Castorgegner tödlich verletzt

mit niedlich an der seite rumstehen kommt man nicht weit wenns einem ernst ist.
vielleicht setzt dieser mensch ein zeichen und man wird sich immer an ihn erinnern bei kommenden castor-bewegungen.
Aber was hat das Anketten den bis jetzt gebracht? Der Transport ist gefährlicher und teurer gewesen. Sehr produktiv :rolleyes: . Damit wird genau das Gegenteil erreicht was mit diesen Aktionen geplant war. Ich glaube auch nicht das der Überrollte ein Zeichen setzen wollte. War wohl ehr die Hoffnung das der Zug noch vorher zum halten kommt. Und wenn doch dann hat er jetzt seinen Willen bekommen (ob das Zeichen nun positiv ober negativ ist sei mal dahingestellt).
 
Ich weiß ja nicht, ob der Mensch nicht schon fast ein Anwärter für den Darwin-Award wäre.
Ein Held oder Märtyrer ist er sicherlich nicht. Sich selbst (offensichtlich) und andere (wenn auch her theoretisch) zu gefährden ist keine Heldentat.

@con_er49: Egal welche Meinung du hast, so geht es nicht! :mad:
 
Hm... Ich hab mal jetzt hier nicht alles gelesen.
Ich weiß nur, daß die CASTOR-Züge früher auf französischem Boden wesentlich schneller fuhren als dann in Deutschland. Somit wird auch der Bremsweg länger. Und da läuft auch noch keiner vor dem Zug her. Vielleicht wußte der Typ das nicht ;)

Es ist eine gute Sache, sich auf die Gleise zu legen? Ich weiß nicht...

Warum kommen die Franzosen bloß so gut mit der Kernenergie an?

Nachdem ich bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg gesehen habe, wie "Greenpeace" wohnt, finde ich solche Vereinigungen mehr als merkwürdig.
Der Sprecher auf dem Schiff sagte dazu: "Dort oben ist die Hauptstelle von Greenpeace. Man sagt, daß sein eine Monatsmiete von 30000 Euro... So würde ich auch wohnen, wenn meine Miete aus Spenden bestehen würde."

Diese ganzen Proteste und Demos kosten nur Geld, bringen nichts, gefährden den ganzen Transport nur und die Demonstranten werden stärker verstrahlt als normal, (Nicht zu viel, aber mahr als die natürliche Strahlung) somit auch die armen Polizisten.

Bis jetzt ist jeder CASTOR angekommen. Früher oder später.
 
1. Es tut mir Leid für den Verunglückten !
2. Ich bin aber auch der Meinung, dass er selbst Schuld sein muss !
3. Ich behaupte das hat mit natürlicher Auslese zutun. (Darwin lässt grüßen) ;)

Ich wundere mich, dass Darwin bisher noch nicht erwähnt wurde, oder hab ich was überlesen. :D

PS: Bitte nicht zu ernst nehmen. Ich kann mich diesem Thema leider nicht ernst nähern. Es ist, wie gesagt, bedauerlich aber solch dumme Menschen haben auf dieser Erde nix zu suchen. Genauso wenig wie Leute die sich besoffen hinters Steuer setzen. Es ist lobenswert, dass Menschen noch kämpfen, aber muss man immer zu den extremsten Mitteln greifen um was zu erreichen. Das sollten sich die wehrten Greenpeacemitglieder (auch die aller anderen Umweltorganisationen) mal durch den Kopf gehen lassen.
 
olly3052 schrieb:
@th3o,
Woher weißt Du, das er für seine Ideale gestorben ist?

woher weisst du dass er es nicht für seine ideale getan hat? und solange das nicht geklärt ist, bleibe ich bei meiner meinung dass ich das für arg unverschämt und gefühlslos halte ihn als dummkopf darzustellen. so einfach ist das ganze. und ich werd auch nicht aufhören das zu wiederholen.
 
th3o schrieb:
terroristen und selbstmordattentäter bewundere ich nicht weil ihre ziele/überzeugungen zumeist nicht ökologischer und damit lebenserhaltender natur sind. das ist ein signifikanter unterschied.
Sich vor einen Zug zu legen und sich selbst umbringen ist auch nicht ökologischer Natur und lebenserhaltend, weil man nämlich schon ein Leben vernichtet - in dem Fall sein eigenes.

