Bluescreen nach 1 Stunde

Br4iNO

Ensign
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Guten Abend/Morgen ;)

Habe leztens ein System für meinen Kumpel zusammengebaut und nun haben wir das Problem das nach ca. 1 Stunde Desktop/Spielen der pc deutlich langsamer wird (merkt man vorallem in Spielen, da es ruckelt) und der Pc sich kurzdarauf sich ausschaltet mir folgendem Bluescreen:

memory_management

Die Speicher haben wir schon mit Memtest86 getestet und zeigen keine Fehler.
Auch die neuste Bios Version (3.3) haben wir installiert.
Die Temperaturen liegen im grünen Bereich. (ausgelesen mit Coretemp, Everest, Rivatuner,...)

System:

E8200
MSI P45 Neo 2 FR
2x 1024DDR2 800Mhz Aeneon
Asus X1950Pro
...


Mfg, Stefan
 

mensch183

Captain
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Klingt als würde eins deiner Programme über die Zeit immer mehr Speicher verschlingen. Irgendwann ist er fast alle und es knirscht (ruckelt) und noch etwas später ist er ganz alle und es kracht. Beobachte mal den Speicherverbrauch deiner Programme über die Zeit.

Ich vermute, daß nicht ein normales Anwendungsprogramm der Speicherfresser ist, sondern der Kernel von Windows. Sonst sollte es nicht zum Bluescreen kommen. Beobachte mal im Taskmanager den vom Kernel verwendeten Speicher. Steigt die Zahl ständig? Ursache wäre dann mit extrem hoher Wahrscheinlichkeint ein buggy Gerätetreiber.

Beobachte nebenbei auch die Größe der normalen Programme. Vielleicht ist ja doch nur normales Programm schuld und Windows stellt sich nur bischen doof an.
 

Br4iNO

Ensign
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Die Probleme traten bei XP (mit SP2 integriert) sowie jetzt bei Vista 64bit auf.

Die Speicherdaten haben wir auch schon manuell eingestellt.
Bringt leider auch nichts.
 

mensch183

Captain
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Sämtliche Hinweise auf Speichertiming, Speicher umstecken usw. sind abwegig. Wenn memtest problemlos durchläufft (steht im 1. Beitrag), kann man davon ausgehen, daß der Speicher in Ordnung ist. Die Bluescreenmeldung legt ebenfalls keine kaputten sondern ausgehenden Speicher nah. Da er meinen Tip ignoriert mal genau zu beobacheten, wer auf seinem Rechner im Laufe der Zeit immer mehr Speicher konsumiert, ist ihm nicht zu helfen.
 

nicoc

Fleet Admiral
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Sämtliche Hinweise auf Speichertiming, Speicher umstecken usw. sind abwegig. Wenn memtest problemlos durchläufft (steht im 1. Beitrag), kann man davon ausgehen, daß der Speicher in Ordnung ist...
... ja, da muss ich dir Recht geben. Umstecken bringt da nicht soviel. Allerdings testet Memtest die Hardware auf Funktion während Software den Speicher anders anspricht. Ähnlich, wie ein schlechter Treiber eine Grafikkarte zum Absturz bringen kann: Also sind richtige Timings und Spannung für einen stabilen Betrieb Voraussetzung.
ABER warum @Br4ind3ath16 deinem Tipp nicht folgt..?
 

Murmelchen

Lt. Junior Grade
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Schreibcache der Festplatte aktiviert?
Auslagerungsdatei mit fester Größe angelegt?
 

Defragg

Lt. Junior Grade
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Evtl. wird etwas zu warm? Jetzt nur so nebenbei "reingeworfen"... Memory_Management schön und gut, aber wer glaubt schon Fehlermeldungen :-)
 

mensch183

Captain
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Allerdings testet Memtest die Hardware auf Funktion während Software den Speicher anders anspricht.
Unsinn. Mehr als Lesen und Schreiben kann man mit Speicher nicht tun. Genau das tut memtest und genau das tut auch "normale" Software. Memtest liest aber nach dem Schreiben die Daten wieder aus und vergleicht auf Übereinstimmung. Das tut "normale" Software nicht. Sie geht einfach davon aus, daß 1:1 ausgelesen wird, was vorher reingeschrieben wurde. "Normale" Software fabriziert deshalb bei kaputtem Speicher dank veränderter Daten einfach irgendwelchen obskuren Unsinn, während memtest dir genau sagt: "an Adresse A wurde x geschrieben aber y gelesen mit x!=y, also Speicher kaputt".
 

nicoc

Fleet Admiral
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... Unsinn was du schreibst @mensch183.

"Please be aware that not all errors reported by Memtest86 are due to bad memory. The test implicitly tests the CPU, L1 and L2 caches as well as the motherboard. It is impossible for the test to determine what causes the failure to occur. However, most failures will be due to a problem with memory module. When it is not, the only option is to replace parts until the failure is corrected.

Sometimes memory errors show up due to component incompatibility. A memory module may work fine in one system and not in another. This is not uncommon and is a source of confusion. In these situations the components are not necessarily bad but have marginal conditions that when combined with other components will cause errors."

http://www.memtest86.com/tech.html#trouble
 
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Hanne

Fleet Admiral
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Hallo,

Memtest oder andere Tools dieser Art geben ausschließlich an, ob der eingebaute RAM Fehler hat, sagt aber nichts darüber aus, welches die Ursache sein kann / ist. Ist der RAM-Baustein falsch eingestellt, werden Fehler angezeigt, die bei richtiger Einstellung vom RAM gar nicht erst erscheinen. ( V-Core / Timing )

Es gibt RAMs, die laufen überhaupt nicht auf manchen MBs - Memtest, wenn es denn starten würde, zeigt in solch einem Fall nur Fehler an, obwohl der RAM einwandfrei ist - auf einem anderem MB läuft derselbe RAM ohne Probleme und Memtest zeigt keine Fehler an - wohl gemerkt, der gleiche RAM aber ein anderes MB. Insoweit hat @ Nicoc recht - es liegt mehr am RAM /MB als an der Aussage von Memtest -
 
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