Bundestagswahl 2013 - zweiter Anlauf

Welche Partei würdet Ihr aufgrund der neuerlichen Erkenntnisse nun wählen?

  • CDU / CSU

    Stimmen: 30 8,4%
  • FDP

    Stimmen: 21 5,9%
  • SPD

    Stimmen: 43 12,0%
  • Grüne

    Stimmen: 22 6,1%
  • Linke

    Stimmen: 61 17,0%
  • NPD

    Stimmen: 8 2,2%
  • AfD

    Stimmen: 71 19,8%
  • Piraten

    Stimmen: 76 21,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 26 7,3%

  • Umfrageteilnehmer
    358
  • Umfrage geschlossen .
Die lassen sich aber was einfallen um im Gespräch zu kommen/bleiben und da können sich andere Parteien eine Scheibe von Abschneiden.;)
So schlimm finde ich das daher nicht aber die Abschaffung des Euros ist absoluter Quatsch und man würde Deutschland damit nur schaden statt fördern.

für mich ist daher die AFD anwählbar
 
@CyberdyneSystem

Die AFD ist keine Anti- Euro- Partei. Ich habe mir gestern die Mühe gemacht, mal einen haufen Interviews zu gemüte zu führen und auch deren Wahlprogramm zu studieren.

Alles, was ich bisher an Interviews und Vorträgen von denen gesehen habe, läuft immer darauf hinaus, die Währungszone Euro "in der jetzig bestehenden Form" aufzulösen, da diese mehr schadet als nutzt und gegen am Anfang "kleine und stabile Währungsverbünde zu ersetzen"
Und dies nur zur Not wieder mit eigenen Währungen.
Es wird ausdrücklich betont, dass man vorrangig den Euro eben nicht abschaffen will, sondern den Ländern, die unter dem Euro leiden die Möglichkeit geben will, aus der Eurozone auszutreten um sich durch Abwertung der Währung wirtschaftlich wieder erholen zu können.

Inzwischen sagen ja selbst die hochrangigen Politiker, dass der Euro, wie er eingeführt wurde bereits zum Scheitern verurteilt war, weil Kriterien nicht eingehalten und bis zum umfallen getrickst wurde.

Ich kann auch nirgendwo einen Hang zur rechten Gesinnung feststellen.

Was wird hier für ein Spiel gespielt? Es ist wahnsinnig auffällig, dass man versucht, diese Partei mit aller Medien- und politischen Gewalt in eine Ecke zu drängen, die mit deren Kommunikation nach außen und deren Wahlprogramm nichts gemein hat.
Warum hat man so große Angst vor einer Partei, die den Euro kritisch hinterfragt? Warum wird medial und politisch und teilweise von Gruppierungen sogar gewalttätig gegen die Partei vorgegangen, obwohl aufgrund Ihrer Umfragezahlen und deren Potenzial lt. offiziellen Zahlen niemanden interessieren dürfte?

Da stinkt doch irgendwas zum Himmel...
Was ist da los? Kann mich mal einer aufklären?
 
Zuletzt bearbeitet:
Äh die Länder die unter dem Euro leiden die können auch heute schon austreten dazu brauchts keine AfD.
 
Es wird ausdrücklich betont, dass man vorrangig den Euro eben nicht abschaffen will, sondern den Ländern, die unter dem Euro leiden die Möglichkeit geben will, aus der Eurozone auszutreten um sich durch Abwertung der Währung wirtschaftlich wieder erholen zu können.
Äh die Länder die unter dem Euro leiden die können auch heute schon austreten
Nicht nur das, man stelle sich das mal vor, wir, D wählt mit überwältigender Mehrheit die AfD und die sagt "jetzt machen wir einen Split und Griechenland (Beispiel) bekommt den B-Euro damit sie abwerten können!"
Die Antwort wäre entweder "träumt weiter" - oder aber ok, wir nehmen den B-Euro, aber dafür müßt ihr ein paar Milliarden überweisen damit wir unsere damit verbundenen Ausfälle lindern können!

...und wer ist der Verlierer?........ richtig, nicht die Schweizer und auch nicht die anderen EU-Mitglieder sondern der, der es so will!
Egal was man liest, es sind Gedanken von Politikern die am Stammtisch möglicherweise ziehen, mehr aber auch nicht.
Ich empfinde diese Vorschläge als durchweg nicht durchdacht.

@ CyberdyneSystem
für mich ist daher die AFD anwählbar
ob das wirklich so gedacht war.......?......
 
