News CAMM2-Formfaktor: Im Desktop-PC ist der neue RAM bisher ein Fehlschlag

MountWalker schrieb:
ich habe in meinem Leben einfach sehr viele Mainboards gehabt, bei denen Spannungswandler und/oder Bridge-Chips sehr knapp an der Grenze zur Instabilität thermisch bemessen waren.
Genau dieses Thema sprach BTX auch an, ich zitiere hier einfach Wikipedia.
Für den Prozessorkühler ist zwingend ein großer Lüfter vorgesehen, der Luft von vorne nach hinten befördert. Der Prozessorkühler ist so zu dimensionieren, dass sein Luftstrom sämtliche passiv zu kühlenden Chips mitkühlt. Diese sind im Luftstrom anzubringen.
https://de.wikipedia.org/wiki/BTX-Format

Fujitsu hat sehr lange an dem Format gehalten, bzw. hält noch immer dran fest und er mag nicht perfekt zu sein, ist aber um Welten besser als ATX.
1747913479701.png


1. CPU ist vorne und kann direkt über Gehäuselüfter gekühlt werden.
2. Komponenten wie RAM Chips liegen hinter der CPU und sind längst angeordnet, es können so alle RAM Chips gleichmäßig gekühlt werden.
3. Heiße Luft von der GPU wird hinter die CPU geblasen und nicht davor, wobei das natürlich bei dem gezeigten Rechner und den heutzutage üblichen GPUs so nicht funktionieren würde.
 
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andi_sco schrieb:
Und wie gesagt, es gab ja schon mal den Versuch mit BTX.
Das Diagramm was du da zu BTX hast... Letztendlich ist das ja nur ein spiegelverkehrtes ATX.

Das koennte man mit ATX genauso machen, und so wird es meisstens auch gemacht, insbesondere da ja heutzutage kaum noch jemand grosse Festplattenkaefige hat.
 
Der Ram hat durchaus seinen Vorteil:
1. Der Ram liegt flach auf/Baut nicht in die Höhe -> Gut für CPU Lüfter
2. Man kann die Schnittstelle näher an den CPU Socken platzieren -> verbessert Latenzen
 
Da helfen auch Overclocking-Versuche mit CAMM2 auf 10.000 MT/s nicht, zumal klassischer DDR5-Speicher auf einer Z890-Plattform ohnehin schon viel weiter ist.
Die Aussage ist schwierig. Irgendwelche labor-OC-Ergebnisse mit einem potenziell künftigen, stabilen, ohne satte Spannungsaufschläge zu betreibendem, Standard zu vergleichen ist doch arg unsachlich.
Ergänzung ()

kalgani schrieb:
Die Dinger sind einfach hässlich bisher.
Wird also in keinem einzigen Gaming PC landen, selbst bei Verfügbarkeit und attraktiven Preisen.
Als ob die einen relevanten Anteil am Gesamtmarkt ausmachen würden.
Edit: Und wenn es keine anderen mehr gibt, werden auch die sie einfach kaufen.
 
xexex schrieb:
2. Komponenten wie RAM Chips liegen hinter der CPU und sind längst angeordnet, es können so alle RAM Chips gleichmäßig gekühlt werden.
Genau das sehe ich als den Nachteil gegenüberdem Design des PowerMac G5 an. Beim PowerMac ging der Luftstrom erst mit der frischen Luft über die diversen, grenzwertig designten Chipchens und Spannungswandler auf dem Mainboard und am Ende über die CPU. Dabei ist ungefähr, seit die Diskussion um BTX aufkam, ausgrechnet die CPU das am besten gegen Überhitzung gesicherte Bauteil im Rechner. Seit dem ersten Pentium 4 und irgendwas um den dritten oä. AMD64 sind CPUs durch Überhitzung quasi unkaputtbar, weil die sich, sofern man in den BIOS-Einstellungen nicht zu viel rumspielt, notfalls in den schleichensten Schleichmodus runtertakten und so sogar überleben, wenn man den Kühlkörper mitten im Betrieb einfach abnimmt, komplett. Das wurde damals auch von Hardware-Test-Seiten getestet, der Pentium 4 ging dann beispielsweise auf ca. 200 MHz runter, das System lief weiter - war nur entsprechend quasi unbenutzbar, weil der Windows Desktop und Webbrowser usw. für so lahme Prozessoren schon damals nicht ausgelegt waren, aber man kann dann noch sauber runterfahren. Die MOSFETs und Bridge-Chips, die an der thermischen Belastungsgrenze designt sind, können das bis heute nicht. Grund ist, dass die CPU teuer genug ist, dass sie in ihrem Die einen Temperatursensor hat, während der Rest des Mainboards mit 1-3 willkürlich verteilten Umgebunghslufttemperatursensoren auskommen muss, die nichts über die Temperatur direkt in einem MOSFET oder Bridge-Chip aussagen. Deswegen wäre es sinnvoller, die frische Luft fürs Mainboard vor der CPU zu verwenden, wie es beim PowerMac G5 war. Die CPU juckt die nur ein bisschen wärmere Luft nicht wirklich.
 
