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News Chuwi CoreBook X/Plus: Skandal um falsche Notebook-CPUs weitet sich aus

Ein chinesischer Tester hat nachgewisen, dass die meisten chinesischen Smartphonehersteller Review-Samples verschicken, um so bessere Resultate in den Benchmarks zu erhalten, teils mit drastischen Unterschieden zu den im HAndel erhältlichen Modellen.
Er veröffentlcihte den Test auf der in china verbreiteten Videoplattform Billibilli, wo es daraufhin gelöscht wurde.
Ebenso vom baidu cloudservice

Kann sich jeder seinen Teil zu denken

https://www.reddit.com/r/hardware/comments/1rfw6oj/hardware_reviewer_geekerwan_possibly_censored_by/
 
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Tzk schrieb:
Angenommen ein Zulieferer hätte denen falsche CPUs untergeschoben. Das wäre in meinen Augen Betrug, aber halt “nur” durch mangele Qualitätssicherung. In diesem Fall wurde zusätzlich versucht über das BIOS zu verschleiern, was es definitiv vorsätzlich macht. Vielleicht jetzt klarer wieso ich das so formuliert habe?
Es gibt keinen Betrug ohne Vorsatz, das wäre dann eine "Fahrlässigkeit", für den Endkunden i.d.R. erst einmal gleichmaßen ärgerlich, für den Fall des Regresses allerdings anders zu handhaben.

Aber ich verstehe schon, worauf du hinauswillst.

Mit freundlichen Grüßen
 
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Hab den Post mal angepasst, ich hab verstanden wo der Formulierung Fehler lag. Danke!
 
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Sebbi schrieb:
ok, dann aber auch bitte ein Beispiel nennen, welches Land welches ählich viel Scam und Fake Artikel versendet, die dann nicht nur minderwertig, sondern dahingegen gleich gefährlich und Abfall sind.

Andere Geschichte, aber trotzdem auch "Schummelei": VW-Diesel-Skandal
 
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krasny schrieb:
Andere Geschichte, aber trotzdem auch "Schummelei":
Weiss nicht wieso man es heute immer noch verharmlosend als “Schummelei” bezeichnet. Es war den Verantwortlichen bewusst dass die Motorsteuergeraete legale Anforderungen verletzen und so nicht in Verkehr gebracht werden durften.
Bei Chuwi ist die Ursache des Problems noch nicht abschliessend geklaert. Mal schauen ob es Probleme in der Lieferkette oder “Optimierungen” in der Produktion sind.
 
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Wie haben sie das überhaupt gemacht? Kann man auf die CPUs immer noch per JTAG zugreifen und dann vielleicht diesen String ändern? Oder ist das UEFI manipuliert..
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Kann man auf die CPUs immer noch per JTAG zugreifen und dann vielleicht diesen String ändern? Oder ist das UEFI manipuliert..
Waere ein ziemliches Versaeumnis mit viel Aufwand die CPU zu manipulieren aber dann die Packagenummer unveraendert zu lassen. Im Normalfall haetten die falschen CPUs bei der Eingangskontrolle auffallen muessen da die aufgedruckte Packagenummer (100-000000375) nicht mit der richtigen CPU (7430U, 100-000001471) uebereinstimmt. Ausserdem entsprechen die ausgelesenen Werte dem 5500U, sonst waeren die Abweichungen gar nicht aufgefallen, siehe auch Artikel:
Denn auch wenn sich beide Prozessoren nahe stehen, gibt es Unterschiede und die waren über Windows-Tools und auch in Windows selbst sichtbar: Codename (in CPU-Z), L3-Cache (im Taskmanager) und Taktraten (Basistakt im Taskmanager). Diese Angaben entsprachen dem Original.
Deshalb wahrscheinlich nur das UEFI (und allenfalls noch andere Komponenten) manipuliert.
 
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Eine komplette Mini Kiste mit 16 GB DDR4 Win 11/SSD 512 GB 5500U habe ich vor 1 1/2 Jahren bei Ali nur 132€ gezahlt. Dazu nochmals 18€ 16 GB DDR 4 wegen Dual Channel. Heute kostet der Ram alleine soviel :D War übrigens ein schöner Trojaner drauf. Mehr ist die Kiste auch nicht Wert. Der Lüfter macht schon bei 4K Video Rabatz. Ich finde ihn auch für normales Zeug zu langsam. Diese billigen Win 11 Mini PCs sind einfach nichts. Werde mal schauen wie sich die Preise bei den Apple Mac Mini 4 PCs entwickeln. Da hat man dann wenigstens 7 Jahre Ruhe und genug Performance für normales Zeug. Mein Gaming PC möchte ich nicht für fast Idle beanspruchen. Win 11 ist eh Scheiße, leider für einige Multiplayergames noch benötigt.
 

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coral81 schrieb:
Eine komplette Mini Kiste mit 16 GB DDR4 Win 11/SSD 512 GB 5500U habe ich vor 1 1/2 Jahren bei Ali nur 132€ gezahlt. War übrigens ein schöner Trojaner drauf.
Bei solchen Kisten mache ich zuerst ein Image und dann wird die SSD plattgemacht und Windows neu installiert (Lizenz sollte normalerweise im BIOS hinterlegt sein). Das groesste Problem sind allenfalls herstellereigene Treiber fuer einzelne Komponenten.
Bei solchen Herstellern ist die Chance recht gross mindesten irgendwelche unerwuenschte Bloatware oder, wie in Deinem Fall, Trojaner zu kriegen.
 
schneup schrieb:
Waere ein ziemliches Versaeumnis mit viel Aufwand die CPU zu manipulieren aber dann die Packagenummer unveraendert zu lassen.
Nicht unbedingt. Mit einem manipulierten Board kann der Wechsel des CPU IDs schnell erledigt sein, sicherlich schneller als irgendwelche Aufschriften zu ändern. Der Befehl dafür ist für bestimmte Baureihen offen dokumentiert.
Das Interface scheint es noch zu geben, unklar ob das auch für Consumer CPUs gilt:
https://ieeexplore.ieee.org/document/10468135

Wenn es nur das UEFI ist, müsste die CPU in einem anderen Board ja dann die korrekte ID liefern. Das wäre mal ein interessanter Test.
 
Tzk schrieb:
Da muss man ja von Vorsatz ausgehen, wenn die Cpu selbst im Bios falsch angezeigt wird. In meinen Augen ist das vorsätzlicher Betrug und nicht nur eine Fahrlässigkeit (z.B. fehlende Wareneingangsprüfung). Hoffentlich gibt es entsprechende Konsequenzen für den Hersteller.

Edit: da ich nun mehrfach wegen dem Wort “vorsätzlich” zitiert wurde, habe ich die Formulierung angepasst.

Auch mit der angepassten Formulierung macht das Geschriebene inhaltlich keinen Sinn - Betrug ist im Sinne des StGB immer vorsätzlich
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__263.html
Eine fehlende Wareneingangsprüfung wäre aber genau das nicht, sondern eben fahrlässig (ggf. grob).
Vorsatz läge vor, wenn geprüfte und als falsch identifiziert Ware dann trotzdem unter der nicht zutreffenden Bezeichnung erkauft worden wäre.
 
highwind01 schrieb:
Auch mit der angepassten Formulierung macht das Geschriebene inhaltlich keinen Sinn

Who cares? Das so was auffliegt sollte klar sein. Die Firma verhält sich merkwürdig, damit ist die Firma für die nächsten Jahre verbrannt. Chuwi ist ja keine asml sondern nur eine von vielen Firmen aus China.
 
@JumpingCat Das ist der Markt der Chuwis Zukunft entscheidet. Bei so vielen Alternativen im Billigsegment hat eine Marke wenig Spielraum für Vertrauensverlust. Ob sie das überleben hängt davon ab wie transparent und schnell sie reagieren.
 
Jan schrieb:
Betrug gibt es übrigens auch in anderen Ländern, auch in Deutschland. Also lasst uns das nicht auf die "klar, China"-Schiene abdriften.
Das ist zwar richtig,aber. Ich bin selbst oft in China. Betrug im Geschäft lässt sich dort aufgrund diverser Gegebenheiten leichter umsetzen. Wer das ignoriert ist ein Narr, es wird immer welche geben, die das ausnutzen, daher ist eine gewisse vorsicht vonnöten. Man schaue mal zum aktuellen Fall bei der8auer/Thermal Grizzly, Betrug von 40.000€.
 
Falls sich herausstellt dass sie im industriellen Maßstab Kunden betrogen haben gehört das gesamte C-Level des Unternehmens in den Knast
 
Zuletzt bearbeitet:
@JumpingCat Haha, der Vergleich passt leider besser als einem lieb ist. Beide Male wurde absichtlich getäuscht, beide Male wurde es irgendwann aufgedeckt. Der Unterschied ist nur die Unternehmensgröße und die Schadenshöhe.
 
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@Grundkurs

da passiert nur etwas, wenn die landesintern betrogen haben. Wenn eine Klage aus dem Chinesichen Ausland kommt, lachen die nur und die wird in der Ablage P einsortiert. Die Behörden in China interessiert es kaum, wenn Betrug von chinesichen Firmen im Ausland passiert. Erst wenn es die Regierung in Erklärungsnot bringt, peinlich berührt oder größere Auswirkungen auf das Ansehen & Wirtschaft des Landes hat, reagieren die.
 
Meine größte Sorge beim Verreisen in manche Länder ist, das ich plötzlich bewusstlos werden könnte und mit nur noch einer Niere und einer transplantierten Schweineleber im Bauch wieder aufwache. Jedenfalls liegt die Vorstellung nicht fern, wenn man sich manche Betrugsszenarien ansieht.
 
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