@Gucky10
Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende sagt man doch immer, oder?
Man hat die Büchse der Pandora geöffnet und wird so oder so die Suppe auslöffeln.

Ein weiteres Abwarten und Gelder Nachpumpen macht die Situation immer schlimmer und den Kollaps, der ja bereits eingetreten ist, der jedoch künstlich mit Unsummen an Geldern in die Länge gezogen wird, wird es nicht besser machen.

@Lars_SHG
Wenn die wissenschaftlichen Ausführungen und Gedanken der AFD am Stammtisch ziehen, dann ist das eine enorme Aufwertung des Sachverstandes der am Stammtisch teilnehmenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
.....dann ist das eine enorme Aufwertung des Sachverstandes der am Stammtisch teilnehmenden
Nun es gibt ja auch Wissenschaftler, die an Stammtischen sitzen - vermutlich sogar nicht wenige - an unserem kleinen Stammtisch sitzt sogar auch einer!

Davon ab, es gibt in D viele wissenschaftliche Beiträge die nicht wirklich brauchbar sind / waren!
Ich erinnere da mal an die Doktorarbeiten von vielen unserer Politikern - oder schauen wir über den Teich in die USA, mein immer wieder gern herangezogenes Beispiel von Aspartam - da gibt es ein tolles Gutachten das dies ein Stoff ist der absolut keine Nebenwirkungen hat - leider war schon bei Erscheinen des Gutachtens weltweit klar, dass es nicht stimmt!

Worauf ich hinaus will, nicht alles was den Stempel "wissenschaftlich überprüft" trägt, ist nen Pfennig wert!
Soll aber auch keine Abwertung der Wissenschaft an sich sein, die meisten Beiträge und Untersuchungen sind richtig und wichtig!
Genauso wie Stammtisch-Parolen gern zitiert werden, aber im wirklichen Leben keine Rolle spielen.
 
Lars-SHG, hör dir auf Youtube einen Vortrag von Wilhelm Hankel an. Dann reden wir weiter.

Die Stammtischparolen kommen ja gerade von den Wirtschaftsexperten in der Regierung. Ich höre keinerelei Inhalte, wohin diese Politik derzeit führen soll und vor allem, was am Ende bei rauskommt. Soll ich dir sagen, was dabei rauskommt?!

Die Griechen arbeiten für 500 € Vollzeit, und das bei gleichen Produktpreisen an der Ladentheke wie hier in Deutschland. Selbst die eigenen Produkte sinken nicht im Preis. Die Senkung der Lohnstückkosten wird derzeit nicht an die Bevölkerung weitergegeben, vor allem weil massiv die Steuern erhöht wurden. Konsequenz, die Bevölkerung verarmt, die Wirtschaftsleistung des Landes ist mittlerweile auf dem Niveau von 1978. Hinzu kommt, dass die Arbeitslosigkeit auf diesem hohen Niveau bleiben wird. Am Ende der ganzen Entwicklung steht der Bürgerkrieg in Griechenland. Das ist es, was bei aktueller Fortführung der Politik passieren wird.

Und Griechenland ist nur der eine Fall. Portugal, Zypern (hat heute massive Sparprogramme beschlossen, wo ist die News dazu in den Massenmedien?!), Irland (30% Jugendarbeitslosigkeit), Slowenien, Spanien, Italien, Frankreich, wer glaubt, dass das noch lange gut geht, ist offenbar sehr gottesfürchtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Melvin
Das ist eine Vermutung von mir und spiegelt meine Meinung wieder.
Damit nehme ich mir aber nicht heraus, wie von dir behauptet, zu wissen was die Bürger in Deutschland wollen.
Damit Bevormunde ich auch niemanden und eine eigene Meinung zu haben, die man niemandem aufdrängt und als das einzig wahre propagiert war noch nie Besserwisserei.

Besserwisserei ist es dagegen sich als Brüderle im Dreikampf hinzustellen und zu propagieren das ein Mindestlohn ökonomisch falsch wäre. Diesen gibt es bereits in den meisten EU-Staaten. Sogar Gewerkschaften fordern mittlerweile einen flächendeckenden Mindestlohn und selbst das Friseurhandwerk hat sich inzwischen einen Mindestlohn verordnet.

Nur die FDP hat den Schuss noch nicht gehört und würde das vermutlich (Achtung: Wieder nur eine Vermutung!) auch erst wenn es in Deutschland Ausschschreitungen wegen sozialer Ungerechtigkeit gibt.