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Dann sollen sie eben bis DDR6 warten und das als neuen Standard einführen..
 
Habe bisher davon nichts gehört und das was ich sehe und lese reicht mir such schon wieder was für ein Schnulli, wenn dann eher so wie eine MvNe das könne ich mir durchaus vorstellen aber so sicher nicht.
 
xexex schrieb:
ist aber um Welten besser als ATX
jo, genau für einen zweck.
büro-desktop sff in großserie. für die konzernschreibtische dieser welt.
wie halt damals üblich, itx war noch ned wirklich, mini-pcs sowieso ned. weil alles pre-soc.

gemacht, um weniger lüfter verbauen zu müssen. billiger.
so banal is das.

btx war eine totgeburt. ich sah es, und erkannte es.
und so kams ja dann auch.
 
Abrexxes schrieb:
Damit sich sowas durch setzt muss es Dell, Acer und co gefallen.
Das finde ich etwas beschämend, da DELL den Kram doch entwickelt hat. Da wundert es mich gerade hier im Forum gelesen zu haben, dass DELL beim Precision 2024 Modell davon abgewichen ist, wo es beim 2023er Modell vorhanden war. Also wenn DELL seiner eigenen Erfindung nicht traut, dann weiß ich auch nicht.
 
vllt gibts ja bald für desktops einen 90°-adapter, um weniger platz auf dem mainboard zu verbrauchen.
oder noch einfacher auf die rückseite, wohin ja auch schon die ganzen buchsen wandern.
 
MountWalker schrieb:
Deswegen wäre es sinnvoller, die frische Luft fürs Mainboard vor der CPU zu verwenden, wie es beim PowerMac G5 war. Die CPU juckt die nur ein bisschen wärmere Luft nicht wirklich.
Es geht darum die Gehäuselüfter direkt zur Kühlung der CPU nutzen zu können, und nicht in jedem Gehäuse mehrere Kühlsysteme auf einmal verwenden zu müssen. Technisch gesehen bräuchte ein Towerkühler in einem BTX Gehäuse gar keinen Lüfter, statt den heutzutage üblichen 1-2 und die Speichermodule sind aktuell maximal dämlich angeordnet, weil bestenfalls das erste Modul richtig gekühlt wird.
Ergänzung ()

whats4 schrieb:
jo, genau für einen zweck.
Nö! Es war im Gegensatz zu ATX durchdacht(er), denn ATX ist wirklich nur für Büro-PCs entwickelt worden und dass die GPUs auf den Kopf stehen, ist der Kompatibilität zu alten ISA Slots geschuldet. ISA Karten gibt es aber nun seit über 20 Jahren nicht mehr, kaum ein Rechner hat noch das Netzteil oben/hinten und trotzdem leben wir mit den Altlasten noch heute.
 
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Ist es wirklich so teuer und aufwändig den RAM mit 256 Bit anzubinden? Dann bräuchte der RAM ja deutlich weniger Kühlung und man könnte richtig dicke iGPUS verbauen. Mit so einem 256 Bit 7200MT/s RAM (230,4 GB/sek) kommt man schon an einer RX 6600 ran. Eine RTX 4060 hat 272 GB/sek.
Und genau das ist ja DER VORTEIL von CAMM2. Das kann bis zu 384 Bit und man braucht nur 1 Modul. Wofür man mit DIMM 6 Riegel bräuchte (256 Bit 4 Riegel).

