News Bugs im Windows-11-Patchday: Out-of-Band-Update löst Probleme mit nicht startenden Apps

csch92 schrieb:
würde mich nicht wundern wen die neue RUN app (win+R) die ja bald kommen soll abstürzt
Vielleicht wird die auch wieder mit React Native gemacht, brauch eine halbe Sekunde zum starten und 1GB oder so 🤣
 
Mir kam dazu der Gedanke, wie ein schon so lange entwickeltes Betriebssystem, von einem Unternehmen mit so vielen Resources und mehreren hundert Millionen freiwilliger Beta-Tester, die sogar dafür bezahlen, immer noch neue Bugs haben kann? - Widerspricht das nicht jeder Wahrscheinlichkeit?

Scherhaft: Beschäftigen die vielleicht extra Leute, die dafür bezahlt werden neue Bugs zu erfinden?

Ernsthaft: Bei Apple, die nicht nur den Desktop, sondern auch einen großen Mobil-Bereich versorgen müssen, kommt sowas weder so oft und erst recht nicht mit so gravierenden Auswirkungen vor. - Oder wann hat dort zuletzt ein Update Konten gelöscht, ganze Musiksammlung, oder etwas in der Art, wie es Microsoft mehr oder weniger regelmäßig passiert?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Qyxes, Brrr, TPD-Andy und eine weitere Person
@Caramon2 Ich glaub, du (und viele andere hier) hast keine Ahnung, wie es in Dev-Teams aussieht, die zu klein sind, weil ganz oben entschieden wurde, dass man Ressourcen an der Stelle sparen wollen. Die Ziele werden dadurch aber nicht unbedingt kleiner und die Software muss nebenbei natürlich trotzdem aktuell gehalten werden (z. B. externe Abhängigkeiten).

Und Windows ist nun mal ganz offensichtlich so ein Projekt. Er gibt irgendwie auch Sinn, damit macht man immer weniger Geld. Wenn man sich immer nur an dem einen Ding festhält, ergehts einem irgendwann wie z. B. Commodore.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Caramon2
Bei mir war auch Patchday. 1.9GB Updates weil meine Distro sich mit Debian SID gesynct hat. Keine Probleme …. und das obwohl ich dafür nicht mal was bezahle … :D
 
Caramon2 schrieb:
Mir kam dazu der Gedanke, wie ein schon so lange entwickeltes Betriebssystem, von einem Unternehmen mit so vielen Resources und mehreren hundert Millionen freiwilliger Beta-Tester, die sogar dafür bezahlen, immer noch neue Bugs haben kann? - Widerspricht das nicht jeder Wahrscheinlichkeit?
Jeder, der in der Softwareentwicklung arbeitet oder gearbeitet hat, wird dir bestätigen, dass das leider immer wieder vorkommt. Je größer ein Projekt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass genau das passiert.

Von den ganzen angeblich so gravierenden Bugs in Updates der letzten 10 Jahre hatten gerade einmal zwei echte Auswirkungen auf mein privates System. Ich weiß ja nicht, wie es bei euch aussieht, aber wird hier nicht einfach nur gerne solch ein Bug dafür verwendet um mal wieder so richtig über Microsoft abzulästern?

Windows 11 ist sicher nicht mein Lieblingsbetriebssystem, aber das was hier abgeht ist doch nur wieder das übliche Niveau-Limbo.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Goldsmith, kellyfornia und Caramon2
Creeping.Death schrieb:
Jeder, der in der Softwareentwicklung arbeitet oder gearbeitet hat, wird dir bestätigen, dass das leider immer wieder vorkommt. Je größer ein Projekt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass genau das passiert.
Was aber auch daran liegt, dass Windows 11 eben nicht als ein neues Softwareprojekt von Grund auf entwickelt wurde, sondern extrem viel altes Zeug aus unterschiedlichsten Zeiträumen mitschleppt.
Das Matroschka Puppen Bild von weiter vorne ist da gar nicht so weit hergeholt.
Man muß eben den uralten Code auch von Zeit zu Zeit verifizieren und ggfls neu schreiben.
Leider wird bei vielen Projekten aber gerade so was gerne ignoriert, weil keine Zeit und kein Geld vorhanden ist und die Arbeitskraft dann in die neuen Sachen fließen muß.

Das führt dazu, dass Windows mittlerweile ein gigantischer Flickenteppich ist und je neuer, desto mehr Probleme kommen dazu.
Im Prinzip muß jetzt mal eine komplett neue Windows "7" Basis kommen und Windows "6.X" darf mal in Rente gehen.

Creeping.Death schrieb:
Von den ganzen angeblich so gravierenden Bugs in Updates der letzten 10 Jahre hatten gerade einmal zwei echte Auswirkungen auf mein privates System. Ich weiß ja nicht, wie es bei euch aussieht, aber wird hier nicht einfach nur gerne solch ein Bug dafür verwendet um mal wieder so richtig über Microsoft abzulästern?
Ich hatte in der Laufzeit von Windows 10 vielleicht mal 2 Bugs in Summe. Bei Windows 11 sind das schon Bugs im mittleren zweistelligen Bereich, was ich da so erlebt habe.
Dieser Bug hat mich auch getroffen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: onetwoxx, Tanzmusikus, FLCL und eine weitere Person
Creeping.Death schrieb:
Jeder, der in der Softwareentwicklung arbeitet oder gearbeitet hat, wird dir bestätigen, dass das leider immer wieder vorkommt. Je größer ein Projekt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass genau das passiert.
Dann weiß man aber auch, warum es dazu kommt. In dem Ausmaß ist das "by design". Aber nicht von den Entwicklern, auf denen hier gern rumgehackt wird, sondern vom oberen Management.

Wobei es da auch nicht viel zu lästern gibt, aus unternehmerischer Sicht ist das in dem Fall gar kein schlechter Weg.
 
SavageSkull schrieb:
Was aber auch daran liegt, dass Windows 11 eben nicht als ein neues Softwareprojekt von Grund auf entwickelt wurde, sondern extrem viel altes Zeug aus unterschiedlichsten Zeiträumen mitschleppt.
Das ist mit Sicherheit so. Ich befürchte jedoch, dass man sich bei Microsoft scheut das OS wirklich komplett zu entrümpeln. Das ist nicht nur sehr teuer, sondern würde auch erst mal dazu führen, dass in den ersten Releases unzählige neue Probleme auftauchen.

Ich persönlich glaube, dass Microsoft in nicht allzu ferner Zukunft das klassische Windows einstellt und auf ein Micorosoft-flavoured-Linux umsattelt.
SavageSkull schrieb:
Bei Windows 11 sind das schon Bugs im mittleren zweistelligen Bereich, was ich da so erlebt habe.
Was aber auch zeigt, wie unterschiedlich die Systeme sind und dass das die Qualitätssicherung nicht unbedingt einfacher macht.
 
QuerSiehsteMehr schrieb:
Bei mir stottert bzw. friert noch immer ständig der Explorer ein, Taskmanager zeigt zeitweise nichts an oder das System freezt aus dem Nichts komplett ein. Bei einem Kollegen, dem ich vor zwei Monaten ein Rechner gebaut hab, tritt das Problem ähnlich auf, wenn auch nicht so häufig - nur noch nicht komplett gefreezt. Bei meinem Schwager treten die Random-Freezes auch bei Laptop und PC auf. Alles AMD-Systeme. Kann mir keiner erzählen, dass das Zufall ist.

Weiß nicht, was hier abgeht. Hatte schon mein System selbst im Verdacht. Aber als die beiden mir von den Problemen berichtet haben, war ich beruhigt. Hat mir winige Srunden Testen gekostet :freak:
Tatsächlich das gleiche hatte ich mit meinem AMD System (siehe Signatur) auch, genau so wie bei einem Freund, auch AMD Prozessor.

Aber auch ein Intel System mit den genau gleichen Symptomen..

Deshalb auch mein wechsel auf Linux.
Ergänzung ()

Creeping.Death schrieb:
Das ist mit Sicherheit so. Ich befürchte jedoch, dass man sich bei Microsoft scheut das OS wirklich komplett zu entrümpeln. Das ist nicht nur sehr teuer, sondern würde auch erst mal dazu führen, dass in den ersten Releases unzählige neue Probleme auftauchen.

Ich persönlich glaube, dass Microsoft in nicht allzu ferner Zukunft das klassische Windows einstellt und auf ein Micorosoft-flavoured-Linux umsattelt.

Was aber auch zeigt, wie unterschiedlich die Systeme sind und dass das die Qualitätssicherung nicht unbedingt einfacher macht.
Microsoft hat ja bereits in seiner Azure ja Linux im Einsatz meine ich?
Wäre gar nicht so abwägig.

MacOS ist ja auch auf Unix Basis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das größte Problem an der Meldung sind für mich die völlig unnötigen Anglizismen u.a. in der Überschrift. "
„Out-of-Band-Update“? Ich bitte euch. Warum drückt ihr euch nicht einfach auf Deutsch aus? „Unplanmäßiges (oder Nachgeschobenes, oder Außer der Reihe Update) löst Probleme mit nicht startenden Apps“ wäre doch völlig ausreichend gewesen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum ihr völlig ohne Not englische Begriffe verwendet. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Englisch, aber diese Inflation von Anglizismen empfinde ich als nervig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Slim.Shady, Tanzmusikus und crackett
pseudopseudonym schrieb:
Ich glaub, du (und viele andere hier) hast keine Ahnung, wie es in Dev-Teams aussieht, die zu klein sind, weil ganz oben entschieden wurde, dass man Ressourcen an der Stelle sparen wollen.
Dazu hatte ich vor eine Weile geschrieben:
Caramon2 schrieb:
Wobei da auch hochkompetente Leute arbeiten, wie letztens gerade erst der gezeigt hat, der das xz-Backdoor entdeckte.

Nicht nur das, sondern besonders auch wie: Wie viel Fachkompetenz gehört dazu, nur weil ein TLS-Login minimal länger dauert, auf die Idee zu kommen, den Quellcode so genau zu analysieren, dass er das von sehr langer Hand vorbereitete und so gut kaschierte, dass es vorher niemandem aufgefallene Backdoor zu entdecken?

Mich hat das zutiefst beeindruckt!

Die fehlende Kompetenz liegt offenbar nicht bei den Programmieren, sondern eher bei denen, die sich möglichst viel Geld der Kunden in die eigene Tasche stecken wollen, anstatt es für solchen "Firlefanz" wie Qualitätssicherung zu verschwenden.

Creeping.Death schrieb:
Ich weiß ja nicht, wie es bei euch aussieht, aber wird hier nicht einfach nur gerne solch ein Bug dafür verwendet um mal wieder so richtig über Microsoft abzulästern?
Ich habe keine Probleme mit Windows, da ich es ausschließlich offline nutze (so dass es nicht mal für Microsoft "angreifbar" ist ;)): Das letzte Windows mit Internetzugriff war XP x64 im März 2015, um das ISO von LinuxMint 17.1 Cinnamon herunterzuladen.

Seit dem gilt für mich:
Caramon2 schrieb:
An Windows gefällt mir als Außenstehender besonders, dass es immer wieder neues zum lachen gibt, um darüber zu lästern und es zu verspotten.

Microsoft und Windows sind für mich quasi das Dick und Doof der moderne: Ein unerschöpflicher Quell der Freude. :)
Das sollte deine Frage beantworten. :)

Btw:
Caramon2 schrieb:
Deshalb wäre es für sie wahrscheinlich gut, wenn zwar technikaffine Windows-Nutzer, aber ohne jegliche Linux-Erfahrung dort mitmachen würde, da die zum Teil auf vermutlich ganz andere Herangehensweisen kommen. - Und im Gegenzug lernen die Windows wirkliche Freiheit und Flexibilität kennen: Wenn man sich erst mal damit arrangiert hat, will man nicht mehr darauf verzichten. (das meine ich ernst)
Traut euch! :)
 
Bis zum nächsten Bug, sollte nicht lange auf sich warten lassen :daumen:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: konkretor und Alexander 65
Daniel D. schrieb:
Täglich grüßt das Murmeltier. Qualität ist in Amerika kein Thema mehr. 😉
Und dort wo in diesem Fall MS noch Software erstellen lässt, ich vermute Indien wird auch dabei sein neben anderen Ländern. Wie viele verschiedene noch im Support befindliche Windows-Versionen gibt es noch die Updates erhalten?
 
Oh mei. Microsoft hatte mal ein gutes OS, als Typen wie David Cuttler noch intern die Qualitätsfahne hochgehalten haben.
Irgendjemand hat beschlossen, dass die Kundschaft schon mitmacht, wenn man 30% AI-Slop ins OS kübelt und die Testabteilung abschafft. Der Code der da rauskommt sieht immer gut aus und funktioniert auch meistens.
 
drunkeNNN schrieb:
Irgendjemand hat beschlossen
Jain. Mit nem PC-OS kannst du einfach kein Geld mehr machen, das ist eine Marktentwicklung.
 
8 von 10 Beiträgen hier unter diesem Artikel sind jedenfalls plumpes Blabla auf dem geistigen Niveau von Wortkreationen wie "Windoof".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Seven2758 und Alphanerd
Auch wen ich Persönlich nur eher selten probleme mit Windows habe
Linux interessiert mich immer mehr auch wen ich dann eventuell auf Destiny etc verzichten muss aber dafür habe ich ja eventuell noch meine Konsole, aber selbst diese läuft ja ohne Account mittlerweile auch nicht mehr lol
Der Account zwang und das man Internet braucht um Windows überhaupt installieren zu können sind mein größter Kritik punkt bei Windows bisher
 
end0fseven schrieb:
Sorry, ich kann nicht anders! 🤣🤣🤣

Ich war ja bis vor einem Jahr noch jemand, der Windows über Jahrzehnte genutzt und auch Support gegeben hat. Aber was mittlerweile bei Microsoft los ist, kann man sich nicht ausdenken. Und das Traurige: Selbst ich war von diversen Problemen betroffen. Bei W10 gab es auch viele schlechte Updates, aber da hatte ich von den ganzen Fällen vielleicht nur den fehlerhaften Lockscreen, sodass man sich nicht mehr einloggen konnte, oder eine abgestürzte Taskleiste. Bei W11 habe ich echt vieles mitgemacht, bis ich dann komplett auf Linux umgestiegen bin.

Aber ja, Microsoft stülpt technisch eigentlich nur Neues über alte Technologien drüber. Windows 11 erinnert mich an diese Matroschka-Puppen.

Anhang anzeigen 1699719
Nur die Puppen machen Spaß im Gegensatz zu Windows 11.
Ergänzung ()

Auf dem Desktop bin ich noch bei Windows 10 bis September Oktober aktuell überlege ich ob ich nicht lieber 30 EUro im Jahr für 0Patch zahle statt Windows 11 zu nutzen. :(
Wenn ich mich für 11 entscheide dann Dualboot mit Linux Mint. Windows 11 wird dann nur noch genutzt für PowerDVD 14 und den Programmen die unter Linux nicht laufen.
 
Zurück
Oben