Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

ich fahre meinen Turbo ca. ~10-15km warm.... danach gibts dann boost wenn nötig.

"Kalt" fahren wird in meinen Augen übertrieben... es gibt für mich nur eine Stelle wo cih mein Auto wirklich nachlaufen lasse... und das ist wenn ich von Boost-Wars Autobahn auf ne Raststätte fahre ;) Dann lass ich das Auto nachlaufen paar Minuten.

Ansonsten fahre ich die letzten paar Kilometer vor zuhause immer piano und gut.
 
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MrMorgan schrieb:
ich fahre meinen Turbo ca. ~10-15km warm.... danach gibts dann boost wenn nötig.

Ja so ist es bei mir eigentlich auch bzw. wenn Öl 80 Grad hat, dann Feuer! :D

MrMorgan schrieb:
"Kalt" fahren wird in meinen Augen übertrieben...
...Ansonsten fahre ich die letzten paar Kilometer vor zuhause immer piano und gut.

Jo, das ist in meinen Augen "kalt fahren" und so mache ich es auch.
 
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Wie schädlich ist es eigentlich auf Dauer, wenn man viel Kurzstrecke fährt?

Ich habe zur Arbeit nur eine Strecke von 5,2km. Davon sind knapp 3km Autobahn bis 100km/h. Der Wagen/Turbo hat in dieser Zeit eigentlich keine Chance warm zu werden. Ansonsten fahre ich abends noch 1-2 Mal die Woche längere Strecken und am Wochenende natürlich auch.

Bei gutem Wetter versuche ich eigentlich mit dem Rad zu fahren, aber gerade jetzt zum Herbst/Winter habe ich keine Lust komplett durchnässt bei der Arbeit zu sitzen.
 
Wir haben ziemlich genau das gleiche Fahrprofil wie du und deswegen auch nen turbolosen Motor genommen.
Wechsel halt järhlich bzw so alle 10-12tkm das Öl. Wenn du aber am WE auch immer längere Strecken fährst, ist das ja auch schon mal ne gute Sache, dann wirds Öl ja warm und Spriteinträge verdunsten wieder.
Wir sind heute mit dem Rad gefahren, aktuell ist das ein großer Fehler gewesen :rolleyes:
 
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DJMadMax schrieb:
Soso, du kühlst dein Fahrzeug auf der linken Spur runter?!
danke für den Hinweis. Wollte nur nicht öffentlich zugeben das ich auch die Rechte Spur benutze...

DJMadMax schrieb:
zudem ist es für den Turbo auch nicht schädlich, wenn man ganz normal auch bei kaltem Wetter losfährt - wie eingangs bereits erwähnt, erhitzt sich das Öl nicht innerhalb von 5 Sekunden dauerhaft so sehr, dass es der Kühlung des Wellenlagers des Turbos schaden würde.
es geht nicht um den Ölfilmabriss aufgrund der Temperatur.
Trotzdem ist es nicht zu empfehlen, folgende Faktoren sprechen dafür...
- das Öl ist knüppel kalt und Zäh. Öl braucht recht viel Energie um Temperatur aufzunehmen, das auch der grund eines Ölwärmetauscher (Öl aufheizen / Kühlen)
- Spaltmaße (Welle / Buchse / Gehäuse) sind anders (vers. Metalle die sich unterschiedlich ausdehnen / zusammenziehen)

Nur so als Beispiel, ein Formel 1 Motor bekommst kalt nicht gestartet (erst ab 60°C Wasser / Öltemperatur, ohne das der Motor schaden nimmt).
Da die kolben im Kaltem zustand im Block Festsitzen. Bei uns Otto-Normal kann das nicht passieren, ABER der Effekt ist da!! Nur das wir ab Werk mehr Spielraum haben.
Dadurch kommt der Ölverbrauch im Kalten / Kurzstrecke zu stande...Spaltmaße sind für Betriebstemperatur ausgelegt.
Meinst beim Turbo ist es nicht der fall?
Es hat schon einen Grund warum im Winter mehr Laderschäden zu stande kommen / auffallen (schwarzrauch wenn Kalt).
Im Kalten zustand sind die Maße Welle / Buchse etc. anders. Welle wird sehr schnell Heiß (dehnt sich aus) Buchse ist noch knüppelkalt (bleibt zusammengezogen)...das Öl dazwischen w omit umspült wird ist auch Kalt.

Daher bleib ich bei meiner empfehlung, Motor sowie Lader wenn Kalt nicht als zu sehr fodern. lasst die Komponenten / Öl bischen Temperatur aufnehmen
Oder machs du am morgen ohne Kaffe auch deinen Sprint?

Im Sommer nicht so tragisch, da das Öl bei 20-30°C gut Fließfähig ist, Ölhersteller behaupten ihre Öle sind ab 40°C Vollgasfest...
Aber im Winter minus Temperaturen würde ich keine Experimente machen.

Stock86 schrieb:
Wie schädlich ist es eigentlich auf Dauer, wenn man viel Kurzstrecke fährt?
da ist ein Sauger Benziner das richtige...so hab ich auch gemacht.
Fahr schon seit Jahren mit dem Profil.
alle paar Tage nehm ich dann einen Umweg von der Arbeit (wenn der nachmittag ruhig ist), ansonsten Wochenenfahrten / Urlaub.
- KGE sollte sauber funktionieren (nicht verkokt dergleichen), vorsorglich tauschen kann nicht schaden.
- Jährlich im Frühjahr Ölwechsel durchführen, (laufleistung wurst)
- Regelmäßig Öl entwässern (Heiß fahen +90°C), dann verdampft das Wasser / Benzin im Öl
- Am Öldeckel sieht man es wenn zuviel Wasser im Öl ist, (schlammbildung). Daher regelmäßig den Öldeckel auf schlamm prüfen.
- zwischendurch mal die Batterie prüfen (Ladezustand ggf. Laden)

Wenn gezwungen bist auf der Autobahn zu fahren, jetzt nicht mit vollem Ladedruck beschleunigen (Piano fahren), ich pers. würde n ruhigen Umweg nehmen (überland).
 
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Vielen Dank für Antworten und Hinweise.

Sasi Black schrieb:
Wenn gezwungen bist auf der Autobahn zu fahren, jetzt nicht mit vollem Ladedruck beschleunigen (Piano fahren), ich pers. würde n ruhigen Umweg nehmen (überland).

Ich fahre dann nur sinnig über die Autobahn. Macht eh keinen Sinn auf der kurzen Strecke zu überholen. Über Land habe ich leider keine Möglichkeit, da ich mitten in der Stadt wohne. Die andere Strecke zur Arbeit verläuft quasi parallel zur Autobahn, bloß das einen dort 5 Ampeln immer wieder zum stehen und beschleunigen zwingen. Auf der Autobahn kann ich entspannt durchfahren wie auf einer Landstraße und habe nur am Ende eine Ampel.
 
Bitte versucht Abkürzungen zu vermeiden außer man hat es schon 3 mal erwähnt.

Welche Argumente habt ihr gegen Turbomotoren bei häufiger Kurzstrecke?
 
Meinst KGE? Kurbelgehäuse-Entlüftung...die setzen sich bei Kurzstrecke gerne zu.
Im schlimsten fall kann es zu einem Motorschaden kommen (Öl im Ansaugtrakt)

Bei Kurzstrecke nimmt schnell die Ölqualität ab (Gründe wurden genannt), ein Lader lebt nur solange wie das Öl ihn Schützt. Wasser / Benzin im Öl verschlechtern die schmiereigenschaften.
Benzinverdunnung ist gefahrlich, da es Reinigend ist, zu reinigend. So das es den Schmierfilm gleich mitnehmen kann.
Da ist Dieseleintrag nicht so tragisch (da es auch schmiert), nur diesen bekommt man NUR durch einen wechsel raus da es nicht verdampft wie Benzin.

Das auch einer der Gründe warum eine Diesel Hochdruckpumpe bei Benzin sofort frisst (da auf schmiereigenschaften des Kraftstoffes die Pumpe angewiesen ist), andersrum ist es noch zu retten.
 
Sasi Black schrieb:
danke für den Hinweis. Wollte nur nicht öffentlich zugeben das ich auch die Rechte Spur benutze...
Haha! :D Touché, hehe den fand ich richtig gut ^^

Ich bin ja generell bei dir, natürlich soll ein kalter Motor nicht getreten werden, egal ob mit oder ohne Turbo, du hast das mit der Betriebstemperatur des Öls perfekt erklärt (daher IMMER auf die korrekte Viskosität des Öls achten beim Nachfüllen). Es ging mir lediglich darum, dass man auch im Winter mit einem eiskalten Motor keine Angst haben sollte, wenn man gerade aus dem Ort herausfährt und sich schon von nem 40-Tonner im Heck bedrängen lassen muss, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht ^^

