News CAMM2-Formfaktor: Im Desktop-PC ist der neue RAM bisher ein Fehlschlag

0xffffffff schrieb:
Drängender wäre da für mich mal von ATX wegzukommen
BTX schon vergessen? Wollte auch keiner, obwohl die Bauart besser als ATX ist.
Hab so ein System (nicht im aktiven Einsatz) zu Hause stehen und finde es einfach besser. Die CPU bekommt da direkt Frischluft ab, bevor diese im Gehäuse landet.
 
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Epistolarius schrieb:
Schade, dass keiner versucht das auf der Board-Rückseite zu verbauen.
Das hört sich nach einer guten Idee an. Allerdings muss mann dann meistens sein Mainboard ausbauen, um den RAM zu stecken. Die wenigsten Bestandsgehäuse bieten an dieser Stelle einen rückwärtigen Zugang.
 
Für flache und kompakte PCs könnte so etwas durchaus interessant sein.

Meine Vermutung ist aber eher, dass wie bei PC-Handhelds oder dem neuen Framework Desktop, GDDRnX zum tragen kommt, man sich diesen mit dem Arbeitsspeicher der Geräte teilt, wenn es schon in diese Richtung geht.
 
Vorallem was msi hat als erstes stimmt überhaupt nicht asus hat diese Projekt schon 2010 eingestampft weils Müll war optisch genau wie von den Usern damals schon als schwachsin angesehen wurde.

Absoluter Müll und Verschwendung von Rohstoffen.
Ergänzung ()

neofelis schrieb:
Das hört sich nach einer guten Idee an. Allerdings muss mann dann meistens sein Mainboard ausbauen, um den RAM zu stecken. Die wenigsten Bestandsgehäuse bieten an dieser Stelle einen rückwärtigen Zugang.
Ja unheimlich weil auch soviel Platz ist durch die Kabel und die vertragen sich ja aso gut mit hitze
 
SoDaTierchen schrieb:
Steht da echt "real Side" statt "rear Side" im letzten Bild? Ist ja ulkig :D

So verwundert habe ich auch geschaut, aber es kann auch ein Tippfehler sein
 
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Salutos schrieb:
Intel führt schon lange nicht mehr den Markt an. Und zwar bei gar nichts!
Was eben zum genannten Problem führt...

Ohne Intel gäbe es kein ATX, kein USB, kein Thunderbolt und wir würden uns mit zig Herstellerformaten herumschlagen. Es braucht in der heutigen Welt Firmen mit hohen Ansehen und der nötigen Marktmarkt, um die Entwicklung voran zu treiben, sonst stagniert der ganze Markt.

ATX ist eigentlich längst überfällig, aber Intel baut keine Boards mehr und kein anderer Hersteller hat genug Arsch in der Hose um daran was zu ändern. Einzig die BTF Lösung von ASUS scheint erste Früchte zu tragen, aber sie ändert nicht grundlegend was an dem, wie PC Komponenten heute angeschlossen werden.
 
DoCJonez schrieb:
Sieht auch wirklich schrecklich aus, für die Mainboardrückseite aber Ideal. Wenn die Stromstecker dann noch hinten sind könnte man mit Phantomlink ein unglaublich cleanes Setup basteln.
Das macht die Bestückung auf der Vorderseite dann etwas teurer (geht, aber so Kosten finden die Hersteller immer blöd) und vor allem müsste man dann Wärmeleitpads oder Putty zwischen Ram und Mainboardträger vom Gehäuse machen, damit die Abwärme ins Gehäuse geht. Das wäre dann top, aber darauf ist vermutlich kein Gehäuse ausgelegt.
 
andi_sco schrieb:
BTX schon vergessen? Wollte auch keiner, obwohl die Bauart besser als ATX ist.
Im ATX Standard war das Netzteil Teil der Belüftung. Das ist mittlerweile nicht mehr so umgesetzt.
Ebenso hatte man damals nie damit gerechnet, dass Steckkarten wie eine Grafikkarte das größere Übel statt der CPU werden.
Eine aktuelle Gaming Grafikkarte trennt regelrecht die Gehäuse in 2-Kammer Systeme auf, hat keinen gerichteten Airflow und bringt mit mittlerweile bis zu 600W die meiste Abwärme ins System.
Dazu blockieren die Kühler schon bis zu vier Slots und selbst ATX Boards können kaum noch mit Karten bestückt werden, was auf der anderen Seite heute auch kaum noch jemand macht, weil die meisten Features schon auf dem Board integriert sind. Dazu biegen sich die Grafikkarten durch das Gewicht des Kühlers derart durch, dass sogar schon Schäden auftreten.

Letztlich ist das ATX Format heute völlig obsolet und führt zu Problemen, die heute durch gigantische Gehäuse erschlagen werden. Ich bin definitiv dafür, dass sich grundsätzlich am Aufbau der PC Gehäuse etwas ändert.
 
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CAMM wäre interessanter, wenn dadurch nicht mehr in Notebooks der RAM verlötet werden würde.
Aber wenn ich mir das so ansehe, dann nehmen die CAMM Module mindestens so viel Höhenplatz
in Anspruch wie die SO-DIM RAM Riegel wenn die gestapelt werden . .
Und die Hersteller wollen ja immer kleiner und flacher, also wird auch das nichts werden vermutlich.
 
Einen neuen Standard für die handvoll Leute denen 256GB Ram nicht genug ist, wird man am PC auch nicht durchdrücken können. Weil keiner mehr als 256GB braucht, selbst in Standard Workstations nicht. Das sind dann hochspezialierte Workstation PCS die irgendwo als Server oder AI Farmen arbeiten, aber halt keine normalen PCs mehr. Warum sollen da Leute das als neuen Standard annehmen? Es setzt sich durch was gebraucht wird, das hier wird nicht gebraucht.
 
Ist auch quatsch für PCs, außer vielleicht bei Mini-ITX oder Nano Formfaktoren.
Außerdem kosten die Dinger das 3-fache.
 
ich so: "SLI doch noch ein Ding?"

ach shit! xD ... RAM ... Ok.
 
SavageSkull schrieb:
Was war eigentlich dieses CU-DIMM für ein RAM?
normaler ddr5 RAM + Signalverstärker. um höher Frequenzen zu erreichen.
 
@SavageSkull / ATX-BTX-FutureTX

IMHO hatte der Apple PowerMac G5 das beste Design, weil er die Abwärme der Hauptverraucher, damals noch der zwei CPUs, direkt aus dem Gehäuse beförderte, ohne das Mainboard oder andere Komponenten damit zu belasten. BTX hatte das absurderweise völlig umgekehrt. Damit die Luft für die CPU-Kühlung möglichst kalt sei, wurden die CPU-Kühler direkt an den Lufteinlass gesetzt, was aber dazu führte, dass die CPU-Abwärme jetzt über die Hälfte des Mainboards geblasen wurde, die im CPU-Bereich lag und ich habe in meinem Leben einfach sehr viele Mainboards gehabt, bei denen Spannungswandler und/oder Bridge-Chips sehr knapp an der Grenze zur Instabilität thermisch bemessen waren. (soll heißen, ohne Zusatzkühlungs-DIY-Lösungen jeden Sommer instabiles System)

@ "Intel drückt keinen RAM-Standard durch"

Natürlich nicht. Wie @Gepi87 fühle auch ich mich 1:1 an RDRAM erinnert. Intel hat auch IA-64 (Intel Architecture 64, aka. Itanium) nicht gegen AMD64 (aka x86-64) durchdrücken können.
 
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SavageSkull schrieb:
Eine aktuelle Gaming Grafikkarte trennt regelrecht die Gehäuse in 2-Kammer Systeme auf, hat keinen gerichteten Airflow und bringt mit mittlerweile bis zu 600W die meiste Abwärme ins System.
Darauf denke ich grade noch beim Entwurf meines Custom Gehaeuses auf Basis von Aluprofilen herum.

Damit habe ich was den inneren Aufbau betrifft fast die volle Freiheit, aber das Mainboarddesign steht doch ziemlich im Weg.
Ich moechte gerne auf ein Riserkabel verzichten, aber quer auf das Mainboard gesteckt ist die GPU halt mal wirklich sowas von im Weg...
 
Würde mich nicht wundern wenn man erst mit DDR6 damit vermehrt umsteigt.

Bisher gibt es einfach schon zu viele RAM Module und Mainboards mit anderem Format und man müsste beides parallel vorhalten.

Vor allem da sich dadurch der Umsatz nicht erhöht sondern nur aufteilt macht dies wenig sind hier noch viel zu investieren…
 
Wüsste nicht, wieso sich das gegenüber DIMM Konnektoren jemals durchsetzen sollte. CAMM wird gegenüber den simplen Kontaktsockeln/Edge Connectors immer kostspieliger zu fertigen sein. Wozu sollte ich beim Desktop mehr bezahlen, wenn der Formfaktor eh egal ist.

Bei Laptops natürlich interessant, aber die Hersteller wären ja schön blöd sich das Upselling bei verlöteten Konfigurationen nehmen zu lassen. Elegante Lösung, die wahrscheinlich für immer ein Nischendasein beibehalten wird.
 