Weil eigentlich ist das ne coole Sache. AMDs HX 370 ist super. Und erst recht der HX 390/395. Den HX370 gibts ja auch mit Wechselbaren RAM. Jetzt stellt euch mal vor es gäbe ein HX 395 mit wechselbaren RAM. Das wäre schon geil! Ich habe den Vorteil erst live an meinen PC erlebt, als ich vor ein paar Monaten von 16 auf 32GB RAM aufgerüstet habe für ein paar €.

DDR6 kann ja auch nicht mehr so teuer sein. Alleine dass AMD 30€ Aufpreis und Nvidia 50€ Aufpreis für 8GB mehr GDDR6 RAM. So sollten 32GB für 150-200€ realisierbar sein. Für DDR6 17200MT/s. Wenn ich mich nicht irre kann CAMM bis zu 21600MT/s bei 384 Bit. Das wäre ungefähr die Leistung einer des RAMs der RTX 4090 und damit für ein paar Jahre gewappnet.
Also warum bringt man nicht endlich ein AM6G Sockel (für Ryzen G Serie) raus. Mit 256 Bit und DDR6. Dann sind GPUs wirklich überflüssig.
 
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xexex schrieb:
Es geht darum die Gehäuselüfter direkt zur Kühlung der CPU nutzen zu können,
Ja und das war soweit identisch zum PowerMac G5 nur dass die CPU in der CPU-Kühlungszone bei BTX am Anfang des Luftstroms vor dem Rest-Mainboard sitzt und beim PowerMac G5 genau umgekehrt am Ende. GPU und CPU haben auch im PowerMac G5 getrennte Lüftungskanäle und die Lüfter durchlüften diese Kanäle, kein chaotisches Hinundher wie in unseren wildgewachsenen ATX-Systemen.
 
daß atx ned der weisheit letzter schluss is, liegt auf der hand.
aber btx löst nix wirklich grundsätzlich, sondern ist in erster linie ned kompatibel.
zuwenig, um eine in die breite gewachsene struktur zu kübeln.

deswegen totgeburt.
 
Ranayna schrieb:
Das Diagramm was du da zu BTX hast... Letztendlich ist das ja nur ein spiegelverkehrtes ATX.
Und deine I/O Anschlüsse sind dann am Boden oder wie? Oder ziehst du Kabel zu, einem separaten I/O Block?
Schau mal, wie der RAM montiert ist.
 
Salutos schrieb:
Intel führt schon lange nicht mehr den Markt an. Und zwar bei gar nichts!
Wie kommt man denn darauf? Aktuelle Zahlen zu den Marktanteilen belegen das kein bisschen:
IMG_4215.jpeg
 
crustenscharbap schrieb:
Ist es wirklich so teuer und aufwändig den RAM mit 256 Bit anzubinden?
Kommt auf das Transistorbudget der CPU und der Anzahl der Pins, sowie die max. mögliche Anzahl an Datenleitungen auf dem Mainboard an.
 
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MountWalker schrieb:
@ "Intel drückt keinen RAM-Standard durch"

Natürlich nicht. Wie @Gepi87 fühle auch ich mich 1:1 an RDRAM erinnert. Intel hat auch IA-64 (Intel Architecture 64, aka. Itanium) nicht gegen AMD64 (aka x86-64) durchdrücken können.
Ist doch damit gar nicht vergleichbar!?

Hier geht es lediglich um die Schnittstelle - der Speicherstandard bleibt doch 100% der gleiche.
Das ist was völlig anderes als damals die Rambus Story.

Wenn man sich das im Detail anschaut - heute ist es in manchem Bereich akzeptiert und üblich, eben nicht gesockelte Speicher zu nutzen. Sprich auf Austauschbarkeit wird dahingehend eben dann kein Wert gelegt. Das hat zur Folge, dass die Schnittstelle heute weniger den je überhaupt relevant ist, weil die Leute das einfach akzeptiert haben.


Nichts desto Trotz ist an der Aussage initial dennoch was dran, weil Intel nach wie vor am Markt die größten Anteile hat und das dahingehend eine Lenkwirkung hat. Das Ding ist nur, im Moment ist Intel dort in den Bereich eben häufig sehr breit aufgestellt. Sprich die Lenkwirkung trifft bestenfalls die Marktdurchdringung - also nach dem Motto, wenn die mitspielen, setzt sich das am Markt durch. Aber bei Mobilen Geräten mit verlöteten Chips ist das am Ende völlig irrelevant, weil es eh nicht tauschbar ist. Es zählt Menge und Speed. Der Rest ist bis das Teil schrott ist, nebensächlich.


