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Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

DJMadMax schrieb:
Über wen lief denn der Leasing-Vertrag? Über Kia direkt?
Leasinggeber war die Kia Bank. Die haben da irgendwie ein seltsames Verhältnis zueinander, der Kia Händler hat bei allen Problemen immer Kia selbst die Schuld gegeben, Kia hat die Schuld dem Händler gegeben und der Kunde schaut in die Röhre. Der Händler sieht sich da nicht wirklich als Repräsentant der Marke, naja.
DJMadMax schrieb:
Wie sind bei euch die 1000 Euro zustande gekommen?
Wir waren direkt in der Werkstatt des Händlers. Rund 400€ hat schon der turnusmäßige Austausch des kleinen Lithium Akkus der e-call Notrufeinheit gekostet.
Das scheinen mittlerweile alles realistische Preise für Inspektionen zu sein, Hybrid wäre noch teurer.
 
Buttkiss schrieb:
Genau das hat unseren EV6 nach etwa 2 Jahren leasing getroffen. Da soviele Fahrzeuge betroffen waren, bin ich eigentlich von einem Kulanz-Wechsel ausgegangen. Aber KIA sagte Nein, die Kosten von ca. 200€ mussten wir selbst tragen.
Mit welcher Begründung ist das nicht von der Garantie abgedeckt worden? Leistungselektronik ist ja kein Verschleißteil. Einfach nur rein aus Interesse.

Buttkiss schrieb:
Nachdem unsere letzte Inspektion des Kia rund 1000€ gekostete hat, haben wir für den Tavascan jetzt auch ein Service-Paket dazu genommen.
Was zum Teufel... Dann doch Tesla das nächste mal. :freak:
 
Thane schrieb:
Wie kommt es, dass deine Frau so viel fährt? Sitzt ihr nicht beide ständig im Homeoffice?
:D ja, sie fährt gut 4x die Woche zu ihren Eltern zum Hof (22km ein Weg, je nach Fahrzeug und Verkehrsaufkommen ~20-25 Minuten), weil da ihr Pferd steht. Das war auch so mit ein Grund, warum wir umgezogen sind. Das Fohlen hat sie sich Ende 2024 gekauft. Macht bei 4x fahren auch wieder rund 700km im Monat. Dazu ist sie manchmal einmal in der Woche in der Firma, auch knapp 90km pro Weg. Dann halt noch, was man so in der Freizeit macht, einkaufen ist lustigerweise einstellig von der KM Zahl her und geht schneller als im Pott :D
Wenn bis kommendes Jahr alles geklappt hat mit Anträgen & Genehmigungen, können wir das Ackerland, dass aktuell noch von nem Nachbarbauern bestellt wird, in Weideland umwandeln, einzäunen und da Pferde drauf stellen und auch den Hund rennen lassen. Dann wird meine Frau wohl deutlich seltener zu ihren Eltern fahren :D
War halt nen mega geiler Zufall, dass wir nen Haus/Grundstück gefunden haben, wo ein bisschen Land dabei ist :D
Der i3 hat jetzt auch das erste Mal nach 5 Jahren eine Garage von innen gesehen :D Die Motorräder haben in nen Schuppen gepasst, nur der Touring steht leider noch was blöd herum, aber der eine Schuppen, wo er reinpassen würde, ist noch voll mit lauter Brennholz und der Rasen zwischen Gepflastertem und Schuppen sollte wohl besser noch Rasengittersteine bekommen :lol:
 
DaDare schrieb:
Mit welcher Begründung ist das nicht von der Garantie abgedeckt worden?
Die 12 V Batterie war knapp über zwei Jahre alt, der Austausch wäre nur über Kulanz gegangen.
... ein Tesla kam für uns nicht in Frage.
 
DaDare schrieb:
Und jetzt bitte jeder anderer OEM eine gigantische Scheibe von der Hyundai Group abschneiden:
https://www.electrive.net/2026/04/17/hyundai-und-kia-weiten-garantie-auf-iccu-aus/

Hyundai IONIQ 5 sowie Kia EV6 haben ein Serienproblem, was zur Ausfall der ICCU (Leistungselektronik Teil wie DC DC für die 12 V Batterie) führen kann. Damit wird das Fahrzeug zu einem Brick. Es gibt nun 15 Jahre bzw. 300.000 km Garantie auf das Bauteil.

