Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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Hallo

dante1975 schrieb:
Der Mensch lernt ja,
Selbstverständlich lernen die Menschen, die Frage ist nur wie viele Menschen heutzutage lernen.
Wenn der Strom ausfällt befürchte ich das viele ohne Youtube Tutorial an Spiegeleiern scheitern.
Kochen bedeutet bei sehr vielen ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben.

Grüße Tomi
 
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TheDr schrieb:
Alleine schon wegen der Anzahl der Menschen die hier leben nicht mehr so möglich wie es früher möglich gewesen wäre.
Das hätte schon im Mittelalter nicht wirklich funktioniert.
Die Anzahl der Menschen ist kein Problem, weil der Mensch in der Lage ist, sich selbst auf ein erträgliches Maß zu dezimieren. Das hat er schon in der Steinzeit bewiesen und das steckt so tief in ihm drin, dass er keine YT-Hilfsanleitung dafür benötigt. Entweder tut er es auf direktem Weg oder indirekt, indem er sich zuerst seine gemeinsame Lebensgrundlage entzieht. Es gibt keinen Planet B und deshalb hoffe ich, dass die Menschheit noch rechtzeitig zur Besinnung kommt. Neben SARS-CoV-2 wartet noch der Klimawandel auf eine Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Selbstverständlich lernen die Menschen, die Frage ist nur wie viele Menschen heutzutage lernen.
Wenn der Strom ausfällt befürchte ich das viele ohne Youtube Tutorial an Spiegeleiern scheitern.
Kochen bedeutet bei sehr vielen ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben.

Grüße Tomi

Alter Schwede, ich hoffe dein Narzismus und deine Überheblichkeit brechen dir nicht irgendwann das Genick.

Ich Denke du unterschätzt deine Mitbürger. ;)
 
Pym schrieb:
Die Anzahl der Menschen ist kein Problem, weil der Mensch in der Lage ist, sich selbst auf ein erträgliches Maß zu dezimieren.
Ja so schon.
Ich dachte man redet über realitätsnahe Dinge.
Und es ist eben an der Realität vorbei, dass man in Industrieländern mal kurz alle wieder zu Jägern und Sammlern macht.
 
Okay, das stimmt alleine deswegen schon, weil es nicht für alle genug Ressourcen zum jagen und sammeln gibt.^^
 
Wir sollten nicht vergessen wie es nach den Kriegen war.
Dar war wirklich die Wirtschaft kaputt.
Dann kam das Wirtschaftswunder alles was wir heute mehr oder weniger haben ist von "Stunde 0" aufgebaut,
Nehmen wir ein beliebiges Unternehmen. z.B. ein Hotel.
Es steht ja noch damals war es ausgebombt. Heute wird wohl der Besitzer ausgebrannt sein. Meint Ihr etwa das nach dem ganzen "Scheiß" es keine Hotels mehr geben braucht. Wenn der Bedarf wieder da ist, wird es auch wider Hotels geben.

In eine anderem Forum hab ich mal was geschrieben in Anbetracht zu den menschenverachtenden Aussagen mancher Politiker. Die hab ich mal nach meiner Ethik umgeschrieben.
Zu den Grünen:
„Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise die Wirtschaft, die in einen halben Jahr sowieso tot wäre."
Zu Schäuble:
"Das Recht auf Profit kann nicht über allem stehen."
 
Was stellt ihr fest fehlt, wenn ihr mal täglich überlegt, was ihr heute braucht und was euer Leben angenehm macht. Sind das Wirtschaftsgüter oder Handlungen?

Mein persönliches Ergebnis gerade ist verwirrend für mich. Die Verwirrung ist das Beunruhigendste.
 
pedder59 schrieb:
Wir sollten nicht vergessen wie es nach den Kriegen war.
Dar war wirklich die Wirtschaft kaputt.
Dann kam das Wirtschaftswunder alles was wir heute mehr oder weniger haben ist von "Stunde 0" aufgebaut,
Nehmen wir ein beliebiges Unternehmen. z.B. ein Hotel.
Es steht ja noch damals war es ausgebombt. Heute wird wohl der Besitzer ausgebrannt sein. Meint Ihr etwa das nach dem ganzen "Scheiß" es keine Hotels mehr geben braucht. Wenn der Bedarf wieder da ist, wird es auch wider Hotels geben.