Spannend wird aber, ob in einem LPDDR6 Nachfolger ggf. LPCAMM zum Standard wird oder ob man weiter auf verlötet oder DDR6 mit SO-Dimm setzt. Hier wär ein der Tat eine Intel oder ggf auch eine AMD in der Lage Richtungsweisend einzugreifen.
xexex schrieb:
Anhang anzeigen 1619823

1. CPU ist vorne und kann direkt über Gehäuselüfter gekühlt werden.
2. Komponenten wie RAM Chips liegen hinter der CPU und sind längst angeordnet, es können so alle RAM Chips gleichmäßig gekühlt werden.
3. Heiße Luft von der GPU wird hinter die CPU geblasen und nicht davor, wobei das natürlich bei dem gezeigten Rechner und den heutzutage üblichen GPUs so nicht funktionieren würde.
Das ist doch aber nur schwer vergleichbar...

BTX schreibt ein paar Dinge vor, die bei ATX so nicht vorgeschrieben sind. Das ist durchaus gut - aber nur durch eine Vorschrift heißt das ja nicht, dass es technisch umsetzbar ist...

Wie willst du denn bitte heutige CPU Sockel Ausmaße, RAM in der Anzahl von vier Slots und bis zu 7x PCIe Steckplätze untereinander! so anbringen, dass das in die 325mm passt die BTX in der Höhe zulässt?
Das geht schlicht nicht.
Dass der RAM vor allem gegen den Luftstrom verbaut ist, hat schlicht Platzgründe. Dass die Boards meistens sogar schon auf PCIe Slots verzichten, ebenso. Und das spiegeln der Anordnung wäre aktuell auch so für viele dGPUs ein riesiges Problem -> denn die blasen die heiße Luft eben durch und bauen drauf, dass sie nach oben oder eben längs blasen können, aber nicht nach unten, wo die Hitze quasi gegenteilig aufsteigt.

Und natürlich KANN man alles ändern - aber die Frage ist, warum!? Das aktuelle System funktioniert und hat nur bedingt Nachteile ggü. anderen Lösungen. Aber es hat einen waschechten Vorteil, nämlich es ist DER Standard. Wo kommen wir denn hin, wenn man jetzt wieder schauen muss ob die Stecker passen, die Größen Passen, die Schnittstellen passen usw. usf. nur um da ein paar Prozent beim Abtransport der Verlustleistung zu bekommen? Das ist doch quatsch...


Die Idee, das NT unter das Board zu setzen und damit Bauraum unterhalb zu schaffen, damit dann die dicke fette dGPU mit ihren 600W und was da noch alles kommen kann, genau mittig im Gehäuse hängt und durch durchblasende Lüfter der Raum oberhalb komplett für den Abtransport genutzt werden kann, ist mMn sehr elegant. Zur Not kann man das sogar noch mit einem Lufttunnel kombinieren, wenn unbedingt notwendig. Etwas was heute auch primär deswegen geht, weil keiner mehr große CD/DVD/BR Laufwerke und fette 3,5" HDDs da im Gehäuse einbaut.

MountWalker schrieb:
Genau das sehe ich als den Nachteil gegenüberdem Design des PowerMac G5 an. Beim PowerMac ging der Luftstrom erst mit der frischen Luft über die diversen, grenzwertig designten Chipchens und Spannungswandler auf dem Mainboard und am Ende über die CPU.
Wirklich stimmen tut das aber auch nicht:
1747920078926.jpeg
Dem Bild zur Folge sitzt quasi Mittig, mindestens mit der Höhe der RAM Module eine doppel Einheit Lüfter, die Luft in den CPU Bereich schiebt und hinter der Abdeckung mit den G5 sitzen nochmal Lüfter die das ganze dann raus blasen.
Der Bereich da unten auf dem Board ist effektiv windstill den Bildern zur Folge.