Das klingt ganz gut, richtig Angst habe ich vor der Thematik nicht, da ich recht flexibel bin, aber es wäre ein Grund gewesen den Wagen nach dem Leasing nicht zu kaufen. Bei dem Wertverlust und der allgemeinen Entwicklung des Marktes, könnte ich mir vorstellen, dass der in gut zwei Jahren ziemlich günstig wäre. Die Dinger haben sich jetzt schon im Wert halbiert.
 
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Scheitel schrieb:
4x die Woche (...) 22km ein Weg
Ziemlich genau mein Arbeitsweg. Ich habe etwa 40 Kilometer am Tag reine Strecke zur Arbeit hin und zurück, hin und wieder hänge ich dann noch kleinere Außentermine mit meinem Privatfahrzeug mit dran, wenn die Leihwagen gerade alle ausgebucht sind (was sehr oft der Fall ist).

Früher hatte ich sogar 35 Kilometer Arbeitsweg - one way. Längst nicht jeder von uns wohnt in irgend einem Ballungsgebiet und "fällt" praktisch aus der Haustür auf die Arbeit ode rkann diese sinnvoll mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Das vergessen leider immer wieder viele.

Fairerweise: ich würde mit den Öffis tatsächlich nur (laut Plan) ca. 28 Minuten auf die Arbeit brauchen - zuzüglich 10 Minuten Fußmarsch.

Mein Arbeitskollege, der lediglich ganze 5 Autominuten von mir entfernt wohnt, bräuchte aufgrund der tollen Anbindung an die Öffentlichen locker eine Stunde - mit ebenfalls zuzüglich 10 Minuten Fußweg.

Wie gesagt, von all jenen, die ununterbrochen Homeoffice betreiben oder besagten "ich arbeite um die Ecke"-Arbeitsweg haben, wird all das gerne mal vergessen.

Für mich z.B. ist es immer wieder ein Rätsel, wie man mit einem eigenen Auto keine 10.000 Kilometer im Jahr zusammenbekommt, die fahren sich doch weg wie nix.
 
Wie Du schon sagst, das hängt sehr von den Umständen ab. Als ich noch in weniger als zehn Kilometern Entfernung zur Arbeit wohnte, habe ich die Strecke bei halbwegs erträglichem Wetter mit dem Fahrrad zurückgelegt. Da kam ich nur schwerlich auf fünfstellige Werte pro Jahr auf dem Tacho meines Autos.

Jetzt nach dem Umzug ins Umland lege ich mehr als 20.000km pro Jahr mit dem PKW zurück (und die Bewegung fehlt mir ;)).
 
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Incanus schrieb:
Jetzt nach dem Umzug ins Umland lege ich mehr als 20.000km pro Jahr mit dem PKW zurück (und die Bewegung fehlt mir ;)).
Tatsächlich parke ich deswegen auch immer außerhalb der Ortsmitte - also Ortsrand ^^ Nicht nur gibt's da immer und einfach freie Stellen auf dem großen, öffentlichen Parkplatz, ich habe gleichzeitig auch ca. nen Kilometer Fußmarsch zum Büro und wieder zurück.

Das is schon wichtig, wenn man sonst sehr viel am Schreibtisch sitzt.
 
Für die reine Bewegung zu Fuß habe ich ja noch den Hund ;).
Aber sich mit dem Rad, vor allem auf dem Nachhauseweg ein wenig auszupowern und eventuell einen nennenswerten Umweg einzubauen, ist da schon noch mal was anderes ;).
 