Zu kurz gedacht.

Erstmal ja, natürlich wird es auch im Falle einer extremen Rezession oder gar Depression weiterhin/wieder bspw. Hotels geben. Trotzdem wären dann Millionen von Existenzen zerstört, das kann nicht erstrebenswert sein und ist ebenso moralisch fragwürdig wie das bewusste Gefährden bestimmter Personengruppen.

Außerdem darfst du nicht nur an den 2. Weltkrieg denken. Klar, da war alles ausgebombt und es ging bei "0" los. Nach dem 1. Weltkrieg sah das aber anders aus, da war nichts bzw. kaum Substanz zerstört. Aufgrund der exorbitant hohen Kriegs- und besonders Folgekosten gab es aber eben genau oben beschriebenes Szenario - eine Depression. Das Ergebnis kennen wir alle.

Natürlich folgt daraus nicht zwingend, dass es erneut ähnlich verliefe. Genauso wenig folgt jedoch aus deiner Annahme, dass erneut ein Wirtschaftswunder auf uns wartet (impliziert allein die Bezeichnung "Wunder" ja schon). Und selbst wenn dem so wäre sehe ich keine Notwendigkeit unsere jetzigen Unternehmen mit Vorsatz zu ruinieren, die verantwortlichen Politiker zu großen Teilen zum Glück auch nicht.
 
Das Leben besser gesagt die Wirtschaft wird nach Corona weitergehen sowie frisches Grün nach einem Waldbrand wieder erblüht.
Ein Mensch, der gestorben ist bleibt für immer tot.
 
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Wieder zu kurz gedacht. Wenn du selbst die Konjunktur nach Kriegen ins Spiel bringst, dann musst du auch da alle Konsequenzen einkalkulieren. Ein solcher Einbruch hätte ebenfalls Kranke und Tote zur Folge.
 
pedder59 schrieb:
Das Leben besser gesagt die Wirtschaft wird nach Corona weitergehen sowie frisches Grün nach einem Waldbrand wieder erblüht.
Ein Mensch, der gestorben ist bleibt für immer tot.
Das sind so Slogans.

Die gelten auch für den durch eine Pleite in den Suizid getriebenen. Das ist komplexer. Es gibt nicht nur das Gesundheitswesen.
 
Die Suizidwelle durch Pleiten ist echt erschreckend. :rolleyes: Bei einem Suizid wegen ner Pleite kann man noch nicht mal auf eine Krankheit in Form einer Depression verweisen, dass ist quasi das ultimative Beispiel für eigenständiges Handeln und die daraus folgende Konsequenz. In De gibt es genügend Möglichkeiten, trotz Pleite neu anzufangen und sich neu aufzubauen. Wer da einen Suizid vorzieht, hat das bewusst entschieden. Nicht im geringsten vergleichbar mit einer Krankheit, die ich bekommen kann und tödlich für mich sein kann, egal was ich tue. Also ein Ereignis, welches völlig nicht selbst bestimmt mich ereilen kann.

Deine Aussage ist letztlich auch nur ein platter Slogan und zumindest auf das von dir genannte Problem bezogen auch keineswegs komplex. Eine Pleite führt nicht unweigerlich zu Suiziden, hier gibt es Auswege und wer diese nicht nutzt, nutzt sich bewusst nicht. Corona führt hingegen unweigerlich zu Toten.

Natürlich kann ich die Wirtschaft nicht einfach gegen die Wand fahren. Das aber nicht aufgrund von "Problemen" wie den von dir genannten.

Jupp53 schrieb:
Sind das Wirtschaftsgüter oder Handlungen?
Allein diese Frage... Ich brauche immer Wirtschaftsgüter! Sonst verhungere ich, verdurste, erfriere, etc. Was sind den Kleidung, Nahrung, Unterkunft etc. den anderes als Wirtschaftsgüter? Und was sollen Handlungen sein? Ne Handlungen ist der tägliche Toilettengang. Absolut unabdingbar. Mir Morgens nen Kaffee zu ziehen ist auch ne Handlung )okay okay, fairerweise gestehe ich, dass das nicht immer ganz so bewusst erfolgt. :D). Jetzt nicht so überlebenswichtig, kann das Wohlbefinden steigern, dürfte aber ziemlich einfach zu substituieren sein. Also ganz klare Antwort: Ich benötige beides absolut und absolut nicht. Je nachdem...
 