SavageSkull schrieb:
Im ATX Standard war das Netzteil Teil der Belüftung.
Das war aber auch erst ab den 120 mm Lüftern im Boden des Netzteils sinnvoll.
Und wie gesagt, es gab ja schon mal den Versuch mit BTX.
BTX Übersicht Luftführung.png

Hier hatte ich zwischen I/O und GPU noch einen 80 oder 120 mm Lüfter mit Kabelbindern befestigt. Der ist aber nicht eingezeichnet.
Im Bereich der GPU kann im Seitenteil noch ein 80er oder 120er Lüfter angebracht werden, der dann im Bereich der PCI Slots noch Abwärme absaugt.


Und ATX mit 80 mm* Lüfter im Seitenteil:
ATX 2004 (1-3).png


*mit Adapter auf 120 mm
 
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chithanh schrieb:
Viele mini-ITX-Mainboards haben einen M.2 slot auf der Rückseite. Falls sowas ins Gehäuse passt, dann sollte CAMM2 auch kein Problem sein.

Dann kommt bei den High-End Modulen ein Kühlkörper zum Einsatz der dann nicht mehr hinter das Mainboard passt, weil es nur Front-Side-Only CAMM ist. Bei meinem Gehäuse kommt dann auch bald die Graka. Der RAM würde dort eher einen langsamen Hitzetod sterben und meine M2 SSD gleich mitnehmen.

@btx-Zeichnung
Achja eine Northbridge 🥰
 
SavageSkull schrieb:
Im ATX Standard war das Netzteil Teil der Belüftung. Das ist mittlerweile nicht mehr so umgesetzt.

Ich sehe bei Geizhals tatsaechlich 1575 Gehaeuse mit Netzteilposition unten und nur 225 mit Netzteilposition oben. Nichtsdestoweniger haben wir lauter Gehaeuse, bei denen das Netzteil oben ist, und das ist auch gut so. Es erspart einen eigenen Gehaeuseluefter. Klar, wenn man Hardware einbaut, fuer die ein 550W-Netzteil unterdimensioniert ist, braucht man ohnehin noch weitere Gehaeuseluefter, aber bei <200W Verbrauch reicht der Netzteilluefter aus.

Dazu blockieren die Kühler schon bis zu vier Slots und selbst ATX Boards können kaum noch mit Karten bestückt werden, was auf der anderen Seite heute auch kaum noch jemand macht, weil die meisten Features schon auf dem Board integriert sind. Dazu biegen sich die Grafikkarten durch das Gewicht des Kühlers derart durch, dass sogar schon Schäden auftreten.

Wir haben in den letzten Jahren 10GE-Karten und M.2-Adapter in die PCIe-Slots eingebaut, also ganz obsolet sind die noch nicht. Was jetzt die Probleme mit ueberschweren und uebergrossen Grafikkarten angeht: Die Groesse ist fuer die entsprechenden Benutzer offenbar kein Problem (sonst haetten sie sich eines der kleineren Modelle angeschafft). Das Gewicht vielleicht eher, aber die Frage ist, ob man das Problem nicht auf andere Art in den Griff bekommen kann. Mein ATX-Gehaeuse (Bj. 2000) hat auf der Vorderseite Schienen fuer lange Karten (die muessten dann ca 34cm lang sein; laut PCIe-Standard duerfen PCIe-Karten nur maximal 312mm lang sein, dafuer wurde das also nicht gemacht; vielleicht fuer Karten fuer aeltere Standards (PCI- oder AT-Karten z.B.); Edit: Hab's gefunden: In der EISA-Spezifikation in Figure 95 auf Seite 252 (im Viewer auf Seite 219 blaettern) steht, dass ISA(AT)-Karten 340,74mm lang sein duerfen; PCI-Karten duerfen 313.78mm lang sein). Naja, jedenfalls koennte man eine aehnliche Loesung auch fuer PCIe-Karten einfuehren und braucht dabei nicht von ATX abgehen.

Interessanterweise kamen diese Schienen ausser Mode, weil die Karten im Laufe der Jahrzehnte immer kleiner wurden, sodass sie diese zusaetzliche Stuetze nicht nutzen konnten und nicht brauchten. Jetzt, mit Grafikkarten, die immer mehr Strom fressen, kehrt sich dieser Trend um.

Letztlich ist das ATX Format heute völlig obsolet und führt zu Problemen, die heute durch gigantische Gehäuse erschlagen werden.

Mein Gehaeuse (Bj. 2000) ist gigantisch. Wuerde ich mir ein neues kaufen, dann waere das kleiner.

Mir scheint eher, dass die Stromfresser-Hardware, die sich einige anschaffen, zu Problemen fuehrt, die mit grossen Gehaeusen erschlagen werden. Das ist aber zwangslaeufig und haengt nicht mit ATX zusammen. Wenn man sich Hardware einbaut, die ein 1200W-Netzteil braucht, kann die in einem kleinen Gehaeuse nicht leise gekuehlt werden, wenn ueberhaupt; die Grafikkarten und ihre Kuehler sind nicht wegen ATX so gross, sondern weil sie soviel verbrauchen.
 
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