Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Er hat wohl aufgrund der unklaren Punkte der letzten Studie vom November Zweifel ... er vermag es nur nicht richtig auszudrücken ;)

Unklar ist:
  • Wie lange hält der Impfschutz an?
  • Gibt es seltene Nebenwirkungen, die sich in der Studie nicht zeigten?
  • Gibt es verzögerte Nebenwirkungen, die sich erst Monate nach der Impfung zeigen?
  • Wie wirksam ist der Impfstoff im Vergleich zu anderen Impfstoffen?
  • Wie wirksam und sicher ist der Impfstoff bei Gruppen, die in den Studien entweder gar nicht oder kaum eingeschlossen waren (zum Beispiel Kinder, Schwangere oder Menschen mit einer Immunschwäche)?
  • Ist die Impfung für Personen sinnvoll, die bereits eine Covid-19-Infektion hatten?
  • Wie gut schützt die Impfung vor Langzeitschäden durch Covid-19?
  • Wie wirksam werden auch asymptomatische Infektionen verhindert?
  • Wie gut verhindert der Impfstoff die Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2?

Es muss jeder für sich selbst entscheiden ob er/sie sich impfen lässt oder lieber abwartet.
Ich für meinen Teil warte noch auf weitere Studien.

 
Die meisten deiner fragen werden durch die studie beantwortet. Fragen bezüglich seltenen nebenwirkungen werden auch in herkömmlichen, längeren studien nicht wirklich beantwortet. Das selbe gilt auch für langzeitfolgen bzw. Risiken.

Du erneuerst einen Narrativ, der bereits widerlegt wurde bzw. erläutert. Und cyberpunk ist nicht am erklären gescheitert sondern an seiner Ignoranz, Fakten anzuerkennen und seinem Unwillen, sich mit dem Thema wirklich zu beschäftigen. Ggf mangelt es ihn auch an der fähigkeit, themen dieser komplexität zu erfassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stummerwinter
Cyberdunk schrieb:
Kannst du beweisen das es Falsch ist?
Fürchterlich Falsch nennst du meine angabe? Denn zeig mir mal eine Super duper richtige Angabe.

Es Geeeeht einfach nicht, der Impstoff wird erst seit ca. 1 Woche Weltweilt gepritzt. Niemand kann sagen wie 99% der Menschen darauf reagieren, wie auch?

Und dann kommt der User mir mit einer 5 Stelligen Quote? Wir haben 8 Mrd Menschen auf der Welt 8000000000 <- 8 Mrd im Gegensatz zu 9999

Ehtnie, Körperverfassung, Alter, Lebensumstände, usw. usw, sind auschlaggebend.

Asiaten können keine Milch ab und trinken kaum welche ( laktose Intoleranz) bsb:

Wer sagt das du nicht der Asiate gegen den Impstoff bist?

Mein Gott das kann doch nicht so Schwer zu verstehen sein.



Ich bin weit unten, und Enschuldige mich, bin wohl übers Ziel hinausgeschossen.. sry nochmal.
Eine gewisse Sorge vor dem Impfstoff kann ich gut nachvollziehen. Geht mir da sehr ähnlich. Die Entwicklung des Impstoffes ging wirklich sehr schnell. Aber davon abgesehen. Es ist egal wie und wie lange wir testen. Langzeitschäden werden wir erst nach langer Zeit sehen können. Keine Frage.
Aber es gilt eben auch abzuwägen. Auf der einen Seite haben wir Corona als fiese Erkrankung, an der viele Menschen sterben und noch mehr Menschen dauerhafte gesundheitliche Probleme haben. Und auf der anderen Seite eben die "Problematik" eines ganz neuen Impfstoffes. Und jetzt muss man abwägen, welches Risiko das größere ist. Und da unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist, muss das jeder einzelne für sich allein entscheiden. In einer totalitären Gesellschaft wird das "oben" entschieden - fertig, aus die maus, ganz einfach. Aber bei uns muss halt jeder selber ran und sich nen Kopf machen.