Du könntest auch auf schädliche Last bei niedriger Drehzahl ansprechen, so z.B. auf die Lagerschalen der Kurbelwelle, bzw. die Pleuellagerschalen, die bei zu niedriger Drehzahl und gleichzeitig zu viel "Gas" nicht in der Lage sind, die aufkommende Kraft (das entstehende Drehmoment) durch entsprechend hohe Rotationszahl abzuführen. Wenn man also niedertourig fährt, sollte man auf alle Fälle darauf achten, nicht in einen zu großen Lastbereich abzudriften und am Ende lieber doch einmal ein, zwei Gänge runterschalten und mit noch kaltem Motor eben bei einer etwas erhöhten Drehzahl fahren, wenn es die Situation erfordert (zuvor bereits angesprochenes Überholen z.B. eines Traktors oder Fahrradfahrers auf der Landstraße, Bergauffahrt etc).

coolbleiben schrieb:
Welche Argumente habt ihr gegen Turbomotoren bei häufiger Kurzstrecke?
Häufige Kurzstrecke ist generell für kein Verbrennerprinzip ein Problem, wenn der Wagen zwischendurch in vernünftigen Abständen ein wenig freigefahren wird. Andernfalls wurde von @Sasi Black sehr schön erklärt, dass gewisse Bauteile und Betriebsflüssigkeiten nie ihre eigentliche Betriebstemperatur erreichen und sämtliche beweglichen Teile am und im Motor nicht richtig geschmiert und/oder gelagert werden können, egal bei welcher Drehzahl und bei welchem Lastverhältnis. Deshalb ist es auch gerade im Winter so wichtig, darauf zu achten, dass die Motortemperatur (also die kleine Anzeige für's Kühlwasser) mehr oder weniger genauso schnell ansteigt, wie das auch im Sommer der Fall ist - andernfalls ist wahrscheinlich das Thermostat kaputt -> ab in die Werkstatt, da darf nicht dran gespart werden.

Ich glaube zwar selbst kaum, dass ich so etwas bereits im Jahre 2018 schon von mir gebe, aber für ausschließliche Kurzstreckenfahrt (wenn es eben ein Auto sein "muss"), dann eignet sich wohl ein Benzinhybrid oder gar ein komplettes Elektro-Auto am Besten - ganz abgesehen von den eventuellen Anschaffungs- und Betriebskosten, es geht nur um die Antriebstechnik selbst.
 
Das mit Abkürzung war nicht nur auf dich gemünzt.

Die Frage ist wie stark ist die Benzinverdünnung bei einen gesunden Motor bei einem jährlichen Wartungsintervall?

Man könnte ja genauso auch schreiben wenn ich keinen Turbo hätte, hätte ich 2 Zylinder mehr, darin sind ja auch bewegende Teile die Sprit in das Kurbelgehäuse lassen somit wird die Schmierung durch einen Turbo weniger behindert als durch den Eintritt von Benzin der Zylinder.

Turboschäden hatten bis jetzt folgende Ursachen (persönliche Erfahrung ist nicht repräsentativ für Statistiken):rolleyes:
Mazda 3MPS Turbo Schwäche die gehen kaputt wegen Material oder Kontruktionsfehler
irgendein Transporter Diesel sehr viel Gelaufen und wahrscheinlich wenig gepflegt
IHI Lader Riss am Turbienengehäuse am Wastegate
 
Kraftstoff im Öl ist so ziemlich das Schlimmste und führt relativ schnell dazu, dass das Öl abbaut. Außerdem "kippt" es dann irgendwann und wird sauer, was zu mehr Verschleiß führt.
TAN und TBN (Säure- und Basenzahl) sind da die relevanten Größen bei der Ölanalyse.
Kraftstoff bekommst du auch nur teilweise "ausgekocht". Das besteht ja aus vielen verschiedenen Verbindungen, die sich nicht alle so leicht verflüchtigen.
 
DJMadMax schrieb:
schädliche Last bei niedriger Drehzahl ansprechen, so z.B. auf die Lagerschalen der Kurbelwelle, bzw. die Pleuellagerschalen
Also Pleullager /KW lagerschaden hab ich warend meiner Ausbildung und (kurzen) Berufsleben, weniger als Finger auf meine Hand gesehen. (BMW)
Das ist sehr selten, man hört mehr. Als man es wirklich sieht. Das genauso selten wie eine Nockenwelle bricht....
Hab glaub einen Motor aufgrund Pleullager kaputt geschrieben, da sind die Fälle aufgrund von Folgeschaden höher (Fremdkörper im Öl etc.)

Das eher son ding von hochgezüchteten Motoren (Tuning), @Stock selten.
Es gab einen Besitzer der hat in einem Jahr 2 Motoren verschlissen...
Da der besitzer auch n Poser war, war das naheliegend (wie sowas zu stande kommt). McDonalds, Reifendurchdrehen lassen gehörte zu seinem Aufgabenfeld (Mitarbeiter beobachtet, zufällig).
Das man da 2x einen (fast) unzerstörbar (gehaltenen) Motor innerhalb Monaten ruiniert (loch im Kolben, Kurbellwellenlager). SEHR unwarscheinlich das da Teile versagt haben. Wo die doch woanders locker 2xx tsd machten.

Und Motoren wo die Hersteller ein Wechselintervall vorschreiben, wer sich einen Sauger M zulegt sollte wissen wann die Lager fällig sind, ansonsten selber schuld. Sich ärgern das der Motor schrott ist hilft da auch nicht.
Die Leistung hat ihren tribut...

Ganz erhlich, ich hab da keine große Probleme bei niedrieger Drehzahl mit mehr Last zu fahren, ein 6 Zyl. läuft da recht ruhig, Zündabstand etc. Das tut dem Kurbelwellenlager weniger weh als eines was in einem 3Zyl. Turbo verbaut ist.
Umso mehr Zyl. umso gleichmäßiger die Krafteinwirkung auf KW etc. , umso geringer der zündabstand umso ruhiger.

coolbleiben schrieb:
Man könnte ja genauso auch schreiben wenn ich keinen Turbo hätte, hätte ich 2 Zylinder mehr
dennoch hat der Aufgeladene Motor einen höheren Gesamtdruck im Verbrennungsraum (mehr Blow-by-Gase, die sich am Kolbenring vorbeidrücken können)
aber da muss man auf einzelne Motoren eingehen/ Vergleichen, pauschal schwer zu sagen.

coolbleiben schrieb:
Die Frage ist wie stark ist die Benzinverdünnung bei einen gesunden Motor bei einem jährlichen Wartungsintervall?
Leider hab ich keine Ölprobe mit meinem Altöl gemacht, rein Subjektiv bin ich sogar gut dabei. Da mein Öl nicht extrem / penetrant nach Kraftstoff riecht. Da hatte ich weit aus schlimmere Altöle unter der Nase.
 
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Sasi Black schrieb:
aber da muss man auf einzelne Motoren eingehen/ Vergleichen, pauschal schwer zu sagen.
gleiches gilt für viel Last bei wenig Drehzahl manche Motoren können es besser ab als andere.

Nicht nur der Zündabstand ist wichtig was den Motorlauf angeht sondern auch Bauform denn ein V6 ist wie 2 reihen 3 Zylinder die Kolben brauchen Gegengewichte an der Kurbelwelle und die sekundären Kräfte werden nicht aufgehoben wie beim Boxer Motor oder Reihen 6 Zylinder.
Ergänzung ()

Wegen Pleuellagerschaden passiert bei Subaru leider manchmal besonders bei Japanimporten weil die mehr Leistung haben und die auf besseren Sprit abgestimmt sind und in Japan auch tanken. Somit ist es nicht nur abhängig von der Laufruhe!
 
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Sasi Black schrieb:
Da ist Dieseleintrag nicht so tragisch (da es auch schmiert), nur diesen bekommt man NUR durch einen wechsel raus da es nicht verdampft wie Benzin.
Es gibt so viele, die sich um diese Jahreszeit wundern, wieso auf einmal zu "viel" Öl drin ist, dazu noch der Klassiker, der DPF ist auch noch schön verstopft, weils Theromstat zudem noch kaputt ist. Das ist aber echt mega schlecht bei BMW, also dass nen kaputtes Thermostat beim Diesel nicht zu einer sichtbaren Meldung führt, sondern nur die Folge davon, dass der DPF voll ist, weil der aufgrund der nicht vorhandenen Temperatur nicht mehr regenerieren kann -.-

Waren heute mal so "früh" aufm Weg zur Arbeit, dass erstaunlicherweise so wenig Verkehr war, das wir in 8 Minuten da waren(4,8km), gegenüber sonst eher 12 Minuten (immerhin 50% mehr Zeit)
Scheinbar bringt Durchfahren mit weniger langem stehen deutlich mehr, was den Anstieg der Öltemperatur angeht, am Ende waren es 74,x° bei 91° Wasser und 6° Außentermerpatur.
Hätte da eher erwartet, weils einfach generell ne kurze Zeitspanne ist, dass die reine Mehrzeit des laufenden Motors mehr bringt.
Wegen der Drehzahl, unter 1500 Touren in nem höheren Gang moderat Beschlenigen "mag" weder dieser Motor noch mochte das der Diesel im Wagen davor, das fühlt sich einfach komisch an. Geschwindigkeit halten ist ja noch was anderes.
coolbleiben schrieb:
besseren Sprit abgestimmt
Auf was sind die denn dann in der Regel abestimmt? Sollte nen Klopfsensor nicht auch bei schlechterem Sprit funktionieren und Zündwinkel zurücknehmen? Oder wird das je nach Optimierung dann deaktiviert bzw funktioniert nicht mehr richtig?
 
Hab mal ne Frage wegen den Fahrverboten: sind davon auch die CNG-Fahrzeuge betroffen?
Weil CO2 ist zumindest signifikant reduziert und so Sachen wie NOx fast nicht mehr vorhanden (95% weniger?).
Ich könnte mir überlegen deswegen auf ein CNG-Fahrzeug zu wechseln, weil sich mein Streckenprofil auch drastisch ändern könnte (unter der Woche täglich mehr als 100km)
 
Daß Gas schadstofftechnisch erheblich günstiger ist, interessiert den Gesetzgeber diesbezüglich leider einen Scheißdreck.
Gas (egal ob LPG oder CNG) kostet halt den Steuersatz für Benziner und man darf froh sein, den billigen Sprit zu fahren. Daß der auch sauberer ist, ist eher böse oder wenigstens egal.
Von daher gehen wir eher mal nicht davon aus, als Gaser für Innenstädte privilegiert zu werden.

Da aber CNG wie Benzin gilt, greifen zumindest die Dieselverbote nicht. Noch nicht...
 
Konsequent wäre einzig ein Autoverbot.

Ich hatte mal nen Kadett, der neu wegen seiner Abgasrückführung steuerfrei war, weil er so sauber war. Vor dem Verkauf durfte ich Strafsteuer für die alte Dreckschleuder zahlen. So funktioniert das heute leider immer noch. Bloß werden die Normen noch schneller verschärft und die Verbraucher damit quasi gezwungen, Neufahrzeuge zu kaufen, die dann in 2-3 Jahren als alte Dreckschleudern verschrottet werden sollen.

Aber der deutsche Michel läßts halt mit sich machen. Nennt man Lobbypolitik...
 
lord-of-fire schrieb:
Aber der deutsche Michel läßts halt mit sich machen. Nennt man Lobbypolitik...
leider wahr....
Das was in D. momentan abgeht, ist unfassbar. Nicht nur was Kfz. angeht...Rente / Bildung nur um paar bsp. zu nennen. Da Fremdschämt man sich was da oben abgeht...
Ein Franzose (besonders der Lkw-Fahrer der es ausgelöst hat), der sein Auto als Fortbewegungsmittel nutzt, der sich n Dreck drum schert wie sein Auto aussieht. Geht auf die Straße....(siehe was da abgeht!!)

In Deutschland, der D. der seine Freizeit lieber mit Autowaschen verbringt als n Tag mit der Freundin... (Grillen zirpen, Strohballen überquert straße usw.....) bald wirds realität leute, wenn wir was nicht ändern. (will keine Politik Hetze betreiben).
Aber man Kauft wohl lieber ein neues Auto als auf die Straße zu gehenl, bequemlichkeit siegt da wohl.
Aber solange Michel es mit sich machen lässt, kann man es ja machen....(denkt sich die Politik)

mMn sollte man sich der Bewegung anschließen um auch unserer Politik ein Zeichen zu setzen...
 
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Scheitel schrieb:
Auf was sind die denn dann in der Regel abestimmt?
Über 100 Oktan weiß es nicht genau
Scheitel schrieb:
Sollte nen Klopfsensor nicht auch bei schlechterem Sprit funktionieren und Zündwinkel zurücknehmen?
Doch funktioniert aber ob die map dann noch so super ist? Denn wir schreiben von Steuergeräten vor dem Jahr 2000.
Scheitel schrieb:
Oder wird das je nach Optimierung dann deaktiviert bzw funktioniert nicht mehr richtig?
Sollte nicht deaktiviert werden, das wäre doof. Deaktiviert auch keiner.


Alle Lager verschleißen irgendwann und das ist eben die Schwäche von dem Motor. Leider weiß ich aber nicht ob die Lager zu schwach sind oder die Einstellung nicht optimal ist oder etwas anderes.
 
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