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Buttkiss schrieb:
Nachdem unsere letzte Inspektion des Kia rund 1000€ gekostete hat, haben wir für den Tavascan jetzt auch ein Service-Paket dazu genommen. Das könnte im schlimmsten Fall ein Nullsummenspiel werden, aber ich schlafe dadurch besser.
Ich habe beim Tavascan auch Wartung+ mit dabei. Da der vier Jahre läuft und auch Wärmepumpe hat, wo die Wartung etwas mehr kostet, und das Paket nur 14,99€ im Monat ausmacht, ist es am Ende günstiger.
Bei unserem letzten Born hat der Service auch 400€ gekostet. Der aktuelle Born hat auch Wartung+. Da der drei Jahre läuft, kostet das Paket da nur 9,99€.
Außerdem gibt's Cupra Care bei beiden. Quasi All-inklusive.
Strom gibt es von Octopus. Dank Octopus Go laden wir nachts für 14 Cent pro kWh :)

DaDare schrieb:
Was zum Teufel... Dann doch Tesla das nächste mal. :freak:
Oh nein, bitte nicht. Das liegt für mich aber weniger an den Autos und mehr am CEO.

DJMadMax schrieb:
Ziemlich genau mein Arbeitsweg. Ich habe etwa 40 Kilometer am Tag reine Strecke zur Arbeit hin und zurück, hin und wieder hänge ich dann noch kleinere Außentermine mit meinem Privatfahrzeug mit dran, wenn die Leihwagen gerade alle ausgebucht sind (was sehr oft der Fall ist).
Habe ich ziemlich genauso. Freitags habe ich Homeoffice. Ggf. bald noch einen zweiten Tag. Aber da muss noch verhandelt werden. Da ich als Personalrat auch eine Teilfreistellung habe, findet mein Arbeitgeber das nicht ganz so gut :D
Dienstwagen sind bei uns auch regelmäßig belegt. Wir haben als IT zumindest einen seit ca. einem Jahr dauerhaft reserviert.

DJMadMax schrieb:
Das vergessen leider immer wieder viele.
Ja, das ist definitiv so und lässt sich häufig bei solchen Diskussionen beobachten. Manche sehen das dann nur aus ihrer Ballungsraum-Bubble, wo das mit ÖPNV vielleicht einigermaßen klappt.
Oder sie sind dann so in ihrer politischen Bubble, dass Unfug kommt, dass man ja auch 20 km einfache Strecke locker mit dem Rad fahren könnte. Technisch mit dem E-Bike sicher machbar, aber halt eine kolossale Zeitverschwendung. Genauso wie es mit öffentlichen ist, wenn man nicht gerade im Ballungszentrum lebt.

Scheitel schrieb:
:D ja, sie fährt gut 4x die Woche zu ihren Eltern zum Hof (22km ein Weg, je nach Fahrzeug und Verkehrsaufkommen ~20-25 Minuten), weil da ihr Pferd steht. Das war auch so mit ein Grund, warum wir umgezogen sind. Das Fohlen hat sie sich Ende 2024 gekauft. Macht bei 4x fahren auch wieder rund 700km im Monat...
Ah, verstehe. Wir haben uns auch in einem kleinen Ort ein Haus mit mehr Land gekauft.
Fahren mussten wir vorher auch, so haben wir aber immerhin die Distanz ein wenig verringert.
Meine Garage bekommt noch etwas Pflege und Updates. Wir haben für die Wallbox(en), die perspektivisch auch mit 22 kW laufen sollen, und auch PV und ggf. weitere Dinge vor einiger Zeit schon ein 5x16mm² und ein weiteres 5x10mm² Kabel vom Haus gelegt.
Aktuell läuft noch eine Wallbox, aber mit dem zweiten Elektroauto überlege ich schon, noch eine zu installieren. Momentan steht da aber noch so viel anderer Kram drin :D

Das Problem mit dem Lagerplatz für das Brennholz kenne ich auch ^^
 
Thane schrieb:
Oh nein, bitte nicht. Das liegt für mich aber weniger an den Autos und mehr am CEO.
Volkswagen... Uiguren... Trennung nur nach extremen Druck... Einen Tod muss man sterben...
 