Ich persönlich bewundere Menschen in ihrem Leben etwas bewirken/bewirkt haben sowieso vielmehr als Menschen, die nur durch ihren Tod was erreichen wollen. Mahatma Gandhi ist da ein sehr gutes Beispiel.
th3o schrieb:
tja toxid in dir schlummert nun mal nicht der revolutionäre gedanke.
Rofl, ich kann nichtmehr. Und ich dachte die Hippies sind seit den 70er ausgestorben. :D

Du gehörst warscheinlich auch zu denen, die damals 5 Mark für den Liter Benzin gefordert haben bzw. heute 2,50 Euro befürworten würden. Das Deutschland mindestens die nächsten 30 Jahre wirtschaftlich komplett weg vom Fenster ist, nehmt ihr dafür auch gerne in Kauf.
Es gibt da eine Partei mit einer "90" in ihrem Namen, die stark dafür verantwortlich ist, dass in Deutschland kaum noch Arbeit geschaffen wird, die Firmen reihenweise ins Ausland wandern, weil es sich in Deutschland bald keine Firma mehr leisten kann neben der hohen Lohnnebenkosten auch noch sämtliche Abgaben und Beschränkungen einzuhalten.
In der heutigen Zeit kann man es sich ja aussuchen: Entweder saubere Umwelt oder Wohlstand.
und der Rest der Welt hält sich den Bauch vor lachen. :rolleyes:

Zurück in die Natur, aber nicht zu Fuß - oder wie?

mfg Simon
 
Als was würdest du ihn denn dann bezeichnen ?
Als studierten hochintelligenten Mann, dem man, für seinen Tod, nichts vorwerfen kann ?
Das bezweifel ich. Vielleicht ist das Abstempeln als Dummkopf eventuell zu hart aber mir fällt keine andere Bezeichnung ein. Und als schlau würde ich ihn für seine Tat definitiv nicht bezeichnen.
 
nicht er selber ist als dumm zu bezeichnen, dürfen wie uns auch gar nicht anmaßen weil wir den Typ gar nicht kannten, sondern seine Tat sich an die Gleise zu ketten ist dumm, ich glaube das wird hier falsch verstanden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gonzo71 schrieb:
nicht er selber ist als dumm zu bezeichnen, dürfen wie uns auch gar nicht anmaßen weil wir den Typ gar nicht kannten, sondern seine Tat sich an die Gleise zu ketten ist dumm, ich glaube das wird hier falsch verstanden ;)

Genauso wollte ich es auch gemeint haben. Aber ich mutmaße, dass der gute Mann auch vorher nicht sonderlich hochintelligente Taten vollbracht hat. Aber das ist reine Spekulation und meine pers. Meinung, die hier aber nix zur Sache tut !
 
Selbst wenn er tatsächlich den Tod gesucht hat, um als Martyrer im Kampf gegen den sinistren Castortransport in die Geschichte einzugehen, hat er sein Ziel definitiv nicht erreicht, ganz einfach weil sein Tod nichts heldenhaftes hatte. Er wurde nicht beim friedlichen Protestieren auf der Strasse von Panzern überrollt oder den Soldaten eines unterdrückenden Regimes erschossen. Er wurde von einem Zug überrollt dessen Zugführer sicherlich einiges darum geben würde wenn dies alles nicht geschehen wäre.

Wenn jetzt Leute anfangen von Hochhäusern zu springen und in ihren Abschiedsbriefen den Castor dafür verantwortlich machen, beeindruckt das auch niemanden.
Sinnlos für eine Sache, an die man glaubt das Leben wegzuwerfen, ist wesentlich leichter als seine Leben dem Kampf für diese Sache zu widmen.

Wenn er also tatsächlich den Tod gesucht hat, war er ein bemitleidenswerter Mensch, der professionelle Hilfe gebraucht hätte.
Ich persönlich glaube aber, dass er sich darauf verlassen hat rechtzeitig entdeckt und losgemacht zu werden. Das Ganze ist also nichts anderes als ein tragisches Unglück.
 
och leute kommt lasst gut sein, ich bins leid solche eingeengten ansichten und texte lesen zu müssen. insbesondere von dir simon. lebe weiter dein leben im mikrokosmos gut geschützt vom wohlstand und lass es dir gut gehen. ich habe da andere prioritäten.
 
Ach, mehr kannst du auf einmal nicht hervorbringen?

Schade, von einem, der glaubt, nicht so eingeschränkt zu sein, hätte ich doch mehr erwartet. Aber dann habe ich mich wohl leider geirrt und dich überschätzt. :rolleyes:

mfg Simon
 
Wenn du nicht bereit oder imstande bist deine Ansichten zu vertreten, hast du auch keine Grundlage die Ansichten anderer beschränkt zu nennen.

Ich persönlich bin gerne bereit mir deine Meinung anzuhören und sie mir durch den Kopf gehen zu lassen, aber wenn du jetzt hier mit einem "Ihr seid alle doof und mir die Mühe nicht wert."-Posting abschließt, verlierst du in meinen Augen jedwede Glaubwürdigkeit. Um so mehr da du ja vor kurzem noch betont hast, wie wichtig es ist für eine Sache aufzustehen und seine Meinung zu vertreten...
 
das sind keine eingeengten ansichten, nur realitätsnahe wie ich finde :)

und ich frage mich was das alles mit Revolutionären gedanken zu tun hat, Revolutionen waren bisher immer blutig und kriegerisch

Amerikanische Revolution, franz. Revolution, Prager Frühling aber bei diesen Geschichtsträchtigen Revolutionen ging es auch um was ganz anderes, um die Freiheit eines Volkes

sicherlich gibt es auch friedliche Revolutionen, Ghandi wurde ja schon genannt, aber er war ein einzelner und die Engländer haben trotzallem viele Inder bei dieser Revolution getötet

dafür lohnt es sich zu kämpfen und zu sterben aber in meinen Augen nicht um einen Zug aufzuhalten oder zur umkehr zu zwingen (was ja wohl die intention der Demonstranten war), was ja auch ziemlich fehlgeschlagen ist

was nutzt dieser Tote der Sache? nichts, es wird kein Tag nach ihm benannt oder zum Feiertag ausgerufen, weil er etwas ausergewöhnliches zu stande gebracht hat

in ein paar Tagen/Wochen hat ihn der größte Teil wieder vergessen, ausser die Angehörigen, die Helfer, der Lokführer, diese Menschen werden immer an ihn denken

er ist, was keiner von uns mit sicherheit weiß, für seine überzeugung gestorben, nicht mehr aber auch nicht weniger

es ist einfach, wie Sahneknuffi schon sagte, einfach ein tragischer zwischenfall :(
 
Zuletzt bearbeitet:
th3o schrieb:
ist mir zu einseitig volker


Spekulationen helfen uns auch nicht weiter, solange nichts genaueres (politische Ansichten, revolutionäres Denken etc. ...) über das Opfer bekannt ist.

Sie dienen wie immer nur der Diskussionswillen. ;)


th3o schrieb:
es geht mir einfach nur darum dass ihr vielleicht die beweggründe dieses menschen nicht einfach als "dummheit" hinstellt und wie schon erwähnt das ganze von der aktiven seite seht gegen etwas vorzugehen, was man in seiner überzeugung für falsch hält. und wenn ihr dann kurz in euch geht, dann sollte es mit dem teufel zugehen wenn ihr diesem menschen nicht ein bisschen helden- und aufopferungsmut abgewinnen könnt.

Es gibt viele Möglichkeiten, aus welchem Grund er sich dort angekettet hat.

Wieder reine Spekulation[:].

Ich gehe stark davon aus, das er gerade einkaufen war und auf dem Rückweg diesen Zug gesehen hat. Nach ein paar Kilometern hat er ein paar Freunde getroffen, die ihn überredet haben, sich mit ihnen an die Gleise zu ketten, um gegen den Castor zu protestieren.

Aus welchem unglücklichen Grund auch immer, war sein Schloß verrostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
th3o schrieb:
och leute kommt lasst gut sein, ich bins leid solche eingeengten ansichten und texte lesen zu müssen.
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass du dir bei der Threaderstellung eine Resonanz in eine bestimmte Richtung erhofft hast und die, welche hier jetzt überwiegend vertreten wird, nicht respektieren willst.
Die Ansichten anderer als eingeengt zu bezeichnen, nur weil sie nicht deiner entsprechen, läßt imho eher auf eine beschränkte Sichtweise deinerseits schließen.
Wer solche Pauschalurteile abläßt, disqualifiziert sich imho selbst, an einer Diskussion teil zu nehmen.


th3o schrieb:
insbesondere von dir simon. lebe weiter dein leben im mikrokosmos gut geschützt vom wohlstand und lass es dir gut gehen. ich habe da andere prioritäten.
Die da wären?

Heldenverehrung eines Menschen, der sich eigentlich hätte bewußt sein müssen, welches Risiko er da eingeht?

Sorry, ich meine auch, dumm gelaufen für diesen bedauernswerten Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
simon ich werde mit dir wieder ordentlich diskutieren wenn du von deinem stammtisch aufstehst und ein bisschen weitsicht zeigst und dich nicht so borniert festgelegt auf deine meinung präsentierst. schon alleine der spruch mit den hippis und den 5dm/liter lassen mich doch arg an deinen debattierfähigkeiten zweifeln. und...tut mir leid aber dafür ist mir meine zeit nun mal leider zu schade. ausserdem biste ja auch fünfeinhalb jahre jünger als ich, also hast du noch zeit gell ;)

die anderen leute mit denen man sich hier ordentlich unterhalten kann...denen sei gesagt dass ich jederzeit bereit bin eine diskussion zu führen. aber das muss dann auf grundsätzlich gegebener toleranz- und objektivitätsbasis statt finden. ich habe hier nie schwarz/weiss gemalt und diesen besagten demonstranten nie nur dumm, nur idealistisch, nur schlau, oder als sonstwas anderes tituliert. ich habe immer gesagt dass man das ableben an sich würdevoller zur kentniss nehmen sollte als der allgemeine tenor hier war.

bei schwarz/weiss malerei werde ich mich ganz schnell aus der diskussion verflüssigen denn das widerspricht sich in meinen augen mit dem zwecke einer diskussion, welche alle beteiligten parteien weiterbringen sollte. sinn der diskussion ist nicht dem anderen ins gesicht zu klatschen dass er unrecht mit seiner meinung hat. sondern sinn ist es einen umstand zu finden wo sich alle beteiligten mit ihrer meinung irgendwo identifizieren können. das nennt man einen kompromiss.

ich lege es hier nicht darauf an als der nächste che guevara angesehen zu werden, der "gott"weiss auch genug schandtaten in seinem leben vollbracht hat....ich lege einfach nur wert darauf ein bisschen wachzurütteln und anhand dieses demonstranten verständlich zu machen, dass es als bewundernswert angesehen werden sollte wenn jemand, falls das bei ihm so war, für seine überzeugung auch sein leben riskiert.

die tatsache dass ich selbst bisher noch nicht so weit ging...determiniert mich nicht dazu zu sagen dass dieser mensch dumm gehandelt hat oder, wie hier auch schon angemerkt eh nicht von der hellen sorte hätte sein können....nein, es determiniert mit dazu zu sagen dass, wenn er aus überzeugung gehandelt haben sollte, dass DAS die art menschen sind die eine veränderung oder einen anstoß zur bewusstseinsänderung geben können.

und da keiner von uns genau seine beweggründe kannte, sollten wir uns mit imensen lobeshymnen zurückhalten, aber genau so mit stumpfem abkanzeln. das hat er denke ich verdient.
 
Sorry, aber mich wundert es das nicht schon lange was passiert ist. Wenn ein Zug erstmal rollt und das macht er nunmal nicht immer in Schrittgeschwindigkeit dann hat er halt ein Bremsweg.

Selbstschuld wer meint sich mit soetwas anzulegen kann auch mal den kürzeren ziehen.
 
@th3o: Ich möchte hier kein Salz in offene Wunden streuen, aber deine Art zu diskutieren ist auch nicht die kultivierteste.

Und ich halte es weiterhin (ganz neutral formuliert) nicht für sinnvoll, sein Leben fahrlässig(!) auf Spiel zu setzen, um gegen etwas zu protestieren.
Und von wegen "Erinnern": In ein paar Tagen erinnern sich außer Freunden und Angehörigen nicht mehr Menschen an ihn, als an jeden anderen auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben