Bundeswehrerfahrung? (Seth)

Locker, locker wenn ich das schon lese. Ab zum Herr....ordentlich 12 Monate dienen und gut ist.

Alle verweichlicht hier. :)

Und selbst beim Herr ist es noch nicht mal hart, haben etliche schon hinter euch, also aufhören mit der Heulerei und ab zum Bund.
 
Hab mich übrigens vertan ^.^ Der Ort heißt Seeth =P

Trotzdem schonmal danke für die große Resonanz ^.^
 
Herr was..., Herr Meier von Kasse 1 oder wie?
Das ganze nennt sich Heer! Recht haste aber, von der Luftwaffen AGA hör ich vermehrt, dass es ziemlich locker zugeht! Vor allen leute die rund um Ausgburg stationiert sind.
Ich kenne Seeth nicht, was für eine Truppengattung ist das denn?
Mfg
 
kreadon schrieb:
Also komplett das Hirn ausschalten ist ned wirklich ratsam. Vor allem sauf dir nicht die Birne weg. Ich fand es immer schade das viele Wehrpflichtige die BW genutzt haben um sich ihr Hirn wegzusaufen. (Ich war Z4 Stabsunteroffizier)
Das ist glaube ich das was die BW nirgendwo zugeben würde. Aber leider stimmt es, von den Leuten die ich kenne die beim Bund waren und das erlebt haben (mich eingeschloßen), kann man hören das der Alkohol wohl ein Art Grundnahrungsmittel beim Bund ist.

Das beweisen selbst jetzt immernoch die Tage So. Abend und Frei. Nachmittag (Hinfahrt und Rückfahrt) in den Zügen oder öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn die angetrunkenen Bundis unterwegs sind. Ich war 1997/98 beim Bund.
kreadon schrieb:
Nutze die Zeit um was zu lernen (stichwort BfD Berusfoerderungsdienst), und falls irgendeiner deiner Chefs meint das geht nicht, geh dich beschweren. Warte allerdings einen Tag, dann kannst du die Beschwerde muendlich zur Niederschrift (ja, du musst diese nicht selbst schreiben) abgeben. Wenn dir aufgrund der Beschwerde ein Vorgesetzter das leben schwer macht, oder dir davon abraet. (Was ich mir nicht vorstellen kann, soll aber schon Vorgekommen sein).
Dann wende Dich direkt an den Wehrbeauftragten.

Denn es gibt in meinen Augen _keinen_ Grund warum ein Wehrplichtiger eine Bfd Massnahme nicht besuchen kann.
Das ist ein sehr guter Tip, wenn man beim Bund etwas will, gibt es immer Mittel und Wege man darf sich nur nicht ins Boxhorn jagen lassen.

Das gilt aber auch in anderen Fällen. Ich hatte zum Bsp. um örtliche Versetzug gebeten, da ich einige private Sachen inkl. Behörden zu klären hatte, zusätzlich auch noch nen Hund mit dem keiner klar kam, vom Tierheim ganz zu schweigen. Der damaliger Leutnant (dieser hatte einen 5 Minuten-Heimweg, Kaserne raus, umfallen und schon fast zu Hause sozusagen) der mir diese Versetzung verweigerte rechnete aber nicht damit, das ich dieses Thema auch mit dem zuständigen Stabsarzt hatte (kein Ahnung mehr welchen Rang der hatte, irgendwas mit Kommandeur oder so, aber kamen auf das Thema nachdem mich eine bettlegerische Grippe beim Bund erwischt hatte, außgerechnet übers Wochenende vor allem, aber ich hab bei knapp 40° Fieber eh nix gemerkt :D). Man muß dazu sagen, ich hatte dieses Thema zuvor mit meinem direkten Vorgesetzten (Stabsfeldwebel, meinem Spieß sozusagen) der auch einer Versetzung zugestimmt hatte.