Btw. funktioniert das in der Form auch nur, weil die Bauform extrem breit ist. Das hat wenig mit dem Standard ATX zu tun, wo eben bei 24,xcm Breite offiziell schluss ist.

xexex schrieb:
Technisch gesehen bräuchte ein Towerkühler in einem BTX Gehäuse gar keinen Lüfter, statt den heutzutage üblichen 1-2 und die Speichermodule sind aktuell maximal dämlich angeordnet, weil bestenfalls das erste Modul richtig gekühlt wird.
Technisch gesehen braucht es das bei ATX auch nicht. Irgendwie ist die Diskussion doch komplett komisch...
Auch BTX gibt/gab nicht vor, wo exakt wie groß ein Kühlkörper sein muss. Dort gab es genau so große und kleine Versionen und verschiedene Ansätze. OEMs wie bei Fujitsu gezeigt, verwenden halt für ihre fertig PCs Lufttunnel um so eine Konstellation zu erreichen... Das geht im DIY Markt aber in aller Regel nicht. Weil weder der Platz zu 100% gleich genutzt wird, noch die Kühler zu 100% gleich sind noch die Gehäuse zu 100% gleich sind.

Es gab in der Vergangenheit schon viele Ansätze, die für sich genommen gut waren, aber eben mit der Zeit aus dem Ruder gefallen sind. Bspw. hatten auch damalige ATX Boards mit S604 oder S771 Boards üblicherweise CPU Kühler geschraubt ans Gehäuse. Das ist cool - doof nur dass heutige CPU Sockel einfach extremst viel größer sind als damals. Man denke da auch an HEDT, auch wenn es heute eher unüblich ist.

Und das Thema RAM - auch das ist kein ATX Problem. Es gibt ATX Boards mit im Luftstrom liegenden RAM Slots. Nur ist das eben im Retail Bereich eher unüblich, weil die Dinger Platzseitig bei heutig großen CPU Sockeln einfach nicht da hin passen. Das geht dann zulasten der PCIe Slot Anzahl. Heutzutage nutzt man den Raum für noch mehr M.2 SSDs.

andi_sco schrieb:
Und deine I/O Anschlüsse sind dann am Boden oder wie? Oder ziehst du Kabel zu, einem separaten I/O Block?
Schau mal, wie der RAM montiert ist.
Die Aussage stimmt doch aber trotzdem? Es ist ein vertikal gespiegeltes ATX Board in deinem Bild. Dort wo der blaue Pfeil die Luft andeutet -> spiegel das dort an der Kante und du hast ein mATX Board aus dem Server Bereich wo die RAM Slots im Luftstrom liegen.

Es geht technisch exakt das selbe auch mit ATX zu fabrizieren und manche OEMs tun das auch für ihre Gehäuse, wo dann mit Lufttunneln der Luftstrom zu den Kühlkörpern geleitet wird und Bauteile damit auch separiert werden. DIY aber ist das ein extrem großes Problem weil die Komponentenvielfalt einfach zu viele Kombinationsmöglichkeiten zulässt und damit irgendwas immer im Weg ist.
 
Was passiert, wenn Intel keinen neuen Speicherstandard oder auch Formfaktor durchdrückt?

Intel hat mit dem neuen CU-DIMM dem CAMM2 sogar eher den Wind aus den Segeln genommen, denn einer der Argumente für CAMM2 war ja die höhere Geschwindigkeit und genau das liefert ja auch CU-DIMM.

Die Frage ist jetzt. Folgt AMD Intel und liefert Zen 6 mit CU-DIMM Unterstützung und ofiziell unterstützten DDR5-7200 oder gar DDR5-8000, zumindestens auf neuen Mainboards? Oder geht AMD aus Kompatibilitätsgründen zu alten Mainboards nur auf DDR5-6400 hoch?

Mit DDR6 und damit noch höheren Geschwindigkeiten hat CAMM2 ja seine nächste Chance, wenn es bis dahin nicht schon CAMM3 gibt...
 
fdsonne schrieb:
Auch BTX gibt/gab nicht vor, wo exakt wie groß ein Kühlkörper sein muss. Dort gab es genau so große und kleine Versionen und verschiedene Ansätze.
Doch! Genau solche Vorgaben hat Intel früher gemacht, damit kein Kauderwelsch aus zig miteinander inkompatiblen Lösungen entsteht. Mag für manche heute unvorstellbar sein, aber früher glich sich ein ATX Gehäuse dem anderen und waren weitgehend untereinander austauschbar.
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https://cdn.hackaday.io/files/1626526958903168/600553-btx-chassis-dg-rev1p1.pdf


EDIT: Sogar die Lüfterkurven waren vordefiniert......
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