Und ich fände es richtig die Sorgen beider Seiten zu respektieren. Das ist was anderes als die blödsinnige Diskussion um z.B. das MNS tragen in der Öffentlichkeit, oder ähnliches. Durch das Tragen stirbt keiner und hat auch keine großen gesundheitichen Folgen. Und das ist beim Impfen eines vollkommen neuen Stoffes eben nun mal nicht 100% sicher. Es ist halt in jedem Fall ein Abwägen. Und ob ich da jetzt einen Tot- Impfstoff bekomme, oder einen aktiven Impfstoff, oder einen "Karl- Heinz- Schuster"- Impfstoff ist doch am Ende schei...egal. Die Sorge kann und darf sein.

Und ein sich gegenseiteiges "Angiften" wird da nix ändern.
Und sorry, Cyberdunk, den Account in einem Computer- Forum wegen einer Diskussion um eine medizinische/ politische Problematik zu kündigen.... Des is doch a Schmarrn :schluck:

Wäre schön, wenn wir alle da ein bisserl drauf achten, den Dampf vom Kessel zu nehmen (mich selber eingeschlossen). Denn das die Corona- Thematik ein riesen Scheiß ist, da sind wir uns ja eigentlich recht einig. Also geht es "nur" um den Umgang damit. Und da ist es eigentlich ganz gut, das in einer demokratischen Gesellschaft die Meinungen unterschiedlich sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pym, redrider_78, Tomislav2007 und 2 andere
drago-museweni schrieb:
Naja Inkompetenz war noch nie förderlich egal in welchen Beruf ist nur die Frage wie sowas passieren kann, hat da jeweils einer so ne Ganze Ampulle gespritzt bekommen ?

Ich weiß jetzt nicht mehr ob das der Biontech Impfstoff war, aber da musste es noch verdünnt werden und eine Ampulle reichte für mehr als 5 Personen, gerade bei solch einem Impfstoff sollte das nicht passieren.

Und ob man die Probleme einfach hochskalieren kann, wage ich zu bezweifeln..

Ich weiß nicht was die Leute immer für Angst vor Impfstoffen haben, ich habe über 2Jahre Azathioprin genommen, und guckt man da die Nebenwirkungen an, ist das gezeter um den Impfstoff einfach nur der größte Kindergarten...

Guter Punkt. Ich frage mich, ob gerade Impfgegner und Impfunwillige hier unterscheiden. Sprich: Verweigern sie wegen möglicher Nebenwirkungen und Chips in dem Imfstoff nach einem Krankenhausaufenthalt eigentlich die Thrombosespritze(n)?

Auch die Berichterstattung ist nicht gerade förderlich. Eine Schlagzeile wie "Boston Doctor Reports Serious Allergic Reaction After Getting Moderna’s Covid Vaccine" ist Mist, wenn im Text dann steht:
"The patient, who has a severe shellfish allergy, recovered quickly with treatment. Until now, reports of severe reactions had been linked to the Pfizer vaccine. ... In a statement, David Kibbe, a spokesman for Boston Medical Center, confirmed that Dr. Sadrzadeh had received Moderna’s vaccine on Thursday. The statement said that Dr. Sadrzadeh “felt he was developing an allergic reaction and was allowed to self-administer his personal EpiPen. He was taken to the Emergency Department, evaluated, treated, observed and discharged. He is doing well today.” ...
In the case on Thursday, Dr. Sadrzadeh said he brought his EpiPen to his vaccine appointment because of his serious allergies. He said that within minutes of the vaccine injection at 3:30 p.m., his heart rate had spiked to 150 beats per minute, about twice its normal cadence; his tongue prickled and went numb. Before long, he was drenched in a cold sweat and found himself feeling dizzy and faint. His blood pressure also plummeted, he said.

His immune system, he realized, was in revolt.

“It was the same anaphylactic reaction that I experience with shellfish,” Dr. Sadrzadeh said."
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stummerwinter
Es wirkt dann schon seltsam, wie schnell das mit dem Impfstoff plötzlich ging. Das war ja schon Rekord verdächtig. Aber es wird ja schon jetzt fleißig Geimpft. in einigen Länder ja schon mehrere 100.000. Wenn also nicht in ein paar Wochen eine Meldung kommt, die fallen alle um, kann man dann schon sagen, dass der Impfstoff sicher ist.

In den letzten Tagen bekam ich auf jeden Fall mehr Zuversicht, dass sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten werden, trotz schneller Entwicklung.

Hagen_67 schrieb:
Und sorry, Cyberdunk, den Account in einem Computer- Forum wegen einer Diskussion um eine medizinische/ politische Problematik zu kündigen.... Des is doch a Schmarrn :schluck:
So wie ich es sehe, bewegt er sich Hauptsächlich in diesem Bereich des Forums herum, also ist das sein Primärbereich. Da verstehe ich dann schon, dass man schnell keine Lust mehr hat.
 
Ja, es darf jeder selbst entscheiden, was ER macht. Unwahrheiten verbreiten gehört aber nicht dazu. Damit beeinflusst man die Meinung von anderen. Ob gewollt oder nicht ist dabei egal.

Er hat schon ein ausgeprägtes Verständnisproblem und dreht sich die Sachen so hin wie er es gerne möchte bzw ignoriert einfach alles was ihm nicht passt. Wenn man bullshit erzählt und einem das gezeigt wird, dann muss man die Größe haben das einzugestehen. Alles andere ist infantil...

Ansonsten zum eigentlichen Thema. Ja der Impfstoff wurde schnell erforscht, es sind aber eben auch neue Methoden zum Einsatz gekommen und man halt Geld auf das Problem geworfen. Das kann man durchaus mit der Apollo Mission vergleichen wo auch eine koordinierte Aktion erfolgt ist und Geld drauf geworfen wurde. Daran wären die USA ja auch fast erstickt...

Deswegen sind Vergleiche mit der Vergangenheit ziemlich zwiespältig. Man muss halt Äpfel mit Birnen vergleichen.

Ich würde mich stand jetzt auch nicht impfen lassen, das hat aber mehrere nachvollziehbare Gründe.
1. Ich bin in keiner Risikogruppe
2. Der Impfstoff ist begrenzt und sollte daher erst an die Risikogruppen gehen
3. MEIN Risiko nutzen Verhältnis sehe ich aktuell noch nicht als gegeben an, wobei sich das in den nächsten Wochen ändern wird. Lange BEVOR ich überhaupt die Chance habe einen zu bekommen...

Damit stellt sich für mich nach aktuellem Stand gar nicht die Frage ob ich mich impfen lassen werde oder nicht. Ich gehe aber Stand jetzt davon das es so sein wird wenn ich überhaupt darf...

Für die, die sich jetzt impfen lassen dürfen ist die Sache an sich auch ähnlich. Wer zu den alten gehört kann sich bereits jetzt sehr sicher sein, dass die Impfung weniger Risikoreich ist als Corona zu bekommen. Da ist er nämlich wahrscheinlicher tot als irgendeine Nebenwirkung zu bekommen. Und da würde ICH jede Nebenwirkung vorziehen!

Wer jetzt, wie meine Frau in der Pflege arbeitet und jung ist, hat da eher ein Problem. Da muss man sich dann schon überlegen ob z.b ein Risiko mit 1:100.000 akzeptabel ist oder nicht.ich würde sagen ja, aber 2 oder 4 zu 100.000? Da wird es dann langsam interessant und das sind dann schon Größenordnungen wo man normal schon noch ne Aussage treffen kann es jetzt aber dünn wird. Das Problem hat sich in 2-8 Wochen aber auch erledigt. Und stand jetzt ist es wahrscheinlich das zu dem Zeitpunkt noch immer mehr Leute den Impfstoff haben wollen die ein größeres Risiko haben als Sie und daher zuerst geimpft werden sollten.


Und GENAU das ist ein Punkt. Zu dem Zeitpunkt wo man überhaupt geimpft werden kann spricht eigentlich nichts mehr dagegen. Und wenn doch wird es vorher nen schönen Aufschrei geben.

Das man dennoch sogar sterben könnte ist aber auch klar, ABER nicht egal, weil die Wahrscheinlichkeit zu sterben höher ist wenn ich es nicht tue.

Ein mehr oder weniger passender Autovergleich. Wenn ein Auto auf dich zurast dann springst du auch in den Graben. Egal ob du weißt wie tief er ist. Je mehr Zeit (geringeres Risiko) man hat desto genauer prüft man, aber wenn man keine hat springt man. Die Wahrscheinlichkeit das zu überleben ist halt höher als nen Auto mit 100km/h zu überleben. Bei 20/30 km_h (Jahren) kann das natürlich wieder anders aussehen, ändert aber nichts an der eigentlichen Aussage.

Und ja da wird es auch mal den Fall geben das man stirbt weil der Graben kein Graben ist sondern 300m Abgrund weil man auf einer Brücke ist... genau das ist vor einigen Jahren passiert. Zwei Leute sind auf der Autobahn liegen geblieben und über die Leitplanke geklettert bei Nebel um nicht überfahren zu werden. Die waren dann tot. Dumm gelaufen muss man sagen. Dennoch haben Sie an sich richtig gehandelt. Ok man sollte vielleicht noch etwas aufmerksamer sein, aber sowas passiert halt. Dennoch ist das soooo unwahrscheinlich das man eher stirbt wenn man es nicht macht und daher kommt keiner auf die Idee zu sagen man soll auf der Autobahn stehen bleiben...


Nur bei Impfungen ist das irgendwie nicht so. Da gibt es Gruppen von Menschen mit völlig irrationalen Ängsten. Die sollten mal in der Zeit ohne Impfungen und Antibiotika leben und schauen wie die Leute reihenweise verrecken und schwerste Schäden durch Krankheiten davon tragen..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stummerwinter und mykoma
Allergische Reaktionen sind ja eh so eine Sache ... teilweise sind die ja sogar psychosomatisch.

Ich wäre vorsichtig damit, diese allergische Reaktion auf die Impfung zurückzuführen ... zeitliche Nähe hin oder her ... nicht weil ich das sicher ausschließen kann, sondern nur weil ich eine andere Ursache eben genauso schlecht sicher ausschließen kann.
Ergänzung ()

CCIBS schrieb:
Es wirkt dann schon seltsam, wie schnell das mit dem Impfstoff plötzlich ging.
Naja ... ich habe mich im März (einen Tag, bevor in den Niederlanden der Lockdown begann) noch mit einem Laboranten aus einem großen niederländischen Pharmalabor unterhalten ... die hatten damals schon ihr ganzes Labor auf Covid-Erforschung umgestellt, und waren wohl der Meinung, mit der Erprobung (damals war noch unklar, ob es ein Medikament oder ein Impfstoff wird) in wenigen Wochen anfangen zu können.

Es war schneller als "normal" gar keine Frage ... aber normal befasst sich eben auch kein großes Pharmalabor mit der Erforschung EINES EINZIGEN Virusstammes.
Die ganze Industrie hat im Grunde ihre komplette Forschung und Endwicklung auf Covid umgestellt (natürlich auch, weil der das Geld macht, der als erster einen Impfstoff findet).

Das waren einfach keine "normalen" Bedingungen dieses Jahr ... und natürlich beschleunigt die Konzentration sämtlicher Ressourcen auf ein einziges Projekt dieses eine Projekt enorm ... auch wenn man mit 100 Leuten gegen einen einzelnen deutschen Bürokraten keine besseren Chancen hat, als alleine ... man bekommt nur das, was der Bürokrat für ein "OK" braucht, etwas schneller zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DerOlf
Ja. Sicherlich. Wenn der Wille und das Geld da ist, ist vieles möglich. Viele haben aber gar keine Vorstellung, wie es in so einem Labor zugeht, oder mit welcher Priorität etwas erforscht wird. Und immer wenn etwas vom normalen Ablauf abweicht, wirkt es nun mal seltsam, unabhängig davon, ob es Theoretisch möglich wäre.

