Schön, wie
@Fighter1993 und auch
@Karl S. sich hier selbst entlarven und scheinbar kein naturwissenschaftliches Verständnis aufweisen.
An der Stelle kann ich nicht mehr für euch tun als entsprechende und auch deutschsprachige Artikel zu verlinken, da es bei euch ein elementares Problem beim Verständnis von Kühlung elektronischer Geräte im All gibt. Obwohl es im All ziemlich kalt ist, ist es gar nicht so einfach, dort etwas abkühlen zu lassen.
https://www.spektrum.de/kolumne/gig...iebertraum-vom-weltraum-rechenzentrum/2308328
https://www.heise.de/news/Hoehepunk...laene-fuer-Rechenzentren-im-All-11191531.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturregelung_in_der_Raumfahrt
Ein typischer Server kostet 7.000 € und wiegt 11 kg. Die Falcon 9 kostet 1.500 € um 1 kg in einen niedrigen Orbit zu befördern. Also ca das doppelte was der Server selbst kostet. Stromversorgung ist da noch gar nicht dabei, die muss extra raufgeschafft werden.
Und welcher Vorteil wiegt die Mehrkosten jetzt genau auf? Die Kühlung kann's nicht sein, die ist im Weltall komplizierter als auf der Erde. Die ISS verwendet zur Kühlung tonnenschwere Kühlkörper, die bräuchte man für ein Rechenzentrum auch. Beim Thema Heatpipe man noch erwähnen: eine Heatpipe transportiert Wärme von einer Quelle weg zu einer Senke. Und die Senke ist ohne Konvention halt schwierig darzustellen. Da geht nur Fläche und Abstrahlung. Oder/und Sublimation, mit entsprechendem Verbrauch an Betriebsmittel. Ständig Tonnenweise Wasser zum Kühlen in die Umlaufbahn fliegen, plus Treibstoff gibts natürlich umsonst, klar doch.
Die Kühlung per Sublimator ist von der benötigten Masse für das Equipment unschlagbar besser als Radiatorpaneele, muss aber halt dauernd mit Wasser betankt werden.
Jetzt muss man nur ausrechnen, wieviel Wasser nötig ist, und ob der erforderliche
dauernde Nachschub der Sache ökonomisch den Hals bricht:
Ein üblicher KI-Serverschrank braucht zwischen 50 und 100 kW, nehmen wir WorstCase,
also zieht konstant 100 kW und braucht folglich auch diese Kühlleistung. Was kostet uns das an Wasser? Laut dem NASA Papier zum Spacesuit Water Membrane Evaporator (
https://ntrs.nasa.gov/citations/20140010666) oder dieser Analyse hier (
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10705846/) kann man für 480 Watt Wärmeleisung ca 0,7l/h ansetzen.
Grob vereinfacht: 480W * 2 = 960 W (~1KW), somit brauchen wir pro KW Rechenleistug ungefähr 1,4l/h.
WIe werden die KI Datacenter bemessen? Richig, in Megawatt und Gigawatt. Da wären wir bei einem MW schon bei 1400 Liter pro Stunde. Die Nutzlast des SLS beträg für den LEO Start ca. 100 Tonnen. Somit würde eine Ladung des SLS für gut 72 Stunden reichen.
Die gleiche Rechnung lässt sich übrigens auch anwenden, wenn man Radiaoren nutzen will. Aber viel Spaß 1MW per Radiaor zu kühlen im All. Denn effekive Radiaoren können heute bei um die 100°C auch gut 480 W/m² abstrahlen. Da is kaum noch Luft (haha) nach oben. Bei einem typischen Daacener mi 50 MW Leisungsbedarf und HArdware, die bereits in Dauerlast an der thermischen Fragwürdigkeit betrieben wird (100°) wären wir bei 50 MW bei ca. 104.000m². Bitte nicht mi Stefan Boltzmann Gesezt kommen, dass hat nur Sinn, wenn es um realisische Größenordnungen geht, denn wenn wir mal die 24° Innenemperaur von der ISS annehmen und das dann mal in Kelvin umrechnen, sind wir mit den 24 °C bei 297,15 K, verdoppelt ergibt das 594,3 K beziehungsweise etwa 321 °C. Damit bewegt man sich bereits im Bereich typischer SMD-Löttemperaturen von etwa 300 bis 370 °C, was hoffentlich zeig wie extrem die nötigen Bedingungen wären, um die Kühlpaneele und damit auch den Innenraum eines gedachten KI-Rechenzentrums auf ein Niveau zu bringen, bei dem sich deren Fläche beispielsweise um den Faktor sechzehn reduzieren lässt.
Kosmiche Strahlung und auch direkt Sonnensrahlung noch nicht mitgerechnet.
Mehr helfen kann ich euch nicht. Fühlt euch auf der Ignore List bitte gut aufgehoben.