bank aufmachen", finde ich ziemlich naiv.
Staaten, die versuchen, sich vom US-Dollar zu lösen, werden ja auch mit Regelmäßigkeit dafür "bestraft". Der letzte, der das versucht hat, war meines Wissens Gaddafi. Was man mit dem gemacht hat, weiß man ja mittlerweile. Ich denke, das war der Hauptgrund, warum man sein Land angegriffen und ihn getötet hat.
Wie gesagt, das BGE ist aus meiner Sicht realistisch vorstellbar, wenn man die notwendigen Bedingungen dafür schafft. Dazu gehört u.a. das Geldsystem, Finanzspekulationen müssen zumindest unter ethischen Gesichtspunkten überarbeitet werden, Korruption muss möglichst unterbunden werden, Medien müssen wieder das tun, was sie tun sollen, etc. pp.
Das ist sicherlich ne ganze Menge. Aber wir werden nicht drumherum kommen, früher oder später solche Änderungen zu bewirken, wenn wir nicht in einer totalen Katastrophe landen wollen und/oder ewig andere für unseren geklauten und geraubten Wohlstand leiden lassen wollen.
Zuletzt bearbeitet:
Lübke
Fleet Admiral
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- 21.162
ok belassen wirs beim thema geldsystem, um den thread nicht zu schreddern. nur so am rande: ich hab bwl studiert und denke dass ich die zusammenhänge daher reltaiv gut kenne. yt würde ich nicht gerade als gute quelle für wissen nennen, da hab ich auch schon dukus gefunden, die "beweisen" dass die nazis und außerirdische in ww2 gemeinsame sache gegen die alliierten gemacht haben
(kein scherz, und es war sogar professionell gemacht und mit fakten untermauert).
um zurück zum thema zu kommen: wir sind also einer meinung, dass das bge im grunde zwar eine gute sache wäre aber in unserem aktuellen system so nicht realisierbar ist, richtig?
um zurück zum thema zu kommen: wir sind also einer meinung, dass das bge im grunde zwar eine gute sache wäre aber in unserem aktuellen system so nicht realisierbar ist, richtig?
O
Onkelhitman
Gast
Es wird immer ein Problem geben mit Geld. Das liegt einfach in der Sache selbst. Wie schonmal angesprochen. Je mehr Menschen, je mehr technische Hilfsmittel eingreifen und Arbeit verrichten, desto mehr potenzielle Arbeitsleistung steht dem Markt zur Verfügung. Somit würde demnach die Geldmenge je nach Menschenmenge und nach techn. Hilfsmittelmenge sich verschieben.
Ebenso wenn Rohstoffvorkommen gefunden werden. Gibt es jetzt 1000t Diamanten, und die kosten pro Tonne 1 Million Euro, und es wird ein neues Vorkommen erschlossen mit nochmal 1000t Diamanten, dann werden die Kosten bei nur noch 0,5 Million Euro liegen (ja, ganz so einfach ist es nicht, gehen wir von einem idealen Wert aus).
Würden wir also einen perfekten Tauschhandel wollen, indem kein Geld "aus dem nichts" erschaffen wird, so müsste man von einem maximalen Potential ausgehen.
Beispiel: Wir erstellen für die ganze Welt eine Geldeinheit mit dem Wert: 1 Millionen Monopoly-Dollar und verteilen dieses Geld an alle Länder.
Problem 1: Jeder bekommt dieselbe Menge an Geld?
Problem 2: Unabhängig von dem Im-/Export?
Problem 3: Unabhängig von der Einwohnerzahl?
Es lässt sich nämlich niemals ein = 1 Millionen Dollar herstellen. Das ist es, worauf sich das eine Video bezieht Lübke.
Du hast eine bestimmte Geldmenge. Aber was nützt sie dir? Sie ist fiktiv. Man kann auch niemal eine absolute Geldmenge im Umlauf bringen. Wieso nicht? Weil die Geldmenge ja äquivalent zu etwas ist. Man könnte sagen, der Preis für etwas wird bestimmt durch die Menge. Im Falle der Rohstoffe geht man von den o.g. 1000t Diamanten aus, und ermittelt den Wert. Wenn aber neue Diamanten gefunden werden, sinkt der Wert der jetzt im Umlauf befindlichen Diamanten. Das heißt, die Geldmenge würde dieselbe bleiben, aber der Wert der Diamanten würde sinken. Für ein Land, welches sich durch den Diamantenabbau finanziert wäre das der Ruin, denn auf einen Schlag wären ihre Diamanten nur noch die Hälfte wert.
Ferner nehmen wir an, Deutschland würde einen Allzweck-Roboter erfinden, der 50% der Arbeitsleistung übernehmen könnte. Auf einen Schlag wären 50% der Arbeitnehmer arbeitslos. (fiktive Dystopie) Oder um es umzudrehen: Die Arbeitsleistung ist nur noch 50% von früher wert. Auch in diesem Falle ginge die Gesellschaft unter. Reguliert wird ja nur mit dem Preis, mit Geld. Und Geld ist ja endlich.
Das heißt es führt dann zwangsläufig zu dem, was es heute gibt.
Nehmen wir an, Dland nimmt nun Schulden an von Griechenland. 1000 Monopoly-Dollar Schulden. Jetzt soll Deutschland die 1000 Monopoly-Dollar mit 20 Monopoly Dollar zurückbezahlen. Das klappt auch wunderbar das System, und führt genau zu dem wieder im Video angesprochenen:
JEDES Land hat dann bei irgendwem Schulden. Aber woher kommen die Monopoly-Dollar? Sie liegen in der Kaufkraft, in der Industrie und in dem Dienstleistungssektor, sowie beim Rohstoffsektor. Irgendwann gehören dann die Rohstoffe dem Dienstleistungssektor und schwupps: Alle Länder sind bei den Unternehmen in einer Schuld. Bedeutet: Staaten und Länder: - 99 Millionen Monopoly Dollar. Unternehmen: + 100 Millionen Monopoly Dollar. Obwohl nur 1 Million Monopoly Dollar ausgegeben wurden, ist nun der Geldwert, weil er ja äquivalent auf beiden Seiten theoretisch ausgeglichen bei 1 Million liegt, dazu über gegangen im Besitz von jemand anders zu sein.
Und wird demnach von denen gesteuert, die sagen: "Hey, moment mal, wer hat denn das Geld? Du oder ich?"
So nützt es uns demnach herzlich wenig, wenn man das Geldsystem verändert. Denn es bleibt bei genau diesem Problem. Da die Rohstoffmenge, und die Dienstleistungsmenge zusätzlich variabel sind, kann dies für einige Länder verheerende Folgen haben.
Oder anders: Nehmen wir an, alle (keine Pauschalisierung) Inder würden eine gute Schulausbildung bekommen, und dann dem Arbeitsmarkt als Fachkräfte zur Verfügung stehen. Diese riesige Menge an Fachkräften würde den Preis für eine Fachkraft ins unermessliche nach unten drücken. Das bedeutet, das gesamte Geldsystem müsste abgeschafft werden.
Ebenso wenn Rohstoffvorkommen gefunden werden. Gibt es jetzt 1000t Diamanten, und die kosten pro Tonne 1 Million Euro, und es wird ein neues Vorkommen erschlossen mit nochmal 1000t Diamanten, dann werden die Kosten bei nur noch 0,5 Million Euro liegen (ja, ganz so einfach ist es nicht, gehen wir von einem idealen Wert aus).
Würden wir also einen perfekten Tauschhandel wollen, indem kein Geld "aus dem nichts" erschaffen wird, so müsste man von einem maximalen Potential ausgehen.
Beispiel: Wir erstellen für die ganze Welt eine Geldeinheit mit dem Wert: 1 Millionen Monopoly-Dollar und verteilen dieses Geld an alle Länder.
Problem 1: Jeder bekommt dieselbe Menge an Geld?
Problem 2: Unabhängig von dem Im-/Export?
Problem 3: Unabhängig von der Einwohnerzahl?
Es lässt sich nämlich niemals ein = 1 Millionen Dollar herstellen. Das ist es, worauf sich das eine Video bezieht Lübke.
Du hast eine bestimmte Geldmenge. Aber was nützt sie dir? Sie ist fiktiv. Man kann auch niemal eine absolute Geldmenge im Umlauf bringen. Wieso nicht? Weil die Geldmenge ja äquivalent zu etwas ist. Man könnte sagen, der Preis für etwas wird bestimmt durch die Menge. Im Falle der Rohstoffe geht man von den o.g. 1000t Diamanten aus, und ermittelt den Wert. Wenn aber neue Diamanten gefunden werden, sinkt der Wert der jetzt im Umlauf befindlichen Diamanten. Das heißt, die Geldmenge würde dieselbe bleiben, aber der Wert der Diamanten würde sinken. Für ein Land, welches sich durch den Diamantenabbau finanziert wäre das der Ruin, denn auf einen Schlag wären ihre Diamanten nur noch die Hälfte wert.
Ferner nehmen wir an, Deutschland würde einen Allzweck-Roboter erfinden, der 50% der Arbeitsleistung übernehmen könnte. Auf einen Schlag wären 50% der Arbeitnehmer arbeitslos. (fiktive Dystopie) Oder um es umzudrehen: Die Arbeitsleistung ist nur noch 50% von früher wert. Auch in diesem Falle ginge die Gesellschaft unter. Reguliert wird ja nur mit dem Preis, mit Geld. Und Geld ist ja endlich.
Das heißt es führt dann zwangsläufig zu dem, was es heute gibt.
Nehmen wir an, Dland nimmt nun Schulden an von Griechenland. 1000 Monopoly-Dollar Schulden. Jetzt soll Deutschland die 1000 Monopoly-Dollar mit 20 Monopoly Dollar zurückbezahlen. Das klappt auch wunderbar das System, und führt genau zu dem wieder im Video angesprochenen:
JEDES Land hat dann bei irgendwem Schulden. Aber woher kommen die Monopoly-Dollar? Sie liegen in der Kaufkraft, in der Industrie und in dem Dienstleistungssektor, sowie beim Rohstoffsektor. Irgendwann gehören dann die Rohstoffe dem Dienstleistungssektor und schwupps: Alle Länder sind bei den Unternehmen in einer Schuld. Bedeutet: Staaten und Länder: - 99 Millionen Monopoly Dollar. Unternehmen: + 100 Millionen Monopoly Dollar. Obwohl nur 1 Million Monopoly Dollar ausgegeben wurden, ist nun der Geldwert, weil er ja äquivalent auf beiden Seiten theoretisch ausgeglichen bei 1 Million liegt, dazu über gegangen im Besitz von jemand anders zu sein.
Und wird demnach von denen gesteuert, die sagen: "Hey, moment mal, wer hat denn das Geld? Du oder ich?"
So nützt es uns demnach herzlich wenig, wenn man das Geldsystem verändert. Denn es bleibt bei genau diesem Problem. Da die Rohstoffmenge, und die Dienstleistungsmenge zusätzlich variabel sind, kann dies für einige Länder verheerende Folgen haben.
Oder anders: Nehmen wir an, alle (keine Pauschalisierung) Inder würden eine gute Schulausbildung bekommen, und dann dem Arbeitsmarkt als Fachkräfte zur Verfügung stehen. Diese riesige Menge an Fachkräften würde den Preis für eine Fachkraft ins unermessliche nach unten drücken. Das bedeutet, das gesamte Geldsystem müsste abgeschafft werden.
Lübke
Fleet Admiral
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das weiß ich doch alles ^_^
ich wollte das hier nur eben nicht so ausführlich schreiben, weil es ot ist. meine intention war es einen gemeinsamen nenner mit andiac bezüglich bge zu finden. seine absichten sind auf jeden fall gut und der grundgedanke des bge ist ne gute sache. nur ist das aufgrund der von dir und mir genannten gründe unrealistisch in unserer welt. du veränderst damit nur zahlen, ohne wirkung auf die verteilung. im gegenteil, löhne, renten und sozialleistungen, die ja nominal festgesetzt sind, werden dadurch abgewertet, weil eben hinter den gleichen zahlen nicht mehr die gleiche menge an resourcen/werten steckt.
ich wollte das hier nur eben nicht so ausführlich schreiben, weil es ot ist. meine intention war es einen gemeinsamen nenner mit andiac bezüglich bge zu finden. seine absichten sind auf jeden fall gut und der grundgedanke des bge ist ne gute sache. nur ist das aufgrund der von dir und mir genannten gründe unrealistisch in unserer welt. du veränderst damit nur zahlen, ohne wirkung auf die verteilung. im gegenteil, löhne, renten und sozialleistungen, die ja nominal festgesetzt sind, werden dadurch abgewertet, weil eben hinter den gleichen zahlen nicht mehr die gleiche menge an resourcen/werten steckt.
Unyu
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Die Verteilung ändert sich sehr wohl, wenn alle Bedürftigen (und nicht Bedürftigen) Geld zurückbekommen, nicht nur H4 Empfänger. Gleichzeitig würden die 110.000 Mitarbeiter der Arbeitsagentur und XX der anderen Ämter fristlos entlassen werden und nur noch BGE beziehen.
Aus aus Angst igrendwelche Reichen würden sich an den monatlichen Krümmeln BGE erfreuen sollen Bedürftige NICHT H4 Empfänger weiterhin nichts bekommen. Mindestrente zuzüglich BGE ist doch eine Besserung.
Mit deiner Argumentation müsste jegliche Sozialleistung, auch die "Grundsicherung" abgeschafft werden, weil sie nunmal die Löhne abwertet. Rente zähle ich nicht zu Sozialleistungen, da es eine Rückzahlung ist.
Aus aus Angst igrendwelche Reichen würden sich an den monatlichen Krümmeln BGE erfreuen sollen Bedürftige NICHT H4 Empfänger weiterhin nichts bekommen. Mindestrente zuzüglich BGE ist doch eine Besserung.
Mit deiner Argumentation müsste jegliche Sozialleistung, auch die "Grundsicherung" abgeschafft werden, weil sie nunmal die Löhne abwertet. Rente zähle ich nicht zu Sozialleistungen, da es eine Rückzahlung ist.
Zuletzt bearbeitet:
Leider hast du es nicht verstanden.
Das heutige Sozialsystem nimmt ein Teil des Geldes welches bei der Wertschöpfung entsteht weg (als SV-Beiträge von Löhnen & Gehälter) und gibt diese den Bedürftigen. Somit passt die Geldmenge zur Ausbringungsmenge.
Das ist deine super Lösung? Noch mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit werfen?!? Für mich sind die Mitarbeiter in den Arbeitsagenturen nicht für die Verteilung von Hartz IV verantwortlich sondern dafür, Menschen wieder in Arbeit zu bringen - sei es durch Arbeitsvermittlung oder durch Schulungsmaßnahmen.
Dein Beitrag mal bewertet: Dir geht es ausschließlich um höhere Hartz IV Sätze - der Rest der Welt ist dir egal.
Das heutige Sozialsystem nimmt ein Teil des Geldes welches bei der Wertschöpfung entsteht weg (als SV-Beiträge von Löhnen & Gehälter) und gibt diese den Bedürftigen. Somit passt die Geldmenge zur Ausbringungsmenge.
Unyu schrieb:Gleichzeitig würden die 110.000 Mitarbeiter der Arbeitsagentur und XX der anderen Ämter fristlos entlassen werden und nur noch BGE beziehen.
Das ist deine super Lösung? Noch mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit werfen?!? Für mich sind die Mitarbeiter in den Arbeitsagenturen nicht für die Verteilung von Hartz IV verantwortlich sondern dafür, Menschen wieder in Arbeit zu bringen - sei es durch Arbeitsvermittlung oder durch Schulungsmaßnahmen.
Dein Beitrag mal bewertet: Dir geht es ausschließlich um höhere Hartz IV Sätze - der Rest der Welt ist dir egal.
Unyu
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Nein, die H4 Sätze sind hoch genug. Mir geht es darum deren Lebensstandard auch Anderen zu ermöglichen. Bei Senkung des Verwaltungsaufwandes.
Den Arbeitslosen Amtsmitarbeitern nachzutrauern ist der falsche Weg. Das ist auf einem Niveau mit Löcher ausheben und wieder zuschütten. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, schön für die Statistik. Schön für die, einen Anstellung dort haben. Scheisse für Alle Anderen, die den Mist bezahlen oder dort keine Anstellung bekommen haben.
Den Arbeitslosen Amtsmitarbeitern nachzutrauern ist der falsche Weg. Das ist auf einem Niveau mit Löcher ausheben und wieder zuschütten. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, schön für die Statistik. Schön für die, einen Anstellung dort haben. Scheisse für Alle Anderen, die den Mist bezahlen oder dort keine Anstellung bekommen haben.
MountWalker
Fleet Admiral
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Schlechter Vergleich, in der DDR gab es eine rechtmäßige Arbeitspflicht, also Zwangsarbeit und das mit der Pflicht verbundene Recht auf Arbeit führte zu einem System, das an jeder Ecke Arbeitsplätze erhalten musste, auch dort, wo sie völlig hirnrissig waren. Hatte eine Schiffswerft zu wenige Aufträge, produzierte sie eben Wohnzimmertische auch wenn die nicht in der Menge nachgefragt wurden, in der man sie produzierte. Den Kollaps der DDR-Wirtschaft allein auf die Umverteilung zu schieben, ist daher falsch, auch wenn die Hälfte der Bundestagsabgeordneten so argumentiert. Das BGE will bewusst jede Form von ABM verhindern und ist dadurch grundlegend anders, als die DDR-Volkswirtschaft._killy_ schrieb:Die "Umverteilung" erinnert mich irgendwie an die DDR. ...
Ob es seine Lösung ist, weiß ich nicht, aber für mich wäre das, wenn man es allein auf das Jobcenter bezieht, durchaus eine Überlegung wert. Die Vermittlungsunterstützung und die Angebote sind in der Regel nicht hilfreich und eine Vermittlung über das Amt ist wesentlich unwahrscheinlicher, als am Amt vorbei. Ich meiin, wir könnten natürlich auch wie Griechenland die letzten Jahrzehnte die Arbeitslosenzahlen reduzieren, indem wir einfach jedem zweiten Arbeitslosen eine Verwaltungsstelle schaffen, damit er in der Zeit, in der er der Gesellschaft keine Werte schafft, vollzeitbeschäftigt ist, damit er auch bloß nicht auf die Idee kommt, Werte zu schaffen._killy_ schrieb:...
Das ist deine super Lösung? Noch mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit werfen?!? ...
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YesWeedCan
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passend dazu eine aktuelle Studie die heute veröffentlicht wurde:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/datenreport-mehr-armut-trotz-beschaeftigungsrekords-1.1828048
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/...-internationalen-vergleich-33555802.bild.html
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-11/datenreport-armut-beschaeftigung
Mehr Beschäftigung, mehr Armut in Deutschland......schöne perverse neue Gesellschaft was die Neoliberalen Sozialverbrecher in den letzten Jahren kreiirt haben
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/datenreport-mehr-armut-trotz-beschaeftigungsrekords-1.1828048
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/...-internationalen-vergleich-33555802.bild.html
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-11/datenreport-armut-beschaeftigung
Mehr Beschäftigung, mehr Armut in Deutschland......schöne perverse neue Gesellschaft was die Neoliberalen Sozialverbrecher in den letzten Jahren kreiirt haben
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@ dacapo
Du weißt hoffentlich wie "Armut" in Deutschland definiert ist...?
Lasst uns einfach die Topgehälter senken und plötzlich gibt es wieder weniger arme Menschen, ohne dass diese auch nur einen Cent mehr haben... Aber dann wäre zumindest hier der ein oder andere wieder beruhigter.
Du weißt hoffentlich wie "Armut" in Deutschland definiert ist...?
Lasst uns einfach die Topgehälter senken und plötzlich gibt es wieder weniger arme Menschen, ohne dass diese auch nur einen Cent mehr haben... Aber dann wäre zumindest hier der ein oder andere wieder beruhigter.
YesWeedCan
Banned
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Armut ist definiert und zwar jeder der weniger als 950 Euro zur Verfügung hat. Was haben da Senkungen der Topgehälter zu tun?
Lübke
Fleet Admiral
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leider kann man die zeitungen mittlerweile alle in die tonne treten -.-
ich hab den armutsbericht nur überflogen, aber da steht tatsächlich erstmal drin, dass die armutsgrenze raufgegangen ist weil die durchschnittslöhne und gehälter gestiegen sind. und unter der neuen armutsgrenze gibt es mehr menschen.
aber ob die zahl derer, die unter die alte armutsgrenze fallen gestiegen ist, das sehe ich so noch nicht. warum gibt es keine objektiven zeitungen mehr, die mal wirklich sachlich rangehen und nicht aus allem eine sensation machen müssen und die leute verarschen nur um die auflage zu steigern? -.-
also positiv:
- mehr jobs
- höheres durchschnittseinkommen
negativ:
möglicherweise mehr menschen unter 952,- €?
und was ist mit den frauen, die ja überwiegend davon betroffen sind? werden da nur alleinstehende gewertet oder auch diejenigen, die sich als putzfrau oder sonst wie auf 400€-basis was nebenher verdienen einfach weil sie arbeiten wollen und wo der mann der hauptverdiener ist?
mich würde das wirklich mal interessieren. es ist ja auch kaum zu glauben, dass wir deutschen so schadlos durch die weltwirtschaftskriese kommen. irgendwo muss es doch auch einbußen geben. aber steigende gehälter und weniger arbeitslose passen so gar nicht ins bild...
ich hab den armutsbericht nur überflogen, aber da steht tatsächlich erstmal drin, dass die armutsgrenze raufgegangen ist weil die durchschnittslöhne und gehälter gestiegen sind. und unter der neuen armutsgrenze gibt es mehr menschen.
aber ob die zahl derer, die unter die alte armutsgrenze fallen gestiegen ist, das sehe ich so noch nicht. warum gibt es keine objektiven zeitungen mehr, die mal wirklich sachlich rangehen und nicht aus allem eine sensation machen müssen und die leute verarschen nur um die auflage zu steigern? -.-
also positiv:
- mehr jobs
- höheres durchschnittseinkommen
negativ:
möglicherweise mehr menschen unter 952,- €?
und was ist mit den frauen, die ja überwiegend davon betroffen sind? werden da nur alleinstehende gewertet oder auch diejenigen, die sich als putzfrau oder sonst wie auf 400€-basis was nebenher verdienen einfach weil sie arbeiten wollen und wo der mann der hauptverdiener ist?
mich würde das wirklich mal interessieren. es ist ja auch kaum zu glauben, dass wir deutschen so schadlos durch die weltwirtschaftskriese kommen. irgendwo muss es doch auch einbußen geben. aber steigende gehälter und weniger arbeitslose passen so gar nicht ins bild...
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O
Onkelhitman
Gast
Lübke du vergisst etwas.
Wenn die Durchschnittslöhne steigen ist das gut. Wenn die Beschäftigungszahl steigt ist das gut.
Nun zum Problem: Wenn der Niedriglohnsektor steigt, und gleichzeitig die Beschäftigungszahl steigt, die Durchschnittslöhne steigen bedeutet dies nur das:
1. Es gibt mehr Menschen, die arbeiten.
2. Es gibt mehr Menschen die wenig Geld verdienen und damit den Durchschnittslohn absenken.
3. Aber wenn Menschen im Niedriglohnsektor die Durchschnittslöhne senken, dann muss die Durchschnittslohnerhöhung von woanders kommen. Woher? Natürlich, von den hohen Gehältern logischerweise.
Das bedeutet: Es arbeiten zwar mehr Menschen, bekommen aber niedrigen Lohn. Dafür bekommen die mit einem hohen Lohn jetzt noch mehr. Denn der Durchschnittslohn ist ja gestiegen.

Was zu einer gewissen Altersarmut führt. Diese gibt es aber "nur" in den unteren Einkommensschichten. Eben diese, die unter die Armutsgrenze fallen. Das sind die Rentner der Zukunft, das sind die Niedriglöhner von heute, das sind die "Zusatzeinkommen der Frauen" von heute.
Und das sind mindestens 7-8 Millionen Menschen, die im Niedriglohnsektor sind. Von den 42 Millionen. Und es gibt ja auch noch die Arbeitslosen. Die werden zwar weniger, aber Arbeitslos bedeutet nicht zwingend: Kein Zuschuss. Sie können zwar 160 Stunden arbeiten gehen, aber immer noch zusätzlich aufgestockt werden. Auch hier: Die Rentenzahlung ist dort quasi nicht vorhanden.
Und auf DEREN Schultern wackelt es Lübke. Dort ist die Weltwirtschaftskrise.
Denen die genug verdienen, bei denen das Gehalt höher wird: "Super, uns gehts doch gut. Weniger Arbeitslose, höheres Durchschnittseinkommen. Klasse!" Bei denen, die für Hungerlöhne ackern gehen: "Ich hab heute nicht mehr als nen H4ler (oder werde aufgestockt), ich bekomme für meine Arbeitsleistung selbst später keinen Deut mehr Rente."
Wenn die Durchschnittslöhne steigen ist das gut. Wenn die Beschäftigungszahl steigt ist das gut.
Nun zum Problem: Wenn der Niedriglohnsektor steigt, und gleichzeitig die Beschäftigungszahl steigt, die Durchschnittslöhne steigen bedeutet dies nur das:
1. Es gibt mehr Menschen, die arbeiten.
2. Es gibt mehr Menschen die wenig Geld verdienen und damit den Durchschnittslohn absenken.
3. Aber wenn Menschen im Niedriglohnsektor die Durchschnittslöhne senken, dann muss die Durchschnittslohnerhöhung von woanders kommen. Woher? Natürlich, von den hohen Gehältern logischerweise.
Das bedeutet: Es arbeiten zwar mehr Menschen, bekommen aber niedrigen Lohn. Dafür bekommen die mit einem hohen Lohn jetzt noch mehr. Denn der Durchschnittslohn ist ja gestiegen.
Wenn die Beschäftigungszahl im Niedriglohnsektor steigt, dann ist es unabdingbar, dass Frauen ZUSÄTZLICH was verdienen, nicht weil sie es so wollen, sondern weil der Mann schon SO WENIG verdient. Das ist aber nur eine Vermutung, genauso wie deins eine Vermutung ist. Möchte dir nur die Gegenseite zeigeneinfach weil sie arbeiten wollen und wo der mann der hauptverdiener ist?
Doch tun sie. Denn die Sozialversicherungssysteme geben auch weniger Geld aus. Das ist auch ganz klar. Denn wenn der Lohn in den Niedriglohnsektoren gering ist, oder sinkt, so sind die Rentenausgaben niedriger. Warum? Weil die Einzahlungen niedriger sind. Das heißt "wir Deutschen" werden später einen massiven Zuwachs an Aufstock-Rentnern bekommen. Und warum das? Weil die Renten dann so niedrig sein werden, dass sie nicht reicht. Sie wird aufgestockt. Und was bedeutet das? Genau, dass wiederum mehr Rentner enteignet werden. Und warum das? Weil die Aufstockung eine H4 Aufstockung ist. Und das bedeutet, dass der Besitz beschränkt ist, wenn man H4 bekommt.irgendwo muss es doch auch einbußen geben. aber steigende gehälter und weniger arbeitslose passen so gar nicht ins bild...
Was zu einer gewissen Altersarmut führt. Diese gibt es aber "nur" in den unteren Einkommensschichten. Eben diese, die unter die Armutsgrenze fallen. Das sind die Rentner der Zukunft, das sind die Niedriglöhner von heute, das sind die "Zusatzeinkommen der Frauen" von heute.
Und das sind mindestens 7-8 Millionen Menschen, die im Niedriglohnsektor sind. Von den 42 Millionen. Und es gibt ja auch noch die Arbeitslosen. Die werden zwar weniger, aber Arbeitslos bedeutet nicht zwingend: Kein Zuschuss. Sie können zwar 160 Stunden arbeiten gehen, aber immer noch zusätzlich aufgestockt werden. Auch hier: Die Rentenzahlung ist dort quasi nicht vorhanden.
Und auf DEREN Schultern wackelt es Lübke. Dort ist die Weltwirtschaftskrise.
Denen die genug verdienen, bei denen das Gehalt höher wird: "Super, uns gehts doch gut. Weniger Arbeitslose, höheres Durchschnittseinkommen. Klasse!" Bei denen, die für Hungerlöhne ackern gehen: "Ich hab heute nicht mehr als nen H4ler (oder werde aufgestockt), ich bekomme für meine Arbeitsleistung selbst später keinen Deut mehr Rente."
Lübke
Fleet Admiral
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genau das ist so ein punkt, den der bericht nicht erläutert. welche gehälter sind denn gestiegen? die über 950,- €, soweit ist klar. aber in welchen bereichen besonders stark und in welchen eher nicht so stark? ohne zahlen ist das doch schon wieder ne völlig nutzlose info. gib dem reichsten mann eine billion oben drauf und du kannst den gesamten mittelstand sogar kürzen und hast unterm stricht trotzdem einen höheren durchschnittslohn. zwar etwas übertrieben ausgedrückt, aber das problem sollte klar sein denke ich...3. Aber wenn Menschen im Niedriglohnsektor die Durchschnittslöhne senken, dann muss die Durchschnittslohnerhöhung von woanders kommen. Woher? Natürlich, von den hohen Gehältern logischerweise.
ja das meine ich ja, das geht nirgends aus den artikeln hervor. hört sich schlimm an, aber ich kenne immer mehr frauen, die wieder stundenweise arbeiten wollen. ohne konkrete zahlen ist das doch wieder nur so eine panikmache ohne hand und fuss. woher weiß ich denn jetzt, ob mehr leute gezwungen sind, für niedriglöhne zu arbeiten? sicher nicht von der bild...Wenn die Beschäftigungszahl im Niedriglohnsektor steigt, ...
bleibt am ende wie so oft: trau keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast -.-
deren ist gut, das bin ICH =OUnd auf DEREN Schultern wackelt es Lübke. Dort ist die Weltwirtschaftskrise.
du meinst also wir deutschen haben quasi eine "verschleppte wirtschaftskriese"? würde jedenfalls einiges erklären...
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