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DJMadMax schrieb:
Für mich z.B. ist es immer wieder ein Rätsel, wie man mit einem eigenen Auto keine 10.000 Kilometer im Jahr zusammenbekommt, die fahren sich doch weg wie nix.
Ich kenn da wen. Sie fährt fast nur mit der Bahn zur Arbeit (weil's schneller geht als morgens durch den Verkehr in die Stadt zu fahren ) und das Auto wird ab und zu mal bewegt wenn man hier in der Ecke wo hin will weil öffis quasi nicht vorhanden sind.
 
Naja, ganz ehrlich: jeder, der nicht auf das Auto per se angewiesen ist und es praktisch "ausschließlich" als Luxusobjekt zur Fortbewegung nutzen kann, hat doch alles richtig gemacht, bzw. ist durchaus zu beneiden.

Ich könnte sicher auch in vielen Situationen auf das Auto verzichten, bzw. würden meiner Frau und mir vermutlich nur ein Auto ebenfalls reichen, aber es würde eben vieles deutlich schwerer machen und eine aktuell noch gewisse, vorhandene Flexibilität komplett im Keim ersticken.

Besonders mit Kind ist das dann immer so ne Sache.

Jetzt gleich hole ich meine Tochter z.B. vom Handball ab - 7 Kilometer entfernt. Da meine Frau heute lange arbeiten muss (bis 18 Uhr), wäre das also auch problematisch mit nur einem Auto.
 
DJMadMax schrieb:
die fahren sich doch weg wie nix.
Sicherlich, wenn man zur Arbeit fahren muss, oder wie wir früher um die 100km pro Weg zu Familie/Freunden und das regelmäßig gefahren sind.
Aber jetzt? Keine Ahnung, wie wenig ich dieses Jahr fahren werde. Aufgrund der Landstraßen hier wirds sicher auch öfter mit einem der Motorräder sein, einfach auch weils noch mehr Laune macht und man eben nicht mehr über die Bahn ballern muss (will) und man die ganzen Schleicher/Sonntagsfahrer hier auch noch besser überholen kann. Das ist teilweise echt nervig, meine Frau erzählt da recht oft von :lol:

DJMadMax schrieb:
wird all das gerne mal vergessen.
Manchmal im Leben hat man das ja durch zufällige Umstände in der Hand. Hab anfangs ne Stadt weiter in 17km zur Arbeit gewohnt, Auto hatte ich nicht(was mit der A40 als Weg eh Unsinn gewesen wäre) und die Öffies haben 60-75 Minuten für die Entfernung gebraucht. Also näher an die Arbeit gezogen mit ~5km. Dann irgendwann meine jetzige Frau kennengelernt, mit der bin ich ne Straße weiter in ne größere Wohnung gezogen, nachdem sie auch in der Firma angefangen hat. Dann hatten wir das Glück nen Haus in ~2,5km Entfernung kaufen zu können und sind primär mit dem Rad zur Arbeit. Selbst diese geringen 35km pro Woche Radfahren hat man beim Wegfallen durch Corona schon gemerkt. Öffies wären ~35 Minuten gewesen, da sind 10-12 Minuten mit dem Rad schon sehr geil gewesen. Auto waren 10-15Minuten, je nach Verkehrsaufkommen.

Mit dem Hund ists hier natürlich auch viel geiler als in der Großstadt. Den ganzen Abgasgestank haben wir jetzt gegen halbwegs regelmäßigen Güllegeruch aufn Feldern getauscht :freak: Aber das ist immer noch Millionenmal besser als der Geruch von der Schweinemast nebenan bei meinen Schwiegereltern, wenn der Wind blöd steht.

Thane schrieb:
kleinen Ort ein Haus mit mehr Land gekauft.
Das ist schon super angenehm, wenn man die Möglichkeit halt hat. Für Großstadtverhältnisse hatten wir damals auch schon viel Garten, aber das jetzt ist natürlich auch kein Vergleich.

Thane schrieb:
Meine Garage bekommt noch etwas Pflege und Updates.
Das steht bei uns auch noch an... Eternit Dach mit Asbest runter, etwas höher machen und dann passen da am Ende rechnerisch knapp 10kwP drauf, weil da noch direkt nen Schuppen dran ist. Müssen aber noch den Sonne bzw Schattenverlauf übern Sommer abwarten, ob das wirklich so sinn macht.

