Cloud Anbieter - wo ist der Haken?

D0Zi

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Hallo,

beschäftige mich momentan mit dem Thema Cloud... Habe jetzt ein paar Anbieter verglichen und bin bei IONOS auf etwas gestoßen was ich so nicht verstehe, da dieser Anbieter eigentlich, wenn man sich die einzelnen Cloud Server (siehe unten) anschaut, vom Preis her teurer ist.

Dieser Anbieter bietet einen Cloud Server Flex an.

Cloud server Flex.png
Eigentlich günstig, wenn es denn tatsächlich stimmt, dass egal wie dieser konfiguriert wird, maximal 11,52€ im Monat kostet.
Also egal ob 1vCore, 4GB Ram und 200GB SSD oder 24vCore, 128GB Ram und 500GB SSD - so verstehe ich das Angebot zumindest.

Da wäre man ja schön doof, wenn man statt des Flex-Angebots einen von diesen hier nehmen würde:
cloud server.png

Wo ist jetzt der Haken zwischen den XL-Varianten und dem Flex-Angebot?

Edit:
Quelle des Angebots:
https://www.ionos.at/cloud/cloud-server
 
Tja nicht erkennbar ohne es zu Bestellen, aber was mich stutzig macht ist das AB vor dem User Preis. Daher ist meine vermutung "flex" wenn du den aufsetzt zahlst du max die ca. 12 € .. in deiner kleinsten Konfiguration. Aber da ist doch ein Chat auf der Site... frag doch einfach...
 
Habe mal auf "Konfigurieren";) geklickt:
Flex Auswahl.png
Der dürfte also tatsächlich nicht mehr kosten!🧐
 
Die 11.52€ beziehen sich auf die Voreingestellte Minimalconfig würde ich mal Behaupten.
 
Da wird der Grundpreis vom Flex-Paket angezeigt. Wobei sich das Flex Ding nachträglich vergrößern lässt mit entsprechendem Aufpreis.
Und wie so oft, kaum steht "Cloud" dran, werden V-Server schlagartig teurer ohne mehr zu können -.-
 
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Und warum sollte Flex jetzt preiswert sein ?

die 0,016 €/h sind ja bei 30 Tagen und 24 Stunden Nutzung genau die 11,52..
30*24=720*0,016€=11,52
 
Warum stellt man so eine Frage in einem Forum. statt einfach den Hersteller zu kontaktieren?

Ich gehe aber auch mal davon aus, dass der Preis für die kleinste Konfiguration gilt.
Du kannst halt jederzeit aufstocken und wieder runter gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die Hardware relativ teuer... Da gibt es bessere Angebote zb bei Hetzner oder beim Post oberhalb von mir
 
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@supastar
Weil vll. damit schon jemand Erfahrung hat?!

@konkretor
Für mich käme nur was in DE in betracht!

@diamdomi
War nicht geplant dort zu kaufen - außer das Flex wäre wirklich - wie ich oben schrieb (egal welche Konfig) - vom Preis her so gewesen.
 
@D0Zi informier dich bitte mal genauer bei denen ;-) dann kannst ja die Info teilen für andere die das gleiche Problem haben ... denn was anderes bleibt uns auch nicht übrig.
 
Piktogramm schrieb:
kaum steht "Cloud" dran, werden V-Server schlagartig teurer ohne mehr zu können
Jain. Technisch haben diese kaum bzw. gar keinen Mehrwert sondern dieser ergibt sich aus der Flexibilität bei Bestellung und Abrechnung und der schnelleren Bereitstellung.
Solche Angebote sind cool wenn meine CI/CD nur einmal die Woche für 1-2h mehrere Systeme benötigt für Builds und automatisierte Tests oder ähnliches. Dann ist es z.B. aufs Jahr betrachtet günstiger als einen vServer zu bestellen, der 24x7 läuft aber nur 1-2h die Woche wirklich benötigt wird. Oder meinetwegen für ein zeitlich begrenztes Projekt mit vergleichsweise geringer Laufzeit.
Wer sinnvoll planen kann und dauerhaft vServer benötigt bekommt idR auch günstigere Preise, bei AWS heißt das z.B. saving plans.
 
Wenn einzelne Compute Jobs nur wenige Stunden laufen sollen würde ich ja versuchen entsprechende Leistung direkt als "Compute"-Dienstleistung einzukaufen und Nutzdaten nach Möglichkeit direkt beim Anbieter im Objektstorage.
Mit flexiblen VMs ist meist wenig gewonnen. Infrastruktur in der VMs in schneller Folge aufploppen und wieder verschwinden erfordert allerhand KnowHow, also teures Personal. Zudem sind bei frisch hochgezogenen VMs die Nutzdaten meist nicht lokal auf dem neuen System, was entweder Performance kostet oder aber Reaktion-/Laufzeit wenn man die Daten erst lokalisieren muss.
Es sind aus meiner perspektive Grenzfälle wo diese "Cloud VPS" Dinger wirklich sinnvoll sind. Vor allem weil die Abrechnungszeiträume von normalen virtuellen Maschienen oft auch nur ein Monat betragen und via API automatisiert hochgezogen werden können. Ich bleibe dabei, schreib "Cloud" an virtuelle Hostingpakete und es wird (sinnlos) teuer..
 
Jain. Schreibe kürzere Vertragslaufzeit dran und es wird teurer. Beispiel gefällig?
1611315605073.png

Netcup, Root-Server und lese auf der Seite nix mit "Cloud". Ebenso benötige ich auch nicht immer Nutzdaten.

Egal ob meine CI/CD aus Jenkins oder Gitlab Runner besteht: Ich kann bei Bedarf Ressourcen mieten für die Dauer der Buildprozesse. Natürlich sind da beispielsweise Container noch einmal eine Ecke schlanker und vermutlich günstiger aber dafür brauche ich dann auch noch Kenntnisse in $Containertechnologie.
Bei sowas benötige ich nicht unbedingt viel Storage weil ich nur den Code habe, der wird übersetzt, im besten Fall werfe ich noch ne handvoll Tests drauf und am Ende kommt nur ein Ergebnis bei raus und ich werfe die Systeme wieder weg.

Wenn man Features wie Autoscaling nutzt, ist das notwendige KnowHow auch überschaubarer und teilweise braucht man wirklich nur für gewisse Zeiträume irgendwelche Zusatzkapazitäten. Versicherungen beispielsweise im Dezember wenn alle wild ihre Tarife und Anbieter wechseln. Da braucht es Mo-Fr nachmittags und abends sowie am Wochenende eher durchgehend deutlich mehr Ressourcen als im Rest des Jahres. Wenn dann solche kurzfristig buchbaren Systeme günstiger oder vergleichbar viel kosten wie monatlich nutzbare Systeme dann warum nicht nutzen?
Eben gerade wenn man nicht 100%ig planbar abschätzen kann wie viel man benötigt oder einfach herum experimentiert sind solche flexiblen Lösungen günstiger weil man nicht im Zweifelsfall zu viel statische Ressourcen über längeren Zeitraum buchen/mieten/leasen/kaufen muss.
Wenn ich hingegen meinen Bedarf komplett genau und durchgehend kenne und diesen auch durchgehend benötige dann sind langfristige günstigere, statische und feste Lösungen günstiger, korrekt.

Oder auch ein schönes Beispiel aus der nicht-IT-Welt das Thema Carsharing. Ich lebe in einer Großstadt und besitze kein eigenes Auto. Für die wenigen Male wo ich eins benötige nutze ich $Carsharing-Anbieter und zahle nur für die Strecke/Zeit (je nach Anbieter). Ist der Zeitraum etwas größer und nicht genau eingrenzbar ist ggf. ein klassischer Mietwagen für 1-x Tage günstiger und wenn ich ein Auto planbar ein Jahr brauche ist vermutlich ein Leasingangebot in der Gesamtkostenrechnung günstiger. Würde ich übermorgen aufs Land ziehen mit vergleichsweise schlechterer Infrastruktur was ÖPNV, Einkaufs- & Freizeitmöglichkeiten, etc. angeht, dann dürfte die Anschaffung eines eigenen Autos langfristig die günstigste Variante sein.

Nichts anderes ist es, was die ganzen Hyperscaler einem anbieten. Dass weltweit zig Leute darauf herein fallen und überteuerte Leistungen buchen ist etwas anderes^^
 
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