Artikel-Update: Update
KDE Plasma 6.8 ist
am 14. Oktober 2026 offiziell erschienen, passend zum 30-jährigen Jubiläum von KDE. Die wohl größte Änderung ist der Wegfall der X11-Session, denn mit Plasma 6.8 steht nur noch Wayland zur Verfügung. X11-Anwendungen werden somit nur noch über die Kompatibilitätsschicht Xwayland ausgeführt. KDE Plasma 6.8 soll die Desktop-Umgebung „
in die Zukunft führen“, indem es auffällige Änderungen mit Detailverbesserungen vereint und so „
den Grundstein für den Einsatz in den kommenden Jahrzehnten“ legen soll.
Die Neuerungen umfassen Optimierungen bei der Barrierefreiheit wie eine neue „Dwell Clicker“-Funktion, die Mausklicks beim Stillhalten des Mauszeigers ausführt. Zudem haben die Entwickler einen Bikram-Sambat-Kalender sowie Amharisch als zusätzliche Sprache integriert, während der Systemmonitor nun die Zuweisung zu bestimmten CPU-Kernen unterstützt und die VRAM-Auslastung prozentual anzeigen kann.
Zusätzlich wurde der Remote-Desktop-Server von KDE Plasma 6.8 verbessert und soll eine bessere Latenz und Reaktionsgeschwindigkeit, einen sogenannten Exklusivmodus mit einer Bildschirmsperre des Server-Displays und eine Synchronisierung des Clipboards zwischen Client und Server umfassen.
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Auch die Aufnahme und Übertragung von Bildschirminhalten mittels des Screenrecorders Spectacle hat ein Update erhalten: Demnach ist es jetzt möglich, ein Mikrofonsignal sowie den System-Sound aufzunehmen und es können virtuelle Desktops speziell für das Screenrecording erstellt und in der Bildschirmauflösung angepasst werden.
Weitere Neuerungen von Plasma 6.8 umfassen unter anderem:
- Drittanbieter-Anwendungen wie Steam fügen sich durch neue Fensterregeln besser in die Desktop-Umgebung ein
- Einfachere Fensterverwaltung durch neue globale Tastenkürzel wie „Meta + Strg + Bild auf“ und „Bild ab“ für den Wechsel zwischen Fenstern
- Das Union-Theming-System steht mit Plasma 6.8 in einer Beta-Version zur Verfügung
- Optimierungen am Backend der Desktop-Umgebung sorgen für geringeren Speicherverbrauch und bessere Ladezeiten
- Der Fenstermanager KWin nutzt auf Nvidia-Grafikkarten standardmäßig Triple-Buffering