Khaotik schrieb:
Was ich mich aktuell noch Frage: Darf ich jetzt mit Masken MIT Ventil Geschäfte betreten oder nicht?
Genau diese Frage brennt mir auch immer auf der Zunge, wenn ich in der Tankstelle jemandem mit so einer Maske sehe ... am liebsten würde ich die des Ladens verweisen, denn diese Masken tun eben genau das nicht, was die Masken eigentlich tun SOLLEN ... sie verringern NICHT den Ausstoß von virusbelasteten Aerosolen.
Und damit sind Masken mit Auslaßventil absolut unbrauchbar und sollten für den Einsatz im öffentlichen Raum eigentlich verboten werden, denn etwas anderes als Selbstschutz leisten diese Masken ganz sicher nicht und damit verfehlen sie das Ziel "Fremdscxhutz" einfach um nahezu 100%.
Gleiches gilt selbstverständlich auch für Masken (egal aus welchem Material) die nicht dicht abschließen. Den meisten handelsüblichen Stoffmasken fehlt da einfach mal der "Nasendraht" (keine Ahnung, wie das fachlich korrekt genannt wird), und dadurch leiten diese Masken den Aerosolbelasteten Luftstrom lediglich um.
Ich habe neulich so eine gekauft ... und beim ersten stärkeren Ausatmen hob mein Pony ab (mal ganz davon abgesehen, dass die warme Luft beim Ausatmen DIREKT auf meine Brille umgeleitet wird).
Ich habe dann im Saum eine umgearbeitete Büroklammer eingebaut ... und nun schließt das Ding wenigstens dicht ab.
Ebenfalls verstehe ich nicht, warum so viele Menschen ihre Maske nicht wenigstens über Mund UND Nase tragen .... naezu 50% der Menschen, die ich im ÖPNV sehe, kriegen das scheinbar nicht hin. Ob aus unwissen oder einfach weils angenehmer ist, kann ich nicht sagen ... ich halte zu solchen Menschen immer mindestens 5m Abstand (in der Hoffnung, dass ihre Viren auch ohne Maske nicht so weit kommen).
Bei der Maskenpflicht ging es nie um den Selbstschutz, sondern immer nur darum, andere davor zu schützen, von einem nichtsahnenden asympromatisch Corona-Positiven infiziert zu werden.
Es geht nicht um die Erkrankten - die werden isoliert (Quarantäne), sobald ein positiver test vorliegt - sondern einzig und allein um jene Infizierten, die nichts von ihrer Infektion ahnen ... denn genau von denen geht nunmal die größte Gefahr für andere (inkl. Risikogruppen) aus.
Eine
ffp2-Maskenpflicht lehne ich kategorisch ab ... erstens weil ich diese Formaldehyd-Stinker einfach nicht mag, und zweitens weil der Preis für eine solche Maske bei einer Verpflichtung sehr schnell die €20,- knacken wird, solange man ihn nicht gesetzlich deckelt - was ja dann wieder DDR-Erinnerungen triggert.
Der Markt wird aus der Kombination aus geringem Angebot und hoher Nachfrage ledglich ableiten, dass man der Bevölkerung für seinen Pfennig-Artkel dann eben so viel Geld aus der Tasche ziehen kann, wie man möchte. Den Rest erledigen dann die übichen (aber eigentlich illegalen) Preisabsprachen.
Jeder Vorstoß in diese Richtung ist meiner Meinung nach 1. absoluter Irrsinn, 2. lediglich ein Konjunkturpaket für die entsprechenden Hersteller und 3. ist es ökologischer Wahnsinn, per Verordnung von wiederverwendbaren Masken auf Wegwerfartikel umzustellen ... selbst wenn dann die Gastronomie zu Mehrweg2Go gezwungen wird, wird dann 2022 der höchste Berg in Deutschland ein ffp2-Masken-Müllberg sein.
Ich hoffe seitens der Textilbranche (die großflächig auf Maskenproduktion umgestellt hat) auf eine Klageflut, wenn tatsächlich eine bundesweite ffp2-Pflicht beschlossen wird. Denn an dieser Stelle werden dann massive Investitionen auf staatliche Anordnung hin vernichtet.
Die ffp2-Maskenpflicht ist blinder Aktionismus und eher Wirtschaftsschädigung, als wirksame Corona-Massnahme ... und schon bei den OP-Masken sind viele Menschen offensichtlich mit einer adäquaten Entsorgung überfordert.
Die Dinger gehören in einen Mülleimer und nicht einfach ins nächste Gebüsch (genau wie Plastikhandschuhe), denn eigentlich ist das Sondermüll.