Beratung: Intel X25-M G2 Postville 160 GB

Informier dich mal was ein Raid 0 ist, Koerschken. Nix halber Speicher. Und da er seine Daten ohnehin auf HDD ablegt, wäre die Ausfallproblematik im Ernstfall eher irrelevant.
 
KAOZNAKE schrieb:
Und wie man sieht, sind beide deutlich langsamer als die Konkurrenz. Das ist ein deutlicher, wenn auch so ziemlich der einzige Nachteil der INTEL SSDs.

Nur... wie oft schreibt man tatsächlich größere Datenmengen linear auf die Platte? Vor allem wenn das OS und die Programme drauf sind und nicht die Daten...

Beim verteilten Schreiben kehrt sich das ganze teilweise sogar um und die Intel ist schneller als die Konkurrenz.
 
ein Raid 0 mit 2 SSD ist sicher gut aber da ist auch ohne Raid 0 eine SSD um längen besser als so eine HDD, und die schreibrate von der Intel ist gut genung das reicht aus, es gibt auch SSD die mehr haben aber wozu sicher mehr ist besser aber heute wird an SSD weiter entwickelt und es werden sicher neue SSD auf markt kommen die besser und schneller sind.

Die Intel X25-M G2 wurde von vielen getestet und für gut befuden wenn man das Geld hat sollte man es kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zudem bleibt festzuhalten, dass dieser Nachteil nur bzw. vor allem beim reinen Schreiben besteht. Beim Kopieren kann die Intel ziemlich nah aufschliessen.
In der Praxis als Anwendungsfall wäre noch Photoshop zu nennen, wo z.T. sehr viel sequenziell auf die Platte geschrieben wird - da muss die Intel einstecken. Wobei jeder, der ernsthaft mit Photoshop arbeitet sich dafür eine RAMDisk anlegt...
 
also so schlecht sind die werter der Intel nicht,
 

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@Koerschken
Achtung, nicht verwechseln. RAID 0 = Volle Kapazität, bei 2x80GB Intel also 160GB im RAID. Bei RAID 1 hat man durch Spiegelung nur den halben Platz.

€dit: lol, verpeilt, dass es hier schon eine zweite Seite gibt, sry!
 
Da hilft es enorm, dass man sich 80 Postings pro Seite anzeigen lässt. Mache ich schon recht lange so. ;)

Kann man denn eigentlich irgendwie abschätzen, wann und wieso SSD mal günstiger werden könnten? Oder hängt das letztlich nur von den Stückzahlen und der Größe des Fertigungsprozesses ab? Weil so häufig wird es die Shrinks wohl kaum geben.
Ich denke da gehts mir wie vielen: Ich möchte nicht 200-300 Euro in die Hand nehmen und mich dann schwarz ärgern müssen, wenn es in nem Jahr etwas exorbitant Besseres gibt.
Würde mich über eine sachliche und gehaltvolle Antwort freuen. :)
 
@Jesterfox: Ja klar, haste recht. Ist aber trotzdem ein Nachteil. Wenn man jetzt noch wüsste, warum INTEL den "eingebaut" bzw. besser nicht vermieden hat, weiß man wahrscheinlich auch, wo Gott wohnt.

Muss halt jeder selber wissen, ob er damit leben kann. Ich würde sagen in 90% der Fälle: ja.

@Zwirbelkatz: Ich würd sagen, es hängt von 2 Komponenten ab.

1. Controller. Keine Ahnung wieviel einer kostet, aber in Anbetracht, das die Technologie neu ist und die Stückzahlen "klein", wird das schon ein nicht unbeträchtlicher Anteil am Gesamtpreis sein.

2. Flashspeicher. Da gehen die Kosten linear ein. Doppelter Speicher, doppelter Preis. Vielleicht gibts noch Mengenrabatt. Da kann man wirklich nur auf dieshrinks hoffen.

Nach Moore verdoppeln sich ja die Transistoren alle 18 Monate. Also wirst du ca. alle 18 Monate doppelt soviel Speicher für dein Geld bekommen. Oder nur noch die Hälfte zahlen für die gleiche Kapazität.


Momentan steckt die Technik halt noch am Anfang und die Fortschritte (GB/€ als auch technisch) könnten noch einen bedeutenden Schritt machen in nächster Zeit.

Allerdings wird es kaum was "exorbitant" besseres geben. Wenn, dann sind die SSDs die exorbitant besseren Festplatten. Mal vom Speicherplatz abgesehen.

Das wird auch noch lange so bleiben, denn einer Verdopplung der Kapazität einer SSD alle 18 Monate steht eine Verhundertfachung der Kapazität von Magnetscheiben alle 10 Jahre entgegen.

Festplatte 2009=1TB --> Festplatte 2019=100TB

SSD 2009= 250GB --> SSD 2019=16TB oder vielleicht 32TB.

Hört sich zwar viel an, aber dazu muss man noch den Preis beachten.

Ne 1TB Platte kostet heute 60-70€.

Ne 256GB SSD kostet um die 500€.

Mit ner 1TB SSD in dem Preisrahmen wie die Festplatte kann man vielleicht in 6-8 Jahren rechnen.

Kann natürlich auch wesentlich schneller gehen, wenn der Konkurrenzkampf richtig stark ist oder irgendein technologischer Durchbruch kommt.

Ich persönlich werd erst zuschlagen, wenn der Preis auf 1 €/GB fällt. Natürlich mitm vernünftigen Controller. Dann wird auch m2ein NB als erstes profitieren, weil da brauch ich nicht so ne große Festplatte. D.h. in ca. 2-3 Jahren wirds so 120GB SSDs für unter 100€ geben, das find ich OK.

Bei meinem Desktop muss ich mal sehen. Vielleicht schlag ich dann doch zu und nehm die Festplatte als Backup. Obwohl ich zwei Platten eigentlich nicht im System wollte.
 
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Danke für die nette Antwort, hatte schon wieder was mit "Glaskugel" befürchtet ;)

Ich halte es auch für sehr schwer abzuschätzen. Die einzigen Programme die ich regelmäßig nutze sind Google Earth und Open Office. Ob ich dafür ne SSD brauche? Ich weiß es nicht. Dazu kommt noch der Fakt, dass die 160er etwas besser sein sollen als die 80er. Aber 350 Euro sind halt doch eine Ansage. Bei anderen Teilen würde es mich weniger ins Grübeln bringen. Meine CPU war nicht günstiger.

Selbst mit mechanischen Platten kam ich stets gut mit 320GB aus, dass sie mal zu klein sein wird befürchte ich gar nicht. Und wenn sie es dann ist, dann gibt es Nachschub im Massenmarkt und eine 128er kostet vllt. noch 100 Euro oder so.

Dann gibts noch SLC SSDs, da ist wohl insgesamt das letzte Wort noch lange nicht gesprochen.
 
Ich würd mal eher sagen nein, für die Programme braucht man keine SSD. Allerdings braucht man auch keinen Porsche, wenn du verstehst was ich meine ;)

Von allen die eine haben, wird berichtet, das sie nie wieder was anderes wollen und das ne SSD die beste Möglichkeit ist, seinem PC noch mehr (Office-)Performance zu entlocken.

Auf SLC SSDs würd ich nicht "warten", die sind einfach deutlich teurer und werden den Preisabstand zu MLCs vermutlich noch vergrößern (prozentual). Einfach weil die MLCs im Massenmarkt landen, die SLCs eher im Highend-Profi Bereich. Ist aber nur meine Einschätzung.

Wenn du keine Probleme mit zwei Festplatten im PC hast, kauf dir die hier oder ne 80GB INTEL und probiers einfach mal. Wenn du schon 350€ fürn CPU ausgibst, sollte das nicht so das Problem sein ;)

2 Jahre sollte die reichen, dann gibts die 160GB fürs gleiche Geld oder sogar noch deutlich weniger, die andere kannste dann ins NB schrauben oder fürn fuffi verkloppen, dann kommt die 160er noch billiger.

Zur Performance: die 160er (INTEL) hat nur höhere seq. Schreibraten, 20MB/s oder so, ist nicht wirklich bedeutend.

Problem ist wie gesagt nur, wenn die kleine SSD voll ist, wird man Performance einbüßen. Das Problem hat man mit der größeren logischweise auch, aber erst, wenn man doppelt so viel "Müll" gesammelt hat.
;)
 
Naja, die Speicherpreise ansich haben angezogen, was hat das mit Super Talent zu tun?
 
Habe seit heute ein 160 GB Postville im Rechner als Ersatz für meine WD Raptor, eben für Spiele und Programme und natürlich OS. Muss schon sagen das alles deutlich schneller startet. Mehr kann ich noch nicht sagen....ich überlege nun ob ich die Raptor Platte evtl. noch im Rechner belasse um darauf zu arbeiten z.B. mit grossen Archiven oder so....mal sehen.
 
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