Das die FDP für soziale Wohltaten ist glaube ich auch nicht. Für soziale Gerechtigkeit ebenso wenig.
Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat zu!
Asoziale Wohltaten für die Wirtschaft und die Oberschicht gibts aber immer reichlich von der FDP.

Trotzdem ist es stuss zu sagen "ist mir scheißegal was sie hinterher umsetzen".
Hätte jeder diese Haltung könnten die Parteien nach der Wahl munter koalieren wie sie wollten und Entscheidungen treffen wie es ihnen passt oder auch einfach mal Würfeln.
Denn den Bürgern ist ja scheißegal was hinterher umgesetzt wird, solange die Fassade vor der Wahl zu ihnen gepasst hat.

Warum sollte man in so einem Szenario noch wählen?
Da wäre es dann nur ehrlich auf den Reichstag "Der deutschen Wirtschaft" einmeißeln zu lassen,
alle Volksvertreter rauszuschmeißen und stattdessen die Abgeordneten der Dax-Konzerne reinzusetzen.
Dann würden auch mal die was wirklich entscheiden im Bundestag sitzen und nicht nur Marionetten.

Das müsste eigentlich auch so ziemlich der feuchte Traum eines jeden FDP-"Wählers" sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte zwar Piraten angeklickt. Bin mir aber nicht sicher, ob es nicht doch die Afd wird. Es sind anscheinend die einzigen Parteien, die die Demokratie stärken und die Politik transparenter machen wollen. Und darauf kommt es meiner Meinung nach im Moment am meisten an.

Wird auf jeden Fall eine schwierige Entscheidung.
 
Ich lass mich mal auf das Schwierige Thema mal ein.

Die wichtigsten Probleme Deutschland

Soziale
Arbeitslosigkeit
Grundversorgung
Rente Altersarmut
Mietpreise
Schulden der öffentlichen Haushalte
Schulwesen
Schulsystem
Zustand der Infrastruktur
Strompreise
Tatsächliche Inflation der Sparguthaben

Worüber wird derzeit gesprochen von den Volkspartei CDU
es läuft doch gut (für Großverdiener und vermögende)
EU Schuldenkrise (Die eigentlich Bankenkrise heißt)
Renten Thema wird dann mit Angst machen gekontert (anpassung der beamtenpensionen an renten erhöhung)
Mindestlohn (wird mit tarifautonomie gekontert, wobei durch die Lockerung des Arbeitsmarktes eine tarif autonomie nicht mehr gibt)
Steuern werden nicht erhöht weil wenn man die Vermögenssteuer erhöht Trifft es ja den Mittelstand.
Gehälter ab 5000€. Was ist daran Mittelstand. Das sind die 10% Oberschicht. Mittelstand 2000-3000€ brutto. Meine Sicht Oberschicht.
Die Sympathie zur Mama Merkel (Das Hände Plakat)
Die Diskussion über die Kette. Sinnloser geht es kaum noch
Inhalte????????????????
bei der FDP brauche ich nicht mal anzufangen , soviel neo liberalismus ist echt Krank.
was hat uns der Neoliberalismus gebracht?
Bankenkrise
hohe Staatsschulden
Eine neue Unterschicht mit Niedriglohn
Billigere Arbeitskräfte mit teils Ausbeutungscharakter
Den billigsten Lohnspiegel Europas
Verbrecherische Geschäftsmodelle das die Örtliche Handwerker Betriebe gefährdet
Eine Abhängigkeit des Import von Versorgungsgütern.
Hohe Sozialkosten
Armutsgefahr für jeden
Wenn es so weitergeht sogar Innenpolitisch Bürgerkriegsgefahr. ab dann wenn die Sozialleistung nicht jeden zugänglich wird.

Nimmt den deutschen sein essen seine Wohnung und noch seine Würde und er steht auf und Kämpft. Da brauchte s nur ein Redelsführer mit terror Ambitionen. Und Schwupps haben wir Russische Verhältnisse. Tschechien

aber solange kein rösler zum Bundeskanzler wird passiert das nicht

Zur SPD
Viel sagen und nichts tun.
Ich kann einfach den Bruch den Schröder begannen hat nicht verzeihen. Zur Bildung wieso. Seht euch Pispers an. YT

Zur DIE Linke
Reine Protestpartei

Grünen tja irgendwie ist das FDP ohne neoliberalismus

AFD
tja da weis ich nicht was die Wollen. Die Vorschläge klappen nicht in diesen Wirtschaftssystem

Piraten einst die Hoffnung und dann zerrieben im Alltag der Politik.