Dieser Arzt meinte dann: "Wie bitte? Dieser Leutnant verweigert ihnen die Versetzung?". Daraufhin schrieb er mich einen Monat kzH (krank zu Hause), und sagte nur er kümmert sich um die Versetzung, während ich mich zu Hause um mein Zeug kümmern soll. Ich muß den angeschaut haben, wie ne Kuh wenns donnert. Nach dem Monat wurde ich dann nicht nur Ortsnah versetzt, nein, der Standort war wahnsinnige 10 Minuten innerstädtische Zugfahrt von mir entfernt. :D

Muß allerdings sagen hier spielt wohl auch die Beliebtheit gewisser Personen in gewissen Rängen eine Rolle. Teamplay beim Bund ist wichtig, erstens wegen deiner eigenen Nerven, 2. um überhaupt rauszubekommen wie der Hase läuft. In privater Runde plaudern nämlich auch gern Vorgesetzte aus dem Nähkästchen.

Salve
 
Zuletzt bearbeitet:
@Heinrich: Soso, noch ein Bad Reichenhall-Veteran ;)

Ich war auch in Bad Reichenhall, Gebirgsjäger, war schon mal ne andere Erfahrung... kann man sich ja vorstellen. Bei mir war die Bezahlung eigentlich nicht soo übel, da ich den maximalen Mobilitätszuschlag bekommen hab und mit dem Zug gefahren bin, der für mich ja kostenlos war (warn dann so ca. 550-650€ im Monat).
Außerdem hab ich noch den LkW-Führerschein mitgenommen, weiß aber nicht, ob das als W9-er noch so ohne Weiteres möglich ist, kann sich geändert haben.

Meine Empfehlungen: Hirn ausschalten, PK auswendig lernen (ich weiß meine übrigens nicht mehr^^) und möglich schnell die Dienstgrade drin haben
Die ersten 3 Monate wirst halt gef***t (kommt auch auf die Ausbilder an und wie sich deine Kameraden im Zug verhalten), aber da musst du durch :D
 
Für mich warens 5 Stunden Zugfahrt, aber ich bin immer Sonntag abends um kurz nach 6 losgefahren (wir mussten sonntag abends noch antreten :freak:) und am Freitag war ich auch abends früh genug daheim, dass ich noch ohne Probleme weggehn konnte. Waren schon recht lange Fahrten mit dem Zug, aber einige hattens noch viel schlimmer :evillol:
 
Hi
Stimmt du hast Recht, einige hatten's wirklich noch viel schlimmer ;)

In der AGA mussten wir auch noch abends antreten, allerdings entweder um 2100 oder um 2130. Also hättest du bei uns schon spätestens um 16 Uhr losfahren müssen. ;)

Aber mei, es ist vorbei und vorerst bleib ich bei meiner Meinung, dass Soldaten im GWD 9 Monate lang erbarmungslos ausgenutzt werden.

Mfg, Heinrich
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Beitrag wiederhergestellt)
Ich glaube da wird dir niemand widersprechen :D
 
Uff... 10 Tage -_- natürlich erstes Wochenende NICHT frei...

P8 und G36 ausbildung gemacht, voll fertig vom Sport, permanent Schlafmangel, aber Essen is ganz ok ^^

bin nur dummerweise beim PFT mit 10 punkten durchgerasselt.
 
@DarthSpot:

In meiner Einheit war's völlig egal, ob du den PFT bestehst oder nicht. Auch wenn man andere Soldaten gefragt hat, wurde einem zwar anfangs immer gesagt, dass man diesen bestehen muss, das ist jedoch genauso ein Ammenmärchen, wie, dass man an der Rekrutenbesichtigung teilnehmen muss, ansonsten muss man die AGA wiederholen. Das ist alles nur Angstmacherei seitens der Ausbilder, damit sich der Rekrut mehr anstrengt.

Trotz allem würde ich sagen, dass man den PFT so oder so bestehen sollte, da man ansonsten einige körperliche und sportliche Defizite aufzuweisen hat, die man schnellstens abstellen sollte. So schwierig ist der Test nämlich nun wirklcih nicht.
Bei uns in der AGA wars allerdings auch so, dass ihn anfangs einige nicht bestanden haben, nach den 3 Monaten jedoch ist kein einziger mehr durchgefallen.

Also mach dir mal keine Sorgen, GWD heißt einfach nur anwesend sein, und manchmal bis zur Erschöpfung mitmachen. Mehr wird im Endeffekt nicht verlangt. Schlafmangel wird übrigens auch in der AGA immer weniger, irgendwann hast du dann auch mal ein zwei Wochen mit ganz geregeltem Tagesablauf, wo dann auch Dienstunterbrechung ab 1630 gegeben wird.

Mfg, Heinrich
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Beitrag wiederhergestellt)
Ich bin seit Montag dabei, hab aber schon heute seit 12:30 Uhr Ausgang...

War nicht so tragisch, ein bisschen stressig ists halt. Mit meinen Vorgesetzten habe ich Glück.

Ich krieg übrigens ~280€/Monat ;).
 
Hab mir auch vorgenommen mir mühe zu geben.

Von wegen so schwer ist der nicht... ich bin aber auch keiner von den fitesten :P

Standweitsprung und 12 Minuten Dauerlauf ging daneben (je 0, bzw 1 Punkt), und Situps könnten auch mehr sein ;) Liegestütze hab ich überraschender weise aber recht gut hingekriegt :D

Hab übrigens in den 10 Tagen 2 Kilo zugenommen o.O war total erstaunt


Auf jeden Fall werde ich nicht einfach aufgeben :P hab mir gedacht, dass es hart wird, ich mach aber trotzdem weiter :)
 
Hi
Standweitsprung, Sit-Ups und vor allem der 12 Minuten Dauerlauf sind Sachen, die sich wirklch prima trainieren lassen. Beim Standweitsprung kommts manchmal nur auf die richtige Technik an und schon ist man 30 - 40 cm weiter (war jedenfalls bei mir und vielen anderen ehemaligen Kameraden von mir so).
12 Minuten Dauerlauf sind wirklich zu schaffen, ich hatte am Anfang auch nur 2400m, am Ende bin ich für's Sportabzeichen in 12:39 3000m gelaufen. Also schon eine kleine steigerung ;) Sit-Ups einfach täglich trainieren, abends oder morgens ne gewisse Anzahl von Crunches machen, dann kommt man schnell auf die gewünschte Zeit. Dabei aber unbedingt auf die richtige Technik achten, ansonsten machst du dir deinen Rücken schnell kaputt.

2 Kilo kann man übrigens recht leicht zunehmen, wenn die erstenn Tage gar nicht aus so viel sport bestehen sondern mehr aus Marschieren, Schlafentzug und Unterricht. Dazu gibts 3 Mahlzeiten pro Tag, das hat sonst vielleicht auch nicht jeder gehabt. Heftiger wirds evtl erst in den nächsten Wochen, wenn jeden Tag Sport angesagt ist, man raus auf den Übungsplatz verlegt und und und. Noch dazu kommt dann evtl die Lust daran, selbst Sport zu machen und zwar freiwillig. Auch das konnte ich bei Leuten aus meiner AGA feststellen.
Aber spätestens dann, wenn du draußen bei gefühlten -10° schläfst, die Butter beim Frühstück so hart wie ein Stein ist und deine Hände vor Kälte so stark zittern, dass dir 5x das Messer runterfällt vergeht dir die Lust am Essen und du nutzt die Zeit zum Schlafen ;) (Obwohl's natürlich besser wäre was zu essen, aber das war mir in den Momenten dann auch egal. ;) )

Mfg, Heinrich
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Beitrag wiederhergestellt)
War ne schöne Zeit. War selbst 27 Monate beim Bund. Erst FWDL23, als ich jedoch ins Ausland musste und meine Dienstzeit zu eng bemessen war, wurde ich zum SaZ auf 4 weitere Monate verpflichtet (SaZ 2J 3M).

Bisher nichts bereut..

Zum Mobilitätszuschlag: Es wird maximal das Wegegeld bis 300/350KM Entfernung zum Wohnsitz gezahlt. Alles was darüber ist, zählt nicht mehr zu "heimatnah"(Konnte man bei der Musterung angeben).
Wenn die Zugfahrt jedoch mehr als 8 Std. beträgt, gibt es die Möglichkeit, Benzingeld zu beantragen. Und das ist schon ne ganze Menge :).

Bis auf einmal beim Standweitsprung (5P), hatte ich beim PFT immer die volle Punktzahl und das ohne was dafür zu tun. Ihr könnt ja nach Dienstschluss Laufen gehen. So habe ich das nach der Grundausbildung immer gehalten. Auch noch heute mache ich Gepäckmärsche und das mit Vorliebe.. Das Ziel für mich war immer, an die eigene körperliche Grenze zu stoßen... In der Dienstzeit kam es leider nie so weit; also nach Dienst ausgepowert :).
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben