$t0Rm schrieb:
die meisten Menschen können so eine Leistung auf der Hinterachse gar nicht richtig ausführen.
DJMadMax schrieb:
Mit dem zickigen, hochgezüchteten Turbo mit fieser Leistungsentfaltung auf der Hinterachse musst du praktisch bei jedem Gasstoß vorher ganz exakt die Straße gelesen haben und im Idealfall bloß die Finger von den Fahrassistenzsystemen bzw. deren Deaktivierung lassen. Mit einem auf dem Papier weniger spektakulären Auto können solche Kurvenfahrten dann aber gerade, wenn die Fahrassistenz deaktiviert wird, dennoch wieder umso spaßiger werden - frei von Blechschäden, versteht sich!
melde mich mal mit meinem 1er (kompaktklasse), mit 470-500PS / ~700NM (~1,5Bar boost) Hangerissen mit Hinterradantrieb....
was im 1. / 2. Gang passiert, brauchen wir nicht drüber reden...
Ab den 3. kann ich bei guten bedingungen alles auf die Straße bringen Gastellung 100%, 255/30R19 (CSC6, kein Semi-Slick),
sobald es feucht / nass ist gibst ja noch andere Maps zum Cruisen (360-400-450PS) Mapswitch sei dank, eine überschätzung kann fies enden.
als Saison / Schönwetter / Spass Auto genau richtig.
Stanggeräusch hab ich auch prüfen lassen...die Tage...
comfort modus 74dB, 10dB unter Herstellerangabe Grenzwert
Sport mit geschlossenen klappen 100dB (die Pops and Bangs haben da rein gehauen)
Klappe offen 😂 Straight Pipe will man niemanden zumuten im Wohngebiet wo die Prüfstelle war...
Alles innerhalb der legalen (Grauzone)... Für mich zählt nur die Messung im comfort, erst spätere Abgasnormen geben vor das alle Fahrmodis Grenzwerte einzuhalten haben.
Wenn die Leistung ab Werk verbaut ist, werden Ingenieure ihre Arbeit schon geleistet haben bzgl. Fahrbahrkeit für Laien. Es soll ja
vom Hobby-Rennfahrer bis Hausfrau das Serienfahrzeug fahren / kontrollieren können.
Man kann es sich nicht ausmalen, was mit einem Fahrzeughersteller passieren würde, wenn man feststellt das alle "Hausfrauen" sich mit dem Auto xyz umbringen....á la Porsche 930 Turbo die reihenweise in Graben gelandet sind.
Das mit einer der Gründe warum Hersteller eine integrierte Crashbox / Blackbox verbaut haben, am ende lässt sich eh auslesen was der Fahrer aktiv/ deaktiviert hatte.
Die Schuld auf den Hersteller schieben wird ab dem moment des auslesens schwer, wenn die Daten nicht schon per e-Sim an Hersteller gegangen sind.
beim Tuning (Leistungssteigerung) merkt man erst. Wo die Schwachstellen sind, und was das Fahrzeug gefährlich macht / machen kann.
mein M140i war mir Serie schon fast zu langweilig (340PS), wenig übersteuern, Fahrassistentsysteme sehr auf Sicherheit ausgelegt (das ein Laie mit nur Frontkratzer erfahrung auch fahren kann).
So das ich mit Serienleistung permanent im Sport + unterwegs war, auch bei nass teils auch bei schnee um mit dem Heck spass zu haben.
Mit 500PS sieht die Sache schon spassiger aus, so wie es sich gehört Sport+ würde ich mich nur auf abgesperrter Straße zumuten, Sport modus reicht mir jetzt völlig im Straßenverkehr.
zitat vom Freund (E39 V8 Fahrer) der zum ersten mal als Beifahrer Platz genommen hat "Bring dich damit nicht um" , da hatte ich aber noch keine PU Tonnenlager.
Durch das Drehmoment, hat die Hinterachse in den Lagern gearbeitet (=Hinterachslenkung), das man ordendlich am Lenkrad korrigieren musste beim Beschleunigen. Jetzt ist das problem beseitigt.
Mit Serienfahrwerk / Hinterachslager wäre das unmöglich gewesen, man glaubt garnicht wie weich HA-Lager sein können (Comfort) bedingt.
meinen letzten step den ich gemacht habe, PU Tonnenlager hat massiv dazu beigetragen das die Leistung kontrollierbarer auf die Straße gebracht wird. Und das ohne Sperr-Diff (mit E-Diff).
für Projekt Fahrwerk fehlen noch Uniball Lenker vorne (besseres abbremsen, zackigeres / direkter lenken), alles was Elastisch ist, ist bäh.
SperrDiff. wäre das nächste und letzte am Fahrwerk (wenn die finanziellen mittel bereitstehen /überbleiben), aber zuvor würde ich doch einen Upgrade Turbo einbauen.
der Serienlader schaffst zwar 1,5bar (statt max.1bar) mit dem gegendruck des 200er Zeller, auf dauer kann das aber auch nicht gesund sein.
hat zwar bei den einen oder anderen knapp +80k mit Nordschleife gehalten, heißt aber nichts.
in der Konfiguration reicht mir die Leistung aktuell vollkommend aus, habe (noch) nicht das verlangen nach mehr.
wenn mir ein Sperrdiff. ausreichend sicherheit gibt, könnte die sache sich ändern, mit entsprechendem Lader geht dann auch wieder bischen mehr.
$t0Rm schrieb:
Es macht mehr Spaß ein langsames Auto schnell zu fahren, als ein schnelles Auto langsam!
Ich find es lustig wenn ich mit der Shitbox Golf4 1,9TDi (steht auch mit Sticker hinten drauf) täglich auf die Autobahn rauf fahre, und das leichte Ding in Kurven lege schön sauber von Rasenkante zur Rasenkante und mir bei 65 Querschnitt reifen keine Sorgen um Felgen machen muss...
Da fährt keiner mir nach 😂 da ist die Angst um teure Felgen größer.
Wärend ich mit +100 vom Beschleunigungstreifen runter bin, sehe ich erst die meisten aus der Kurve auf den Beschleunigungsstreifen fahren.
mit dem Golf (Serienfahrwerk) bin ich häufiger aufgesetzt wie mit den 1er, wie das geht weis ich bis heute nicht.
bei gelegenheit muss da ein härteres Fahrwerk rein.
Bzgl Fahrassistenten Systeme...
Beim aktuellen X1 den ich wöchentlich bewegen darf, find ich es zuviel, auf der Bahn langweilt man sich...
Es wird ja für einen alles gemacht, während einem der Rücken noch massiert wird mit entsprechender beruhigenden Ambiente Beleuchtung...wer soll da nicht beim "Auto fahren" einschlafen.
Abstandsassistent / Tempomat mit Bremsassistent rein, Spurhalte Assistent rein und alle paar Sekunden am Lenkrad zucken oder das Knie ans Lenkrad drücken. Mehr braucht man nicht tun.
Spurwechsel mit Blinker anfragen, Seitenspiegel gibt ein Go oder No was im Spiegel zu sehen ist interessiert einen nicht, das System wird das Lenkrad ja wieder weg reißen wenn einer angeschossen kommt.
Kurz am Lenkrad aus der Spur ziehen, auch hier macht der Assistent den Spurwechsel zuende und den Blinker nach Wechsel wird auch aus geschaltet...während man selbst,
sich den wichtigen Dinge des Lebens widmen kann, Taschenbillard spielen oder Android Car..
Wer muss da noch Auto fahren können oder auch nicht?
Im 1er find ich das genau richtig, Spurverlassungswarnung, Personenwarnung, Auffahrwarnung.
Es wird gewarnt ggf. Ein Bremsvorgang vorbereitet im Notfall ausgeführt, Leistung gedrosselt...
Letztendlich entscheidet der Fahrer was daraus wird.
"ohne Fahrsicherheitssysteme fahren"
Erst dann weiß man doch was das Fahrzeug der Fahrer kann und was nicht.
Sowas sollte man natürlich nicht auf öffentlichen Straßen testen /üben...
danach wusste ich, ich bin garnicht so ein guter Fahrer wie ich es dachte , das zeigt einem dann der instruktor...wie es richtig geht.
Sich an Grenzbereich Bremse, Reifen Lenkung rantasten bis man an den Punkt kommt, wo der Reifen auf gibt.
Ich mach auf jeden Fall noch einen fortgeschrittenen Kurs bei Gelegenheit.
Bin dafür das jeder mal ein Basic Fahrsicherheitstraining machen MUSS ADAC o.ä.,
Bei den aktuellen Führerschein Preisen von bis zu 3-4k muss sowas dabei sein.
sowas wie eine richtige Vollbremsung mit Ausweichmanöver (+100), wie oft macht ihr das im Leben? Jemand in der Fahrschule gelernt?
Ich hatte einmal im Leben so eine Situation auf öffentlicher Straße, im E46 für mich das erste und für Jahre das einzige Mal. Mit einer Vollbremsung alleine auf der Autobahn wäre ich im Heck eines Teslas gelandet
aber intuitiv richtig gehandelt und wärend der Bremsung Spur wechseln können.
Erst beim Fahrertraining wieder die Situation geübt, dafür dann aber mehrfach.
Im Verhältnis wie oft bremst ihr "zarte"?
Im Notfall macht euer Kopf / Automatismus es so wie die 1000 Male davor. Und das wird keine vernünftige Vollbremsung sein.
Selbst bei der einfachsten Übung richtig bremsen, waren Personen dabei die 40Jahre lang nur "zart" gebremst haben und keine richtige Vollbremsung im Kopf freigeschaltet bekommen haben.
Ihr Bremspedal nur zu 60% nutzen. Wie wäre das in einer Notsituation ausgegangen? Wenn es in einer vorbereiten Situation nicht funktioniert.
Ein (Not)-Bremsassistent entscheidet in den ersten ms ob der eine Vollbremsung einleitet oder nicht.
Wer in den ersten ms zögerlich in die Bremse geht, gibt nicht sofort volle Bremskraft frei.
Es wird erst eine weiche Bremsung eingeleitet, danach erst die Bremskraft erhöht, wo Fahrer wichtige cm/m verschenken.