Ich kann mich noch erinnern, als die ganzen Flüchtlinge kam und sich die Leute fragte, woher plötzlich das Geld kommen würde und wieso dieses Geld nicht für Sanierungen von Schulen bereit stand.

Oder um es aus der egoistischen Sicht eines Menschen zu sagen: "Wieso kann nicht meine Krankheit nach einem Jahr geheilt werden? Wieso ist kein Geld da, um meine Probleme zu lösen?"

Der Mensch denkt oft so " A, B und C waren bis jetzt nie möglich, wieso sollte D möglich sein?" oder "Wenn D doch möglich ist, muss doch A, B und C auch möglich sein."
 
Cyberdunk schrieb:
Und ich bin für Argumente zugänglich und bin auch Friedlich drauf eingegangen.
Das sehe ich anders, du gehst mir auf Teilaspekte ein unter und ignorierst relevante Informationen und die Art, mit der du hier gegen andere Nutzer vorgehst weicht deutlich von meinem Verständnis eines friedlichen und offenen Diskussionspartner ab.

Deine Argumente wurden mehrfach widerlegt, mehrere zehntausend Probanden an Studien gilt auch bei deutlich höherer Bevölkerung als aussagekräftig.

Bei selteneren Krankheitsbildern gibt es auch Testgruppen die nicht einmal vierstellig sind, weil es schlicht nicht so viele mögliche Probanden gibt, trotzdem werden Medikamente aufbauend auf solche Studien getestet und zugelassen.


Und eine kleine Bitte am Schluss:
Versucht auf die langen Zitate zu verzichten und nutzt Teilzitate von den Passagen, auf die ihr euch explizit bezieht, danke.
 
Auf die Gefahr verhauen zu werden:
Wie lange dauert es nach der ersten Impfung mit dem BNT-Impfstoff, bis die erste Immunantwort kommt?

https://novayagazeta.ru/articles/2020/12/21/88468-russia-explained

Zhilin hatte eine heftige Reaktion. Dann:
Zhilin took a test for Covid-19 antibodies ten days later. The results showed unusually high levels of them — 33 times over the usual range. He consulted with several doctors who couldn’t pinpoint the exact reason for the anomaly. One of their assumptions was that Zhilin might have already carried antibodies before vaccination after a possible asymptomatic episode of Covid-19. Nevertheless, he was assured this is not a life-threatening condition. Sputnik-V is administered in two shots with a two-week break, and Zhilin awaits the second this week.

Der Typ dürfte gestern oder heute seinen zweiten Schuss bekommen haben.
 
Zum Thema Allergie noch was, Fefe hat da was kommentiert:

Quelle Fefe

Habt ihr das auch gehört (vielleicht bei den Homöopathen), dass die Covid-Impfung zu allergischen Reaktionen führen kann? Dazu kommt hier gerade ein lustiger Leserbrief rein:
Das falter radio (podcast der Wiener Wochenzeitung falter) hat einen wunderbaren Impfdisput geführt, Highlight- der Impfkritiker erzählt von Anaphylaktischen Schocks und Komplikationen in der Biontech/Pfizer Studie (die allen beteiligten vorliegt) kann aber nicht die Stelle in der Studie benennen, der andere zitiert mit Seitenangabe es gebe keine Allergischen Reaktionen-- kommt raus der hatte das bei der Kontrollgruppe gelesen die ein Placebo bekam, da gabs allergische Reaktionen.
https://play.acast.com/s/falter-radio/dergroseimpfdisput-439
Der falter Podcast ist auch bei anderem Themen sehr hörenswert!!
 