Thane schrieb:
die perspektivisch auch mit 22 kW laufen sollen
Beide mit 22kw oder eben jede mit 11kw? Wenn ihr primär PV Überschuss ladet, dürfte das ja fast übertrieben sein, wenn ihr nicht gerade so viel kwP aufm Dach habt :D Eins schnell laden, wenns schnell gehen muss reicht doch vermutlich? Aber klar, wenn der Netzbetreiber das mit macht, haben ist immer besser als brauchen :D

Kabel in die Garage bzw den Schuppen daneben haben wir auch gelegt, nen 5x10m² und 3x Kat7 und 2x Jysty Kabel. Sind keine 15m vom Hausanschluss bis da. Was passendes als Speicher und Co für Inselbetrieb und Schwarzstartfähigkeit hab ich mir schon ausgesucht. Mal schauen, wann wir dazu kommen - sicherlich auch erst kommendes Jahr.


Thane schrieb:
da aber noch so viel anderer Kram drin
Das Problem kennt wohl jeder :lol: Hätten wir nicht 5 Schuppen (davon 2 offen und mit Holz voll), hätten wir wieder mal das gleiche Problem :D Abseits vom Grundwasser-"Loch" mit Pumpen ist jetzt wirklich fast nur Fahrzeugzubehör in der Garage
 
Scheitel schrieb:
Das steht bei uns auch noch an... Eternit Dach mit Asbest runter, etwas höher machen und dann passen da am Ende rechnerisch knapp 10kwP drauf, weil da noch direkt nen Schuppen dran ist. Müssen aber noch den Sonne bzw Schattenverlauf übern Sommer abwarten, ob das wirklich so sinn macht.
Ich werde das alte Eternit-Dach wahrscheinlich sitzen lassen und dann ein einfaches Schrägdach höher installieren. PV kann ich an der Stelle vergessen, weil ich ums Grundstück viele große Eichen stehen habe. Das ist über den Sommer im Haus relativ angenehm, weil sie reichlich Schatten spenden, aber für PV ist es eben auch nix.

Da wir ein Wolfsgebiet sind, kann man bei uns vom Land einen großen Zaun gefördert bekommen. Eine Arbeitskollegin meiner Frau hat so einen 7.000€ Zaun vom Land gesponsert bekommen. Wir haben einfach mal einen Antrag gestellt, da wir Ziegen und Hühner auf dem Land laufen haben.
Wenn wir das bewilligt bekommen, werde ich wohl PV-Elemente an den nach SW ausgerichteten Zaun packen.
Das sind etliche Meter.

Wir haben letzte Woche auch eine kleine Blockhütte (3x4) als Hühnerstall aufgebaut. Auf das Dach (nach SW) kommen auch vier Module als Balkonkraftwerk. Vielleicht auch direkt mit Speicher.
Auf die Westseite vom Haus sollen auch noch ein paar Module. Ich habe es einer Bestellung noch so viele über, die aktuell auch noch in der Garage stehen :D

Zu den Stromleitungen haben wir auch 4x Cat. 7 und 2x OM4 LWL verlegt. Ein Netzwerkschrank kommt auch noch hin, weil da noch ein AP hin soll und der Wechselrichter dann direkt per LAN dran soll. Für die zukünftige Partyhütte ist dann auch schon alles vorbereitet ;)

Scheitel schrieb:
Beide mit 22kw oder eben jede mit 11kw? Wenn ihr primär PV Überschuss ladet, dürfte das ja fast übertrieben sein, wenn ihr nicht gerade so viel kwP aufm Dach habt :D Eins schnell laden, wenns schnell gehen muss reicht doch vermutlich? Aber klar, wenn der Netzbetreiber das mit macht, haben ist immer besser als brauchen :D
Also für eine habe ich schon die Freigabe. Ich habe damals bei der Sanierung auch den Netzbetreiber da gehabt (Zählerkasten/Hausanschluss wurde versetzt) und direkt alles angekündigt, also 22 kW Wallbox(en), Wärmepumpe und PV. Der Netzbetreiber sollte dann den Hausanschluss entsprechend dimensionieren.

Die meinten, dass das von der Straße kommende ausreichend sei, haben aber ins Haus schon eine größere Leitung installiert und könnten so bei Bedarf relativ einfach nachbessern.
11 kW auf der Wallbox reichen aktuell auch aus. Wenn man das zweimal hat, kann man halt easy beide Autos gleichzeitig laden. Wie du schon sagst, haben ist besser als brauchen.

PV-Überschuss muss ich dann eh gucken. Aber wie oben erwähnt, haben wir ja auch den Stromtarif mit dem günstigen Preis von 0-5 Uhr. Dann kannst auch gut die Autos und ggf. Speicher voll machen.

Um noch etwas Direkteres zum Thema beizutragen:
Wir waren letzte Woche auch noch etwas auf der Autobahn unterwegs, ca. 110 km pro Strecke. Ist schon erstaunlich, wie verhältnismäßig langsam auf einmal fast alle fahren.
Hatten unseren Born mit und ich bin zwischen 130 und 140 gefahren und war trotzdem noch einer der Schnelleren. Sonst bin ich ja eher auf der linken Spur und gib ihm. Das macht mit dem Leon auch noch Spaß, aber der säuft dann auch ^^
Der Born hat sich ~19,5 kWh/100 km genehmigt. Wenn man das mit unseren 14 Cent/kWh Ladekosten kombiniert, ist das schon unschlagbar günstig.

Benzinpreise sind ja immer so ein absolutes Reizthema, wobei das aktuell im Verhältnis zur Kaufkraft ja immer noch relativ billig ist. Mit meiner Fahrleistung von ca. 10.000 km im Jahr (der Leon braucht etwa 8,5 bis 9 Liter) macht das so viel nun auch nicht aus und da hauen andere Sachen einfach mehr rein.
 
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Ich habe 40 km einfache Pendelstrecke und bekomme Dank Homeoffice im Jahr keine 10.000 km zusammen. Ich fahre aber auch nicht mit Leidenschaft Auto, sondern nur um von A nach B zu kommen oder Besorgungen zu machen. Einfach mal irgendwohin tuckern um mir die Landschaft anzusehen, mache ich nicht. Hohe Geschwindigkeiten auch nicht, geben die Autos auch gar nicht her. Da fahre ich lieber hier in der Gegend mit dem Fahrrad zum See oder Biergarten. Quasi Gartenzwergspießer.

Gerade sitze ich im ICE für eine 490 km Strecke. Wer freiwillig Bahn statt Auto fährt, sollte hier im Thread vielleicht nicht mitschreiben dürfen ;)

Und trotzdem haben wir zwei Autos rumstehen, weil Kuhkaff. Mit Komfortverlust könnten wir auf das zweite Auto verzichten. Sind aber beides günstige und ältere Wagen und zusammen vermutlich noch so ca. 8.000 € wert.
 
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Thane schrieb:
Manche sehen das dann nur aus ihrer Ballungsraum-Bubble, wo das mit ÖPNV vielleicht einigermaßen klappt.
Ja wobei das auch nicht immer so einfach ist. Meine Freundin hatte vorher in Stuttgart Nord gewohnt und in Winnenden gearbeitet.
Zu Fuß runter zum HBF und dann bis zur Arbeit, die nah am Bahnhof in Winnenden war, hat insgesamt doch nur 45min gebraucht

Dann ist sie zu mir nach Waiblingen gezogen und wir dachten naiverweise erstmal, dass sie nicht mehr so lang braucht. Ne, im Prinzip gleich lang, da erstmal Bus (direkt vor der Haustür) zur Bahn. So viel hatte sich das dann nicht gegeben.
Als sie dann noch innerhalb der Firma gewechselt hat und damit weiter weg vom Bahnhof in Winnenden gekommen ist, da kam dann entweder Bus oder längerer Fußweg auf sie zu, was dann ca. Ne Stunde einfach war.
Das alles ohne Verspätungen, Streiks und Baustellen. Da konnte es auch noch länger dauern.

