News Copilot Task: Der Agent für Windows 11, der autonom Aufgaben erledigt

joel schrieb:
Ich frage mich eher, ob es überhaupt noch ein Betriebssystem geben wird…

Das ist doch die eigentliche Frage! Ich glaube die Zeit der klassischen Betriebssysteme, die ein versierter User noch selbst managen kann, geht zumindest im Consumerbereich langsam zu Ende.
 
Warum in aller Welt bringt es Microsoft einfach nicht mehr fertig, ein einfaches und funktionales Betriebssystem ohne jeglichen Zwangsbevormundungsmist ala Recall/Copilot und sonstigen weiteren KI-Mist auf dier Beine zu stellen. Es wird echt immer schlimmer. Da braucht man sich in redmond nun wirklich nicht wundern, warum Windows 11 so einen miesen Ruf hat. Und jede Wette. Mit Windows 12 wird das alles noch einmal auf ein ganz neues Level gehoben werden.
 
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Microsoft nennt aber vor allem alltägliche Aufgaben
Also wenn ich Microsofts Beispiele ansehe, dann sind alltägliche Aufgaben die Ausnahme und nicht die Norm.
Es ließt sich, als wollte Microsoft damit als Vermittler für Buchungen, Shops und Verträge dienen und nicht die Alltagsaufgaben der Nutzer erleichtern.

Da wir schon bei KI sind... laut Analyse von Grok:
Von den genannten Aufgaben machen echte Menschen im Alltag schätzungsweise 10–18 % wirklich regelmäßig und gründlich so, wie sie hier beschrieben sind.
Die restlichen 80–90 % sind entweder:

Einmalige / seltene Lebensereignisse (Umzug, Jobsuche, Autokauf, Party)
Dinge, die die meisten chaotisch, unvollständig oder gar nicht erledigen
Sehr zeitintensive Optimierungsaufgaben, die nur 5–20 % der super-organisierten Menschen wirklich durchziehen

Die Liste enthält sehr typische „AI-Agenten“-Aufgaben, die genau die Dinge automatisieren sollen, die die meisten Menschen entweder gar nicht regelmäßig machen, nur halbherzig erledigen oder extrem zeitaufwändig und nervig finden.

Hier eine realistische Einschätzung, wie viel Prozent der Menschen (bei westlichem / deutschsprachigem Publikum mit mittlerem bis höherem Einkommen) diese Dinge tatsächlich aktiv und regelmäßig selbst machen (also nicht nur einmal im Leben oder gar nicht):

| Kategorie & Aufgabe | Schätzung „wirklich täglich / wöchentlich / regelmäßig machende Menschen“ | Begründung / Realität |
|----------------------|-------------------------------------------------------------|------------------------|
| Recurring Tasks | ~5–15 % | Sehr wenige Menschen checken abends aktiv E-Mails + entwerfen Antworten + unsubscriben systematisch. Die meisten lassen Promomails einfach liegen. |
| Every evening urgent emails + draft replies + unsubscribe | ~5–10 % | Nur sehr organisierte Leute (Assistenz, Führungskräfte, Selbstständige) machen das wirklich jeden Abend. Die meisten löschen oder archivieren nur. |
| Track apartment rentals every Friday + book showings | ~1–3 % (außer in Umzugsphasen) | Die meisten suchen nur, wenn sie wirklich umziehen wollen (1× alle 3–10 Jahre). 24/7-Monitoring macht fast niemand. |
| Monday morning briefing: meetings, travel, time vs priorities | ~10–20 % | Nur Leute mit elaboriertem Selbstmanagement (Notion-User, Manager, Productivity-Nerds) machen sowas bewusst. Die Mehrheit checkt Kalender und rennt los. |
| Document Generation | ~2–10 % | Extrem wenige machen das wirklich regelmäßig und gründlich. |
| Syllabus → kompletter Study-Plan + Practice-Tests + Blocken | ~3–8 % (Studenten) | Die meisten Studenten schreiben maximal „Lernen Mo–Mi 2h“ in den Kalender. Ganze Study-Plans mit selbst erstellten Tests? Sehr selten. |
| Emails/Attachments/Images → polished slide deck | ~1–5 % | Fast niemand macht das manuell regelmäßig. Die meisten kopieren Text in PowerPoint und ärgern sich 45 Minuten. |
| Job listings tracken + CV/Cover letter pro Stelle anpassen | ~5–15 % (während Jobsuche) | Während aktiver Suche vielleicht 10–20 %, aber die meisten passen nur minimal an oder schicken Massen-Bewerbungen. |
| Shopping, Services, Appointments | ~5–25 % | Stark abhängig von Lebenssituation. |
| Birthday party planen + Venue + Invites + RSVPs | ~10–20 % (pro Jahr) | Die meisten machen das 1× im Jahr halb chaotisch per WhatsApp. Vollständige Organisation? Wenige. |
| Top-rated plumbers finden, Quotes vergleichen, buchen | ~10–25 % | Viele googeln kurz „Klempner Nähe“ und rufen den ersten an. Systematischer Vergleich? Eher die Organisierten. |
| Used car listings 24/7 monitoren + kontaktieren + Testfahrten | ~2–8 % (während Autokauf) | Autokauf passiert alle 4–10 Jahre. Währenddessen schauen viele täglich, aber 24/7-Monitoring + aktiv kontaktieren? Sehr wenige. |
| Logistics | ~5–20 % | Hier sind die Prozentsätze am höchsten – weil es Geld spart. |
| Ride zum Flughafen timed + bei Delay anpassen | ~15–30 % | Viele buchen einfach Uber/FlixBus fix. Dynamische Anpassung? Eher die Reisefreaks. |
| Hotelpreise monitoren + auto-rebook bei Drop | ~5–15 % | Nur sehr preissensible Vielflieger / Points-Nerds machen das wirklich aktiv. Die meisten buchen einmal und fertig. |
| Subscriptions organisieren, ungenutzte flaggen + kündigen | ~15–30 % | Viele haben 1–3 ungenutzte Abos (Netflix, Spotify, Amazon Prime etc.), aber aktiv monatlich checken und kündigen? Nur ~20–30 % machen das halbwegs regelmäßig. Die Mehrheit merkt es erst bei der Jahresabrechnung oder gar nicht. |

### Gesamteinschätzung – grober Durchschnitt über alle Aufgaben

Von den genannten Aufgaben machen echte Menschen im Alltag schätzungsweise 10–18 % wirklich regelmäßig und gründlich so, wie sie hier beschrieben sind.

Die restlichen 80–90 % sind entweder:
  • Einmalige / seltene Lebensereignisse (Umzug, Jobsuche, Autokauf, Party)
  • Dinge, die die meisten chaotisch, unvollständig oder gar nicht erledigen
  • Sehr zeitintensive Optimierungsaufgaben, die nur 5–20 % der super-organisierten Menschen wirklich durchziehen

Genau deshalb sind genau diese Aufgaben die Killer-Argumente für AI-Personal-Assistenz-Tools – weil fast niemand Lust oder Disziplin hat, sie wirklich konsequent selbst zu machen. 😄

Was denkst du – bei welcher Aufgabe bist du selbst in der oberen oder unteren Gruppe?
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute in: Dinge, die die Welt nicht braucht.

Ich hoffe, Microsoft (und alle anderen auch) fällt damit gewaltig auf die Nase.

Das größte Problem ist ja nicht, dass diese Dinge existieren, sondern dass sie einem ständig unter die Nase geschoben werden. Warum muss der Mist so dermaßen aufdringlich direkt ins Betriebssystem integriert werden? Wer den Kram braucht, findet ihn auch so. Dem Rest geht der Käse nur auf die Nerven. Anstelle Machine Learning für sinnvolle Dinge zu nutzen, wird solch ein nutzloser Mist damit angestellt.
 
Hey, Copilot, programmiere ein Betriebssystem, was so sicher ist wie Linux und so aussieht wie Windows :D:D
 
Wenn Micro$lop euch die Tools nicht unterjubelt, wie will Micro$lop damit sonst sein Geld verdienen ???
Da wird rundrum schippern schwierig. :hammer_alt:
 
Kraeuterbutter schrieb:
wie z.B. GPS in den Anfängen am Smartphone..
anfangs von vielen verteufelt.. "lässt einen verblöden, schreibt einen die Route vor.. ne.. nur Papierkarte ist das wahre"
Also ich nutze gerne GPS, aber dennoch erlebe ich öfters, wie google maps mich über gesperrte Routen schicken wollte. So oder so, daß was Du das sagst, hab ich früher nicht gesehen.
Kraeuterbutter schrieb:
dann wirklich noch alle mit nem Betriebssytem (sei es Linux oder sonstwas) unterwegs sein werden (wollen), das 100% KI-frei ist
Die Frage ist, vertraut man auf das Ergebnis von LLMs aka KI bei Sortieren von Mails? Mir ist das Risiko zu groß, daß eine wichtige dann untergeht. Denn es ist keine KI, sondern nur ein Wahrscheinlichkeitsmodell. Anders gesagt, je mehr Flachweltler es gibt, die diese Behauptung streuen, un so eher wird die sogenannte KI es auch wiedergeben.
 
PeacemakerAT schrieb:
einer von vielen Fällen
Manche Leute schauen auch selbst noch mal auf die Fahrbahn und Trauen nicht nur darauf was ihnen der Copilot erklärt.
 
"Statt an KI-Funktionen zu arbeiten, solle sich der Konzern sich auf Kernfunktionen von Windows 11 konzentrieren, lautet einer der Kritikpunkte."

Jo. Das ist auch meiner.

-> Ein Betriebssystem sollte den Computer betreiben und eine solide, zuverlässige, sichere, offene,... Basis für beliebige Anwendungen bereitstellen.

Ein Agent ist ein Tool, das Anwendungen bedient und gehört somit selbst zur Gruppe der Anwendungen.

Aufgabe des Betriebssystems ist es somit, offene (i.S.v. engl. open) und sichere Schnittstellen für beliebige, von Anwendern präferierte, Agenten-Tools bereitzustellen.

Ein vernünftiges Betriebssystem bevormundet seine Nutzer/innen nicht!!!
...sondern lässt ihnen die Wahl.
 
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