Jupp53 schrieb:
Die gelten auch für den durch eine Pleite in den Suizid getriebenen. Das ist komplexer. Es gibt nicht nur das Gesundheitswesen.
Das liegt aber nicht an den Schutzmaßnahmen an sich, sondern eher an unserer Gesellschaft.
Wie viele sind durch den Verdrängungswettbewerb ins Abseits geraten oder besser gesagt getreten worden. Stichwort: ALGII.

Selbst der DIW-Chef spricht sich gegen den Marktradikalismus aus.
Zitat:
DIW-Chef: Glaube an reine Marktkräfte hat durch Corona abgedankt
06:45 Uhr
Der Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Schocks zeigt nach Ansicht des Ökonomen Marcel Fratzscher die Stärke der Politik und die Gefahren reiner Marktgläubigkeit. Wenn sich Gesellschaften nur auf den freien Wettbewerb verließen, würden die Risiken derzeit überdeutlich, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Nachrichtenagentur dpa. "Ich würde schon sagen, dass die Corona-Krise so etwas wie der letzte Sargnagel für den Neoliberalismus ist." Hilfen für Arbeitnehmer, Unternehmen, Kliniken oder Schulen seien in der aktuellen Lage ohne Alternative. "Nun sehen wir: Der Staat ist die letzte Instanz, wenn es darauf ankommt", sagte Fratzscher. "Der Markt kann in entscheidenden Bereichen nicht mehr allein funktionieren." Die Finanzkrise 2008/2009 habe dies angedeutet, ebenso die Migrations- und die Klimakrise.


Quelle:
https://www.tagesschau.de/newsticke...-in-Not-sollen-Ueberbrueckungskredit-erhalten
 
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dante1975 schrieb:
Alter Schwede, ich hoffe dein Narzismus und deine Überheblichkeit brechen dir nicht irgendwann das Genick.

Ich Denke du unterschätzt deine Mitbürger. ;)
Welche Mitbürger unterschätzt er? Mich, Dich, Meine Nachbarn oder diejenigen, die beim Katastrophenschutz in den USA anrufen und fragen ob sie jetzt, wie von Trump angedeutet Desinfektionmittel saufen sollen?

Ich denke Tomislav2007 hat vollkommen recht, das Kochen bei einigen nur daraus besteht ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben oder Wasser zu kochen.
 
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pedder59 schrieb:
Dann kam das Wirtschaftswunder ...
Welches es ohne massive Hilfen der Westalliierten (der "Marshall-Plan" war da lange nicht alles) wohl nicht in dem Ausmaß hätte geben können, das aber noch immer von vielen als "deutsche Leistung" betrachtet wird.

Der massgebliche Unterschied .. der Wiederaufbau nach dem Krieg hat sehr viel Arbeit bedeutet ... es gab einen unglaublichen Bauboom ... so stark, dass im Laufe der 1960er und 70er haufenweise renomierte Bauunternehmen insolvent wurden, weil der Markt eben nach der Wiederaufbauphase völlig übersättigt war.

Es gab wenige arbeitsfähige Männer (Kriegsopfer, Invalide und Kriegsgefangene standen eben nicht mehr zur Verfügung), und daher fanden die Arbeitswilligen (aus aller Herren Ländern) in Deutschland (und weiten teilen Mitteleuropas) relativ leicht einen Job.

Nach Corona muss nichts (physisch) wieder aufgebaut werden ... den der Virus benutzt nunmal keine Artilerie, Panzer oder Bomber. Die Infrastruktur ist noch intakt ... aber die Wirtschaftskraft der Bevölkerung wird gesunken sein - eben wegen minderverdiensten durch Kurzarbeit oder Totalausfall. Die Folge sind rückläufige Aufträge z.B. beim Handwerk ... eventuell fangen einige Leute sogar wieder an, selbst Dinge zu reparieren ... und wenn das passiert, müssen eventuell sogar die Versicherungsgesellschaften Einbußen hinnehmen ... denn eine Versicherung ist nunmal zunöächst ein "teurer Luxus", von dem man obendrein hofft, ihn nie in Anspruch nehmen zu müssen.
Mit weniger Geld werden vielleicht auch ein paar mehr Menschen auf die Idee kommen, dass sie doch keine "irgendwas"-Versicherung benötigen - nicht ganz wenige werden sich ihre Lebensversicherungen und Bausparverträge auszahlen lassen, um wieder auf die Beine zu kommen.
Insgesamt werden die Versicherungsgesellschaften ihre Beiträge anheben müssen ... und auch das wird nicht ohne Folgen bleiben (natürlich nur bei freiwilligen Versicherungen ... aber was spricht gegen eine firmeninterne Umverteilung von den Zwangsversicherungen (z.B. Kranken- und Rentenversicherung) auf die Produkte, die gerade nicht gut gehen?).

Die reduzierte Wirtschaftskraft der Bevölkerung wird nach Corona das weitaus größte Problem sein ... und ich befürchte, dass das vor allem Wirtschaftsbereiche betreffen wird, welche auf eine wohlhabene Kundschaft mit eigentlich etwas zu viel Geld ausgerichtet sind - z.B. im Bereich Tourismus, Beauty und Wellness "techmnische Spielereien" und noch so einiges mehr.
Eventuell könnte sogar der Absatz von SUV zurückgehen ... obwohl ich mir kaum etwas vorstellen kann, was den zurückgehen lassen könnte.

Der Kelch wird nicht an uns vorbeigehen, fürchte ich ... und ob man nun ein oder zwei wochen früher oder später die Wirtschaft wieder von der Leine lässt, ändert daran nicht wirklich viel. Die Vorsichtigeren unter uns werden sich erstmal nichts leisten wollen, bis klar ist, dass es in absehbarer Zeit keine weiteren Einschränkungen dieser Art mehr geben wird. Die Ware ist das wert, was der Kunde dafür zu zahlen bereit ist ... und das könnte in den nächsten Monaten eben etwas weniger sein ... mit entsprechenden Wirkungswellen durch die gesamte Wertschöpfungskette.

Ich fürchte, der Effekt einer Rückkehr zur wirtschaftlichen Normalität wird überschätzt ... denn Corona hat eventuell sogar einige Konsumzombies kuriert und der Rest hat einfach nicht mehr die nötige Kaufkraft.
Wer glaubt denn, dass die Wirtschaft von jetzt auf gleich wieder zu 100% angefahren werden kann ... in einigen Bereichen wird man zum Teil weiter Kurzarbeit fahren müssen (wegen einer nicht ganz so rosigen Auftragslage) ... und sobald es dafür keine Staatshilfen mehr gibt, wird es Kündigungen hageln.

Nach Corona wird von der wirtschaftlichen Kraft der Bevölkerung her nicht vor Corona sein, soviel ist sicher.
 
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Mustis schrieb:
Die Suizidwelle durch Pleiten ist echt erschreckend.
Gratuliere. Willkommen in der Phalanx der Zyniker, die sich über Themen auf eine Art äußern, die auf tiefe Ahnungslosigkeit schließen lässt.

1. Depressionen werden durch kritische Lebensereignisse getriggert. Eine Pleite gehört dazu.
2. Von Welle war nicht die Rede. Die genaueren Daten dazu wird es in ein paar Jahren geben. Jedenfalls ist bekannt, dass ökonomische Krisen Auswirkungen auf die Suizidquote haben. Sie wird erhöht.
3. Freie Entscheidung - Das half mir aus meiner ersten mehrmonatigen suizidalen Krise. Das Wissen das Recht zu haben, sein Leben zu beenden und sich von irgendwelchen moralisch-religiösen Verboten nicht bedrücken zu lassen half mir bei der Entscheidung, dass es mit 17 zu früh dafür ist. Wer dann weiter überlegt, was freie Entscheidung hier bedeutet, der kommt zu ein paar interessanten Ergebnissen. Eines davon ist, dass der Begriff vor allem von Juristen benötigt wird, um bestimmte Mechanismen im Justizsystem zu rechtfertigen. Ein weiteres ist, dass er helfen kann, sich von Moralbegriffen zu lösen, wenn es Not wendend ist. Dann noch, dass der Begriff höchstens relativ ist.

Das nur kurz.

Die Folgen und Wechselwirkungen jenseits des Gesundheitswesen sind komplex. Das zu verleugnen sei Dir überlassen.

Ich empfehle nicht nur Dir, was ich gerne empfehle:
https://www.digitalistbesser.org/die-logik-des-misslingens-den-blick-fur-zusammenhange-scharfen

Die Rezension kenne ich nicht. Das Buch und das dem Buch zugrunde liegende Forschungsprojekt gehörten eigentlich auf den Schreibtisch von Jedem und sollte Unterrichtsstoff für ein Jahr in jeder Mittelstufe sein. Die eine oder andere Diskussion hätte dann wenigstens eine Chance auf mehr Sachlichkeit.
 
Tomislav2007 schrieb:
Das Problem ist das kein Politiker den Arsch in der Hose hat offen zu sagen das Menschenleben für die Wirtschaft geopfert werden müssen.
BridaX schrieb:
Wenn wir es schaffen wieder in die erste Phase "Containment" zu kommen, kann das leben erst einmal geordnet weitergehen. Kranke und Tote können dann hingenommen werden, sofern sie das Gesundheitssystem nicht zum Zusammenbruch bringen. Das geht dann so lange weiter bis der Impfstoff ~2021 kommt.
Also ich bin für die Abschaffung aller Arbeitnehmerrechte sowie Menschenrechte und Zwangsinternierung der gesunden Bevölkerung in Produktionsstätten. Das ist sehr gut für den Markt! Die echten Übermenschen dürfen endlich zeigen wie sehr gute Arbeit geht! Mein Reich wird schrecklich wunderbar, soviel kann ich versprechen! 1!11!! Bio-Essen gibts auch!! Und Klopapier für besondere Leistung! Wählt mich!👍🥶 /s
 
Jupp53 schrieb:
Gratuliere. Willkommen in der Phalanx der Zyniker, die sich über Themen auf eine Art äußern, die auf tiefe Ahnungslosigkeit schließen lässt.
Welcher Ahnungslosigkeit? Haben wir erhöhte Suizidzahlen oder nicht? Ein Problem existiert nicht deshalb, weil es jemand formuliert ohne Nachweise. Und deine These, das Krisen die Suizidzahlen erhöhen, ist zumindest auf DE so nicht mehr nachweisbar: https://de.statista.com/statistik/d...elle-durch-vorsaetzliche-selbstbeschaedigung/
2009 Finanzkrise, Suizidzahlen in einem Tief. Soviel dazu. Man kann das noch vertiefen, ziemlich schnell wird deutlich, dass deine formulierte These nachweislich nicht den Zahlen entspricht.

Auf den Rest deines Ergusses gehe ich nicht ein. Das ist so gehaltvoll wie deine These. Du machst aus deinen Vorstellungen Fakten, egal ob es faktisch nachweislich zutrifft oder nicht. Das ist hierbei nicht das erste Beispiel.
 
pedder59 schrieb:
Selbst der DIW-Chef spricht sich gegen den Marktradikalismus aus.
Der gute Mann spricht mir aus der Seele ... sonst kann ich mit den Äusserungen der DIW-Mitarbeiter ja eher wenig anfangen.

@SE.:
Ein neuer Arbeitsdienst? Klopapier für besondere Leistungen? ... damit das unsere selbsternannten Leistungsträger lockt, müsste es schon Klopapier aus gelben (€200,-) oder violetten (€500,-) Scheinen sein ... aber bitte mindestens vierlagig.

Aber diesmal sollten wir den AD wohl nicht nationalsozialistisch nennen ... das wäre zu gefehrlich.

Natürlich habe ich die Ironie in deinem Beitrag erkannt ... mich wundert nur, das dieser Vorschlag noch von keinem lobbygetriebenen Politiker gekommen ist ... wahrscheinlich wissen selbst die Dümmsten unter denen, dass das politischer Selbstmord wäre.
 
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DerOlf schrieb:
... damit das unsere selbsternannten Leistungsträger lockt, müsste es schon Klopapier aus gelben (€200,-) oder violetten (€500,-) Scheinen sein ...
Das ist schlecht für den Markt! Denk doch mal an die Produktionskosten! Mann mann mann, du läufst auch am Leben vorbei. Hätte ich nicht erwartet. Trotzdem, ich brauche fähiges Personal, erstmal – darum herzlichen Glückwunsch, du bist nun Minister für Pferdefuhrwerke, Brieftaubenzucht und Müslibeschaffung. 🥳
 
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