Sorry, ist vllt. etwas OT, aber wie passt das zusammen?
Einmal hier...
und dann
das hier...

Macht mich grad etwas wütend. Auf der einen Seite werden Unternehmen, wie die TUI mit rund 1,8 Milliarden gerettet. Und auf der anderen Seite liest man dann diese Nachrichten.
Unternehmen, wie Helios, Askleipos, etc. wird es über Jahrzehnte hinweg ermöglicht Renditen im zweistelligen Bereich aus dem Gesundheitssystem rauszupressen auf dem Buckel der Beschäftigten und jetzt kommt das große Jammern, das Gehälter nicht mehr bezalht werden können.
Folgendes meine ich nicht wirklich ernst, aber da kommt ein ganz großer Frust bei mir raus:
Na, dann lassen wir die Kliniken halt pleite gehen. Die Mitarbeiter bekommen kein Gehalt mehr. Der Markt wird es schon regeln. Das ist halt der Kapitalismus. Und wenn dann ein paar tausend Corona- Erkrankte dran verrecken müssen... ...so what. That's life. Achja, die armen Säue, die auf ihre Hüft- OP's warten müssen. Sorry, aber die Gesellschaft interressiert sich einen Scheiß dafür, ob Du Schmerzen hast oder nicht. Komm klar damit...

Nochmal, sorry, aber da kommt grad richtig viel Frust hoch in mir. Diese Gesellschaft interssiert es einen Schei...-Dreck wie ihre Kranken und Pflegebedürtigen behandelt werden. Profit geht über alles (anders lässt sich der Stellenabbau der letzen 20 Jahre nicht erklären).
Seit über drei Jahren verspricht die jetzige Regierung an diesem Zustand etwas zu ändern. An der Basis spürbar ist bis jetzt absolut nix.
Aber ein Tourismus- Unternehmen, wie die TUI wird mit über 1,8 Mrd € gerettet.
Ich arbeite in der Psychiatrie. Glaubt es oder nicht, aber auch psychisch Kranke erkranken an COVID. Aber macht das mal einem manischen Psychotiker klar, der hoch aggressiv ist. Das ist bei uns Tagesgeschäft. Die Mitarbeiter setzen sich einem verdammt hohem Risiko aus im Umgang mit diesen Patienten. Und auf der anderen Seite müssen die "Zahlen" stimmen. Ich kann zeitweise gar nicht mehr so viel fressen, wie ich kotzen möchte, was ich meinen Leuten und mir zumuten muss.

:schluck: Danke an Euch, dass ich mir hier grad mal etwas Luft machen kann...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zwiebelsoße, wolve666, stummerwinter und 2 andere
Das mag wütend machen, aber die Alternative wären in einer überalterten Gesellschaft deutlich höhere Beiträge.
Und seit 1990 wurden in Deutschland 25% der Kliniken geschlossenen. Die heutigen Kliniken haben Behandlungen enorm verdichtet um die Belegungszeiten nicht zu überschreiten. Das rächt sich nun
 
Hallo

Hagen_67 schrieb:
Sorry, ist vllt. etwas OT, aber wie passt das zusammen?
Einmal hier...
und dann
das hier...
Das passt sehr gut zusammen:
1. Die Summe die es vom Bund/Land dafür gibt um Intensivbetten/-plätze freizuhalten ist nicht kostendeckend, das ist nur ein Trostpflaster.
2. Die Bereiche die zusammenbrechen sind die Intensivstationen, die Pfleger aus anderen Bereichen (wo weniger los ist) kann man aber auf der Intensivstation nicht gebrauchen.
3. Krankenhäuser haben sich die letzten Jahr(zehnt)e von unrentablen Bereichen (z.B. Kreißsäle/Neugeborenenstationen) getrennt und auf rentable Bereiche gestürzt (z.B. Prevention/Plastische Chirurgie).
3a. Die rentablen Bereiche sind seit Corona aber schlecht besucht, entweder wegen Shutdown oder weil die Patienten Angst davor haben während Corona ins Krankenhaus zu kommen.
Die Einnahmen von Krankenhäusern sind in vielen Bereichen zusammengebrochen, nur von der Intensivstation und vom Betten/Plätze freihalten kann ein Krankenhaus nicht überleben.

Hagen_67 schrieb:
Und wenn dann ein paar tausend Corona- Erkrankte dran verrecken müssen... ...so what.
Das größte Problem ist das man für die Intensivpflege nicht jeden Pfleger nehmen kann, es muss/sollte schon ein Intensivpfleger sein.
Bei uns haben z.B. im ca. April - Juni, als Krankenhäuser runter gefahren wurden, viele Pfleger Ihre Überstunden abgefeiert weil sie nicht für die Intensivpflege von Corona Patienten geeignet sind.

Hagen_67 schrieb:
Diese Gesellschaft interssiert es einen Schei...-Dreck wie ihre Kranken und Pflegebedürtigen behandelt werden. Profit geht über alles (anders lässt sich der Stellenabbau der letzen 20 Jahre nicht erklären).
Hast du es endlich verstanden, selbstverständlich geht Profit über alles, sogar beim Fußvolk, fast jeder will selber fürstlich entlohnt werden aber nicht angemessen für Waren/Dienstleistungen bezahlen.
Warte mal den Aufschrei ab (nächstes Jahr nach der Wahl) wenn die Krankenkassenbeiträge wegen Corona erhöht werden, da wirst du sehen wie Systemrelevant und wichtig die meisten die Pflege finden.
Da siehst du was dieses Lippenbekenntnis "Systemrelevant" in der Realität wert ist, es interessiert die meisten erst wenn sie selber betroffen sind.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: mykoma, Scrypton und stummerwinter
Tomislav2007 schrieb:
Das größte Problem ist das man für die Intensivpflege nicht jeden Pfleger nehmen kann, es muss/sollte schon ein Intensivpfleger sein.
Bei uns haben z.B. im ca. April - Juni, als Krankenhäuser runter gefahren wurden, viele Pfleger Ihre Überstunden abgefeiert weil Sie nicht für die Intensivpflege von Corona Patienten geeignet sind.
Das stimmt so nicht ganz. Auch auf den intensivstationen liegt die Fachkraftqoute gerade mal bei 50% wenn überhaupt.
Die Fachkraftquote in der Intensivpflege hat sich zumindest im Durchschnitt auf hohem Niveau stabilisiert. Ende 2015 hatten 44 % (Vollkräfte) bzw. 41 % (Köpfe) der Pflegekräfte je Intensiv-station eine Fachweiterbildung der Intensiv-und Anästhesiepflege abgeschlossen. Im Ver-gleich zu 2010 mit 39 % (Köpfe) ist sogar ein leichter Anstieg der Fachkraftquote zu verzeich-nen. Allerdings streuen die Quoten relativ stark. So hat etwa das untere Viertel der Häuser eine Fachkraftquote von31 % oder weniger, das obere Viertel eine Quote vom 54 % oder mehr (Vollkräfte)
Quelle: https://www.dkgev.de/fileadmin/defa...uation_Intensivpflege_und_Intensivmedizin.pdf


Es ist daher ein Mythos, dass auf Intensivstationen nur fachlich hochqualifizierte Pflegekräfte arbeiten.
 
Hallo

@Jelais

Du hast natürlich Recht, das auf Intensivstationen auch Pfleger arbeiten die keine Intensivpfleger sind.
Das Verhältnis zwischen Intensivpflegern und Pflegern ohne Intensivausbildung sollte aber stimmen.
Intensivpfleger brauchen auch "normale" Pfleger die mit Ihnen zusammen arbeiten, bzw. zuarbeiten.
Das ist wie in allen anderen Berufsbereichen auch, es gibt Fachkräfte und Hilfskräfte, auf das Verhältnis kommt es an.

Das ändert aber nichts an meiner Aussage, das es nicht genug Intensivpfleger gibt und die Intensivpfleger deswegen überlastet sind.
Ein Pfleger ohne Intensivausbildung kann einen Intensivpfleger zwar gut ergänzen/unterstützen aber nicht voll ersetzen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
@Hagen: kann dich verstehen...

Eigentlich gefällt mir die Info von Tomislav nicht, entspricht aber der Realität...

OPs sind halt rentabler...eigentlich ein Unding...war ganz am Anfang der Krise schon mal so ein Thema, sowas ärgert mich mächtig...

Hatte dazu mal einen Podcast eines Orthopäden gehört, er meinte, dass zB 90% aller Bandscheiben-OPs überflüssig sind, bringen aber halt Geld...

Wir waren/sind gerade in der Situation eine Geburtsklinik zu finden, gar nicht so einfach, wenn die einige hier in der Gegend (SÜW) zugemacht haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
stummerwinter schrieb:
@Hagen
Wir waren/sind gerade in der Situation eine Geburtsklinik zu finden, gar nicht so einfach, wenn die einige hier in der Gegend (SÜW) zugemacht haben...
Wie ist doch gleich der neue Werbeslogan der Bunderegierung?
"Ärmel hoch" selbst ist der Mann ;)

Spass beiseite, das ist für euch sicher nicht schön. Habt ihr denn eine Alternative finden können?
 
Hallo

stummerwinter schrieb:
OPs sind halt rentabler...eigentlich ein Unding...war ganz am Anfang der Krise schon mal so ein Thema, sowas ärgert mich mächtig...
Es gab doch im Februar die Idee/Aussage von Spahn das wir zu viele Krankenhäuser haben und das wir zwei Drittel der Krankenhäuser schliessen müssen/sollten.

Gesundheitswesen: Kliniken schließen – wenn sie am nötigsten gebraucht werden | ZEIT Arbeit
Zeit:
"Spahn befürwortete Klinikschließungen
Ende Februar noch hatte Gesundheitsminister Jens Spahn mehr Mut bei Krankenhausschließungen empfohlen. Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte 2019 eine aufsehenerregende Studie, nach der die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland von 1400 auf 600 Kliniken reduziert werden müsste. Zwei Drittel der Krankenhäuser seien überflüssig."

Spahn wünscht sich mehr Mut bei Debatte um... (aerzteblatt.de)
Zitat:
"Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für die künftige Krankenhausplanung in den Regionen mehr Mut von der Kommunalpolitik gewünscht. Fehlendes Geld sei nicht das Hauptproblem bei der Krankenhausfinanzierung, sagte der Politiker heute vor Ärzten und Pflegern der Asklepios-Klinik in Hamburg-Harburg. Das Problem ist doch eher eine Struktur, die nicht effizient ist.“

Evtl. wird Corona unserem Gesundheitsminitser diesen Wunsch erfüllen und er wird dann nicht als Sündenbock dastehen.

Grüße Tomi
 
Eigentlich wirklich erschreckend...

pitu schrieb:
Spass beiseite, das ist für euch sicher nicht schön. Habt ihr denn eine Alternative finden können?

Ja... ;)

Gute Hebamme...wenn alles klappt Hausgeburt, Plan B hebammengeführter Kreissaal...:)

Tante Edit: das ist, was mich eigentlich bei der ganzen Debatte nervt (und auch 2015)...bei solchen Problemen wie:
  • Gesundheitssytem (OP statt Prevention zB)
  • Eingriff ins Private, zB Überwachung Messengerdienste
  • Artikel 13/17
  • nicht mehr kostenlose Bildung
  • fehlendes Lobbyregister
  • Kindesmissbrauch in Kirchen

Da geht (kaum) einer auf die Strasse oder verteilt Flyer...aber wenn Personen was zusammen schwurbeln, da rennen Viele hinter her...das offensichtliche will nicht gesehen werden...

Sry, großes Rad geschlagen...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: sedot und drago-museweni
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben