Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

@WhiteHelix Ja das mit der BG kann ich mir gut vorstellen.
Wenn wir die ganzen Vorschriften bei uns auf der Arbeit zu 100% einhalten würden, kämen wir gar nicht mehr zum Arbeiten.
 
Also das war bei uns keine Pflichtveranstaltung :D freiwilliges Fahrsicherheitstraining, wurde halt von der BG durchgeführt/organisiert. Damit jetzt auch keine offizielle "Vorgabe" oder so
 
Stock86 schrieb:
Eintragung TÜV 75€ und neuer Fahrzeugschein 12€. Angeblich soll auch noch ein Strafzettel kommen. Bisher ist aber noch nichts angekommen. Mal abwarten was da noch drin steht.
Kurzer Nachtrag dazu. Heute kam der Bescheid.

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Nichts weiter. Im Brief steht nur "Ordnungswidrigkeit, bitte innerhalb 2 Wochen bezahlen. Danke. Tschüss."

Könnte natürlich noch Widerspruch einlegen, aber da ja alles berechtigt ist, bezahle ich einfach und damit ist das Thema dann erledigt.
 
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Bei meinem Bruder war hinten mal dieses Schutzblech lose und es hat dann übel gescheppert. Klang teuer, war dann aber zum Glück relativ günstig ^^
 
Stock86 schrieb:
Heute kam der Bescheid.

Einkauf...joa so kann man das auch sehen. :D

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Cardhu schrieb:
Schleift alles und es rumpelt derbe, wenn ich bremse.
Klang am Hyundai von meinem Vater ähnlich. Da wars dann ein gebrochenes Federbein.
 
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@Cardhu ; @Thane
Mit Schutzblech meinst du das Ankerblech?

Wenn das locker ist, ist es vermutlich durchgerostet. Was bei einem älteren Fahrzeug durchaus passieren kann. Es kann aber auch sein, dass da nur ein Fremdkörper eingeklemmt ist. Ein kleiner Stein beispielsweise.

Man kann auf jeden Fall mal das Rad abmontieren und die Bremsscheibe mit der Hand drehen. Dann kann man bestimmt lokalisieren woher das Schleifgeräusch kommt.

Und wenn man das Rad abhat, kann man auch gleich einen Blick auf die Feder und den Dämpfer werfen. Je nach Fahrzeug sieht man relativ einfach ob da was gebrochen ist.

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@Knecht_Ruprecht
Ja genau, dieses Ankerblech. Beim Golf 5 meines Bruders war da etwas verrostet und es hat sich gelöst. Hat dann ordentlich Krach gemacht. Fremdkörper wären auch eine Erklärung.
 
Die Ankerbleche hab ich vorne schon gewechselt für den TÜV. Das war kein Problem.

Und was wars heute? :D
Tja, eine Führungshülse von der Bremse war fest. Der innere Bremsbacken war blank (oder abgefallen? :D ) und dann hat es doch ordentlich gerieben beim Bremsen. Und beim Anfahren hat es dann etwas gedauert bis sich das halbwegs gelöst hatte. Die anderen 3 Bremsbacken auf der hinteren Bremsen hatten noch einiges an Material.

Also neue Bremsscheiben und Beläge drauf.
Fürs Ankerblech zu tauschen, muss hinten das Radlager ab. Und eigentlich auch die Bremssattelhalterung.
Also ist hinten links noch das alte, rostige Blech drin.
Hinten rechts war das Radlager schwergängig. Das hab ich dann getauscht.. Find mal einen M18 Vielzahn-Bit :daumen: Und es gibt 2 verschiedene Radlager für hinten,wo man erst NACH Ausbau weiß, was für eins drinne ist (30er oder 32er Welle. Nicht anhand der FIN oder sonstwas ermittelbar).. Smart gelöst von VW.


Also der Schlagschrauber mit 2300Nm hats nicht gepackt. Es musste also der verlängerte Schlüssel her, drauf gestellt und rumgewippt bis das Ding aufging.
Und in dem Zuge noch das Ankerblech gewechselt.


Läuft wieder einwandfrei.
Vor Ort hat das Radlager aber auch knapp 80€ gekostet. Das war schon happig.

edit: Ich glaube hinten rechts hat wahrscheinlich gar nichts mehr gebremst (außer das Radlager^^), weil die Bremsbacken liesen sich nur mit Hammer und Stemmeisen rausbewegen. Ich glaube, dass das nicht normal ist. Der Kolben lies sich auch erst gar nicht mehr zurückdrehen oder gar aufdrehen. Vor 6 Monaten beim TÜV waren die Bremswerte aber noch überall okay.
Jetzt ist aber ja alles neu und schön gefettet, zumindest wo es hingehört.
 
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Blender Bottle schrieb:
Beim Sharan/Alhambra kann ich mir das so nicht vorstellen, dass die Sitze irgendwie seitlich an einem fixen Punkt der Karosserie gesichert werden, da sie ja in Längsrichtung verschiebbar sind.
Dazu kann man sogar, wenn ich mich nicht irre, jeden der drei Sitze einzeln vor- und zurückschieben.
Also ich hab dich nicht vergessen, nur keine Zeit gehabt.

Obwohl die Rückbank des VW Sharan nicht über ein direktes Einrasten der Rückenlehne verfügt, gewährleisten die stabile Verankerung der Sitzfläche, die Sicherheitsgurte und die Airbagsysteme einen hohen Schutz der Insassen bei einem Aufprall. Die Sicherheitsausstattung des Fahrzeugs wurde in Crashtests insgesamt positiv bewertet.
Quelle (übersetzt und zusammengefasst mit openai)

So konnte ich das jetzt auch bei den Sitzen feststellen, wenn man da mal hin- und herbewegt. Die Rückenteile sind einfach fester Bestandteil von den Sitzflächen, welche halt im Boden verankert sind. Bei einem Golf oder Octavia sind die Teile halt voneinander getrennt, und müssen so getrennt verankert werden. Bei einem Aufprall wird die Rückbank dort durch die Verankerung gestoppt. Beim Sharan/Alhambra ist diese über Metallverbindungen mit dem Sitzteil verbunden und dann dadurch im Boden verankert . Die siehst du in der Mitte beim Umklappen an den Seiten. Laut den Crashtests funktioniert das auch. Einzig die Schiebetür wurde bemängelt, die löst sich bei seitlichen Aufprällen etwas zu leicht.
 
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TheManneken schrieb:
Wollte aus leider aktuellem Anlass mal fragen, ob jemand Erfahrung mit Unfallinstandsetzung nach Wildunfall hat. Fahrzeug des Partners, Corolla Hybrid 2.0 Team Deutschland von 2020, inzwischen 70 tkm, gekauft 2023 mit 50tkm für ca. 23k €

Vergangene Woche Kollision mit Hirschkuh. Stoßstange, beide Scheinwerfer, paar Sensoren zerstört, aber augenscheinlich nichts an den Kotflügeln, keine sichtbar veränderten Spaltmaße der Kotflügel zu den Türen, an der A Säule, Scheibe noch ganz, keine Airbags ausgelöst etc. - für uns als erstmals Betroffene eigentlich recht überschaubar und der Schaden beschränkt sich zumindest optisch auf die Frontpartie. Klar wird noch irgendwas an irgendwelchen Trägern sein, ggf. Anbauteile am Motor etc., aber selbiger läuft ohne Auffälligkeiten, kein Flüssigkeitsverlust, theoretisch fährt das Auto auch.

Nun gestern die Überraschung: das Toyota Autohaus, bei dem der Wagen gekauft und zu dem der Wagen dann auch abgeschleppt wurde, ruft an und möchte gleich einen Termin anbieten, um sich ggf. einen Nachfolger auszusuchen, weil der Corolla ja ein wirtschaftlicher Totalschaden sei. Für uns erst mal unerfreulich: uns liegt noch nicht mal ein Gutachten vor und es meldet sich gleich ein Verkäufer. Von der Versicherung auch noch keine Entscheidung und ohnehin... die Sache ist jetzt kaum eine Woche her. Und eigentlich würden wir das Fahrzeug doch gerne behalten. Doch auch der Werkstattleiter des Autohauses hatte schon bei Übernahme angedeutet, dass es vermutlich auf einen wirtschaftlichen Totalschaden herauslaufen würde. Und das können wir nicht verstehen.

Wir haben mal nach vergleichen Fahrzeugen in ganz D geschaut und finden eigentlich so gut wie keine unter 20k € - eigentlich sind die Preise in den letzten 2 Jahren auch hier gestiegen. Was bitte könnte denn so eine Reparatur kosten?

Anbei mal ein Foto vom Unfallwagen

PS: Die Hirschkuh verstarb offenbar unmittelbar beim Aufprall

Ich wollte ja noch ein Update bringen, wie der Fall letztendlich ausgegangen ist:

Das Gutachten kam letzten Endes auf Instandsetzungskosten von ~30k €. Ja - Dreizigtausend. Bei einem ermittelten Wiederbeschaffungswert von ~20k €, sogar nur leicht unter dem damaligen Kaufpreis von 21.500 € 1,5 Jahre zuvor, lief dies auf einen wirtschaftlichen Totalschaden heraus. Und was soll ich sagen: das Ganze endete quasi schon Anfang letzter Woche - ein Ankäufer kaufte das Auto für einen Restwert von knappen 9k € und von der Versicherung warten wir aktuell auf die Auszahlung der Restsumme.

Ein neues Fahrzeug wurde auch schon gefunden, ist aber kein Toyota mehr und auch kein Hybrid mehr - allerdings auch kein Elektro, weil das aufgrund der persönlichen Infrastruktur hier derzeit keinen Sinn ergibt. Es gab noch mal etwas fürs benzingetriebe Herz: einen orangenen Kia Pro Ceed 1.5T-GDI GT-Line - nahezu volle Hütte.

Ohne jetzt das Gutachten im Kopf zu haben, ergaben sich die hohen Reparaturkosten wohl u.a. aus diversen Nebenaggregaten des Motors, zerstörter Sensorik und Radar, auch einem Steuergerät und einem beschädigten Kabelbaum, der wohl hätte komplett ersetzt werden sollen. Da wir unterm Strich aber finanziell kaum besser aus der Sache rauskommen konnten (also quasi für nur 1.500 € 1,5 Jahre lang einen 3-4 Jahre jungen, gut ausgestatteten Vollhybrid fahren durften), haben wir das recht positiv angenommen.
 
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TheManneken schrieb:
ergaben sich die hohen Reparaturkosten wohl u.a. aus diversen Nebenaggregaten des Motors, zerstörter Sensorik und Radar, auch einem Steuergerät und einem beschädigten Kabelbaum, der wohl hätte komplett ersetzt werden sollen
das ist genau das was ja davor geschrieben wurde
man sieht von außen drauf und denkt sich "och, des geht ja noch"
und dann schaut ein Profi drauf und plötzlich summieren sich da ganz schnell die Kosten :D

aber auf jeden Fall danke fürs Nachreichen der Infos :)
 
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Krass, dass es dann sogar 30.000€ nach Gutachten war. Ich hatte afair ja auch auf eine mindestens fünfstellige Summe zzgl. der Schäden im Motorraum getippt.
Da war wohl einiges beschädigt.
Das wichtigste ist natürlich, dass niemandem etwas schlimmeres passiert ist und die Sache finanziell einigermaßen glimpflich ausging :)
 
TheManneken schrieb:
(also quasi für nur 1.500 € 1,5 Jahre lang einen 3-4 Jahre jungen, gut ausgestatteten Vollhybrid fahren durften)
Beim Leasing kommste wohl auch kaum billiger bei rum :D
Bis auf den Stress natürlich.

=> Nach dem Tausch von Bremse und Radlager hat mein Auto deutlich weniger Sprit verbraucht. Obwohl ich ordentlich aufs Gas gedrückt hab.
Bin auf die nächsten Tankladungen gespannt.
 
Cardhu schrieb:
Beim Leasing kommste wohl auch kaum billiger bei rum :D
Bis auf den Stress natürlich.
Kommt drauf an^^
87,50€ über 18 Monate bei nem ~44K Fahrzeug, Rückgabe war nen Dekra Gebrauchtwagencheck, wo nichts "war". Haben den Wagen damals dann am Ende gekauft, weil die etwa 1-1,5K weniger haben wollten, als auf mobile.de vergleichbare Fahrzeuge kosteten - zudem wusste man ja, wie mit dem Auto umgegangen wurde
 
Kleines Update zu meiner Autobatterie, die Rekonditionierung hat jetzt nur für ein paar Monate geholfen, ich werde die jetzt tauschen lassen, weil die ist so blöd eingebaut das ich die nicht selbst austauschen werde.^^

Eigentlich wollte ich das jetzt mal mit einer anderen "Werkstatt" über die Ford App buchen, aber da wäre der frühest mögliche Termin in einem Monat. :lol:

Da bringen natürlich die Vorteile das die gesamten Daten zum Auto einfach an die Werkstatt mit übermittelt werden nicht sehr viel. :D
 
Doch.. du sparst den Mitarbeiter ein der die Termine verwalten muss ;)
 
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