Meine Lösung der Schuldenkrise
Erstmal weltweit das Zinses Zins abschaffen
Dann den Turbo Handel abschaffen
dann muss eine bank auch Pleite gehen (abgewickelt werden)
Nur die Zentralbank einer region kann Geld erschaffen.
Abschaffung des Giralgeld erfinden. Das kann jede Bank machen sofern diese 1% des Geldes was schon als Bürgschaft dient da ist.
Dann die Erschaffung von Versicherungen zur Versicherung weg und zu einer zentralen Lösung wie Genossenschaften.
Die Börse wird wieder in einen Haus und Raum geführt mit analoger Verbindung. Das bremst die Börse etwas aus.
Infos über Firmen sollten öffentlich sein
Die an und Verkaufspreise beim Erzeuger sollten bekannt sein.
Dienstleistung egal ob Sozial oder Werk sollten nicht weniger wert sein als ein erzeugter Produkt lohn.

wenn Putzen nicht wert ist tja dann Putz entweder keiner oder der Chef selbst.
Medikamente sollten ihre Wirksamkeit gegenüber bekannten belegen von unabhängigen Zulassungsbehörden.
Krankheiten sollten erwiesenermaßen anerkannt sein damit Medikamente zugelassen werden.
erwiesenermaßen heißt...es gibt auch diese Krankheit seit min 25 Jahren.

Die Infrastruktur sollte einer Öffentlicher Einrichtung gehören (Privat verwaltet ohne Gewinn Orientierung)
Das muss nicht die versorgung von Energie sein das kann Privat ohne Börse gehen. Als Familienbetrieb. Oder Gmbh
 
the_plague schrieb:
Ich hatte zwar Piraten angeklickt. Bin mir aber nicht sicher, ob es nicht doch die Afd wird. Es sind anscheinend die einzigen Parteien, die die Demokratie stärken und die Politik transparenter machen wollen.

Das ist in etwa so, als würde ich nicht wissen, ob ich die Linke oder die NPD wählen möchte.
Beide Parteien unterscheiden sich grundlegend von einander (ja auch NPD und Linke haben gemeinsame Themen).
 
Genau das habe ich mir auch gedacht. Die Piraten sind eher links und die Afd eher rechts einzuordnen. Man kann also hadern ob man CDU oder Afd wählt. Man kann zaudern ob man Piraten oder Linke wählt. Beide Möglichkeiten wären etwas weiter rechts der jeweiligen Alternativpartei.

Aber Afd und Piraten? Da kann man auch würfeln. Die Schnittpunkte gehen gegen Null.
 
Ähm - die NPD und die REP sind auch dafür. Man muss schon sehen warum die jeweilige Partei für oder gegen eine Position ist. Das ist das gefährliche am Wahl-O-Mat - das "Warum" bleibt außen vor.
 
Vor allem sind Volksentscheide allein auch keine Lösung. Zu funktionierender direkter Demokratie gehört viel mehr. Z.B. Transparenz (Zahlen, Fakten, Argumente und alle Alternativen müssen auf den Tisch) und auch ausgefeilte Methoden der basisdemokratischen Entscheidungsfindung (Stichwort "Liquid Democracy").
Das Thema hatten wir ja schon im Wahl-o-Mat-Thread.

Wenn man einfach nur Volksentscheide auf Bundesebene einführt, aber sonst nichts ändert, können sie leicht mehr Schaden anrichten als Nutzen.

Für mich sind und bleiben die Piraten die einzigen, die ein ganzheitliches Konzept für mehr direkte Demokratie vorzuweisen haben und das auch parteiintern konsequent praktizieren.
Alle anderen machen bestenfalls halbe Sachen und auch die sind nur Versprechen in einem Wahlprogramm und nicht gelebte Realität. Wie viel Wahlversprechen und Parteiprogramme wert sind, wissen wir ja. Das ist einer der Gründe, warum wir mehr Möglichkeiten zur direkten politischen Einflussnahme brauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
syfsyn schrieb:
Gehälter ab 5000€. Was ist daran Mittelstand. Das sind die 10% Oberschicht. Mittelstand 2000-3000€ brutto. Meine Sicht Oberschicht.
Au weia. Diese Behauptung ist arg Realitätsfremd. Aber das Spiel wird von der SPD ja auch gerne gepsielt. Da wird mal eben der Mittelstand zur Oberschicht umdefiniert und dann kann man schön zur Kasse bitten. 5000€ sind ein reguläres Gehalt für einen Akademiker mit ein paar Jahren Berufserfahrung. Sind die jetzt alle plötzlich Oberschicht?
 
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