Deswegen hat sich doch durchgerungen den Smart zu holen, auch wenn der AG die 25€ im Monat für die Öffis bezahlt hat.
Statt mindestens ne Stunde einfach sind es nun nur noch 12-15min einfach und sie kann sich wunderbar bei Sonne in den Garten nochmal für 1-2h hinlegen. Das ist so viel Wert und sie ist deswegen wesentlich weniger gestresst.
 
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Hi zusammen,
hat hier jemand Erfahrungen mit den japanisch-französischen Drillingen (Citroen C1, Peugeot 107/108, Toyota Aygo)?

Ich möchte mich gegen Ende des Jahres, wenn der TÜV fällig ist, von meinem C-Max von 2009 trennen. Ich brauche den Platz kaum, säuft vor allem in der Stadt wie ein Ross (macht vor allem bei den Spritpreisen richtig Spaß damit zu fahren), es ist dauernd irgendwas kaputt, Öl schwitzt er auch und er gammelt auch noch wie ein Weltmeister (Türunterkanten, Heckklappe, Radlauf...).

Seit kurzem darf ich für meinen Job regelmäßig einen Toyota Aygo von 2015 bewegen und bin begeistert. Wahnsinnig handlich, in der Tiefgarage muss ich mich nicht mal bemühen, um in eine Parklücke reinzukommen (ist halt einen Meter kürzer und über 20cm schmaler als der Max), braucht dabei kaum Sprit und geht nicht mal schlechter als der Max (70 PS auf 900kg vs. 125 PS auf 1400kg).
Mein Fahrprofil umfasst vielleicht 600-800km im Monat, wenn es hoch kommt, alle paar Wochen 160km einfach (davon 120km Autobahn, die Hälfte begrenzt auf 120) zu meinen Eltern, sonst eigentlich nur kürzere Strecken in der Stadt zum Einkaufen o.ä..

Hatte auch überlegt, mir einen Peugeot e-208 zu leasen, gäbs mit Förderprämie plus dem Geld, das ich für den C-Max noch bekommen würde, für um die 50€ im Monat. Dann bin ich halt noch keinen Meter damit gefahren, vor der Haustür kann ich nicht laden und in 3 Jahren müsste ich mir wieder was Neues suchen. Dafür habe ich halt meine Ruhe, was Reparaturen angeht, und fahre kostengünstiger als aktuell (ich schätze mal, mit dem Aygo hielte es sich etwa die Waage).
 
@Subjekt18 Persönlich kenne ich den Aygo zwar nicht, allerdings schneidet das Modell (Mk II) in der TÜV-Statistik nicht sonderlich gut ab. Das liegt vermutlich jedoch daran, dass der Aygo gerne von Liefer- und Pflegediensten etc. ge- bzw. für Kurzstrecken missbraucht wird. Ähnliches gilt für die beiden Franzosen, wobei Toyota einen wesentlich besseren Ruf als Citröen oder Peugeot hat.

Vor einiger Zeit hatte ich mal einen Toyota IQ als Leihwagen. Klasse Fahrgefühl, jedoch quasi ohne Kofferaum. Der Wagen gilt als recht solide, ist allerdings selten.

Was ich ebenfalls empfehlen kann, ist der Honda Jazz, jedenfalls die 2. Generation. Fristet hierzulande leider ein Schattendasein, jedoch zu Unrecht.
 
@Iron Plague Ich finde es eher bezeichnend, dass die trotz der Misshandlungen, die ihnen bei vielen Lieferdiensten oder auch von meinen Arbeitskollegen angetan werden, größtenteils immer noch ihren Dienst tun. Zum Motor habe ich schon nachgeforscht, das ist eigentlich ein Daihatsu-Aggregat, soll solide sein. Ging mir eher um sonstige Schwachstellen, auf die man aufpassen müsste, bzw. einfach ein Erfahrungsbericht.

Der IQ ist mir dann doch eine Nummer zu klein, vor allem, weil doch ab und an mal 4 Leute im Auto sitzen.

Den Jazz hatte ich mir schon mal angeschaut, wäre auch interessant, weil sehr variabel und haltbar.
 
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